FPUS54 KOHX FORECAST SUMNER – INCLUDING THE CITY OF GALLATIN

Expires:202011301015;;597597
FPUS54 KOHX 292350
ZFPOHX

Zone Forecast Product for Tennessee
National Weather Service Nashville TN
550 PM CST Sun Nov 29 2020

..dropped the late afternoon period...


TNZ008-301015-
Sumner-
Including the cities of Hendersonville, Gallatin, 
and Goodlettsville
550 PM CST Sun Nov 29 2020

.TONIGHT...Rain showers until early morning, then rain likely
late in the night. Lows in the upper 30s. Northwest winds 5 to
15 mph. Chance of precipitation 90 percent. 
.MONDAY...Cloudy. Chance of rain in the morning, then a chance of
rain and snow in the afternoon. Highs in the upper 30s. Northwest
winds 10 to 20 mph. Chance of precipitation 50 percent. 
.MONDAY NIGHT...Cloudy. Slight chance of flurries in the evening.
Lows in the mid 20s. West winds 5 to 15 mph. 
.TUESDAY...Cloudy in the morning then becoming partly cloudy.
Highs in the upper 30s. West winds 5 to 15 mph. 
.TUESDAY NIGHT...Clear. Lows in the mid 20s. Southwest winds up
to 5 mph. 
.WEDNESDAY...Mostly sunny. Highs in the upper 40s. 
.WEDNESDAY NIGHT...Mostly cloudy. A 20 percent chance of rain or
snow and after midnight. Lows in the lower 30s. 
.THURSDAY...Cloudy. Chance of rain possibly mixed with snow in
the morning, then a chance of rain showers in the afternoon.
Highs in the upper 40s. Chance of precipitation 40 percent. 
.THURSDAY NIGHT...Cloudy with a 30 percent chance of rain
showers. Lows in the mid 30s. 
.FRIDAY AND FRIDAY NIGHT...Mostly cloudy with a 30 percent chance
of rain showers. Highs in the mid 40s. Lows in the lower 30s. 
.SATURDAY...Partly sunny in the morning then clearing. A
20 percent chance of rain showers. Highs in the mid 40s. 
.SATURDAY NIGHT...Partly cloudy. Lows around 30. 
.SUNDAY...Partly cloudy in the morning then becoming mostly
sunny. Highs in the upper 40s. 

$$




SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST ausgegeben am Sonntag, den 29.11.2020 um 18 UTC

SXEU31 DWAV 291800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 29.11.2020 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
In der Nacht zum und am Dienstag mit Trog- bzw. Tiefdruckpassage vorübergehend
unbeständig, dabei vor allem im Süden bis in tiefe Lagen etwas Schnee. Davor und
danach ruhiges Hochdruckwetter.

Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 12 UTC

Aktuell … verläuft die zunehmend ins Mäandrieren geratende Frontalzone auf
recht nördlicher Bahn über die Irminger See und Island hinweg bis nach
Nordskandinavien. Darin eingebettet, verlagert sich ein recht markanter
kurzwelliger Höhentrog über das Nordmeer hinweg nordostwärts und weitet sich
nach Süden, Richtung Schottland, aus. Stromab stützt WLA zunächst noch einen
Höhenrücken, dessen Achse sich über Benelux und Nordwestdeutschland bis nach
Südschweden erstreckt und der wiederum flankiert wird von einem Höhentief über
Weißrussland. Daraus ergibt sich über weiten Teilen des Vorhersagegebietes eine
schwache, antizyklonal konturierte nördliche Höhenströmung. Im Laufe der Nacht
verlagert sich der Höhenrücken mit seinem Südteil allmählich südostwärts,
wodurch das Höhentief etwas nach Norden abgedrängt wird und die Höhenströmung
auf Nordwest dreht.
Im Bodenfeld stützt der Rücken eine Hochdruckzone, die sich – ausgehend von
einem umfangreichen Hochdruckgebiet über dem mittleren Nordatlantik – über die
Britischen Inseln bis in die Mitte Deutschlands erstreckt. Mit Annäherung des
Frontensystems eines mit dem Höhentrog korrespondierenden Bodentiefs über dem
Nordmeer setzt im Nordwesten zwar bereits leichter Druckfall ein, aber erst im
Laufe der zweiten Nachthälfte macht sich das Frontensystem selbst dort mit dem
Aufzug erster hoher und mittelhoher Wolkenfelder bemerkbar.
Somit dominiert im Vorhersagegebiet ruhiges spätherbstliches Hochdruckwetter.
Während sich die Absinkinversion in den meisten Regionen etwa zwischen 500 und
1000 m Höhe befindet und sich vielerorts die Hochnebelfelder auflösen konnten
(lediglich im südlichen Alpenvorland sowie am Bodensee und Hochrhein und
stellenweise von der Pfalz bis ins Bergische Land blieb es trüb), gelangt in den
Osten und Nordosten des Landes am Westrand des Höhentiefs von Polen her eine
etwas hochreichend kältere und auch wolkenreiche Luftmasse, die Inversion
befindet sich dort meist zwischen 800 und 850 hPa. Somit bleibt es dort auch die
Nacht über meist stark bewölkt bis bedeckt und leichte Hebungsprozesse können
gebietsweise etwas Nieselregen bzw. (am ehesten wohl an Erzgebirge und Zittauer
Gebirge) auch Schneegriesel auslösen. Frost gibt es dort zwar nicht überall,
wenn er aber auftritt, muss mit Glätte gerechnet werden.
Ansonsten sinkt die Temperatur verbreitet in den Frostbereich, zumal die
alternde Luftmasse insgesamt etwas an Feuchte verloren hat, der Wind etwas
lebhafter aus Ost weht und es dauern wird, bis sich die Nebel- und
Hochnebelfelder wieder ausweiten bzw. verdichten. Gebietsweise, vor allem in
einigen Senken bzw. Mittelgebirgstälern in Südwest- und Süddeutschland, gibt es
auch mäßigen Frost. Glätte spielt kaum eine Rolle, ist aber aufgrund von Reif
bzw. gefrierendem Nebelnässen nie ganz ausgeschlossen.

Montag … wird eine Unterbrechung der ruhigen, antizyklonalen Wetterlage
eingeleitet. An der Nordostflanke des markanten und Höhenrückens über dem
mittleren Nordatlantik wird der Kurzwellentrog über dem Nordmeer nach Südosten
gesteuert und erreicht abends die norwegische Küste bzw. die Nordsee. Das
korrespondierende Bodentief zieht Richtung Bäreninsel, das zugehörige
Frontensystem erreicht unter fortschreitendem Okklusionsprozess abends die
Deutsche Bucht. Der vorgelagerte Höhenrücken wird nach Polen bzw. Tschechien,
die Hochdruckzone nach Süddeutschland abgedrängt und mit Annäherung des
Frontensystems verschärft sich der Druckgradient im Nordwesten des Landes.
Der meist süd- bis südöstliche Wind dreht dort auf Süd bis Südwest und frischt
deutlich auf. Für warnrelevante Böen (Bft 7) reicht es aber wohl auch im
Nordseeumfeld erst am späteren Nachmittag oder Abend, auf Helgoland und auf dem
Brocken kann es eventuell auch stürmische Böen (Bft 8) geben.
Dazu setzt im Laufe des späten Nachmittags und am Abend etwa vom Westmünsterland
bis nach Ostholstein leichter Regen ein.
Ansonsten ändert sich zunächst nur wenig. Im Osten und Nordosten bleibt es
überwiegend stark bewölkt, nur gebietsweise lockert die hochnebelartige
Bewölkung dort auf, da das Höhentief über Osteuropa an Einfluss verliert und die
Inversion etwas aufgeweicht wird. In der Mitte und im Süden halten sich in
einigen Regionen wieder ganztägig Nebel- und Hochnebel, eventuell auch wieder an
der Donau und in der Oberpfalz, wo sich heute mit auffrischendem Nordostwind der
Nebel verbreitet aufgelöst hat, der Wind mit Durchschwenken der Hochachse aber
eher auf Südost bis Süd zurückdreht. Außerhalb der Nebelgebiete scheint dort
aber wieder die Sonne, vor allem in höheren Lagen oberhalb von etwa 600 bis 1000
m.
Die Höchstwerte ändern sich gegenüber dem Vortag nur wenig und liegen meist
zwischen 0 und 4 Grad, im Nordseeumfeld auch darüber, in Regionen mit
beständigem Nebel gibt es leichten Dauerfrost.

In der Nacht zum Dienstag wird’s spannend und zum ersten Mal in dieser Saison
(man ist fast versucht, zu sagen, in diesem Jahr) stehen auch abseits der Alpen
winterliche Erscheinungen im Fokus der Warntätigkeit, die nicht nur mit
Grenzschichtphänomenen (also Reif, gefrierender Nebel, etc…) zusammenhängen.
Der Kurzwellentrog greift im Laufe der Nacht von der Nordsee her auf
Nordwestdeutschland über, wo ein Abtropfprozess eingeleitet wird, da sich vom
Rücken über dem mittleren Nordatlantik ein markanter und breit angelegter
Höhenkeil Richtung Nordmeer schiebt. Am Okklusionspunkt des Frontensystems im
Bodenfeld entwickelt sich bereits in den Abendstunden etwa im Bereich der
Südwestspitze Norwegens ein Tiefdruckgebiet und zieht bis Dienstagfrüh nach
Schleswig-Holstein. Das Frontensystem selbst kommt etwa bis in die mittleren und
südwestlichen Landesteile voran, die Niederschläge eilen etwas voraus, so dass
es morgens wohl nur noch vom südlichen Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald
sowie vom Osterzgebirge bis zur Uckermark trocken bleibt.
Die Niederschlagsphase ist im Nordwesten und Norden, eigentlich in der gesamten
Norddeutschen Tiefebene unkritisch, da dort die Grundschicht noch nicht
sonderlich ausgekühlt ist, sich bereits abends rasch dichte Bewölkung
ausbreitet, die die Ausstrahlung verhindert und der für bessere Durchmischung
sorgende Südwestwind deutlich zulegt. Mit jedem Kilometer nach Süden wird es
aber spannender. Dabei kommt vor allem im Einflussbereich des anfangs nach
Westen zu noch vorhandenen mitteltroposphärischen Warmluftkörpers auch die
gefrierende Phase ins Spiel, je nach vorheriger Auskühlung der Grundschicht. Die
Prognosesoundings haben vor allem in Rheinland-Pfalz und im Saarland bis nach
Hessen und ins südliche NRW reichend mit einsetzenden Niederschlägen in der
ersten Nachthälfte noch recht ausgeprägte „warme Nasen“ auf der Agenda, so dass
in Regionen mit leichtem Frost oder Bodenfrost (am ehesten wohl in geschützten
Mittelgebirgstälern) vorübergehend auch gefrierender Regen auftreten kann. Im
weitere Verlauf führen Hebung und Verdunstungsabkühlung nieder- und
mitteltroposphärisch aber zu einem Temperaturrückgang, was sich auch gut in den
Prognosesoundings widerspiegelt, und es sollte meist die feste Phase dominieren
(T850 hPa um 06 UTC zwischen -1 und -4 Grad). Dann ist die entscheidende Frage:
Wo fällt Regen, wo Schnee? Die Übergangsregion befindet sich irgendwo in den
mittleren Landesteilen und lässt sich nach aktuellem Modellstand noch nicht im
Detail festmachen. Grob dürfte es in etwa südlich einer Linie Pfalz-Bergisches
Land (Mittelrheingraben eventuell ausgenommen)-Nordhessen-Leipziger Bucht bis in
tiefe Lagen schneien.
Vor allem vom Schwarzwald bis in den zentralen Mittelgebirgsraum werden in
einigen Staulagen mehr als 10 mm in 12 Stunden simuliert, womit dort dann das
Kriterium für markanten Schneefall (über 5 cm in 6 bzw. über 10 cm in 12
Stunden) erfüllt wäre. Auch in den Niederungen reicht es zumindest dort, wo es
vorher noch leichten Frost gab, vielerorts für 1 bis 5 cm Neuschnee.
Von Warnrelevanz ist auch der Wind. An der West- und Südflanke des Bodentiefs
baut sich ein recht veritabler Gradient auf. Im Nordseeumfeld dreht der Wind in
der zweiten Nachthälfte auf Nord bis Nordwest und vor allem im Bereich der
Ostfriesischen Inseln sowie auf Helgoland reicht es für stürmische Böen,
exponiert eventuell auch für Sturmböen (Bft 9). Weniger betroffen dürfte die
Küste Schleswig-Holsteins sein, da sie sich zu nahe am Tiefkern befindet.
Ansonsten reicht es wohl nur in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge für
stürmische Böen bzw. Sturmböen aus Süd, später Südwest, im östlichen Bergland
aus Südost bis Süd, wobei es dort in einigen Tälern vorübergehend auch
Böhmischen Wind geben kann. In höheren Kammlagen der westlichen und zentralen
Mittelgebirge sind somit auch Schneeverwehungen möglich.
Frostfrei bleibt es generell im Nordwesten und Norden und wohl auch in den
Niederungen Westdeutschlands. Im Südosten kann es dagegen bei noch längerer Zeit
aufgelockerter Bewölkung mäßigen Frost geben.

Dienstag … vollzieht sich der Abtropfprozess über Westdeutschland, bis zum
Abend zieht das Cut-Off-Tief bereits zu den französischen Alpen. Das
korrespondierende Bodentief verlagert sich allmählich südwärts und befindet sich
abends nach Lesart des aktuellen ICON-EU in etwa im Bereich des Westerwaldes,
dabei füllt es sich allmählich auf.
Der Schwerpunkt der Niederschlagstätigkeit verlagert sich somit mehr und mehr
nach West- und Süddeutschland, wobei die intensivsten Niederschläge entlang der
Westflanke des Tiefs simuliert werden, und zwar – nach ICON, GEM und IFS (noch
von 00 UTC) recht übereinstimmend – mit mehr als 5 mm in 12 Stunden etwa von
Ostwestfalen über das südliche NRW, West- und Südhessen bis nach Baden bzw. zum
Schwarzwald. In den Staulagen der Mittelgebirge werden 10 bis 15 mm simuliert,
nach ICON-EU im östlichen Sauerland sogar bis nahe 20 mm. Drumherum, also auch
im Süden und Südosten sowie ganz im Westen, stehen meist 1 bis 5 mm auf der
Agenda (lediglich vom Bodensee über das Allgäu bis ins Schwäbische Alpenvorland
etwas mehr), im Norden und Osten bleibt es dagegen bereits vielerorts trocken.
Nach wie vor simuliert GFS eine im Vergleich zum ICON etwas westlichere Zugbahn
des Tiefs und hat vor allem in den zentralen Mittelgebirgen entsprechend
deutlich geringere Mengen auf der Agenda.
Während der Vormittag im Süden auch in den Niederungen durchaus noch winterliche
Züge haben dürfte, steigt die Schneefallgrenze ansonsten mit dem Tagesgang und
mit besserer Durchmischung zögernd an, bei 850 hPa-Temperaturen um 18 UTC
zwischen 0 Grad im Nordwesten und -4 Grad im Süden auf etwa 800 m im Westen und
300 bis 500 m im Süden. Vor allem im Hochschwarzwald können dabei durchaus mehr
als 10 cm Neuschnee fallen, überhaupt steht in vielen Mittelgebirgsregionen ein
durchaus winterlicher Tag ins Haus, in den Niederungen bleibt es dagegen meist
bei „Stundenmatsch“.
Mit Auffüllen des Tiefs beginnt der Gradient im Vormittagsverlauf wieder
aufzufächern und der Wind im Nordseeumfeld sowie in den Kammlagen der
Mittelgebirge flaut allmählich ab. Spätestens am Nachmittag dürfte er kaum mehr
warnrelevant sein.
Die Sonne zeigt sich so gut wie gar nicht, am ehesten vielleicht noch im
äußersten Nordwesten. Mit besserer Durchmischung wird es vor allem im Norden und
Westen milder als an den Vortagen mit Höchstwerten zwischen 4 und 9 Grad. Sonst
bleibt es mit 0 bis 4 Grad recht kalt, im höheren Bergland gibt es leichten
Dauerfrost.

In der Nacht zum Mittwoch verlagert sich das Cut-Off-Tief etwa in den Golf von
Genua. Der anfangs noch vom ihm ausgehende bis in den Norden des
Vorhersagegebietes reichende Höhentrog füllt sich auf, gleichzeitig wird der
ehemals über den Britischen Inseln bis ins Nordmeer gerichtete markante
Höhenrücken durch eine beginnende Austrogung über dem Seegebiet zwischen Island
und Schottland unter Verkürzung seiner Wellenlänge nach Süden abgedrängt.
Morgens erstreckt sich dessen Achse von den Britischen Inseln über die mittlere
Nordsee und Südschweden bis nach Finnland.
Dadurch dominiert auch über dem Vorhersagegebiet Absinken und das kleinräumige
Bodentief über Südwestdeutschland wird nach Ostfrankreich abgedrängt, wobei es
sich rasch auffüllt. Insgesamt stellen sich im Bereich einer sich aufbauenden
flachen Hochdruckbrücke erneut schwache Druckgegensätze ein.
Die Niederschläge klingen auch im Süden und Westen des Landes im Laufe der
ersten Nachthälfte ab, im Bergland fallen noch einige Zentimeter Neuschnee.
Ansonsten breiten sich wieder vielerorts Nebel- bzw. Hochnebelfelder aus und nur
gebietsweise können die Wolken auch mal stärker auflockern. Hier und da fällt
etwas Nieselregen oder Schneegriesel aus der Hochnebeldecke, am ehesten wohl
weiterhin im Westen und Süden. Im Norden und Westen bleibt es überwiegend
frostfrei, ansonsten gibt es stellenweise, nach Südosten zu auch wieder recht
verbreitet leichten Frost und Glätte durch Überfrieren.

Mittwoch … setzt sich die Austrogung über Nordwesteuropa weiter fort, abends
reicht der Langwellentrog mit Drehzentrum knapp nordöstlich von Island bis nach
Schottland bzw. zur nördlichen Nordsee. Mit dem damit einhergehenden
Geopotenzialverlust wird der Höhenrücken über der Nordsee nach Südosten unter
Verkürzung seiner Wellenlänge abgedrängt und von Norden her auch mehr und mehr
„abgehobelt“, abends erstreckt er sich über den Ärmelkanal und die Deutsche
Bucht noch bis zum Kattegat.
Im Bodenfeld verbleibt das Vorhersagegebiet im Einflussbereich der flachen
Hochdruckbrücke, wobei im Tagesverlauf im Nordwesten mit Übergreifen eines
Frontensystems auf die nördliche und mittlere Nordsee bereits Druckfall
einsetzt. Gegen Abend kann es im Vorfeld im Nordseeumfeld – am ehesten in
Nordfriesland – bei auffrischendem, aber wohl noch nicht warnrelevantem Süd- bis
Südwestwind eventuell etwas regnen.
Im übrigen Land dominiert der Einfluss der Hochdruckbrücke, wobei sich die
Absinkinversion in etwa 800 bis 850 hPa befindet und sich innerhalb der
feuchtkalten Grundschicht vielerorts eine hochnebelartige Bewölkung hält.
Chancen auf etwas Sonne bestehen am ehesten vielleicht noch am Alpenrand sowie
in den Gipfellagen der höchsten Mittelgebirge, vielleicht noch am
Erzgebirgsnordrand, wo die Grundschicht nicht ganz so dick ist. Hier und dort
fällt auch etwas Nieselregen aus dem Hochnebel. Die Höchstwerte liegen meist
zwischen 0 und 5 Grad, im äußersten Westen und im Nordwesten auch etwas darüber.

Modellvergleich und -einschätzung

Die vorliegenden Modelle fahren allesamt im Großen und Ganzen eine relativ
einheitliche Linie. Im Detail ergeben sich noch Differenzen, was die genaue
Zugbahn des Tiefs am Dienstag angeht. Diese wurden im Text bereits angesprochen
und könnten direkt Einfluss auf eventuelle Schneefallwarnungen haben.
Ansonsten sind die (meist marginalen) Unterschiede weder warn- noch großartig
prognoserelevant.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Jens Winninghoff

VHDL30 DWSG 291800 WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg

VHDL30 DWSG 291800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 29.11.2020, 20:30 Uhr

In der Nacht zum Montag bei leichtem bis mäßigem Frost örtlich Glätte
durch Reif bzw. Nebelnässe. Montag tagsüber v. a. im Südosten 
Dauerfrost. 

Entwicklung der Wetter- und Warnlage: 

Hochdruckeinfluss bestimmt zunächst das Wetter in Baden-Württemberg. 
In der Nacht zum Dienstag greift ein Tiefausläufer über und bringt 
vielerorts zumindest vorübergehend den ersten Schnee. 

FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Montag verbreitet leichter bis mäßiger Frost und 
örtlich Glätte durch Reif bzw. Nebelnässe. Am Montag tagsüber vor 
allem im Südosten Dauerfrost.

NEBEL:
In der Nacht zum Montag bis in den Vormittag insbesondere im Rheintal
stellenweise Nebel, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 m. 

Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 30.11.2020, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, 
Nerding/Müller 

DWD -> Thema des Tages 2020-11-29

Thema des Tages

Spätherbst kontra Frühwinter beim Wetter und bei den Meteorologen

Zu Beginn des Dezembers weiß der Winter meist nicht was er will. 
Theoretisch starten die Meteorologen mit dem Dezember in den Winter 
obwohl der Sonnenstand es noch nicht zulässt. Aber auch das Wetter 
schwankt oftmals und so auch in diesem Jahr zwischen Spätherbst und 
der kalten Jahreszeit hin und her. 

Am 1. Dezember ist es wieder soweit. Bei den Meteorologen wird der 
Hebel auf den Wintermodus gestellt. Während der astronomische Winter 
erst am 21. Dezember beginnt, wenn die Sonne senkrecht über dem 
südlichen Wendekreis steht, ziehen die Meteorologen aufgrund der 
Datenverarbeitung und Auswertung ganze Monate vor.  Auch aus 
Wettersicht pirscht sich der Winter an, hat aber nachhaltig noch 
wenig Chancen.

Am heutigen Sonntag liegt Deutschland meist noch im Einflussbereich 
einer Hochdruckzone, die sich ausgehend vom Azorenhoch über dem 
Atlantik über die Britischen Inseln und Deutschland hinweg bis nach 
Skandinavien und Nordwestrussland erstreckt. Einhergehend ist 
verbreitet noch ruhiges Spätherbstwetter Trumpf. Je nach Region zeigt
sich dieses neblig-trüb oder freundlich. Gebietsweise fällt im 
Nordosten und im Süden aus der Nebel oder Hochnebeldecke auch etwas 
Sprühregen heraus, der nachts bzw. am Morgen bei teils frostigen 
Böden gefrieren kann. Im Osten ist zudem auch noch ein Tief 
wetterwirksam, was nur in höheren Luftschichten ausgeprägt ist. 
Dieses schiebt dichtere Wolkenfelder von Polen her ins Land, die von 
Rügen bis ins Zittauer Land etwas Regen oder Schneeregen bringen, in 
höheren Lagen auch Schnee.

Ähnlich startet auch der Montag zum Novemberausklang. Aber von 
Nordwesten deutet sich schon der Wetterumschwung an. Pünktlich zum 
Start des meteorologischen Winters am 1. Dezember scheint dieser 
erstmals auf Tuchfühlung zu gehen und mit seinen Muskeln zu spielen. 
Der Grund liegt im schwächelnden Hochdruckeinfluss hierzulande. 
Dagegen bleibt das Azorenhoch auf dem Atlantik genauso stabil wie das
Russlandhoch, welches seine Reichweite nicht nur verteidigen, sondern
sogar noch südwärts bis zum Balkan und Griechenland ausdehnen kann. 
In der Schnittstelle beider Systeme klafft jedoch eine 
Sollbruchstelle, die von atlantischen Tiefs genutzt wird. So steuert 
schon am Montag ein Tief von Island kommend ostwärts und bildet über 
Dänemark einen Ableger. Die Folge ist eine Tiefdruckrinne von 
Lappland bis zu den Alpen, in die auch Tiefausläufer eingebettet 
sind. Auf der Westflanke der Tiefdruckzone dreht der Wind auf 
nördliche Richtungen und zapft Polarluft an, die dann über die 
Nordsee bis nach Deutschland gelangt.

Die Niederschlagsbildung durch das Tief sowie die Hebungsprozesse im 
Umfeld des Tiefausläufers gepaart mit der einströmenden kälteren Luft
lassen in der Mitte sowie im Süden teils bis in tiefe Lagen Schnee 
fallen und hüllen bevorzugt die mittleren und höheren Lagen 
vorübergehend in ein weißes Winterkleid. Dabei können von 
Rheinland-Pfalz über Hessen bis nach Thüringen, Südniedersachsen und 
den Norden Bayerns am Dienstagmorgen um 8 Uhr 2 bis 7, lokal bis 11 
cm Schnee fallen und liegen bleiben. Am Dienstagabend soll die 
Schneehöhe nach Lesart des deutschen Schneemodells im Süden und der 
Mitte über 200 Meter 1 bis 6 cm, über 600 Meter 5 bis 10 cm und im 
Schwarzwald oberhalb von 800 bis 1000 Meter lokal sogar bis 20 cm 
betragen. Die Schneehöhen in tiefen Lagen unter 200 bis 400 Meter 
werden von den Modellen tendenziell aber etwas überschätzt. Gerade 
eingangs in den Winter ist der Bodenwärmestrom selbst nach einer 
frostigen Nacht noch vorhanden und schmilzt die weiße Pracht von 
unten. 
Auch die Temperaturen sind im meteorologischen Kontext beim 
Jahreszeitenwechsel durchaus schon wintertauglich. Auf Höchstwerten 
zwischen -2 und 5 Grad am Montag folgt eine frostige Nacht mit Werten
zwischen 4 und -8 Grad. Und auch der Dienstag zeigt allenfalls im 
Nordwesten und Westen eine Milderung, während im Rest des Landes zum 
Montag vergleichbare Temperaturen herrschen.

Wenn man sich den weiteren Verlauf der kommenden Wochen anschaut, 
wird schnell klar, dass der Frühwinter zunächst wohl nur eine 
Eintagsfliege sein wird. Zwar bleibt uns zunächst der 
Tiefdruckeinfluss mit einer eher unbeständigen Witterung erhalten, 
aber von der Nordsee fließt zunehmend wieder mildere Atlantikluft 
ein. Tagsüber pendeln sich die Höchstwerte von Nordwesten nach 
Südosten auf Werte zwischen 8 und 0 Grad ein. Nachts bleibt es in der
Südosthälfte frostig. Entsprechend kann sich der Frühwinter zunächst 
bevorzugt nur im südostdeutschen Bergland sowie an den Alpen länger 
halten. Im restlichen Land übernimmt wieder der zunächst unbeständige
und teils windige Spätherbst das Kommando über das Wettergeschehen. 
Auch das Wetter ist sich also nicht einig, ob eher der Spätherbst am 
Zug ist oder ob doch schon der Winter durchstarten kann.

Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale 
Offenbach, den 29.11.2020

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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SXEU31 DWAV SYNOPTISCHE UEBERSICHT MITTELFRIST Sonntag, den 29.11.2020 um 10.30 UTC

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 29.11.2020 um 10.30 UTC

Zunächst ruhiges Wetter. Ab Freitag gebietsweise Niederschläge möglich, im
Schwarzwald und an den Alpen nochmals etwas Neuschnee. Auf Alpengipfeln
Föhnsturm.

Synoptische Entwicklung bis zum Sonntag, den 06.12.2020

Zu Beginn der Mittelfrist am kommenden Mittwoch erstreckt sich ein schmaler
Höhenrücken ausgehend vom Ostatlantik über die Britischen Inseln hinweg bis nach
Skandinavien. Er wird flankiert von einem kräftigen Höhentrog über dem
Europäischen Nordmeer und Island und einem weiteren, schwach ausgeprägten Trog
über Osteuropa und Russland, von dem ein Höhentief Richtung westliches
Mittelmeer abgetropft ist. Im Bodendruckfeld dominiert in weiten Teilen des
Landes der Einfluss einer Hochdruckbrücke, die ein kräftiges westsibirisches
Hochdruckgebiet mit einem Hoch über dem mittleren Nordatlantik verbindet.
Entsprechend gestaltet sich der Tag weitgehend ruhig bei Höchstwerten um 2 Grad
im Südosten und 7 Grad im Nordwesten.

Am Donnerstag wird der Nordmeertrog durch einen Kaltluftvorstoß von Grönland
regeneriert und weitet sich bis Freitag über die Britischen Inseln etwa bis in
den Norden Spaniens aus, wobei schließlich über Großbritannien ein
abgeschlossenes Höhentief zu erkennen ist. Dadurch wird der Höhenrücken über
Mitteleuropa vorübergehend abgebaut. Korrespondierend zu dem Höhentrog befindet
sich im Bodendruckfeld ein umfangreiches Tiefdruckgebiet, das sich mit seinem
Zentrum und einem Kerndruck von 970 hPa Freitagmittag über Großbritannien
befinden soll. Somit stellt sich über dem Vorhersagegebiet eine schwache
südsüdöstliche Höhenströmung ein, mit der auch niedertroposphärisch vor allem in
den Süden und Osten allmählich wieder mildere Luftmassen herangeführt werden
(dort zwischen 0 und 4 Grad in 850 hPa, sonst um minus 1 Grad). Zudem nimmt der
Druckgradient im Nordwesten etwas zu, eventuell reicht es im Nordseeumfeld und
in einigen Höhenlagen für Böen Bft 7 bis 8.
Ein zu dem Tief gehörendes Frontensystem greift am Freitag ganz allmählich von
Westen auf Deutschland über und kommt nur sehr zögerlich nach Osten voran, wo es
sich in der Nacht zum Samstag weitgehend auflöst.

Am Samstag weitet sich der Höhentrog bzw. das Höhentief noch etwas weiter
Richtung Süden aus und erreicht schließlich am Sonntag den Nordwesten Afrikas
und den westlichen Mittelmeerraum. Das Höhentief befindet sich dann über
Frankreich, wobei es keine abgeschlossene Isohypse mehr aufweist. Gleichzeitig
verstärkt sich über Ost- und Nordosteuropa ein Höhenrücken und weitet seinen
Einfluss bis nach Mitteleuropa aus. Im Bodendruckfeld verlagert sich das Tief
von Großbritannien Richtung Südfrankreich, wobei es beginnt sich aufzufüllen.
Ausgehend von dem Tief erstreckt sich eine Rinne Richtung Deutschland. Im
Bereich der Rinne kommt es über Deutschland nur vereinzelt zu Niederschlägen,
vor allem aber vom Schwarzwald bis zu den Alpen, vornehmlich getriggert durch
ein Tief über Italien. Oberhalb von etwa 600 bis 800 m gibt es leichten
Schneefall. Mit der südlichen Höhenströmung setzt auf Alpengipfeln Föhnsturm
ein. Sonst fächert der Gradient deutlich auf, sodass keine warnwürdigen Böen
mehr erwartet werden.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Die Konsistenz des EZMW-Modells kann zu Beginn der Mittelfrist am Mittwoch und
Donnerstag als sehr gut bezeichnet werden. Im weiteren Verlauf lässt die
Konsistenz des Modells bezüglich der Lage von Druckzentren etwas nach, die
Großwetterlage wird aber dennoch ähnlich prognostiziert. So findet der
Trogvorstoß etwas weiter östlich statt als im gestrigen 00 UTC Lauf.
Entsprechend liegt beispielsweise am Freitag auch das Bodentief mit seinem Kern
etwas weiter östlich bzw. südöstlich, wobei es im heutigen 00 UTC Lauf schwächer
gerechnet wird. Die östlichere Lage des Höhentroges bzw. Bodentiefs hat
letztlich auch zur Folge, dass die Niederschläge etwas weiter zu uns ausgreifen
können.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Beim Modellvergleich ergeben sich zunächst mal keine signifikanten Unterschiede.
Ohnehin zeigen ICON und EZMW sehr ähnliche Prognosen. Einzig das GFS weicht
leicht ab. So liegt am Freitag das Höhentief bei GFS etwas weiter südwestlich
als bei den anderen beiden Modellen. Folglich ist auch das Zentrum des
Bodentiefs versetzt. Dies hat zum einen zur Folge, dass es auf Basis des GFS am
Freitag trocken bleibt und zum anderen, dass der Druckgradient über dem
Nordwesten Deutschlands geringer ist und entsprechend die Windzunahme geringer
ausfällt.

Am Wochenende läuft die Lage der Druckzentren etwas weiter auseinander. So
reicht das Tief mit mehreren Zentren auf Basis des EZMW am Sonntag von
Südfrankreich über den Alpenraum bis nach Italien. Bei ICON liegt das Tief mit
seinem Kern über dem Ärmelkanal und bei GFS verlagert sich das Tief wieder
nordwärts zu den Britischen Inseln. Ähneln tun sich die Modelle dahingehend,
dass ausgehend von den Tiefzentren eine Tiefdruckrinne ausgeht, die mal mehr
Nordwest/Südost (GFS, ICON), mal mehr Süd/Nord (EZMW) ausgerichtet ist und in
dessen Einflussbereich auch Deutschland liegt. Insofern ist zwar bei uns
gebietsweise mit Niederschlägen zu rechnen, vor allem am Sonntag ist die Lage
aber noch unsicher.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Die Rauchfahne des EZMW weist bis einschließlich Donnerstag einen sehr engen
Verlauf sowohl der Temperatur in 850 hPa als auch des Geopotentials in 500 hPa
auf. Nachfolgend nimmt der Spread deutlich zu. Dabei stellen Haupt- und
Kontrolllauf bei beiden Parametern etwa den Median dar. Insbesondere bei der
Temperatur fällt auf, dass mehr Member einen kälteren Verlauf zeigen als Haupt-
und Kontrolllauf, was mehr in Richtung der GFS Lösung deuten würde, bei der
Offenbach auf der kalten Seite der Rinne liegt. Beim Geopotential gibt es etwa
gleich viele Member, bei denen das Geopotential auf höherem bzw. niedrigerem
Niveau verläuft als bei Haupt- und Kontrolllauf. Letzteres würde ebenfalls die
GFS Lösung stützen. Im anderen Fall würde dem Osteuropäische Rücken ein
stärkerer Einfluss auf unser Wetter zukommen. Diese Lösung zeigt sich zumindest
auch bei der Betrachtung der Clusterung des EZMW.

Die Clusterung des EZMW ergibt für den Zeitraum t+72 bis 96 h vier Cluster,
wobei sich für Mitteleuropa keine signifikanten Unterschiede ergeben. Für den
Zeitraum von Freitag bis Sonntag sind drei Cluster vorhanden. Die meisten Member
repräsentieren Cluster drei, bei dem der Höhentrog nicht nur Richtung Biskaya
abtropft, sondern auch weiter westlich zu finden ist. Entsprechend bleibt
abzuwarten, wie viel Niederschlag am Wochenende tatsächlich zu erwarten ist.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Am Mittwoch werden keine signifikanten Wettererscheinungen erwartet.

Am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag sind mit dem auffrischenden Süd- bis
Südostwind auf Basis des ICON und EZMW auf den Nordseeinseln erste Böen Bft 8,
auf dem Brocken Bft 9 wahrscheinlich.

Freitagfrüh ist mit Annäherung des Niederschlagsgebietes im westlichen Bergland
vereinzelt gefrierender Regen nicht ausgeschlossen.
Der Wind frischt weiter auf mit stürmischen Böen Bft 8 auf den Nordseeinseln,
auf dem Brocken mit Sturmböen Bft 9. Auf Alpengipfeln kommt Föhnsturm um Süd mit
Böen Bft 9 bis 11 auf.

Am Samstag kommt im Schwarzwald und an den Alpen oberhalb von 600 bis 800 m
leichter Schneefall auf. Auf Alpengipfeln tritt weiterhin Föhnsturm um Süd mit
Böen Bft 9 bis 11 auf. Sonst lässt der Wind nach.

Basis für Mittelfristvorhersage
MOS-Mix, EZMW-EPS

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Johanna Anger