#DWD -> #SXEU31 #DWAV 161800 #SYNOPTISCHE UEBERSICHT #KURZFRIST ausgegeben am Samstag, den 16.10.2021 um 18 UTC

SXEU31 DWAV 161800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Samstag, den 16.10.2021 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
Ab der Nacht zum Dienstag auf exponierten Berggipfeln Sturmböen Bft 8/9, sonst
keine markanten Wettergefahren.

Synoptische Entwicklung bis Dienstag 12 UTC

Aktuell … liegt Deutschland unter der Vorderseite eines sich von der
Iberischen Halbinsel nach Mitteleuropa ausweitenden Höhenrückens. Die
Frontalzone erstreckt sich von Südgrönland über Island und Südskandinavien
hinweg zum nördlichen Ural, so dass frontale Prozesse Mitteleuropa nicht
erfassen. Durch diesen Rücken wird ein ausgedehntes Bodenhoch gestützt, dessen
Achse bei insgesamt geringen Luftdruckunterschieden über der Mitte Deutschlands
liegt. Die Absinkinversion liegt zwischen 700 und 800 hPa, wobei die
Grundschicht zusehends feuchter wird. Nahezu wolkenfrei ist es über dem
Mittelgebirgsraum und im Süden. Im Norden und Nordosten hält sich aufgrund der
Nähe zur Frontalzone tiefe Bewölkung, Niederschlag fällt kaum.

In der Nacht zum Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt des Bodenhochs ein wenig
ostwärts, wobei die schwachgradientige Lage über der Mitte und dem Süden
Deutschlands bestehen bleibt. Ganz im Norden erfolgt durch einen in der
Frontalzone nach Osten ablaufenden Bodentrog eine vorübergehende
Gradientzunahme, für Windböen reicht es jedoch kaum. Etwas Hebung, die vor allem
aus schwacher Warmluftadvektion resultiert, kann an der Küste geringe
Niederschläge zustande bringen. In der Mitte und im Süden wird sich dagegen
teils dichter Nebel bilden. Im Mittelgebirgsraum (bevorzugt in Tallagen) sowie
im Süden Deutschlands ist leichter Frost oder zumindest Frost in Bodennähe zu
erwarten.

Sonntag … wird ein vorlaufender Anteil des Höhenrückens über Deutschland
hinweg unter Abflachung ost-südostwärts gesteuert. Über den Britischen Inseln
erfolgt eine Regeneration des Rückens, wodurch über Mitteleuropa eine
west-nordwestliche Strömung bestehen bleibt. Ein darin eigelagerter schwacher
Kurzwellentrog streift den Norden und Nordosten Deutschlands. Warmluftadvektion
generiert leichte Hebung, wodurch geringe Niederschläge von der Küste her etwas
landeinwärts ausgreifen.
Der weitaus größte Teil Deutschlands verbleibt im Einflussbereich des o.g.
Bodenhochs. Die über der Mitte und dem Süden Deutschlands vorhandene
Absinkinversion wird etwas nach „unten“, d.h. in ein Niveau zwischen 750 und 850
hPa, gedrückt. Da sich über die Grundschicht hohe und mittelhohe Bewölkung
schiebt, wird die Auflösung von Nebel und Hochnebel nur zögernd erfolgen.
Begünstigt sind Leelagen der Mittelgebirge und der Süden zu den Alpen hin, wo
die Chancen auf längere sonnige Abschnitte am ehesten gegeben sind. Die
Tageshöchsttemperaturen erreichen 10 bis 15 Grad. Dort, wo sich der Nebel über
die Mittagszeit hält, werden kaum mehr als 5 Grad erreicht.

In der Nacht zum Montag läuft der o.g. Kurzwellentrog nach Südosten ab und der
nachfolgende Rücken arbeitet sich unter Aufwölbung in die Nordsee vor. Dies
lässt die nordwestliche Strömung aufsteilen. Warmluftadvektion führt im
Küstenbereich und im äußersten Nordosten zu geringen Niederschlägen. Ansonsten
hält sich der Einfluss des Bodenhochs, so dass, wie in den Nächten zuvor, in der
Mitte und im Süden Deutschlands erneut die Bildung von Nebel oder Hochnebel bzw.
die Verdichtung vorhandener Nebelfelder zu erwarten ist. Aufgrund der Alterung
der Luftmasse sollten leichter Frost oder zumindest Bodenfrost nicht mehr so
verbreitet auftreten wie bisher und meist auf höhere Tallagen und Teile
Süddeutschlands beschränkt bleiben.

Montag … kräftigt sich, bedingt durch über Island hinweg nordwärts
übergreifende Warmluftadvektion, der Höhenrücken und weitet sich ins Nordmeer
aus. Vorderseitig bleibt über Mitteleuropa eine nordwestliche antizyklonale
Strömung bestehen. Ein schwaches, über der Ostsee rückläufig werdendes
Frontensystem sorgt über dem Norden und Nordosten Deutschlands für
mehrschichtige Bewölkung und in Ostseenähe für geringe Niederschläge.
Das wetterbestimmende Bodenhoch verlagert sich mit seinem Schwerpunkt zum
südöstlichen Mitteleuropa, was eine schwache südliche Windkomponente aufkommen
lässt. Dies dürft die feuchte Grundschicht etwas in Bewegung bringen, so dass
die Auflösung von Nebel und Hochnebel wahrscheinlicher wird als am Sonntag.
Somit sind in weiten Teilen Deutschlands die Chancen für längere sonnige
Abschnitte gegeben. Eine Ausnahme stellen noch einige Tallagen dar, wo sich
Hochnebelfelder halten. Gegenüber den Vortagen steigt die Temperatur auf 12 bis
16, mit Hilfe der Sonne auf Werte um 18 Grad.

In der Nacht zum Dienstag erreicht der Höhenrücken mit seiner Achse den Westen
Deutschlands. Auf den nahen Ostatlantik greift dann ein Trog über, dessen Achse
bis in den Azorenraum reicht. Die Warmfront des korrespondierenden Tiefs läuft
in die Achse des Höhenrückens hinein und greift auf die Benelux-Staaten über.
Präfrontal setzen Niederschläge, die fernab jeglicher Warnrelevanz sind, im
Nordwesten und Westen Deutschlands ein. Mit der Annäherung der Warmfront ist
eine Gradientzunahme verbunden, wodurch auf höheren Mittelgebirgsgipfeln
Sturmböen Bft 8/9 aufkommen. Nebel und leichten Frost oder Bodenfrost sollte es
dann nur noch im Bayerischen Wald und in Teilen von Niederbayern geben.

Dienstag … rückt das gesamte Zirkulationsmuster etwas nach Osten vor. Der dann
über Mitteleuropa liegende Höhenrücken wird von Warmluftadvektion überlaufen und
beginnt abzuflachen. Die o.g. Warmfront verlagert sich aufgrund der annähernd
frontsenkrechnen Strömungskomponente rasch ostwärts. Sehr wahrscheinlich wird
der Nordosten von den frontalen Niederschlägen noch nicht erfasst. Ob dies auch
für den Süden und Südosten zutrifft (EZMW, GFS) oder ob auch in diesen Gebieten
5 bis in Staulagen etwa 15 mm Niederschlag fallen (ICON) ist noch nicht sicher.
Mit hoher Sicherheit bereitet die Frontpassage dem ruhigen Herbstwetter ein
Ende. Das zuvor wetterbestimmende Bodenhoch hat sich bis dahin mit seinem
Schwerpunkt in den Karpatenraum verabschiedet, weist aber einen ins westliche
Mittelmeer gerichteten Keil auf, so dass in dessen Randbereich, d.h. in
Alpennähe, Auflockerungen am wahrscheinlichsten sind. Ansonsten sind größere
Wolkenlücken eher selten. Auch wenn sich der kräftigere Gradient weiter nach
Osten hin durchsetzt, sollten Sturmböen bis Bft 9 auf höhere Gipfel beschränkt
bleiben. Mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 13 und 19 Grad wird es relativ
mild.

Modellvergleich und -einschätzung

Die vorliegenden Modelle stützen weitgehend die oben beschriebene Entwicklung.
Anhand der synoptischen Basisfelder lassen sich keine prognoserelevanten
Unterschiede ableiten.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Thomas Schumann

#DWD -> #SYNOPTISCHE UEBERSICHT #MITTELFRIST Samstag, den 16.10.2021 um 10.30 UTC

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Samstag, den 16.10.2021 um 10.30 UTC

Bis Mittwoch Trogvorderseite, leicht unbeständig und warm. Am Donnerstag
wahrscheinlich Sturm.

Synoptische Entwicklung bis zum Samstag, den 23.10.2021

Zu Beginn des Mittelfristzeitraums befindet sich am Dienstag ein ausgeprägter
Langwellentrog über dem Atlantik. Vorderseitig scheibt sich ein Höhenkeil von
Spanien über Frankreich Richtung Deutschland. Dabei stellt sich eine zunehmende
südwestliche Strömung ein, in der maritime Subtropikluft advehiert wird. Die
Warmfront des zum Trog gehörenden atlantischen Tiefdruckkomplexes zieht im Laufe
des Tages mit Regen über Deutschland hinweg.

Am Mittwoch verlagert sich der Langwellentrog weiter Ostwärts, sodass
Mitteleuropa auf seine Vorderseite gelangt. Der steuernde Tiefdruckkomplex
erstreckt sich mit seinem Zentrum von Schottland bis Skandinavien. Dadurch
verstärkt die südwestliche Strömung, sodass mit einer deutlichen Windzunahme zu
rechnen ist. Dabei befindet sich Deutschland im weit geöffneten Warmsektor. Die
850-hPa-Temperatur liegt bei 10 bis 14 °C, wodurch tagsüber für die Jahreszeit
ungewöhnlich hohe Temperaturen von 18 bis 23 °C erreicht werden. Dabei ist es im
Südosten unter dem Einfluss des Höhenkeils noch ziemlich freundlich, während im
Westen eingelagerte Feuchtefelder für dichte Bewölkung etwas Regen sorgen.
In der Nacht zum Donnerstag kommt der Trog unter Verkürzung seiner Amplitode
weiter ostwärts voran. Die Kaltfront des Tiefdruckkomplexes überquert somit
Deutschland. Ihr folgt der Höhentrog, an dem eine kommaartige Struktur im
Feuchtefeld gekoppelt ist. An seiner Vorderseite bildet sich ein scharfer
Bodentrog, der den Westen von Deutschland in den Morgenstunden erfass. Dabei
nimmt der Gradient merklich zu, sodass Sturmböen von Westen her übergreifen.

Am Donnerstag liegt Deutschland unter dem Einflussbereich des Troges an der
Südostflanke des nun über Skandinavien liegenden Tiefdruckkomplexes. Zunächst
zieht der Randtrog aus der Nacht ostwärts ab, er wird gefolgt von einem weiteren
Randtrog. Der Gradient nimmt weiterhin zu, sodass auf 850-hPa im Trogbereich
Windgeschwindigkeit von über 60 kt simuliert werden. Verbreitet ist somit mit
Sturmböen zu rechnen. Dabei fließt mit einer West-nordwestlichen Strömung
subpolare Meeresluft ein, in der die 850-hPa-Temperatur im Norden auf unter 0°C
fällt.

Am Freitag baut sich ein neuer atlantischer Rücken auf. Stromabwärts entwickelt
sich am Rande des skandinavischen Langwellentroges ein Randtief über
Südskandinavien und zeiht zum Baltikum. Auf seiner Rückseite wird einer neuer
Schwall Polarluft nach Deutschland geführt.

Am Samstag zieht der Trog weiter ostwärts ab, sodass wir in den Einflussbereich
des Höhenkeils unter Hochdruckeinfluss gelangen. Unter Absinken kann sich die
eingeflossene polare Kaltluft langsam erwärmen.
Am Sonntag rückt bereits ein weiterer Langwellentrog nach.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Die heutige Simulation ist recht ähnlich zu den Vorläufen. Im neuen Lauf kommt
der Trog durch Verkürzung seiner Wellenlänge noch etwas schneller Voran, als
noch in den gestrigen Läufen, sodass die Kaltfront bereits am Mittwochabend den
Westen erreicht. Ansonsten wird der Warmfrontregen am Dienstag in den neuen
Läufen zunehmend stärker gerechnet. In wie weit die Kaltluft am Freitag nach
Süden voran kommt, bleibt ebenfalls noch unsicher. In den Vorläufen war der 2.
Kaltluftvorstoß deutlich schwächer, obwohl eine Mehrzahl der Ensemblemitglieder
kälter war.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

GFS sieht die Lage ähnlich, nur die Randtröge am Donnerstag werden zeitlich und
räumlich etwas unterschiedlich gerechnet. Ach am Samstag soll sich
Hochdruckeinfluss durchsetzen. Ab Sonntag greift dann aber bereits der nächste
Trog auf Deutschland über.
ICON rechnet am Donnerstag sogar mit einem Randtief, dass in der Nacht zum
Freitag von der Nordsee unter merklicher Abschwächung über Norddeutschland
zieht.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Bis Donnerstag sind die ECMWF-Rauchfahnen stark gebündelt. Es ist ein deutlicher
Anstieg der 850-hPa-Temperaturen auf der Trogvorderseite bis Mittwoch zu
erkennen. Danach zeigen die ENS einheitlich einen deutlichen Temperaturrückgang
am Donnerstag mit sinkendem Geopotenzial. Ab Freitag nimmt die Streuung deutlich
zu. Sowohl im Geopotenzial, als auch in den 850 hPa-Temperaturen und in den
Niederschlägen. Ein anschließender Trend für das Wochenende hin zu steigenden
Geopotenzial, mit ansteigenden Temperaturen, was auf die Lösung mit der
Trogvorderseite hinweist, lässt sich erkennen. Jedoch sind die einzelnen Member
zum Teil deutlich Phasenverschoben.
Auch das Windmaximum zur Mitte der Woche zeigt relativ wenig Spread. Anders
sieht dies bei den Niederschlagsmengen aus. Da ergeben sich schon ab Dienstag
größere Unsicherheiten.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Trogvorderseite mit deutlichem
Temperaturanstieg bis Mittwoch gesichert ist. Unsicher belieben jedoch die
Niederschläge, die mit der Warmfront verbunden sind. Die nachfolgende Abkühlung
mit Kaltfrontdurchgang erscheint als sehr wahrscheinlich. Wahrscheinlich ist es
auch, dass wir in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag die erste größere
Sturmlage der Saison erleben werden. Unsicher bleiben jedoch die genauen
Windgeschwindigkeiten, die von der Intensität und vom Timing der Randtröge
abhängen. Nach derzeitigem Stand ist im Tiefland wahrscheinlich von Böen Bft 8-9
auszugehen. Die nachfolgende Troglage am Freitag scheint auch als
wahrscheinlich, wobei noch unsicher ist, wie weit die Polarluft nach Süden
vorankommt. Auch wenn die Unsicherheiten ab dem nächsten Wochenende recht groß
ist, so bestätigen auch die Clusteranalysen einen weiteren Anhaltenden Trend zu
einem wechselhaften Trog-Keil-Muster.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

EFI zeigt am Mittwoch und Donnerstag deutlich erhöhte Signale für Wind über
Mitteleuropa. Auch in den Ensemblevorhersagen zeigt der überwiegende Teil der
Ensembles stürmische Böen auch in tiefen Lagen. In der Nacht zum Donnerstag und
am Donnerstag kommt es wahrscheinlich zur ersten größeren Sturmlage in diesem
Herbst. Nach derzeitigem Stand ist im Tiefland wahrscheinlich von Böen Bft 8-9
auszugehen.

Am Mittwochnachmittag simulieren die Modell im Vorfeld der Kaltfront etwas
erhöhte CAPE-Werte. Genug um einzelne Gewitter vor oder an der Front auszulösen.
Diese können mit Sturmböen verbunden sein.

Basis für Mittelfristvorhersage
ECMWF und MOSMIX, ab Freitag ENS-Mittel

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Christian Herold

#DWD -> #VHDL16 #DWSG 161000 #Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 161000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 16.10.2021, 11:30 Uhr

Heute nach Auflösung von Nebelfeldern heiter, trocken. In der Nacht 
zum Sonntag verbreitet Nebel, vereinzelt leichter Frost. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf nach zum Teil zäher 
Auflösung von Nebel und Hochnebel viel Sonne. Trocken. Höchstwerte 
bei 10 Grad im Bergland und bis 15 Grad im Oberrheingraben. 
Schwachwindig aus nordöstlicher Richtung. 

In der Nacht zum Sonntag anfangs gering bewölkt, verbreitet aber 
Bildung von Nebel oder Hochnebel. Bei Tiefstwerten zwischen 6 und 0 
Grad vor allem im Bergland und im Süden gebietsweise Frost in 
Bodennähe. 

Am Sonntag längere Zeit trüb durch Nebel und Hochnebel. Abseits davon
heiter und trocken. Temperaturanstieg auf 10 Grad im Bergland und 16 
Grad in Baden. Schwacher, variabler Wind.

In der Nacht zum Montag gering bewölkt bis klar. Später Bildung von 
Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte 7 bis 2 Grad. Gebietsweise leichter 
Bodenfrost. 

Am Montag bis in den Vormittag hinein gebietsweise trüb durch Nebel 
und Hochnebel. Nach Auflösung viel Sonne, trocken. Maxima zwischen 14
Grad am Bodensee und 19 Grad an Rhein und Neckar. Schwacher Südwind.

In der Nacht zum Dienstag klar, gebietsweise Nebel und Hochnebel. 
Trocken, Tiefstwerte 9 bis 3 Grad.

Am Dienstag nach Nebel- und Hochnebelauflösung viel Sonne, im 
Tagesverlauf von Westen her zunehmend hohe und mittelhohe 
Wolkenfelder und nachfolgend gebietsweise etwas Regen. Anstieg der 
Temperatur auf 15 Grad an der Donau bis 21 Grad im Rheintal. 
Schwacher Wind aus Südwest, zum Teil frische, im Hochschwarzwald 
starke Böen.

In der Nacht zu Mittwoch durch verbreitete Auflockerungen nur noch 
gering bewölkt, örtlich Nebel. Tiefstwerte 12 bis 5 Grad. Auf 
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 16.10.2021, 11:30 Uhr -
" Der Herbst bietet derzeit von allem etwas, vom "Goldenen Oktober" 
bis hin zum trüben Schmuddel-Wetter. Vor allem das Hoch PHILINE kann 
sich zunächst über Benelux, im Verlauf dann über Südwestdeutschland 
einrichten und so das Wetter hierzulande nachhaltig beeinflussen. 
Aber auch verschiedene Tiefs haben regional wiederholt die Finger im 
Wetterspiel. 

So sorgt das Tief GEROLD am heutigen Samstag im Norden und Nordosten 
für einen wechselnd wolkigen, zu einzelnen Schauern neigenden 
Wettercharakter. Am morgigen Sonntag ist es ein noch namenloses Tief 
bei Nordirland, dessen Warmfront über den Nordwesten und Norden 
hinweg streift. Einhergehend ziehen dort dichte Wolken mit etwas 
Regen durch. Zudem kommt auch der Wind am heutigen Samstag und 
morgigen Sonntag auf der Nordflanke des Hochs im Küstenbereich 
teilweise stark böig daher.

In der Südhälfte dominiert dagegen das Hoch PHILINE. Doch dessen 
Kraft ist aufgrund des fortgeschrittenen Jahres schon eingeschränkt. 
Die Nächste sind länger als die Tage und somit bestimmt regional mehr
oder weniger stark ausgeprägt der Nebel und Hochnebel das derzeitige 
Herbstwetter. Dort, wo die Sonne länger scheinen kann, erwärmt sich 
auch die Luft entsprechend, sodass die Temperaturen tagsüber auf 
milde 13 bis 17 Grad steigen können. Unter den Wolken im Norden sind 
die Temperaturen dagegen tagsüber leicht gedämpft und sollen noch 
Werte von 12 bis 14 Grad erreichen, im Dauernebel geht es mit 
Höchstwerten um 11 Grad noch kühler zu. Nachts ist es dann umgekehrt.
Während die dichten Wolken und auch der Hochnebel vor stärkerem 
Auskühlen schützen, können die Temperaturen bei Aufklaren im Süden 
sowie den Tälern und Mulden der Berge auf niedrige einstellige Werte,
teils sogar in den leichten Frostbereich absinken. 

Am Montag scheint bei der Sonnenausbeute nur noch der Nordosten 
Deutschlands benachteiligt. Ansonsten ist es die Nebellotterie, 
welche die Anzahl der Sonnenstunden beeinflusst. Grundsätzlich soll 
aber die Sonne häufiger und länger die Chance bekommen, was die 
Temperaturen nochmals weiter nach oben schiebt. Abgesehen vom 
Nordosten soll demnach der "Goldene Oktober" mit Schönheitsflecken 
bei 14 bis 20 Grad vorübergehend nahezu landesweit Einzug halten.

Schon ab Dienstag ist das Wort "Golden" schon wieder Geschichte. Das 
Hoch PHILINE wandert nämlich langsam nach Osten und macht auf seiner 
Westflanke den Weg für Tiefausläufer frei. Vor allem ein mächtiges 
und großräumiges Tief über dem Ostatlantik lässt sich da nicht 
zweimal bitten und schickt rasch seine Frontenzüge Richtung 
Mitteleuropa. Resultierend kommen dichte Wolken mit Regenfällen auf. 
Da Deutschland zunächst aber zwischen dem Hoch über Polen bzw. der 
Slowakei und dem Tief westlich von Irland verbleibt, kann mit einer 
südwestlichen bis südlichen Strömung nochmals warme Luft 
subtropischen Ursprungs angezapft und bis nach Deutschland geführt 
werden. Trotz vieler Wolken am Himmel können die Temperaturen daher 
auf ein mildes bis sehr mildes Niveau von 13 bis 20, am Mittwoch 
wahrscheinlich sogar von 16 bis 23 Grad ansteigen. Mit Föhn sind an 
den Alpen am Mittwoch sogar Werte bis 25 Grad, also bis an die 
Sommerschwelle heran möglich. 

Im Trend geht es dann aber wieder bergab mit den Temperaturen. Nach 
Durchzug der Kaltfront des besagten Tiefs in der Nacht zum Donnerstag
weisen die aktuellen Berechnungen mit ihren Unsicherheiten eher einen
kühleren und leicht unbeständigen Witterungsabschnitt auf.   "

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

#DWD -> #Thema des Tages 2021-10-16: „Goldener Oktober“ kontra trübes Schmuddel-Wetter auf mildem Temperaturniveau!

Thema des Tages

"Goldener Oktober" kontra trübes Schmuddel-Wetter auf mildem 
Temperaturniveau!

Neben den typischen herbstlichen Wetterphänomenen wie Nebel und 
(Boden-)Frost, bevorzugt in den Nächten, hat derzeit auch der 
"Goldene Oktober" seinen Platz im Wetterpuzzle. Tiefausläufer mit 
dicken Wolken schummeln sich allenfalls in den Norden des Landes.

Der Herbst bietet derzeit von allem etwas, vom "Goldenen Oktober" bis
hin zum trüben Schmuddel-Wetter. Vor allem das Hoch PHILINE kann sich
zunächst über Benelux, im Verlauf dann über Südwestdeutschland 
einrichten und so das Wetter hierzulande nachhaltig beeinflussen. 
Aber auch verschiedene Tiefs haben regional wiederholt die Finger im 
Wetterspiel. 

So sorgt das Tief GEROLD am heutigen Samstag im Norden und Nordosten 
für einen wechselnd wolkigen, zu einzelnen Schauern neigenden 
Wettercharakter. Am morgigen Sonntag ist es ein noch namenloses Tief 
bei Nordirland, dessen Warmfront über den Nordwesten und Norden 
hinweg streift. Einhergehend ziehen dort dichte Wolken mit etwas 
Regen durch. Zudem kommt auch der Wind am heutigen Samstag und 
morgigen Sonntag auf der Nordflanke des Hochs im Küstenbereich 
teilweise stark böig daher. Die Kombination von Feuchte, Wind und 
abnehmendem Tageslicht lassen typischerweise die herbstlichen Wetter-
und Umwelteigenschaften und somit auch Gefahren zunehmen. So kann 
fallendes Laub insbesondere bei feuchten oder nassen 
Wetterbedingungen auf den Straßen für eine gefährliche Rutschbahn 
sorgen.

In der Südhälfte dominiert dagegen das Hoch PHILINE. Doch dessen 
Kraft ist aufgrund des fortgeschrittenen Jahres schon eingeschränkt. 
Die Nächte sind länger als die Tage und somit bestimmt, regional mehr
oder weniger stark ausgeprägt, der Nebel und Hochnebel das derzeitige
Herbstwetter. Dabei hüllt vor allem der sogenannte Strahlungsnebel 
die Landschaften in bodennahen Schichten zunehmend in einen 
weißgrauen Schleier. Der Strahlungsnebel beruht dabei im Wesentlichen
auf bodennahem Auskühlen. Bei klarem Himmel gibt der Boden viel Wärme
an die Luft ab und kühlt somit stark aus. Je länger die Nacht dauert,
desto stärker kann der Boden bei wolkenlosen Verhältnissen auskühlen.
Zeitlich verzögert kühlt der Boden schließlich auch die unteren 
Luftschichten ab. Verfügt die Luftschicht über eine ausreichende 
Menge an Feuchte, kann diese ab einer bestimmten Temperatur 
(Sättigung der Luft mit Wasserdampf) zu kleinen Tröpfchen 
kondensieren. Nachfolgend bilden sich bodennahe Wolken, die wir als 
Nebel wahrnehmen. Für Autofahrer können diese Nebelfelder aufgrund 
einer raschen Verschlechterung der Sichtverhältnisse sehr tückisch 
sein. Oftmals können die Sichtweiten lokal sogar unter 100 Meter 
sinken. Erst wenn die Sonne im Tagesverlauf am Himmel höher steigt 
und die Luft erwärmt, löst sich der Nebel wieder auf. Die dann 
wärmere Luft kann eine größere Menge an Feuchte aufnehmen, sodass die
kleinen Nebeltröpfchen verdunsten und der Luft als Wasserdampf 
erhalten bleiben.

Dort, wo die Sonne länger scheinen kann, erwärmt sich auch die Luft 
entsprechend, sodass die Temperaturen tagsüber auf milde 13 bis 17 
Grad steigen können. Unter den Wolken im Norden sind die Temperaturen
dagegen tagsüber leicht gedämpft und sollen noch Werte von 12 bis 14 
Grad erreichen, im Dauernebel geht es mit Höchstwerten um 11 Grad 
noch kühler zu. Nachts ist es dann umgekehrt. Während die dichten 
Wolken und auch der Hochnebel vor stärkerem Auskühlen schützen, 
können die Temperaturen bei Aufklaren im Süden sowie in den Tälern 
und Mulden der Berge auf niedrige einstellige Werte, teils sogar in 
den leichten Frostbereich absinken. 

Am Montag scheint bei der Sonnenausbeute nur noch der Nordosten 
Deutschlands benachteiligt. Ansonsten ist es die Nebellotterie, 
welche die Anzahl der Sonnenstunden beeinflusst. Grundsätzlich soll 
aber die Sonne häufiger und länger die Chance bekommen, was die 
Temperaturen nochmals weiter nach oben schiebt. Abgesehen vom 
Nordosten soll demnach der "Goldene Oktober" mit Schönheitsflecken 
bei 14 bis 20 Grad vorübergehend nahezu landesweit Einzug halten.

Schon ab Dienstag ist das Wort "Golden" schon wieder Geschichte. Das 
Hoch PHILINE wandert nämlich langsam nach Osten und macht auf seiner 
Westflanke den Weg für Tiefausläufer frei. Vor allem ein mächtiges 
und großräumiges Tief über dem Ostatlantik lässt sich da nicht 
zweimal bitten und schickt rasch seine Frontenzüge Richtung 
Mitteleuropa. Resultierend kommen dichte Wolken mit Regenfällen auf. 
Da Deutschland zunächst aber zwischen dem Hoch über Polen bzw. der 
Slowakei und dem Tief westlich von Irland verbleibt, kann mit einer 
südwestlichen bis südlichen Strömung nochmals warme Luft 
subtropischen Ursprungs angezapft und bis nach Deutschland geführt 
werden. Trotz vieler Wolken am Himmel können die Temperaturen daher 
auf ein mildes bis sehr mildes Niveau von 13 bis 20, am Mittwoch 
wahrscheinlich sogar von 16 bis 23 Grad ansteigen. Mit Föhn sind an 
den Alpen am Mittwoch sogar Werte bis 25 Grad, also bis an die 
Sommerschwelle heran möglich. 

Im Trend geht es dann aber wieder bergab mit den Temperaturen. Nach 
Durchzug der Kaltfront des besagten Tiefs in der Nacht zum Donnerstag
weisen die aktuellen Berechnungen mit ihren Unsicherheiten eher einen
kühleren und leicht unbeständigen Witterungsabschnitt auf.

Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale 
Offenbach, den 16.10.2021

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Veröffentlicht unter DWD

#IDW10100 Western Australia Forecast Issued at 4:45 am WST on Saturday 16 October 2021

IDW10100
Australian Government Bureau of Meteorology
Western Australia

Western Australia Forecast
Issued at 4:45 am WST on Saturday 16 October 2021
for the period until midnight WST Tuesday 19 October 2021.

Warning Information
For latest warnings go to www.bom.gov.au, subscribe to RSS feeds, call 1300 659
210* or listen for warnings on relevant TV and radio broadcasts.

Weather Situation – Northern Western Australia
A trough extends from the Kimberley coast to the inland west Pilbara, and is
deepening over western parts as a high moves eastwards across the Bight. The
trough will move eastwards into the Interior through the weekend.

Weather Situation – Southern and Central Western Australia
A ridge of high pressure is developing south of the Bight. A deepening trough
near the west coast will move slowly through the South West Land Division
today, and extend from the Interior to the Eucla by Sunday.

Forecast for the rest of Saturday 16 October
Possible showers or thunderstorms over the southeast Gascoyne, Goldfields,
Eucla, South Interior, north and east Kimberley, and over the South West Land
Division away from the Central West district.

Forecast for Sunday 17 October
Possible showers or thunderstorms over the northeast Kimberley and far eastern
Interior. Chance of a light shower over southern and western coastal parts of
the South West Land Division.

Forecast for Monday 18 October
Showers developing over western and southwestern part of the South West Land
Division and over the western Gascoyne.

Forecast for Tuesday 19 October
Rain areas and windy over most of the western half of the State. Moderate to
heavy falls over western districts.

The next routine forecast will be issued at 4:30 pm WST Saturday.

  • Calls to 1300 numbers cost around 27.5c incl. GST, higher from mobiles or
    public phones.

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