#SXEU31 #DWAV S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Dienstag, den 09.08.2022 um 18 UTC

SXEU31 DWAV 091800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Dienstag, den 09.08.2022 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
Ruhige Hochdrucklage auf sommerlich warmem bis heißem Niveau. Anhaltende
Trockenheit und Waldbrandgefahr. Im Südwesten zeitweise leicht böiger
Nordostwind.

Synoptische Entwicklung bis Freitag 12 UTC

Aktuell … scheint im Westen die Sonne von einem wolkenfreien Himmel, im Osten
teilt sie ihn sich mit zahlreichen harmlosen Quellwolken, die zum Abend wieder
in sich zusammenfallen. Es sollte fast überall trocken bleiben, auch im Umfeld
der Oder, was durch die jüngsten RGB Konvektionsbilder gestützt wird, die
keinerlei Vereisung der Wolkenoberflächen andeuten. Ein schwacher Schauer kann
vielleicht in Richtung Cottbus/Lausitz nicht komplett ausgeschlossen werden,
jedoch mit 0,x l/qm Mengen.

Die abendlichen Werte liegen entlang des Rheins, im Rhein-Main-Gebiet sowie im
Saarland um 30 Grad, sonst zwischen 25 und 28 Grad und im Norden sowie am
Alpenrand bei 22 bis 24 Grad. Der Nordostwind weht mäßig bis frisch.

Mittwoch … und
Donnerstag … breitet sich der Höhenkeil von Nordwesteuropa sukzessive bis zu
den baltischen Staaten aus. Niedertroposphärisch etabliert sich eine zonal
ausgerichtete Hochdruckbrücke, die von Neufundland über England, Südskandinavien
bis ins nordwestliche Russland reicht. Das europäische Bodenhoch mit dem Namen
OSCAR weist zwar mehrere Zentren auf, ist jedoch bezüglich der Duckmaxima eher
mäßig stark ausgeprägt und schwächt sich zum Donnerstag mit Blick auf die
klimatologische Norm etwas ab.

An beiden Tagen dominiert deutschlandweit ruhiges Sommerwetter, wobei der
Sonnenschein tagsüber nur zeitweise durch lockere Wolkenfelder gestört wird.
Während am Mittwoch nur im Westen Maxima von 30 bis örtlich 33 Grad erwartet
werden, weitet sich die Hitze am Donnerstag nordostwärts bis nach Berlin aus.
Auch sonst werden mit 25 bis 29 Grad hochsommerliche Werte erwartet. Dank der
weiterhin sehr trockenen Luftmasse kühlt es in den Nächten ordentlich ab, sodass
bei Minima zwischen 15 und 9 Grad gut durchgelüftet werden kann.

Schauen wir noch auf einige Besonderheiten an beiden Tagen. Die Luftmasse ist
ziemlich trocken, was aktuelle Radiosonden zeigen (z.B. 10739 Stuttgart mit PPWs
von 18.6 mm im 12z Aufstieg), was in Vorhersagesoundings mit ähnlichen Werten zu
sehen ist und was auch von NESDIS mit 40 bis 60% TPW Anomaliewerten gezeigt
wird. Dabei wird über der Mitte und im Süden die (vertikal) breite
Absinkinversion mit RH Werten von 4-6% in 700 hPa von Mittwoch auf Donnerstag
mit abnehmender Schichtdicke sukzessive abgebaut, während sich nach Nordwesten
zu wenig ändert. Die niedertroposphärische Luftmasse kann zum Nachmittag jeweils
bis rund 750-800 hPa durchmischen mit bodennahen RH Werten um 30%, was der
anhaltenden Trockenheit und Waldbrandgefahr natürlich entgegenkommt. Von Südwest
nach Nordost schwanken wir dabei zwischen Stufe 4 oder 5 auf der fünfteiligen
Skala des Waldbrandgefahrenindex.

Die hochreichend durchmischte Grenzschicht erlaubt am Mittwoch im Tagesverlauf
ein effektives Herabmischen von 15 bis 20 kn Ost- bis Nordostwinden im
Südwesten, wobei ICON-D2 EPS einige Signale für Bft 7 Böen gibt. Dennoch scheint
sich alles meist im Bft 5 bis 6 Niveau und vielleicht hier und da mit einzelne
Bft 7 Böen abzuspielen. Großflächig warnwürdig sollte dieses Ereignis aus
heutiger Sicht nicht ausfallen, jedoch kann eine regionale Ausgabe von Bft 7
Böen im Südwesten nicht ausgeschlossen werden. Inversionsabhängig kann der Wind
im Hochschwarzwald sowie auf der Alb zeitweise auch stürmisch aus Ost wehen, was
beide Tage betrifft. Inwieweit wir exponiert zeitweise in den Bft 9 bis 10
Bereich kommen, was ICON D2-EPS andeutet, ist noch sehr unsicher und wird aus
aktueller Sicht eher angezweifelt, wenngleich nach Sonnenuntergang mit
Abkopplung von der Grenzschicht / Entwicklung der nächtlichen Grenzschicht die
850/950 hPa Winde teils bis in den 30-35 kn Bereich angehoben werden (Bft 7-8).
Daher erscheinen Bft 8 Böen, vielleicht auch mal eine nächtliche Bft 9 im
exponierten Bergland Südwestdeutschlands realistisch und eine markante Warnung
ist z.B. für den Hochschwarzwald ebenfalls nicht vollständig auszuschließen.

Fazit: Im Tiefland Südwestdeutschlands weht der Ostwind am Mittwoch etwas
kräftiger als am Donnerstag, jedoch selbst am Mittwoch nur regional grenzwertig
warnwürdig. Besonders am Mittwoch/Nacht zum Donnerstag könnte im Hochschwarzwald
eine markante Windwarnung regional notwendig sein.

Im restlichen Land weht der Nordostwind an beiden Tagen mäßig bis frisch.

Ganz im Norden können in den Nächten lokal seichte Nebelfelder auftreten, die
jedoch nicht warnwürdig ausfallen sollten.

Freitag … kommt dann etwas Bewegung in die eingefahrene Wetterlage, denn von
Osten nähert sich ein Kaltlufttropfen Südostdeutschland an. Dabei wird dessen
Zugbahn und Verlagerungsgeschwindigkeit überraschend homogen gesehen, wobei das
Zentrum zur Mittagszeit über dem Osten Österreichs liegen sollte und 12 Stunden
später die nördliche Adria oder Südbayern erreicht (die Streuung der Numerik
bezüglich der Verlagerung nimmt zu).
Signifikante Änderungen für das Wetter in Deutschland ergibt diese Entwicklung
weiterhin keine, denn die Sonne strahlt meist von einem wolkenlosen oder leicht
bewölkten Himmel und es bleibt trocken. Aber in den Südosten sickert im Umfeld
des Kaltlufttropfen in 700-500 hPa feuchtere Luft ein, sodass es hier stärker
quellen kann, doch die Numerik besteht weiterhin drauf, jegliche Schauer und
Gewitter inneralpin oder in Tschechien zu belassen. Glauben wir das mal für
jetzt bzw. warten noch ab, wohin sich der Kaltlufttropfen letztendlich
verlagert.
Vom Niederrhein bis zur Oder wird es mit 30 bis 34 Grad erneut ein heißer Tag,
während sonst sommerlich warme 25 bis 29 Grad erwartet werden. Der Nordostwind
weht mäßig bis frisch.

Zusammengefasst also erwartet uns eine ruhige, sommerlich warme bis heiße und
trockene Kurzfrist.

Modellvergleich und -einschätzung

Weiterhin gibt es innerhalb der Numerik keine nennenswerten Diskrepanzen, was
diese Kurzfrist betrifft. Die Verlagerung des Kaltlufttropfens zum Freitag wird
sehr gut erfasst, wobei GFS innerhalb der jüngsten 5 Läufe etwas mehr nach
Norden drängt und somit etwas westlicher als ICON und IFS liegt. Von daher
möchte ich nicht ausschließen, dass dessen Einfluss zum Freitag mit Blick auf
ein geringes Gewitterpotenzial in Bayern doch noch zunimmt.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Helge Tuschy

#DWD #Thema des Tages 2022-08-09: Was ist eine Fallböe?

Thema des Tages

Was ist eine Fallböe?


Bei einem Gewitter am vergangenen Freitag wurde in Bad Wurzach in 
Oberschwaben das Dach einer Halle abgedeckt und ein Schaden in 
Millionenhöhe verursacht. Schnell war von einem Tornado die Rede. 
Nähere Untersuchungen deuten auf eine Fallböe hin. Doch was ist eine 
Fallböe?


Auch wenn Unwetter diesen Sommer vergleichsweise selten sind, so 
traten am Freitag im Vorfeld von einer Kaltfront besonders im Süden 
dennoch einige schwere Gewitter auf. Eines davon traf am Freitagabend
Bad Wurzach in Oberschwaben. Dabei wurde ein Hallendach abgedeckt und
ein Schaden in Millionenhöhe verursacht. Schnell machte der Verdacht 
eines Tornados die Runde. Nähre Untersuchungen konnten dies jedoch 
nicht bestätigen. Doch ein weiteres Phänomen, das in Zusammenhang mit
schweren Gewittern steht und häufiger vorkommt als Tornados, scheint 
in diesem Fall wahrscheinlicher. Die Rede ist von sogenannten 
"Fallböen" (engl. Downburst).
Obwohl Fallböen ebenso starke Schäden verursachen können wie 
Tornados, sind sie dennoch vielen Leuten unbekannt. Fallböen sind wie
auch Tornados meist mit schweren Gewittern verbunden, wobei auch bei 
den Fallböen die stärksten Ereignisse häufig im Zusammenhang mit 
rotierenden Gewitterzellen, den sogenannten "Superzellen", auftreten.
Dennoch unterscheiden sich Fallböen physikalisch wesentlich von 
Tornados. Tornados sind stark rotierende Luftwirbel mit vertikaler 
Drehachse, die sich aus einer Schauer- oder Gewitterwolke entwickeln 
und Verbindung mit dem Boden aufnehmen. Oft sieht man dabei ausgehend
von der Gewitterwolke einen bis zum Boden reichenden auskondensierten
rotierenden Wolkentrichter oder Schlauch. Downbursts oder Fallböen 
hingegen entstehen, wenn kalte Luft in einem Gewitter nach unten 
fällt, auf den Boden trifft und sich dort in linearer Richtung 
ausbreitet. Dabei können Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h 
erreicht werden. 
Doch wie genau kommt es zu dieser fallenden kalten Luft? Innerhalb 
starker Gewitter bilden sich in den höheren Wolkenschichten oft 
größere Hagelkörner. Haben diese eine gewisse Größe erreicht, kann 
sie der Aufwind in der Gewitterwolke nicht mehr in der Wolke halten 
und sie beginnen herab zu fallen. Beim Fallen gelangen die 
Hagelkörner in tiefere und wärmere Luft. Sie beginnen zu schmelzen, 
sobald die Lufttemperatur über den Gefrierpunkt steigt. Zum Teil 
entstehen dabei Regentropfen. Fallen diese in trocknere Schichten, 
setzt schnell Verdunstung ein. Dies geht umso schneller, je trockener
die Luft ist. Sowohl beim Schmelzen des Hagels, als auch bei der 
Verdunstung der Regentropfen wird der Luft Energie in Form von Wärme 
entzogen, wodurch sie sich abkühlt. Da nun die kalte Luft schwerer 
ist, als die umgebende Warmluft, wird sie nach unten beschleunigt und
trifft dann irgendwann auf den Boden. Von weitem sieht es oft so aus,
als ob ein "Sack" aus dem Gewitter herausfällt (siehe Abbildung). 
Trifft die Luft auf den Boden auf, so breitet sie sich dort 
horizontal aus. In diesem Downburst hat man häufig die stärksten 
Niederschläge sowie auch Hagel. In unmittelbarer Nähe sieht ein 
Downburst wie eine "weiße Wand" aus, die sich rasend schnell bewegt. 
Das Schadenspotenzial von Downbursts ist häufig sogar größer als das 
von Tornados, da meist eine größere Fläche betroffen ist und nicht 
eine schmale Schneise der Verwüstung, wie sie meist ein Tornado 
hinterlässt. 
Solche Sturmschäden wie in Bad Wurzach werden, genauso wie auch 
Tornados und andere Unwetterbegleiterscheinungen (großer Hagel, 
Blitzschäden, Schneestürme, Lawinen usw.), werden nach ihrer 
Untersuchung in einer europäischen Unwetterdatenbank, der European 
Severe Weather Database (ESWD (www.eswd.eu)), erfasst und der 
Öffentlichkeit sowie der Forschung zur Verfügung gestellt.


Dipl.-Met. Christian Herold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale 
Offenbach, den 09.08.2022

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T ausgegeben am Dienstag, den 09.08.2022 um 10.30 UTC

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Dienstag, den 09.08.2022 um 10.30 UTC

Bis zum Wochenende dominierendes Hochdruckwetter. Anfang nächster Woche wird es
zunehmend zyklonaler.

Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 16.08.2022

Zu Beginn des Mittelfristbereichs am Freitag befindet sich Mitteleuropa im
Einflussbereich einer zonal orientierten Hochdruckzone, die sich von den
britischen Inseln bis nach Nordwestrussland erstreckt. An dessen Nordflanke
befindet sich eine Luftmassengrenze, an der immer wieder Wellenentwicklungen zu
Deformationen der Hochdruckzone führen. Da Absinken in der Hochdruckzone
dominierend ist, wird mit 850 hPa Temperaturen zwischen 11 und 15 Grad wieder
ein verbreitet sommerlich warmer/heißer und trockener Tag erwartet.
Über Südosteuropa befindet sich derweil ein umfangreicher Höhentiefkomplex mit
mehren Drehzentren. Ein Höhentief ist Freitag 00 UTC über Ungarn zu finden,
ausgehend von diesem Höhentief können im Südosten von Deutschland einige Wolken
ziehen, die vielleicht auch den einen oder anderen Schauer oder Gewitter
bringen.
Von Nordwestafrika wölbt sich an der Westflanke des Höhentiefkomplex ein
Höhenrücken bis nach Frankreich auf, dieser blockiert das Übergreifen des
Höhentiefkomplexes nach Westeuropa. Ein weiteres Höhentief befindet sich
westlich des Rückens vor der Westküste Portugals. Dabei werden sehr heiße und
durch das Mittelmeer angefeuchtete Luftmassen nach Frankreich geführt.

Am Samstag ändert sich an dieser Konstellation kaum etwas, um den Rücken herum
werden noch etwas wärmere und feuchtere Luftmassen herangeführt, so dass nun
verbreitet über Deutschland in 850 hPa die 15 Grad zu finden ist. Abgesehen von
dem Südosten bleibt das Absinken innerhalb der Hochdruckzone bestehen.

Am Sonntag formiert sich ausgehend von Grönland ein ausgeprägter Langwellentrog,
der rasch auf Westeuropa übergreift. Dort verbindet er sich mit dem Höhentief
westlich von Portugal, wobei sich das Höhentief an dessen Vorderseite
Nordostwärts in Richtung Biskaya verlagert. Dabei wird der Höhenrücken leicht
nach Osten verdrängt und auch das Höhentief über Ungarn zieht sich in Richtung
Griechenland zurück. Über Deutschland hält sich aber noch der überwiegend
sonnige und trockene Hochdruckeinfluss, wobei sich die Hochdruckzone immer mehr
nach Nordosteuropa verlagert.

Am Montag greift das nun hochreichende Höhentief auf Frankreich über, wobei sich
an dessen Ostflanke eine Konvergenz (Tiefdruckrinne) ausprägt, die zu kräftigen
Hebungsprozessen führt. Innerhalb dieser Konvergenz befindet sich eine Zunge mit
sehr feuchten und heißen Luftmassen, in der sich auch heftige und
unwetterträchtige Gewitter bilden können. Diese Konvergenz greift im Laufe des
Tages auch auf Deutschland über. Die Hochdruckzone verabschiedet sich nach Osten
und Deutschland ist nun gänzlich zyklonal geprägt.

Am Dienstag greift der Langwellentrog von Westeuropa langsam auch auf
Mitteleuropa über, an dessen Westflanke strömen recht kühle Luftmassen aus der
Irmingersee in Richtung Spanien. Über Mitteleuropa bleibt anfangs der Zustrom
warmer und feuchter Luftmassen aus dem westlichen Mittelmeerraum bestehen, wobei
zum Mittwoch hin allmählich kühlere und trockenere Luftmassen um den Trog herum
nach Deutschland gelangen. Vor allem in der Osthälfte sollen nach dem aktuellen
IFS Lauf noch von kräftigeren Gewittern heimgesucht werden. Am Alpenrand könnte
sich eine Schleifzone mit anhaltenden Niederschlägen entwickeln.

In der erweiterten Mittelfrist soll die Troglage über West bzw. Mitteleuropa
bestehen bleiben, wobei der Trog sich zunehmend zonal ausrichtet. Ab Mitte
nächster Woche soll eine deutlich kühlere Luftmasse dominieren und
Randtiefentwicklungen für etwas Regen oder auch Gewitter sorgen.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Bis kommenden Sonntag sind die Prognosen des aktuellen IFS recht ähnlich zu dem
der Vorläufe, nachfolgend gibt es einige Unsicherheiten wie sich ein
atlantischer Trog bzw. ein Höhentief von der Biskaya aus auf Mitteleuropa
auswirkt. Im aktuellen Lauf, soll der Trog Mitte nächste Woche auf Deutschland
übergreifen, in der Vorläufen gibt es auch Versionen, bei denen wir auf dessen
Vorderseite bleiben und die Warmluftzufuhr weiter andauert.

Das Wetter wird sicherlich deutlich unbeständiger mit Schauern und bestimmt auch
heftigen Gewitterentwicklungen, evtl. ist auch eine Dauerregenlage am Alpenrand
denkbar. Allerdings gibt es auch große Temperaturunterschiede zwischen den
Läufen.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Bis zum Wochenende simulieren die verschiedenen betrachteten Globalmodelle ein
ähnliches Bild. Ab Sonntag/Montag jedoch wird das Übergreifen des Troges jeweils
etwas anders simuliert.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Bis zum Wochenende ist in den Rauchfahren ein relativ enger Spread und ein hohes
Geopotenzial in 500 hPa zuerkennen. Auch bleibt es bis Montag niederschlagsfrei
und die Temperaturen in 850 hPa steigen kontinuierlich bis auf 18 Grad an. Ab
Montag öffnet sich der Spread jedoch sehr stark und das Potenzial fällt nahezu
bei allen Membern, jedoch gibt es auch Lösungen bei dem der Trog nicht durchgeht
und es zwar wechselhaft aber auch sehr warm bleibt. Quasi dasselbe Bild ist auch
im Ensemble von GFS zu finden.

In der Clusteranalyse des ECMWFs gibt es 3 verschiedene Cluster, die aber alle
das Blocking über Nord bzw. Nordosteuropa enthalten. Die Trogentwicklung ab dem
kommenden Wochenende wird indes jeweils etwas anders dargestellt und ist sehr
unsicher in der Prognose.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Bis einschließlich Sonntag bleibt es verbreitet sommerlich heiß und
niederschlagsfrei. Am Wochenende erhöht sich die Wärmebelastung.

Am Samstag und Sonntag gibt es ein sehr geringes Risiko vor kräftigen Gewittern
mit Starkregen im Südosten des Landes.

Am Montag und/oder Dienstag könnte eine großräumige Schwergewitterlage in
Deutschland bevorstehen. Die Vorhersage ist aktuell aber noch extrem unsicher!

Am Dienstag nächster Woche gibt es Signale, dass am Alpenrand länger anhaltende
und teils gewittrige Niederschläge auftreten. Strichweise ist Dauerregen nicht
ausgeschlossen.

Basis für Mittelfristvorhersage
IFS, EPS, MOSMIX

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Christina Speicher

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#DWD -> #Pollenflug-Gefahrenindex für Baden-Württemberg ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag den 09.08.22 um 11 Uhr gültig bis: Mittwoch, den 10.08.22 abends  

Pollenflug-Gefahrenindex für Baden-Württemberg
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, den 09.08.22 um 11 Uhr
gültig bis: Mittwoch, den 10.08.22 abends

Bereich: Baden-Württemberg
Teilbereich: Oberrhein und unteres Neckartal 
       Dienstag  Mittwoch
Hasel     0        0       
Erle      0        0       
Esche     0        0       
Birke     0        0       
Gräser    1        1       
Roggen    0        0       
Beifuss   2        2       
Ambrosia  0-1      0-1     

Teilbereich: Hohenlohe/mittlerer Neckar/Oberschwaben 
       Dienstag  Mittwoch
Hasel     0        0       
Erle      0        0       
Esche     0        0       
Birke     0        0       
Gräser    1        1       
Roggen    0        0       
Beifuss   1-2      1-2     
Ambrosia  0-1      0-1     

Teilbereich: Mittelgebirge Baden-Württemberg 
       Dienstag  Mittwoch
Hasel     0        0       
Erle      0        0       
Esche     0        0       
Birke     0        0       
Gräser    1-2      1-2     
Roggen    0        0       
Beifuss   0-1      0-1     
Ambrosia  0        0       



Legende:
0   keine                Belastung
0-1 keine bis geringe    Belastung
1   geringe              Belastung
1-2 geringe bis mittlere Belastung
2   mittlere             Belastung
2-3 mittlere bis hohe    Belastung
3   hohe                 Belastung

Deutscher Wetterdienst
Medizin-Meteorologie

#IDW10100 Western Australia Forecast Issued at 4:45 am WST Tuesday 09 August 2022

IDW10100
Australian Government Bureau of Meteorology
Western Australia

Western Australia Forecast
Issued at 4:45 am WST on Tuesday 9 August 2022
for the period until midnight WST Friday 12 August 2022.

Warning Information
For latest warnings go to www.bom.gov.au, subscribe to RSS feeds, call 1300 659
210* or listen for warnings on relevant TV and radio broadcasts.

Weather Situation – Northern Western Australia
A ridge near the eastern border is directing a northeast flow over eastern
parts. A trough over the Kimberley extends into the Interior. The trough will
move north as a ridge develops over central parts of the State on Wednesday
bringing south to southeasterly winds.

Weather Situation – Southern and Central Western Australia
A cold front will continue to move north and east over the south of the state
today, and will be followed by a very cold airmass as a low pressure trough
sweeps across the south. A ridge then develops over central parts of the State
on Wednesday and moves south on Thursday.

Forecast for the rest of Tuesday 9 August
Showers over the South West Land Division, southern Goldfields, southern and
coastal Gascoyne, Eucla, Interior and southeast Pilbara. Showers becoming gusty
through the morning in the eastern Eucla and Southern Interior. Chance of
thunderstorms south of a line Jurien Bay to Eucla and small hail possible
southwest of a line Jurien Bay to Esperance. Possible snow flurries on the
peaks of the Stirling Range in the morning. Cold maximum temperatures over most
of the South West Land Division and southwest Goldfields.

Forecast for Wednesday 10 August
Showers over western and southern parts of the South West Land Division, far
southern Goldfields and southern Eucla. Chance of thunderstorms along the
eastern coast of the Southeast Coastal district and Eucla coast. Possible small
hail over the Southeast Coastal and eastern parts of the South Coastal
districts. Areas of rain and showers over the eastern Pilbara, North Interior,
northeastern parts of the South Interior. Morning frosts and fogs over
northeastern parts of the South West Land Division and southern Gascoyne.

Forecast for Thursday 11 August
Showers over far western and southern parts of the South West Land Division,
southern Goldfields and Eucla. Areas of rain and showers over the northeast
Pilbara, North Interior, northeastern parts of South Interior and far southern
Kimberley. Morning frosts and fogs over inland parts of the South West Land
Division, southeastern Gascoyne, northern Goldfields and southern South
Interior.

Forecast for Friday 12 August
Light showers over far southern parts of the South West Land Division,
extending into the Lower West later in the day. Areas of rain and showers over
the eastern North Interior. Morning fogs over the South West Land Division.
Morning frosts possible over the far east South West Land Division, Goldfields
and southern parts of the South Interior.

The next routine forecast will be issued at 4:30 pm WST Tuesday.

  • Calls to 1300 numbers cost around 27.5c incl. GST, higher from mobiles or
    public phones.

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532). Users of these web pages are deemed to have read and accepted the
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