DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 230800
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 23.07.2019, 11:00 Uhr

Heute und in den kommenden Tagen zunehmend starke, teils extreme Wärmebelastung.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 24.07.2019, 11:00 Uhr:

Unter Hochdruckeinfluss wird es heiß bis sehr heiß und trocken.

HITZE:
Zunehmend starke, am Mittwoch in den westlichen Landesteilen teils extreme Wärmebelastung.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 23.07.2019, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Hoffmann

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

VHDL30 DWOG 221800
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 22.07.2019, 21:00 Uhr

In den kommenden Tagen zunehmend starke, teils extreme Wärmebelastung.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Dienstag, 23.07.2019, 21:00 Uhr:

Eine Warmfront zieht über den Nordosten in Richtung Polen ab. In der Folge baut sich ein kräftiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf und leitet einen trockenen und sehr heißen Witterungsabschnitt ein. HITZE: Am Dienstag außer im Nordosten, an der See und in Teilen Süddeutschlands recht verbreitet starke Wärmebelastung.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 23.07.2019, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy

DWD -> Wochenvorhersage WETTERGEFAHREN Deutschland –

Wochenvorhersage WETTERGEFAHREN Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 22.07.2019, 21:00 Uhr

Vorübergehend extreme Hitze. Ab Freitag zunehmend gewittrig bis hin zum Unwetter. Im Nordosten Andauer der Trockenheit.

Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Mittwoch, 24.07.2019, 24:00 Uhr

Am Dienstag und Mittwoch keine markanten Wettererscheinungen. Am Dienstag außer im Nordosten, an der See und in Teilen Süddeutschlands starke Wärmebelastung. Am Mittwoch verbreitet starke, im Südwesten und Westen örtlich sehr starke Wärmebelastung.

Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Freitag, 26.07.2019

Am Donnerstag abgesehen von teils extremer Hitze keine markanten Wetterereignisse.
Am Freitag im Südwesten und Westen bevorzugt über dem Bergland sowie an den Alpen erste und zum Teil heftige Gewitter; Unwetter nicht ausgeschlossen. Weiterhin teils extrem heiß.

Ausblick bis Sonntag, 28.07.2019

Am Samstag im Westen und Süden sowie in Teilen der Mitte schwülwarm und Gewitter; Unwetter durch heftigen Starkregen und / oder größeren Hagel wahrscheinlicher als am Freitag. Im Nordosten und Osten weiterhin heiß. Am Sonntag abgesehen vom Nordosten, wo die Trockenheit und Hitze andauert, weitere Gewitter, wahrscheinlich erneut Unwetter, vor allem durch heftigen Starkregen.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 23.07.2019, 05:00 Uhr

SYNOPTISCHE UEBERSICHT MITTELFRIST

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T ausgegeben am Montag, den 22.07.2019 um 10.30 UTC

Vorübergehend extrem heiß. Ab Freitag zunehmend gewittrig bis hin zum Unwetter,
im Nordosten wahrscheinlich noch trocken und weiterhin heiß. __

Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 29.07.2019

Am Donnerstag liegt Deutschland unter einem Höhenkeil, der sich über Skandinavien hinweg bis ins Nordmeer erstreckt. Dieser Keil wird von einem Höhentiefkomplex über der Ukraine und einem Trog flankiert, der sich der Biskaya
nähert. An der Vorderseite dieses Troges wird subtropische Warmluft weit nach
Norden geführt. Der hierdurch ausgelöste Druckfall lässt über Frankreich eine
flache Tiefdruckrinne entstehen. Zwischen dieser Rinne und einem Bodenhoch über
dem Ostseeraum gelangt zunächst trocken-heiße Luft in das Vorhersagegebiet, wobei in weiten Teilen Deutschlands die 35 Grad-Marke deutlich überschritten
wird.
Am Freitag stößt der Trog in die Biskaya vor, was eine Abschnürung des Keils und
die Bildung eines abgeschlossenen Höhenhochs über Skandinavien bewirkt. Die o.g.
Tiefdruckrinne kommt dabei bis in den Westen und Südwesten Deutschlands voran.
In deren Bereich können sich bevorzugt über dem Bergland
Südwestdeutschlands
sowie an den Alpen erste und zum Teil heftige Gewitter auftreten; Unwetter sind
nicht auszuschließen. Zuvor werden in diesen Gebieten noch einmal Maxima deutlich über 35 Grad erreicht.
Am Samstag weitet sich der Trog nach Ostfrankreich aus, wodurch die Dynamik bei
der Gewittertätigkeit im Westen und Süden Deutschlands zusehends wirksam wird.
Unwetter (vor allem durch heftigen Starkregen und größeren Hagel) sind wahrscheinlicher als am Freitag. Nach Nordosten hin hält das über Skandinavien
liegende Bodenhoch dagegen, so dass es dort trocken bleibt und die 30 Grad-Marke
noch einmal deutlich überschritten wird.
Am Sonntag schwenkt der Trog nach Deutschland; gleichzeitig erfolgt über dem
nahen Ostatlantik die Bildung eines weiteren Troges. Nach wie vor wirkt das über
Skandinavien liegende Hoch blockierend, so dass sich die von Nordwest nach Südost gerichtete und diagonal über Deutschland liegende Tiefdruckrinne allmählich auffüllt. In deren Bereich sind weitere Gewitter bis hin zum Unwetter
zu erwarten, wogegen im Nordosten Absinken nennenswerte Konvektion unterbindet.

In der Nacht zum Montag tropft der über Deutschland liegende Trog aus, das Cut-Off-Tief wird in den über Osteuropa liegenden Höhentiefkomplex integriert
und der Resttrog verschwindet nach Südskandinavien. An der Vorderseite des neuen, auf den nahen Ostatlantik übergreifenden Troges wölbt sich über Mitteleuropa wiederum ein Höhenkeil auf. In dessen Bereich erfolgt im erweiterten mittelfristigen Vorhersagezeitraum ein erneuter
Temperaturanstieg,
wobei zur Wochenmitte hin dann auch wieder Temperaturmaxima über 35 Grad vorstellbar sind.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Bis einschließlich Freitag ist der aktuelle Modelllauf gegenüber weiter zurückliegenden Modellläufen weitgehend konsistent. Danach ergeben sich hinsichtlich des nach Deutschland ausweitenden Troges deutliche Unterschiede.
Die aktuelle Simulation fährt die GFS-Variante des Vortages, wonach dieser Trog
in der Nacht zum Montag nach Südosten hin austropft. Somit dürfte die extreme
Hitze (mit Temperaturmaxima weit über 35 Grad) nur auf Donnerstag und Freitag
beschränkt bleiben.
Den im erweiterten mittelfristigen Vorhersagezeitraum zu erwartenden erneuten
Temperaturanstieg hatten auch die beiden gestrigen Modellläufe im Programm, wobei der aktuellste Lauf die Erwärmung zur Wochenmitte hin ein wenig dämpft.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Bis einschließlich Freitag lassen sich anhand der synoptischen Basisfelder der
verfügbaren Modelle keine prognoserelevanten Unterschiede ableiten. Ab Samstag
ergeben sich deutlichere Abweichungen. Während GFS und das Modell des kanadischen Wetterdienstes ein zum EZMW vergleichbares Szenario zeigen, lässt
ICON den nach Frankreich vorstoßenden Trog rasch zum westlichen Mittelmeer austropfen.
Am Sonntag dominiert nach ICON bereits wieder antizyklonaler Einfluss, wodurch
die (wie auch bei EZMW) diagonal über Deutschland liegende Tiefdruckrinne rascher aufgefüllt wird als nach dem europäischen Modell. Nach GFS dürfte diese
Tiefdruckrinne am Sonntag bereits über Polen liegen. Das kanadische Modell zeigt
den Trog, der nach EZMW vom Nordwesten Deutschlands in den Südosten reicht, um
etwa 600 km nach Nordosten verschoben. Die Tiefdruckrinne lässt sich nach diesem
Modell nicht mehr finden.
Im erweiterten mittelfristigen Vorhersagezeitraum wird die erneute Erwärmung bei
EZMW am ausgeprägtesten gezeigt. Nach dem Modell des kanadischen Wetterdienstes
würde bereits am Dienstag, nach GFS am Mittwoch eine markante Abkühlung erfolgen, wobei dann im Nordwesten und Norden je nach Bewölkung durchaus Temperaturmaxima unterhalb der 20 Grad-Marke vorstellbar wären. __

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Das EPS des GFS stützt bemerkenswerterweise die Variante des ICON (mit dem Austropfprozess zum westlichen Mittelmeer hin). Zudem wird auf ein blockierendes
Hoch über Skandinavien gesetzt. Das spiegelt sich auch bei den „Rauchfahnen“
wieder, die den Temperaturrückgang zum Wochenende hin bei Weitem nicht mehr so
ausgeprägt zeigen wie dies noch bei den gestrigen Modellläufen (und auch beim
aktuellen deterministischen Modelllauf) der Fall war bzw. ist. Zudem wird die
Blockierung über Skandinavien kräftiger und länger andauernd simuliert. Allerdings sind am kommenden Wochenende gegenüber weiter zurückliegenden Modellläufen vermehrt Niederschlagssignale zu finden.
Das EPS des EZMW stützt die oben beschriebene Entwicklung, wobei sich hinsichtlich der Clusterung Unterschiede in Bezug auf den über Deutschland hinweg südostwärts austropfenden Trog ergeben. Im Gegensatz zum EPS des GFS wird
jedoch die Abkühlung im Westen und Süden ausgeprägter gezeigt und wird auch von
den beiden ungestörten Modellläufen mitgetragen. Allerdings fällt der Temperaturrückgang im Nordwesten Deutschlands nicht mehr so markant aus wie es
bei weiter zurückliegenden Modellläufen der Fall war. Nach Nordosten hin kann
dagegen von einem Temperaturrückgang keine Rede sein. Gegenüber weiter zurückliegenden Modellläufen sind auch in den Gebieten, die von der flachen Tiefdruckrinne erfasst werden, vermehrt Niederschlagssignale zu finden.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Als signifikantes Wetterereignis ist vor allem die teils extreme Hitze am Donnerstag und Freitag zu nennen. Relativ großflächig wird dabei die 35 Grad-Marke deutlich überschritten. In tieferen Lagen West- und Südwestdeutschlands sind am Donnerstag sogar Maxima bis nahe 40 Grad vorstellbar.
Am Freitag nimmt im westlichen Bergland, im Südwesten und an den Alpen die Gewitterneigung zu. Erste Gewitter, die sich im Tagesverlauf bevorzugt mit Hilfe
der Orografie entwickeln, können bereits unwetterartigen Charakter aufweisen.
Am Samstag dürften Gewitter vom Südwesten und Westen bis auf Teile der Mitte
übergreifen, wobei dann Unwetter (vor allem durch heftigen Starkregen und größeren Hagel) wahrscheinlicher sind als am Freitag. Auch am Sonntag entwickeln
sich in diesen Gebieten Gewitter, was erneut Unwettergefahr bedeutet. Diese können an den Alpen und im östlichen Mittelgebirgsraum bis in die Nacht zum Montag hinein andauern. Danach zeichnet sich eine Entspannung der Gewitterlage
ab.
Im Nordosten dauert zumindest bis in die neue Woche hinein die Trockenheit sehr
wahrscheinlich an.

Basis für Mittelfristvorhersage
MOS + EPS(/EZMW) mit höherer Wichtung des EPS

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Thomas Schumann

SXEU31 DWAV SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST

SXEU31 DWAV 220800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Montag, den 22.07.2019 um 08 UTC

GWL und markante Wettererscheinungen:
HM
Heute im Südwesten, morgen in der Mitte und im Süden und am Mittwoch fast überall starke Wärmebelastung.

Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 24 UTC

Montag… wandert der westeuropäische Höhenrücken unter weiterer Verstärkung
langsam nach Osten und erreicht mit seiner Hauptachse zum Tagesende Benelux und
die Nordsee, wobei sich ein Höhenhochzentrum zum Tagesende über den Westalpen
entwickelt (300 hPa). Der Schwerpunkt des Bodenhochs liegt dabei im Alpenraum.
An seiner Westflanke setzt von Südfrankreich her die Zufuhr heißer Luft nach
Südwestdeutschland ein.
An der Nordflanke des Höhenkeiles herrscht Warmluftadvektion, die auf Norddeutschland übergreift. Daran gekoppelt ist eine atlantische Warmfront, die
über das Küstengebiet nach Osten geführt wird. Leichter Regen dehnt sich in diesem Zusammenhang von der Küste bis zum mittleren Niedersachsen und bis in den
Norden Brandenburgs aus.
In der Mitte und im Süden wirkt sich die WLA in der Höhe lediglich in Form hoher
Wolkenfelder aus und es ist trocken.
Die Höchsttemperaturen liegen in der Südhälfte zwischen 29 bis 33 Grad mit den
höchsten Werten am
Oberrhein. In der Nordhälfte werden sommerliche 24 bis 28 Grad erreicht. Nur im
äußersten Norden ist es mit 19 bis 23 Grad nicht so warm. Der Wind frischt an
der Nordsee vorübergehend etwas auf und weht mit 5er bis 6er Böen. An der Schlesw.-Holsteinischen Nordseeküste sind 7er Böen wahrscheinlich (PEPS: 30 bis
100 Prozent mit den höchsten Wahrscheinlichkeiten auf Sylt).

In der Nacht zum Dienstag lockert sich die Bewölkung im
Nordseeküstenbereich
auf. Ganz im Nordosten hält sich bis zum Morgen aber noch starke Bewölkung, der
Warmfrontregen lässt aber nach. Ansonsten ist es klar
oder leicht bewölkt und trocken bei Tiefstwerten zwischen 10 Grad in einigen
Mittelgebirgstälern und 17 Grad in Berlin. Vereinzelt bildet sich Nebel (Nebelwahrscheinlichkeit nach Mosmix im Nordwesten bei 30 bis 75 Prozent).

Dienstag… liegt Deutschland unter dem von Südwesteuropa respektive Nordwestafrika nach Norden gerichteten Höhenrücken, in dessen Zentrum sich weiter eine Höhenantizyklone befindet, die sich nach Oberitalien verlagert. Ein
Höhenkeil reicht im Tagesverlauf bis nach Südskandinavien. Dabei entwickelt sich
bis zum Abend ausgehend vom Hoch über den Ostalpen eine Hochdruckbrücke, die
über Tschechien bis zur westlichen Ostsee reicht. An ihrem Westrand wird von
Süden und Südwesten weiter heiße Luft bis nach Norddeutschland geführt. Damit lockern sich im Nordosten die Wolken durch Absinken langsam auf, so dass
es in fast ganz Deutschland sonnig und trocken ist. Mit der kräftigen Einstrahlung und dem Absinken erwärmt sich die Luft auf Höchstwerte zwischen 30
Grad in Nordbrandenburg und 36 Grad am Oberrhein. Folglich ist zumindest in der
Mitte und im Süden mit einer
starken Wärmebelastung zu rechnen.
Der Wind weht angesichts der sich entwickelnden flachen Hochdruckzone meist nur
schwach.
In der Nacht zum Mittwoch ist es meist gering bewölkt oder klar und Nebel bildet
sich nur ganz vereinzelt. Es kühlt sich auf 13 Grad im Nordosten und 19 Grad im
Westen und Südwesten ab. In den inneren Bereichen einiger Großstädte kühlt es
nicht mehr unter 20°C ab (sogenannte Tropennacht).

Mittwoch… liegt Deutschland weiterhin unter dem Höhenrücken. Allerdings verlagert sich seine Achse etwas weiter nach Osten und somit gelangen die westlichen Landesteile auf der Rückseite in die südwestliche Höhenströmung. Zwischen 2000 und 3000 m strömt von Nordwestafrika und Spanien aus sehr heiße
Luft nach Frankreich und zum westlichen und südlichen Deutschland. Die Temperatur in 850 hPa steigt südwestlich einer Linie vom Bayerischen Wald bis
zur Weser auf 20 bis 24 Grad mit den höchsten Werten an der französischen Grenze. Der Himmel ist meist wolkenlos, wenn man von dünner Cirrusbewölkung einmal absieht. Daher werden in Norddeutschland 31 bis 34 Grad, in der Mitte und
im Südwesten 35 bis 38 und in Südbayern rund 34 Grad erwartet. Wie schon an den
Vortagen ist daher eine Warnung vor starker bis sehr starker Wärmebelastung zu
erwarten. Bei auflandigem Wind an der Küste ist es mit 27 bis 30 Grad einigermaßen erträglich.

In der Nacht zum Donnerstag ist nur leichte Kühlung in Sicht. Meist liegen die
Tiefstwerte über 18 Grad. Nur im Osten und Südosten sowie in einigen Gebirgstälern kühlt es auf 14 bis 17 Grad runter. Im Westen und in den Ballungszentren muss mit einer ŽTropennachtŽ gerechnet werden.

Modellvergleich und -einschätzung

Die externen Modelle simulieren die Entwicklung ähnlich wie die deutschen Modelle.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Olaf Pels Leusden