Regionenwetter

Hervorgehoben

Regionenwetter (sowie Strassenzustandsprognosen) sind ab sofort hier zu finden. Die Prognosen werden mehrmals täglich aktualisiert, die mittäglichen Einzelbeiträge entfallen.

Baden-Württemberg

Brandenburg und Berlin

Nordrhein-Westfalen


Strassenzustand Stadt Stuttgart



Ab dem 18.9.2020 entfallen die abendlichen Warnlageberichte für NRW und Berlin/Brandenburg (die sowieso im wesentlichen dem obigen Regionenwetter entsprechen), sowie die Warnlage und die Wochenvorhersage für Deutschland.

FPUS54 KOHX FORECAST SUMNER – INCLUDING THE CITY OF GALLATIN

Expires:202009210930;;123232
FPUS54 KOHX 210131
ZFPOHX

Zone Forecast Product for Tennessee
National Weather Service Nashville TN
831 PM CDT Sun Sep 20 2020


TNZ008-210930-
Sumner-
Including the cities of Hendersonville, Gallatin, 
and Goodlettsville
831 PM CDT Sun Sep 20 2020

.REST OF TONIGHT...Mostly clear. Lows in the lower 50s. Southeast
winds up to 10 mph. 
.MONDAY...Mostly sunny. Highs in the mid 70s. East winds up to
10 mph. 
.MONDAY NIGHT...Mostly clear. Lows in the lower 50s. East winds
up to 5 mph shifting to the south after midnight. 
.TUESDAY...Partly cloudy. Highs in the mid 70s. Southeast winds
up to 10 mph. 
.TUESDAY NIGHT...Partly cloudy in the evening then becoming
mostly cloudy. Lows in the mid 50s. East winds up to 5 mph. 
.WEDNESDAY...Mostly cloudy. Highs in the mid 70s. 
.WEDNESDAY NIGHT...Mostly cloudy with a 30 percent chance of
showers. Lows in the upper 50s. 
.THURSDAY...Mostly cloudy with a chance of showers and slight
chance of thunderstorms. Highs in the lower 70s. Chance of
precipitation 40 percent. 
.THURSDAY NIGHT...Mostly cloudy with a chance of showers and
slight chance of thunderstorms. Lows in the lower 60s. Chance of
precipitation 30 percent. 
.FRIDAY...Partly sunny in the morning, then partly cloudy with a
chance of showers and slight chance of thunderstorms in the
afternoon. Highs around 80. Chance of precipitation 30 percent. 
.FRIDAY NIGHT...Partly cloudy with a 20 percent chance of showers
and thunderstorms. Lows in the mid 60s. 
.SATURDAY...Partly cloudy in the morning then becoming partly
sunny. Chance of showers and slight chance of thunderstorms.
Highs in the lower 80s. Chance of precipitation 40 percent. 
.SATURDAY NIGHT...Partly cloudy with a chance of showers and
slight chance of thunderstorms. Lows in the mid 60s. Chance of
precipitation 30 percent. 
.SUNDAY...Partly sunny with a chance of showers and slight chance
of thunderstorms. Highs in the upper 70s. Chance of precipitation
50 percent. 

$$




IDW10100 Western Australia Forecast

IDW10100
Australian Government Bureau of Meteorology
Western Australia

Western Australia Forecast
Issued at 4:45 am WST on Monday 21 September 2020
for the period until midnight WST Thursday 24 September 2020.

Warning Information
For latest warnings go to www.bom.gov.au, subscribe to RSS feeds, call 1300 659
210* or listen for warnings on relevant TV and radio broadcasts.

Weather Situation – Northern Western Australia
A strong ridge is developing through central parts of the State today with a
trough developing and extending from the Pilbara coast to the Kimberley coast
on Tuesday and Wednesday.

Weather Situation – Southern and Central Western Australia
A ridge develops through central parts of the State today and moves south to
lie near the south coast during Tuesday and Wednesday. A trough develops over
the Gascoyne on Thursday before moving slowly south.

Forecast for the rest of Monday 21 September
Showers about southern parts of the South West Land Division and the Eucla
coast, with a chance of a morning shower about the west coast south of Lancelin.

Forecast for Tuesday 22 September
Showers about coastal and adjacent inland parts between Lancelin and Israelite
Bay. Chance of an afternoon shower or thunderstorm over the far northeast
Kimberley.

Forecast for Wednesday 23 September
Chance of an afternoon shower or thunderstorm over the northeast Kimberley.

Forecast for Thursday 24 September
Chance of a shower near the south coast or Eucla coast, mostly morning and
early afternoon. Chance of an afternoon shower or thunderstorm over the
northeast Kimberley.

The next routine forecast will be issued at 4:30 pm WST Monday.

  • Calls to 1300 numbers cost around 27.5c incl. GST, higher from mobiles or
    public phones.

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532). Users of these web pages are deemed to have read and accepted the
conditions described in the Copyright, Disclaimer, and Privacy statements
(http://www.bom.gov.au/other/copyright.shtml).

SXEU31 DWAV SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST

SXEU31 DWAV 201800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 20.09.2020 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
Zunächst ruhige Hochdrucklage mit nur einzelnen Gewittern ganz im Süden. Ab
Mittwoch allmählich Umstellung der Wetterlage.

Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 12 UTC

Aktuell … verläuft die Frontalzone weit im Norden Europas zwischen Schottland
und Island sowie über Skandinavien hinweg. Südlich davon gibt es nur recht
schwache Potentialgegensätze, wobei ein umfangreiches aber flaches Höhentief
über Frankreich und der Biskaya liegt. Auch im Bodendruckfeld ist südlich einer
flotten Westdrift im Norden Europas der Druckgegensatz schwach. Vom Atlantik
über Nordengland und Schottland und Südskandinavien hinweg bis nach Osteuropa
erstreckt sich eine flache Hochdruckzone, während ein flaches Tief über
Frankreich liegt. Über Deutschland weht folglich ein schwacher nordöstlicher
Wind. Unter Hochdruckeinfluss ist fast überall eine trockene und sehr warme
Luftmasse (10 bis 14 Grad in 850 hPa) wetterbestimmend. Zwar gibt es
gebietsweise eine teils markante Absinkinversion (um 900 hPa), aber auch
unterhalb dieser ist die Luft meist recht trocken. Lediglich im äußersten Süden
sind die Taupunkte höher bei 10 bis 15 Grad mit den höchsten Werten im äußersten
Süden. Sonst sind es meist 5 bis 10 Grad, nur an der Küste etwas mehr. Wenig
überraschend ist, dass somit auch ganz im Süden tagsüber die Tendenz zur
Quellwolkenbildung bestand, Schauer und Gewitter beschränkten sich aber auf den
Alpenraum und den Südschwarzwald. Ansonsten war der heutige Tag meist von
ungestörtem Sonnenschein geprägt.
In den Nachtstunden tut sich nichts an der Großwetterlage. Die Schauer und
Gewitter in den Alpen fallen rasch zusammen. Örtlich kann sich in den feuchteren
Regionen Nebel bilden, das betrifft vor allem den Süden, aber auch die
küstennahen Gebiete. Ansonsten verläuft die Nacht klar und ruhig. Bei schwachem
Wind kühlt sich die Luft rasch ab, so dass die Tiefstwerte meist zwischen 10 und
5 Grad liegen, im Norden auch etwas darunter. Dort kann es – an dafür
prädestinierten Orten – auch örtlich Bodenfrost geben. Milder als 10 Grad bleibt
es ganz im Süden und unmittelbar an der See.

Am Montag … tut sich über Mitteleuropa noch nicht viel. Das schwache Höhentief
verbleibt über Frankreich und verlagert sich nur wenig ostwärts. Das zugehörige
flache Bodentief weitet sich etwas nach Südwestdeutschland aus. Die feuchte Luft
kommt aber kaum nach Norden voran. Ganz im Süden entstehen bald nach der
Auflösung der Nebelfelder wieder einige Quellwolken, Schauer und ein
vereinzeltes Gewitter bleiben aber auf den Alpenraum und den Südschwarzwald
beschränkt, also so wie heute. Bei Gewittern muss man mit lokalem Starkregen
(kaum Verlagerung) rechnen, das haben uns die Gewitter heute schon gezeigt. Auch
stürmische Böen (insgesamt doch recht trockene und gut durchmischte
Grenzschicht, so dass eine gewisse Gefahr von Fallböen durchaus gegeben ist)
sind nicht auszuschließen, zu mehr reicht es aber nicht. Um die See lösen sich
etwaige Nebelfelder ebenso am Vormittag auf, dort sollte es aber nicht zur
Bildung von Quellwolken reichen. Im übrigen Land scheint die Sonne wieder von
früh bis spät. Der Wind weht wie am Vortag schwach aus Nord bis Ost. Die
Temperatur ändert sich ebenfalls wenig und erreicht meist 21 bis 25 Grad. Bis 27
Grad werden es wieder um Südwesten, an der See um 20 Grad.

Der Blick richtet sich allmählich auf den Atlantik, wo es auf der Rückseite
eines in Richtung Schottland ziehenden Tiefs zu einem Kaltluftvorstoß kommt. Bis
Dientagfrüh entwickelt sich dieses Tief gut und westlich der Britischen Inseln
stößt ein Langwellentrog mit viel Höhenkaltluft südostwärts vor.

Über Deutschland tut sich dagegen in der Nacht zum Dienstag noch nicht sehr viel
bei der Wetterlage. Die Hochdruckbrücke baut sich ab und der Druckgradient wird
immer schwächer. Dementsprechend verläuft die Nacht sehr schwachwindig. Dies
begünstigt flache Nebelfelder, etwas größere Nebelgebiete kann es allenfalls
wieder in unmittelbarer Küstennähe geben oder in der feuchten Luftmasse im
Süden. Dort könnte es in der Nacht zum Dienstag etwas länger noch einzelne
Schauer geben, nach und nach sollten sie aber wieder zusammenfallen. Die
Temperaturverteilung ist wieder ähnlich wie in der Vornacht. Insgesamt soll es
aber nach MOS geringfügig milder bleiben. Ob das bei den schwachen
Windverhältnissen tatsächlich der Fall ist, muss noch etwas abgewartet werden.
Nach aktuellem Stand sollte es aber kaum Bodenfrost geben.

Am Dienstag … nähert sich der Langwellentrog den Britischen Inseln und weitet
sich weiter nach Süden aus. Das zugehörige Bodentief zieht nordostwärts Richtung
Nordmeer und vertieft sich weiter. Die Höhenströmung über Deutschland ist
weiterhin schwach und kommt aus Süd. Da der Druck im Nordwesten fällt und sich
hoher Druck über der Ukraine befindet, kommt bei uns schwacher südlicher Wind
auf. Nennenswerte Hebungsgebiete greifen noch nicht auf Deutschland über, so
dass weiterhin das vom Hochdruck geprägte Wetter herrscht. Vielleicht ziehen mal
ein paar hohe Wolkenfelder über den Himmel. Ansonsten scheint nach
Nebelauflösung wieder fast überall die Sonne. Im Süden kommt allerdings die
feuchtere Luftmasse etwas nach Norden voran, so dass es nicht nur in den Alpen
und im Südschwarzwald, sondern auch im Nordschwarzwald, über der Alb und im
Bayerischen Wald einzelne Schauer und Gewitter geben kann. Im Flachland
dazwischen sollte es höchstens vereinzelt zu Schauern reichen. Bei weiterhin
langsam ziehenden Zellen ist lokaler Starkregen wahrscheinlich, denn die ppw’s
liegen durchaus um 30 l/qm. Mit der südlichen Strömung kommt auch bodennah die
warme Luft weiter nach Norden, so dass vor allem dort noch einmal ein leichter
Temperaturanstieg im Vergleich zum Vortag zu erwarten ist. Vielfacht werden dann
23 bis 27 Grad erreicht, nur unmittelbar an der See bleibt es etwas kühler.

In der Nacht zum Mittwoch erreicht die Achse des Langwellentroges Irland. Über
Deutschland verstärkt sich die südliche Höhenströmung und es können erste
Hebungsgebiete auf der Vorderseite übergreifen. Diese sorgen dann in der
feuchten Luftmasse um Süden (deutlich südlich des Mains) für schauerartige
Regenfälle mit Gewittern. In der Nacht rückt dann zunehmend der mehrstündige
Starkregen in den Fokus, da mehr als 20 l/qm innert 6 Stunden kleinräumig
durchaus wahrscheinlich sind. Die Böden werden’s aber vertragen. Im restlichen
Land können häufiger mal hohe Wolkenfelder über den Himmel ziehen. Mit schwachen
südlichen Winden bleibt es milder als in den Vornächten. Bei vielfach noch
klarem Himmel im Norden geht es auf 13 bis 9 Grad runter (auf den Inseln bleibt
es milder). Unter den Wolken im Süden werden 15 bis 11 Grad erwartet.

Am Mittwoch … setzt sich die Umstellung der Wetterlage fort. Der
Langwellentrog kommt weiter nach Osten voran, wobei ein erster kurzwelliger
Anteil über die Biskaya und den Ärmelkanal schwenken soll. In der Folge kommt es
in der Nordsee zur Entwicklung eines Randtiefs. Auch in der Westflanke des
Troges stößt ein kurzwelliger Anteil nach Süden vor. Dieser sorgt für eine
Tiefentwicklung über Irland und bereitet die weitere Südwärtsausdehnung des
Gesamtsystems vor. Die erste richtige Front des Tiefdrucksystems erreicht
Deutschland noch nicht. Die allmählich auf Südwest drehende Höhenströmung
verstärkt sich weiter, zudem spürt man im Laufe des Tages auch im Nordwesten des
Landes den auffrischenden Südwind, wenn sich das Tief über der Nordsee
entwickelt. Zu warnwürdigen Böen reicht es aber immer noch nicht. Schauerartige
und teils gewittrige Regenfälle beschränken sich weiterhin auf die Gebiete
südlich von Main und Nahe, erst am Nachmittag können diese auch westlich des
Rheins auftauchen. Vor allem im Süden könnte auch wieder das mehrstündige
Starkregenkriterium ein Thema werden. In der Mitte, im Norden und im Osten des
Landes ziehen zwar immer wieder Wolken über den Himmel und künden den
Wetterumschwung an, allerdings bleibt es noch trocken. Zudem wird es von der
Mitte bis zum Osten noch einmal richtig warm mit 24 bis 27 Grad, auch sonst
werden es noch einmal 21 bis 24 Grad.

Modellvergleich und -einschätzung

Die Entwicklung wird von allen vorliegenden Modellen ähnlich gesehen.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl.-Met. Peter Hartmann

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg –

VHDL30 DWSG 201800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 20.09.2020, 20:30 Uhr

Am Montag nachmittags und abends im äußersten Süden vereinzelt 
Gewitter.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage: 

Meist schwacher Hochdruckeinfluss, lediglich ganz im Süden mit etwas 
feuchterer Luft leicht unbeständig.

GEWITTER:
Am Montag am Nachmittag und Abend ganz im Süden, vor allem im 
Südschwarzwald sowie Richtung Allgäu, vereinzelt Gewitter mit 
Starkregen bis 25 Liter pro qm in einer Stunde, kleinkörnigem Hagel 
und stürmischen Böen bis 70 km/h.

NEBEL:
In der Nacht zum Montag und bis in den Montagvormittag hinein 
zwischen Donau und Bodensee streckenweise Sichtweiten unter 150 m. 


Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 21.09.2020, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Dilger 

SYNOPTISCHE UEBERSICHT MITTELFRIST

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 20.09.2020 um 10.30 UTC

Wechselhaft, im Süden Dauerregen, Alpen Neuschnee möglich. Zumeist mäßig warm.

Synoptische Entwicklung bis zum Sonntag, den 27.09.2020

Grundsätzlich ähneln die für diese Mittelfrist entscheidenden
synoptisch-skaligen Druckfelder der Vorhersage vom vergangenen Freitag. Daher
wird mit Blick auf die technische Diskussion auf die Mittelfrist von Freitag
verwiesen (siehe: https://bit.ly/3hQQr2i ).

Im Folgenden werden Änderungen angesprochen, die sich seit Freitag ergeben
haben:

  • Die signifikanteste Änderung ist bei der außertropischen Umwandlung bzw. dem
    Einbinden des aktuellen Hurrikans (Kat 3) in die Frontalzone auszumachen. Der
    Hurrikan verlor u.a. im Zuge mehrere sog. „eyewall replacements“ etwas an
    Verlagerungsgeschwindigkeit und vergrößerte dabei seinen Wirkungsradius
    bezüglich der Sturm- und Orkanböen. Durch die verzögerte Verlagerung nach Norden
    sollte der sich dann in Umwandlung befindliche TEDDY laut eng gebündelter EPS
    Vorhersagen von IFS/GEFS Nova Scotia im Verlauf des Mittwochs erfassen,
    allerdings etwas östlicher als am Freitag noch gedacht.
    Zudem wird Tropensturm BETA im Golf von Mexiko mittlerweile schwächer gerechnet
    bzw. es wird von einem früheren Landgang an der texanischen Küste ausgegangen,
    sodass dessen diabatischer Input und die daraus eigentlich angedachte
    Keilaufwölbung (vom Süden bis in den Nordosten der USA reichend) somit deutlich
    schwächer ausfällt. Bedeutet, dass der PV streamer über dem Nordosten der USA
    durch die negative PV Produktion des outflows von TEDDY rasch abgebaut wird und
    (Ex-)TEDDY nun zügig über den Sankt-Lorenz-Golf in Richtung Labradorsee geführt
    wird.
  • Dieses leicht verzögerte „timing“ bedeutet nun ein hervorragendes „in Phase
    treten“ mit einem progressiven Trog, der über die Hudson Bay in Richtung
    Labradorsee ziehen und selber eine Bodenzyklogenese induzieren soll, die zum
    Beginn der Mittelfrist zusammen mit Ex-TEDDY über der Labradorsee ein
    umfangreiches Konglomerat aus mehreren eigenständigen Tiefdruckzentren bilden
    soll. Ein bisschen konträr zur genannte Aussage einer verzögerten polwärtigen
    Verlagerung wird Ex-TEDDY nun zügiger als in den Vorläufen in Richtung Südspitze
    Grönlands geführt, da das Einbinden in die Frontalzone schneller klappt, sodass
    Ex-TEDDY zum Ende der Woche bereits die Irminger See als Sturmtief voll erfasst
    (sollte Ex-TEDDY bis dahin noch als eigenständiger Wirbel zu identifizieren
    sein). Allerdings wird es durch die komplexe Interaktion beider Tiefdruckgebiete
    sicherlich noch die eine oder andere Überraschung geben.
  • Diese Entwicklung bedeutet nun, dass sich der Einfluss von (Ex) TEDDY aktuell
    und im Verlauf der Mittelfrist verzögert auf die nach Europa ziehende
    Rossby-Welle auswirkt. Die Intensivierung des PV-Gradienten bzw. Entwicklung des
    supergeostrophischen Höhenjets im Südwestquadranten der Rossby-Welle wird nun
    etwas nördlicher und später angesetzt. Zudem deutet sich bei IFS ein zyklonales
    Wellenbrechen über West-/ und Mitteleuropa an, sodass der dadurch induzierte
    Geopotenzialanstieg über Osteuropa/Skandinavien zusammen mit andauerndem
    Geopotenzialanstieg vom Nordatlantik in Richtung Island/Schottland gerichtet
    sukzessive einen Abschnürungsprozess über Mitteleuropa nach sich ziehen könnte.
    Allerdings muss festgehalten werden, dass dieser Prozess des Abschnürens
    weiterhin sehr unsicher innerhalb der Numerik erfasst wird und daher auch
    eventuell begleitende intensive Bodentiefentwicklungen von Lauf zu Lauf stark
    variabel berechnet werden.
  • zuletzt sei noch erwähnt, dass sich die Mittelfrist über der Höhenjet über dem
    Nordpazifik laut der letzten Phasendiagrammprognose zunächst in der Phase
    „Jetrückzug“ und später „polwärtige Verschiebung“ befindet. Bedeutet, dass sich
    zwischen Japan und den Aleuten ein Jetmaximum aufbaut, das in der Folge in den
    Nordwesten der USA geführt wird. Durch den Aufbau barokliner Instabilität
    beginnt die Strömung zu wellen (unterstützt durch Input vom asiatischen Raum,
    der der Übersicht halber hier nicht näher erläutert wird) und es deutet sich
    eine markante Verwellung der Strömung im kanadisch/nordamerikanisch-pazifischen
    Sektor in Form zwei stehender Rossby-Wellen an (inkl. Absturz der PNA in stark
    negative Gefilde). Diese Entwicklung ist für das Ende unserer Mittelfrist/Beginn
    der erweiterten Mittelfrist von Interesse, da sich per „downstream development“
    auch über dem Nordatlantik die Strömung verstärkt verwellen könnte.

Was bedeuten nun diese Änderungen für unsere Mittelfrist? Berücksichtigt man die
Tendenz innerhalb der vergangenen IFS-Läufe (siehe folgender Abschnitt), dann
kann weiterhin von einem deutschlandweit wechselhaften Wetterabschnitt
ausgegangen werden. Allerdings verschieben sich die Niederschlagsschwerpunkte
mit einem zügigen Abtropfprozess über dem Alpenraum zunehmend in den Süden und
Osten Deutschlands, wenngleich hervorgehoben werden soll, dass es noch
erhebliche Diskrepanzen bezüglich der Niederschlagsschwerpunkte gibt. Dazu ist
die Handhabe möglicher Randtiefs peripher des umfangreichen Höhentiefs noch sehr
unsicher. Auch wenn der aktuelle IFS-Lauf keine signifikante Randtiefentwicklung
über Deutschland zeigt, so wurde das in der Vergangenheit wiederholt angedeutet
und wird es aktuell weiterhin bei anderen Modellen.

Der Mittwoch (Beginn der Mittelfrist) und Donnerstag gestalten sich zumeist
leicht wechselhaft, wobei es immer wieder Regionen geben wird, wo für längere
Zeit keine Schauer und/oder Gewitter auftreten werden. An beiden Tagen bleibt es
noch vergleichsweise warm mit 22 bis 28 Grad am Mittwoch und 21 bis 26 Grad am
Donnerstag (mit den höchsten Werten zunehmend im Osten). Die Luftmasse ist
besonders im Süden hochreichend mild und feucht, sodass dünne/gesättigte
CAPE-Profile mit PWs um 25 mm auf lokales Starkregenpotenzial in Verbindung mit
Gewittern hindeuten.

Ab der Nacht zum Freitag bis weit in den Samstag hinein wäre dann bei der
aktuellen Entwicklung einer Zyklone über Norditalien ein deutlicher
Niederschlagsschwerpunkt im Süden und Südosten von Deutschland auszumachen
(südlich der Donau mit Zunahme zum Alpenstau). Kräftiges Aufgleiten aus Süd über
einer niedertroposphärisch westlichen bis nordwestlichen Anströmung plus die
ansatzweise gezeigte Bildung eines Deformationsbandes über Niederbayern deuten
auf skalige/anhaltende Niederschläge hin.
Ansonsten fallen im restlichen Deutschland durch kompensatorisches Absinken bzw.
durch den beginnenden Geopotenzialanstieg des fortschreitenden Abtropfprozesses
die Niederschlagswahrscheinlichkeiten deutlich geringer aus, vielerorts bleibt
es auch trocken. Die Höchstwerte gehen deutschlandweit zunehmend auf unter 20
Grad zurück und liegen im Dauerregen Süddeutschlands gar teils nur wenig über 10
Grad. Neuschnee oberhalb von 1500 m ist in den Alpen zu erwarten, wobei sich das
je nach timing/Intensität der KLA/Niederschlagsintensität noch nach oben oder
unten verschieben kann.

In der Nacht zum Sonntag und Sonntag tagsüber würden nach dem jüngsten Lauf im
Zuge einer Bodentiefentwicklung über Polen skalige Niederschläge auf den
gesamten Osten und Süden übergreifen, doch alleine schon die zahlreichen
Fragezeichen bei der Bodentiefentwicklung erübrigen eine genauere regionale
Einteilung. Es bleibt auf jeden Fall wechselhaft und in der eingeflossenen
modifizierten marinen Polarluft auch nur mäßig warm.

Gröbere Windereignisse sind zwar aktuell nicht zu erkennen, allerdings gab es in
der Vergangenheit in der Numerik bzw. bei vergleichbaren Abtropfprozessen sowie
aktuell in anderen Globalmodellen teils kräftige Randtiefentwicklungen, die auch
Deutschland beeinflussten. Daher muss dieser Parameter genau im Auge behalten
werden. Ebenso ist ein signifikantes Dauerregenereignis weiterhin nicht
auszuschließen, da die zyklonal brechende Rossby-Welle über Mitteleuropa eine
markante Blockierung über Skandinavien und/oder Sibirien in Gang setzt, sodass
jegliche Randtiefs an einer zügigen Nordverlagerung gehindert werden.

In der erweiterten Mittelfrist würde sich das Wetter unter höherem Geopotenzial
vorerst beruhigen, jedoch deutet sich im Zuge der angesprochenen Zunahme der
Wellenamplitude über dem Nordatlantik bereits der nächste Langwellentrog am
Vorhersagehorizont an, der uns erfassen könnte.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Die vergangenen Läufe von IFS zeigen die grobe Entwicklung auf synoptischer
Skala einheitlich in Form eines von Westen hereinschwenkenden Langwellentroges,
der im Verlauf der Mittelfrist über Mitteleuropa abtropfen und wechselhaftes
Wetter bringen soll.
Größere Unsicherheiten (und das bereits zum Beginn der Mittelfrist) gibt es
weiterhin bei der Frage, wie zügig der Trog nach Osten vorankommt. Zeigte der
Lauf vom 19.9. 00Z noch ein stark verzögertes Vorankommen nach Osten, deuten die
beiden jüngsten Läufe an, dass die Trogachse von Freitag auf Samstag bereits im
Grenzbereich Frankreich-Deutschland liegen soll und somit rund 500 km östlicher
als es der älteste Lauf zeigte.
Das hat auch Auswirkungen auf eine Mittelmeerzyklogenese über Norditalien, die
nun immer zügiger und östlicher gerechnet wird. Allerdings verschwimmen diese
Unterschiede in der Folge, da nun die jüngsten Läufe eine deutlich kräftigere
und hochreichende Zyklone von Norditalien in Richtung Österreich führen, während
sich im ältesten Lauf die Zyklone rasch zu einer offenen Welle abschwächte, um
nordostwärts nach Tschechien zu ziehen.
Diese Tendenz der Tiefdruckentwicklung würde verstärkt dem Südosten und Osten
Deutschlands Niederschlag bringen, während sonst vergleichsweise wenig
Niederschlag fallen würde (im jüngsten Lauf würde die Mittelfrist z.B. in einem
Streifen von der Eifel bis nach Hamburg mehr oder weniger trocken verlaufen).
Allerdings gibt es bei dieser Entwicklung sicherlich noch größere
Unsicherheiten. Zusammengefasst verläuft die Mittelfrist auf jeden Fall
wechselhafter als die vergangenen Wochen.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Eine ähnliche „Problematik“ ist auch beim internationalen Modellvergleich
auszumachen, denn der Hauptunterschied besteht in einer unterschiedlich
progressiven Verlagerung des Langwellentroges. Dabei ist ICON aktuell das
langsamste Modell, während GFS und IFS eine zügigere Entwicklung erwarten.
Entsprechend herrscht auch hier noch eine große Variabilität bezüglich der Lage
des möglicherweise abtropfenden Höhentiefs sowie begleitender Randtiefs, wobei
letztere entscheiden sind bezüglich der regionalen Eingrenzung eines möglichen
Dauerregen- bzw. Starkwindereignisses.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Bei der Clusteranalyse starten wir mit 6 an der Zahl (das maximal Mögliche),
wobei alle das klimatologische Regime „NAO positiv“ aufweisen. Die für uns
wichtigste Diskrepanz innerhalb der Cluster ist das zeitliche Hereinschwenken
des Langwellentroges, wenngleich die Unterschiede eher gering sind. Bis auf
Cluster 6 zeigen alle auch einen Trog mit großer Wellenamplitude und
einsetzender Keilaufwölbung stromab über Osteuropa.

In der Folge (Donnerstag bis Samstag) werden 4 Cluster gezeigt mit variierenden
klimatologischen Regimen (tendenziell jedoch einer Zunahme der blockierenden
Muster). Auch hier zeigt sich die größte Unsicherheit, wie die Geometrie des
Langwellentroges aussehen wird und auch, ob es wirklich zu einem Abtropfprozess
kommt. Kontroll.- und det. Lauf zeigen jeweils den beginnenden Abtropfprozess,
während andere Cluster das nicht unterstützen. Viel hängt davon ab, wohin die
Keilaufwölbung über Osteuropa zielen wird – eher in Richtung westliches
Skandinavien im Zuge eines markanten Höhentroges oder eher nordwärts in Folge
eines schwächeren Troges, wobei dann eine Verbindung mit extrem hohem
Geopotenzial über Sibirien denkbar wäre. Abgesehen von diesen Feinheiten zeigen
jedoch alle Cluster eine zunehmend blockierende Grundströmung mit tiefem
Geopotenzial über Mitteleuropa.

In der Folge (erweiterte Mittelfrist) zeigen die Cluster durchweg eine massive
Blockierung über dem eurasischen Sektor, sodass vorerst jegliche Trogpassagen
vom Nordatlantik spätestens über Mitteleuropa stark abgebremst werden dürften.

Die Rauchfahnen bzw. Meteogramme stützen einen wechselhaften Wetterabschnitt bei
sinkendem Geopotenzial und abnehmender Temperatur sowie variablen Schwerpunkten
beim Niederschlag. Die Rauchfahnen sind bis zum Freitag stark gebündelt und
weisen in der Folge eine rasche Zunahme der Unsicherheiten auf. Dabei sinken die
Mediane der Temperaturvorhersage im Südosten Bayerns bereits nahe an das Minimum
der Klimatologie (sollte es zu einer Dauerregenlage kommen).

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Der EFI springt zunächst am Mittwoch noch auf die Trogvorderseite mit leicht
positiven Werten bezüglich der Modellklimatologie an (besonders Ostdeutschland
betreffend), die Ausschläge sind jedoch gering. In der Folge stützt der EFI
zunächst eine warnarme Mittelfrist (abgesehen von etwas Wind über der Deutschen
Bucht), bevor zum Wochenende am Alpenrand eine Mischung aus leicht positiven
Anomalien beim Niederschlag und negativen Anomalien bei der Temperatur auf die
potenzielle Dauerregenlage im Süden Deutschlands hindeutet.

Am Donnerstag stützt IFS-EPS mit erhöhten Wahrscheinlichkeiten für Böen Bft 8
über der Deutschen Bucht/dem Norden Schleswig-Holsteins und dem Umfeld der Eifel
eine vorübergehende Windzunahme, bevor in der Folge keine klaren Schwerpunkte
mehr im EPS auszumachen sind. Es zeigt sich eher ein Verschmieren möglicher
Einzelereignisse von kräftigen Randtiefentwicklungen einzelner Member, weshalb
deutschlandweit geringe Wahrscheinlichkeiten für Bft 8/9 Böen zu erkennen sind.
Am Wochenende gibt es für den Alpenrand immerhin 24-std. Dauerregensignale von
bis zu 40% für mehr als 30 l/qm und geringe Wahrscheinlichkeiten für mehr als 50
l/qm im Alpenstau. Allerdings sind von Freitag bis Sonntag noch keine richtigen
zeitlichen Schwerpunkte auszumachen.

Basis für Mittelfristvorhersage
IFS, IFS-EPS, MOSMIX

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Helge Tuschy