#IDW10100 Western Australia Forecast Issued at 4:45 am WST on Tuesday 3 August 2021

IDW10100
Australian Government Bureau of Meteorology
Western Australia

Western Australia Forecast
Issued at 4:45 am WST on Tuesday 3 August 2021
for the period until midnight WST Friday 6 August 2021.

Warning Information
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210* or listen for warnings on relevant TV and radio broadcasts.

Weather Situation – Northern Western Australia
A high pressure ridge is strengthening through southern parts of the State,
with fresh and gusty east to southeasterly winds over northern parts.

Weather Situation – Southern and Central Western Australia
A high pressure ridge is developing through southern parts of the State and
will begin to contract east on Thursday.

Forecast for the rest of Tuesday 3 August
Showers over western and southern parts of the South West Land Division and
along the Eucla coast.

Forecast for Wednesday 4 August
Showers over western and southern parts of the South West Land Division and
along the Eucla coast.

Forecast for Thursday 5 August
Possible light showers near the south coast, mostly morning.

Forecast for Friday 6 August
Mostly clear conditions across the State.

The next routine forecast will be issued at 4:30 pm WST Tuesday.

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#DWD -> #SXEU31 #DWAV 021800 #SYNOPTISCHE UEBERSICHT #KURZFRIST ausgegeben am Montag, den 02.08.2021 um 18 UTC

SXEU31 DWAV 021800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Montag, den 02.08.2021 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
Heute im Süden einzelne, in der Mitte vermehrt kurze Gewitter mit Starkregen,
vereinzelt auch stürmischen Böen. Am Abend abklingend. Am Dienstag von Westen
auf die Mitte übergreifend vermehrt Gewitter, Unwettergefahr durch heftigen
Starkregen, teils auch mehrstündig. Abends nachlassend.
Am Mittwoch im nördlichen Mittelgebirgsraum und im Nordosten und am Donnerstag
vor allem nordöstlich der Elbe nochmals Gewitter, Unwetter meist nur wenig
wahrscheinlich.

Synoptische Entwicklung bis Donnerstag 12 UTC

Aktuell … liegt Deutschland unter einem breiten Langwellentrog, an dessen
Südflanke wiederholt kurzwellige Anteile nach Osten ablaufen. Im Grunde genommen
handelt es sich um eine zyklonale Westlage, wobei Deutschland eher an der kalten
Seite der Frontalzone liegt. Diese kurzwelligen Tröge laufen relativ weit
südlich nach Osten ab, so dass sich im Norden bei leicht stabiler Schichtung nur
unstrukturierte Hebung ausmachen lässt, die aus der Tatsache resultiert, dass
nun mal ein Trog über Mitteleuropa liegt. Ein sich über der Ostsee auffüllendes
Randtief macht sich noch im Nordosten mit einem kräftigen Gradienten bemerkbar,
was Windböen an der Vorpommerschen Ostseeküste erklärt. Am Abend sollte aber der
Wind abflauen, so dass danach dort keine Warnungen mehr erforderlich sind.
Einer dieser südlich ablaufenden Kurzwellentröge verlässt aktuell das
Vorhersagegebiet nach Osten, ein weiterer hat Ostfrankreich erreicht. An dessen
Vorderseite erfolgte ein Einschub feuchtlabiler Luft mit CAPE (MU, KK) bis ca.
500 J/kg und einem Flüssigwassergehalt von 20 bis 25 mm, was heißt, dass diese
Luftmasse weit von dem entfernt ist, was wir diesen Sommer bereits hatten und
was unwetterträchtig ist. Demzufolge wird durch den hereinschwenkenden
Kurzwellentrog kleinräumige Konvektion induziert; nur im ungünstigsten Fall,
d.h. wenn mehrere Konvektionszellen über ein eng begrenztes Gebiet ziehen,
werden mehr als 25 mm innerhalb einer Stunde erreicht. Dies betrifft einen
breiten Streifen von den westlichen Mittelgebirgen bis in den Erzgebirgsraum
hinein.
Auch ganz im Süden, d.h. aus den Alpen heraus, können sich einzelne Gewitter mit
Starkregen entwickeln, wobei aufgrund von deren rascher Verlagerung die
Niederschlagssummen im markant zu bewarnenden Bereich verbleiben dürften.
Generell ist die Scherung gering, so dass es sich durchweg um wenig organisierte
Konvektion handelt.
In der Nacht zum Dienstag stellt sich dann eine leicht antizyklonal gekrümmte
Strömung ein, so dass Absinken dominiert. Die Konvektion sollte daher alsbald in
sich zusammenfallen. Aufgrund der geringen Luftdruckgegensätze kann sich
stellenweise Nebel bilden.

Dienstag … nähert sich bereits in den Frühstunden ein weiterer und wesentlich
kräftigerer Kurzwellentrog. Vorderseitig erfolgt aus dem Rhonetal heraus ein
erneuter Schwall labil geschichteter Luft (mit CAPE bis etwa 800 J/kg und einem
Gehalt an niederschlagbarem Wasser bis über 25 mm). Von den westlichen
Mittelgebirgen her setzen schauerartig verstärkte Niederschläge ein, wobei
eingelagerte kurze Gewitter vorstellbar sind. Diese greifen bis Mittag auf die
Mitte und später bis auf die Harzregion und den Erzgebirgsraum über. Wenngleich
es sich wiederum nur um kleinräumig eng begrenzte Ereignisse handelt, ist jedoch
die Hebung ausgeprägter und die Luftmasse etwas feuchter, so dass unwetterartige
Niederschlagssummen (durch wiederholte Ereignisse) mit einer gegenüber heute
durchaus erhöhten Wahrscheinlichkeit zustande kommen können. Nach wie vor
relativ gering ist in diesen Gebieten die Scherung.
Da dieser Kurzwellentrog bis zu den Alpen reicht, dürfte auch der Süden von
konvektiven Umlagerungen nicht verschont bleiben. Aus den Alpen heraus können
sich Gewitter entwickeln, ebenfalls mit der Gefahr von Starkregen, die aufgrund
der höheren Scherung (sowohl niedertroposphärisch als auch hochreichend) einen
höheren Organisationsgrad aufweisen können. Dabei sind staffelartige Strukturen
vorstellbar, deren Passage mit Böen bis Sturmstärke einhergehen kann. Für
Großhagel ist CAPE zu gering. Generell sind aber Unwetter im Süden weniger
wahrscheinlich als in dem Bereich vom westlichen Mittelgebirgsraum bis in die
mittleren Teile Deutschlands hinein. In den Abendstunden sollte auch dieser
Kurzwellentrog, der vor allem in höheren Troposphärenschichten (300 hPa) markant
ausgeprägt ist, Deutschland nach Tschechien und Niederösterreich hin verlassen,
so dass dann die Hebung fehlt, um noch die Konvektion länger am Leben zu halten.

Von diesen Entwicklungen verschont bleibt der Norden. Zwischen dem o.g.
Kurzwellentrog und einem weiter nördlich über Jütland und Südschweden nach Osten
ablaufenden Kurzwellentrog stellt sich in den nördlichen Teilen Deutschlands
kompensierendes Absinken ein. Dort ist die Schichtung nicht so labil wie in der
Mitte und im Süden (aber auch noch nicht richtig stabil!), zudem liegt der
Flüssigwassergehalt nur wenig über 20 mm, so dass zwar einzelne Schauer
auftreten können, aber Gewitter eher unwahrscheinlich sind. In diesen Gebieten
sind auch größere Auflockerungen am wahrscheinlichsten. Die
Tageshöchsttemperaturen erreichen 17 bis 22, im Osten und Südosten bis 24 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch wird die Strömung antizyklonaler, wodurch die Hebung
alsbald nachlässt und die Konvektion in sich zusammenfällt. Die feuchteste und
labilste Luft wird zudem in den Nordosten Deutschlands abgedrängt, die von
Südfrankreich nachfolgende Luftmasse weist zwar eine vergleichbare Feuchte auf,
ist aber stabil geschichtet. Aufgrund der gradientschwachen Lage können sich
Nebelfelder bilden.

Mittwoch … greift ein weiterer Kurzwellentrog auf Frankreich über. Dessen
Achse erstreckt sich von der westlichen Nordsee bis ins westliche Mittelmeer,
reicht demzufolge weiter nach Süden als die bisherigen Kurzwellentröge. Folglich
wird von diesem Trog wieder feuchtere Luft (mit einem Flüssigwassergehalt
zwischen 25 und 30 mm) nach Deutschland geführt. Dabei ist die Schichtung im
Süden noch stabil, wogegen die leicht labil geschichtete Luftmasse (mit CAPE bis
500 J/kg) dann in der Mitte und im Norden zu finden ist. In diesen Gebieten
(aber deutlich abseits der Küste) dürfte noch einmal etwas Konvektion ausgelöst
werden, was einem in der unteren Troposphäre ausgeprägten und nach Nordosten
schwenkenden Kurzwellentrog zuzuschreiben ist. Dabei besteht die Gefahr von
Starkregen; Unwetter sind jedoch eher unwahrscheinlich. Mangels Scherung ist die
Konvektion zudem relativ unorganisiert. Ansonsten zeichnen sich über dem Norden
und der Mitte größer Auflockerungen und mehr zur Küste hin auch längere sonnige
Phasen ab, wodurch Tageshöchsttemperaturen zwischen 21 und 25 Grad zu erwarten
sind.
Im Süden sollte Konvektion mangels Hebung und aufgrund der stabilen Schichtung
unterbleiben. Allerdings kommt durch die auf die Westalpen übergreifende
Trogspitze südlich der Alpen kräftige Hebung in Gang, die in abgeschwächter Form
auch auf die Alpennordseite übergreifen kann. Die Folge sind dann skalige
Niederschläge geringer Intensität, die auf das alpennahe Vorland ausgreifen
können, ohne jedoch wahrscheinlich auch nur annähernd warnrelevant zu werden.
Größere Auflockerungen sind eher selten, so dass sich die Temperaturen meist
zwischen 17 und 22 Grad bewegen.

In der Nacht zum Donnerstag greift der Trog unter Ausweitung nach Süden auf
Deutschland über. Abgesehen vom Norden (vor allem Schleswig-Holstein und die
Gebiete von der Unterelbe bis zur unteren Weser), wo durch diesen Trog noch
Hebung wirksam ist, sollte die Konvektion in sich zusammenfallen.
Der weit nach Süden bis ins Tyrrhenische Meer reichende Trog tendiert zum
Austropfen; im 700 hPa-Niveau zeichnet sich über Oberitalien bereits die Bildung
eines Tiefs ab. Vorderseitige Hebung, die durch herumgeholte Warmluft zustande
kommt, lässt auf den Südosten Deutschlands skalige Niederschläge übergreifen,
wobei Dauerregen bis 40 mm innerhalb von 12 Stunden nicht auszuschließen ist.
Allerdings bestehen hier noch erhebliche Modellunterschiede; ICON-EU zeigt
gegenüber GFS und EZMW keine warnrelevanten Niederschlagssummen; nach COSMO-LEPS
wären vom Karwendelgebirge bis zu den Berchtesgadener Alpen sogar 40 bis 50 mm
innerhalb von 12 Stunden möglich. Beide Szenarien (das von ICON mit den relativ
geringen Niederschlägen, aber auch die höheren Niederschlagssummen) werden durch
weitere Modelle bestätigt, so dass noch weitere Modellläufe abzuwarten sind, um
hier eine Entscheidung zu treffen.
Da nach wie vor geringe Luftdruckgegensätze bestehen, muss vor allem in den
Frühstunden erneut mit flachen Nebelfeldern gerechnet werden.

Donnerstag … folgt in der westlichen zyklonalen Strömung ein weiterer
Kurzwellentrog, der von Ostfrankreich kommend auf Deutschland übergreift und
rasch ostwärts gesteuert wird. Dieser Trog weist keine senkrechte und keine
eindeutig definierte Achse auf, die Hebung ist zudem unstrukturiert, daher hält
sich die Konvektion in Grenzen. Insgesamt dürfte dieser Prozess bewirken, dass
die skaligen Niederschläge über dem Südosten Deutschlands rasch nach Osten
abgedrängt werden.
Über den Britischen Inseln bringt sich aber im Tagesverlauf ein weiterer und
wesentlich kräftigerer Trog in Position. In diesen ist ein Tief eingelagert, an
der Vorderseite dieses Tiefs dreht die Strömung auf Südwest zurück, weist aber,
bedingt durch den zuvor nach Osten abziehenden Kurzwellentrog, eine ausgeprägte
Diffluenz auf, was in Verbindung mit Warmluftadvektion von Westen her
Niederschläge aufkommen lässt. Die Schichtung ist aber in diesen Gebieten
relativ stabil. Allerdings nimmt der Flüssigwassergehalt der Luft im Westen
wieder zu und steigt auf etwa 30 mm.
Die labilste Luft wird in den Nordosten Deutschlands und nach Schleswig-Holstein
abgedrängt, dort erreicht CAPE mehr als 500 J/kg (bei ähnlichem Gehalt an
niederschlagbarem Wasser wie im Westen). Dort ist der nach Nordosten schwenkende
Kurzwellentrog noch wetterwirksam, was, nicht auch zuletzt gestützt durch den
Tagesgang, einiges an hochreichender Konvektion verspricht. Unwetterartige
Entwicklungen (vor allem durch heftigen Starkregen) sind zwar wenig
wahrscheinlich, können aber aufgrund der langsamen Verlagerung der
Konvektionszellen nicht ganz ausgeschlossen werden.
Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 20 bis 25, im höheren Bergland und im
Alpenvorland nur Werte um 17 Grad.

Modellvergleich und -einschätzung

Die vorliegenden Modelle stützen weitgehend die oben beschriebene Entwicklung.
Anhand der synoptischen Basisfelder lassen sich keine prognoserelevanten
Unterschiede ableiten.
Lediglich hinsichtlich der Niederschläge in der Nacht zum Donnerstag, die dann
am Alpenrand und im Südosten Deutschlands zu erwarten sind, bestehen
unterschiedliche Prognosen, auf die bereits weiter oben hingewiesen wurde.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Thomas Schumann

#DWD -> #SYNOPTISCHE UEBERSICHT #MITTELFRIST Montag, den 02.08.2021 um 10.30 UTC

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Montag, den 02.08.2021 um 10.30 UTC

Anhaltende unbeständige, teils windige und überwiegend nur mäßig warme
Witterungsperiode.

Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 09.08.2021

Ein ausgeprägter und sich wiederholt regenerierender Langwellentrog dominiert
das mittelfristige Wettergeschehen in weiten Teilen Europas. Entsprechend sind
vor allem die Wetterlage Trog Mitteleuropa und Trog Westeuropa besonders im
Fokus. Nur vereinzelt lässt die großskalige Analyse auch andere Interpretationen
zu, die aber insgesamt ebenfalls eine zyklonale Ausprägung aufweisen.

Am Donnerstag zu Beginn des mittelfristigen Zeitraums liegt Deutschland im
Einflussbereich eines Kurzwellentroges, dessen Achse ausgehend von einem
Höhentief bei Irland von der südlichen Nordsee über Deutschland und Österreich
hinweg bis in die Adria reicht. Bodennah korreliert das Höhentief mit einem Tief
an gleicher Stelle, der Trog stützt dabei eine Tiefdruckrinne über die
Nordhälfte Deutschlands hinweg. Rückseitig des Kurzwellentroges kann man in der
Höhe zaghaft einen schwachen Rücken erkennen, der sich von Frankreich Richtung
Nordsee aufbäumt und am Boden mit einem Hochkeil von Frankreich bis in den Süden
des Landes in Verbindung steht. Während nach Südwestdeutschland im Bereich des
Hochkeils und auf der Rückseite der Trogachse die Hebungsimpulse wegbrechen, von
Absinken überlagert werden und schließlich mit einer deutlich geringeren
Niederschlagsneigung einhergehen, sorgt PVA auf der Vorderseite des Troges sowie
Hebung im Umfeld der Rinne in Nordost- und Ostdeutschland sowie Teilen Bayerns
für schauerartige, teils gewittrige Niederschläge, die mit der weiteren
Verlagerung des Troges gen Osten sowie Tagesgang basierend in der Nacht
nachlassen bzw. abklingen.

Am Freitag zieht sich die Trogachse ausgehend vom Höhentief zwischen Irland und
England über Nord- und Ostdeutschland hinweg bis nach Rumänien. Der schwache
Rücken beult sich nun von Norditalien bis in den südostdeutschen Raum auf. Über
dem Ostatlantik und Westeuropa nimmt die Strömung vorübergehend eine zonale
Ausrichtung an. Im Bodenniveau korreliert das Höhentief bei Irland/England
weiter mit einem Tief an gleicher Stelle. Der markante Kurzwellentrog stützt ein
Tief über Polen, welches sich aus der Tiefdruckrinne heraus intensivieren
konnte. Der schwache Rücken reicht zudem aus, bodennah die Rinne zu sprengen.
Kompensierendes Absinken sorgt somit vor allem von der Ostsee bis zu den Alpen
für eine vorübergehende Wetterberuhigung. Die Trogachse kann allenfalls im
äußersten Nordosten noch kräftigere Hebung generieren und entsprechend Schauer
und Gewitter auslösen. Im Nordwesten und Westen hält der unbeständige
Wettercharakter dagegen im Umfeld eines hochreichenden Kurzwellentroges
inklusive aufkommender schwacher bodennaher Okklusion an. Dort stehen also
Schauer und Gewitter wieder auf der Tagesordnung, die sich nachts vor allem in
der Nordhälfte ostwärts ausbreiten.

Zum Samstag verlagert sich ein Höhentief westlich von Irland südwärts bis an die
Iberische Halbinsel heran. Nachfolgend vergrößert sich auf der Westflanke des
breiten Langwellentroges die Amplitude des eingelagerten Kurzwellentroges
signifikant. Gleichzeitig stützt die WLA auf der Vorderseite des Troges den
schwachen Rücken, sodass sich dieser verstärkt und weiter nordwärts aufbäumen
kann. Demnach steht die Trogachse des Kurzwellentroges, die von England bis nach
Westspanien reicht, der Achse des Rückens über der Balkanregion und dem
östlichen Mitteleuropa gegenüber. Deutschland liegt dabei in einer teils
kräftigen südwestlichen, diffluenten Höhenströmung, die bodennah mit einem
kleinräumigen Tief über Südwestdeutschland korreliert. Gleichzeitig nähert sich
von Westen ausgehend vom Bodentief über der Nordsee eine Kaltfront, die langsam
von Nordwesten auf das Land übergreift. Entsprechend ist ein deutlicher
Temperaturgegensatz zu verzeichnen. Während im Nordwesten die Werte auf 850 hPa
bei 7 Grad liegen, werden an den Alpen bis 19 Grad simuliert. Da sich zudem über
Nordösterreich ein weiteres Bodentief entwickeln kann, wird im Süden von
Deutschland ab dem Nachmittag eine Gegenstromlage ausgelöst. Abgesehen vom Osten
sorgen somit PVA in Kombination mit dem frontalen Hebungsantrieb sowie
diabatischen Input für auflebende Schauer und Gewitter, die im Verlauf auch
induziert durch die Gegenstromlage vor allem im Südwesten in kräftige und
schauerartige, teils gewittrige Regenfälle übergehen.

Am Sonntag liegen West- und Mitteleuropa genau im Bereich des Langwellentroges
mit Drehzentrum über der Nordsee. In der Strömung um den Trog herum sind dabei
wiederholt mehr oder weniger stark ausgeprägte kurzwellige Anteile zu
verzeichnen, die bodennah teilweise mit kleinräumigen, aber durchaus
signifikanten Tiefs korrelieren. Eines dieser zieht am Sonntag rasch auf die
Ostsee, versorgt aber zunächst den Nordosten und Osten noch mit vertikalen
Umlagerungen und entsprechend mit kräftigen Niederschlägen. Doch auch der
Nordwesten und Westen bleiben von Schauern und einzelnen Gewittern nicht
verschont, da dort schon ein neuer kurzwelliger Anteil ausreichend Hebung
generiert. Zudem blubbert es nach IFS auch weiter an den Alpen. Erst in der
Nacht zum Montag nimmt die Niederschlagsneigung abgesehen von den Küstenregionen
und dem östlichen Alpenrand deutlich ab.

Am Montag überquert dann schon wieder ein neuer hochreichender Kurzwellentrog
das Land ostwärts, sodass die Schauer und Gewitter vielerorts wieder sprudeln.
Nach dem aktuellen IFS-Lauf stehen dabei vor allem der Norden und der Süden im
Fokus, während in einem Streifen über die Mitte hinweg kompensierendes Absinken
die Niederschlagsaktivität dämpft.

Nach Durchzug der Kaltfront am Samstag wird Deutschland zudem von kühlerer
Meeresluft geflutet. In 850 hPa sind nachfolgend meist nur noch Temperaturen
zwischen 5 und 11 Grad zu verzeichnen.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Die großskaligen Strukturen des Geopotential- und Luftdruckfeldes werden vom
aktuellen 00 UTC Lauf konsistent wiedergeben. Abweichungen ergeben sich
allerdings bei der zeitlichen Einordnung der vergangenen Läufe. Demnach rechnet
das IFS zunehmend eine raschere Verlagerung der Kurzwellentröge, wodurch die
Niederschlagsfelder im Vergleich zum gestrigen Sonntag früher auf Deutschland
übergreifen. Vor alle bodennah simulieren die neueren Läufe über dem Ostatlantik
eine zonalere Strömung, welche die Tiefs ostwärts schiebt. Der gestrige 00 UTC
Lauf ließ das Tief mit größerer Amplitude länger bei den Britischen Inseln
legen.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Auch weitere Globalmodelle (ICON, GFS, UKMO, GEM) zeigen mittelfristig zum IFS
vergleichbare Geopotential- und Luftdruckstrukturen. Bei allen Modellen
dominiert eine Troglage weite Teile Europas. Vor allem das GFS zeigt bis
einschließlich Samstag eine gute Konsistenz zum deterministischen IFS. Erst ab
Sonntag weist das GFS eine zonalere Strömung auf, während das IFS einen
Kurzwellentrog/einen kurzwelligen Anteil über Mitteleuropa zeigt. Das ICON
beschreibt bis einschließlich Freitag zum IFS ähnliche Verhältnisse. Ab Samstag
tendiert das ICON zu einer stärkeren Amplifizierung der Trog-Rücken-Muster, was
schließlich zu einer langsameren Verlagerung dieser führt. Zudem liegt
Deutschland länger auf der Vorderseite des Troges in einer südwestlichen
Grundströmung, sodass entgegen der Ergebnissen von GFS und IFS die Südosthälfte
im Zustrom warmer bis sehr warmer Luft subtropischen Ursprungs bleibt. Das GEM
und das UKMO beschreiben bis einschließlich Sonntag Lösungen zwischen GFS und
IFS. Ab Montag nähert sich das GEM aber zunehmend dem deterministische ICON an.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Die Rauchfahnen verschiedener Städte, über Deutschland verteilt, zeigen über
nahezu den gesamten kurz- und mittelfristigen Zeitraum sowohl für die Temperatur
in 850 hPa als auch für das Geopotential in 500 hPa einen konstanten Spread, der
im Süden etwas geringer als im Norden ausfällt. Haupt- und Kontrolllauf liegen
dabei recht mittig im Bereich der größten Auftrittswahrscheinlichkeit. Größere
Abweichungen werden lediglich am Wochenende gezeigt, wo es einige Ausreißer zu
wärmeren Temperaturen gibt. Auch beim Niederschlag zeigt sich das ENS
konsistent. Nahezu alle Lösungen sehen eine niederschlagsreiche Witterungsphase,
wobei im Westen tendenziell mehr Niederschlag als im Osten zu erwarten ist. Die
Meteogramme stützen die Rauchfahnen mit vergleichsweise konstanter
Box-Plot-Größe.

Bei der Analyse der Großwetterlage wird das ENS im Zeitraum von +72 bis +96h
insgesamt in vier Grundmuster eingeordnet. Alle Cluster sind dabei im Schema
einer positiven NAO anzusiedeln, was auf zonalen Strömungsbedingungen über dem
Atlantik zurückzuführen ist. Cluster 1 und 2 unterscheiden sich bei der
räumlichen Einordnung der Strukturen kaum. Bei Cluster 2 mit Haupt- und
Kontrolllauf wird der Langwellentrog sowie die eingelagerten Kurzwellentröge
etwas intensiver berechnet. Auch die weiteren Cluster 3 und 4 zeigen keine
signifikanten Unterschiede. Allenfalls über Osteuropa wird der Trog weniger
konturiert dargestellt.
Im Zeitraum von +120 bis +168h werden insgesamt drei Cluster benötigt, um die
Unsicherheiten im ENS ausreichend zu beschreiben. Bis auf eine kleine Ausnahme
bei Cluster 1 zum Ende des Zeitraums können alle Zeitabschnitte dem Schema einer
negativen NAO zugeordnet werden. Allerdings sind die zonalen Verhältnisse
überwiegend auf dem Atlantik zu finden, während über Europa selber der
Langwellentrog dominiert. Genau bei diesem unterscheiden sich die Cluster jedoch
am stärksten. Sowohl die Intensität als auch die Lage der Trogachse wird
verschieden abgebildet. Cluster 1 zeigt dabei den schwächsten Trog, die
geringste Amplitude und somit die schnellste Verlagerung nach Osten. Cluster 2
ist am stärksten aufgestellt. Der Trog reicht weit nach Süden. Cluster 3
beschreibt einen Mittelweg zwischen Cluster 1 und 2. Der Haupt- und der
Kontrolllauf befinden sich mit 17 Member in Cluster 2. Cluster 1 verfügt über 21
Mitglieder.

In der erweiterten Mittelfrist von +192 bis +240h beschreiben insgesamt sechs
Cluster die Unterschiede im ENS-Raum. Dabei zeigen nahezu alle Lösungen ein
Blocking. Für das Wetter in Deutschland ist dabei von entscheidender Bedeutung,
wie weit die Frontalzone nach Süden vorankommt und wo genau sich Trog und Rücken
meridional und zonal amplifizieren. Haupt- und Kontrolllauf zeigen bei zonalen
Verhältnissen mit Cluster 4 eher unbeständige und kühle Aussichten. Bei Cluster
1 ist zwar auch eine zonale Strömung Trumpf, allerdings ist diese weiter nach
Norden geschoben, sodass nach Süden zu kräftigerer Hochdruckeinfluss einziehen
könnte. Die Temperaturen würden aber nur wenig anziehen. Cluster 3 steht auf
Wechsel. Demnach würden Trog-Rücken-Strukturen durchziehen. Im Norden ist es
dabei unbeständiger als im Süden. Das Cluster 2 weicht am stärksten von den
anderen Lösungen ab und zeigt eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa hinweg,
wobei der Schwerpunkt weiter westlich von Deutschland liegt. Zusammenfassend
gibt es in der erweiterten Mittelfrist Potential für Wetterberuhigung und
größeren Sonnenanteilen, allerdings wohl weiter auf verhältnismäßig kühlem
Sommerniveau.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Der Donnerstag und Freitag sind regional von konvektiven Ereignissen geprägt.
Demnach treten am Donnerstag vor allem im Nordosten und Osten, am Freitag
bevorzugt im Norden und Westen Schauer und Gewitter auf.

Bei PPW zwischen 25 und 32 mm besteht am Donnerstag Starkregenpotential,
heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 l/m² kann zudem nicht ausgeschlossen
werden. Bei CAPE-Werten bis 1000 J/kg ist auch kleinkörniger Hagel bis 2 cm im
Bereich des Möglichen. Eine recht hohe Richtungsscherung spricht zudem für
teilweise organisierte Ereignisse, die dann auch mit Sturmböen einhergehen
können.

Auch am Freitag sind analog zum Vortag bei vergleichbaren PPW-Werten sowie
regional erneut Cape-Werten bis 1250 J/kg Starkregen- und Hagelpotential (bis 2
cm).
,
Von Samstag bis Sonntag im Süden sowie Teilen Sachsen länger anhaltender,
schauerartig verstärkter Regen, in dem einzelne Gewitter eingebettet sind. Vor
allem südlich der Donau gibt es vom EZ-EPS im 24-stündigen Zeitraum
Wahrscheinlichkeiten zwischen 10 und 40% für mehr als 30 l/m²und um 2% für mehr
als 50 l/m². Ansonsten vor allem im Norden und Westen sowie am Samstag im
äußersten Südosten teils kräftige Gewitter, lokal mit Starkregenpotential.

Am Montag in der Nordhälfte erneut einzelne Gewitter mit Sturmböen, Starkregen
nicht ausgeschlossen.

Basis für Mittelfristvorhersage
IFS-EPS, ICON-EPS, det. IFS TT auch MosMix

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Lars Kirchhübel

#DWD -> #VHDL16 #DWSG 021000 #Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 021000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 02.08.2021, 11:30 Uhr

Im Tagesverlauf einzelne Gewitter, lokal mit Starkregen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf Wechsel von Wolken und 
sonnigen Abschnitten. Örtlich Schauer und einzelne Gewitter, im 
Südosten häufiger trocken. Höchstwerte bei 17 Grad im Bergland und 
bis 24 Grad am Oberrhein. Meist schwacher, in Böen frischer oder 
starker westlicher Wind.

In der Nacht zum Dienstag letzte Schauer, danach bei wechselnder 
Bewölkung trocken. Tiefstwerte 14 bis 8 Grad.

Am Dienstag wechselnd bewölkt, bereits am Vormittag von Westen 
örtlich Schauer und Gewitter. Im Tagesverlauf an Häufigkeit 
zunehmend, dann auch einzelne Unwetter in Bezug auf Starkregen und 
Hagel wahrscheinlich. Maxima 16 Grad im Bergland und bis 22 Grad in 
den Niederungen. Schwacher Südwestwind, örtlich in Böen auffrischend.
Bei Gewittern Sturmböen.

In der Nacht zum Mittwoch nachlassender Niederschlag, nachfolgend 
gering bewölkt. In den Frühstunden von Südwesten dichte Wolken und 
Regen. Minima 14 bis 8 Grad. 

Am Mittwoch ausbreitend dichte Wolken und Regen. Zum Nachmittag 
wechselnd bewölkt und Übergang in Schauercharakter, im Südosten noch 
länger Regen. Maxima 16 Grad im Bergland und bis 22 Grad am Rhein. 
Schwacher Wind aus Südwest, teils frische Böen.

In der Nacht zum Donnerstag zunehmend wolkig bis gering bewölkt. 
Anfangs einzelne Schauer, im Südosten noch mehr Regen. Minima bei 14 
bis 10 Grad.

Am Donnerstag erst sonnige Abschnitte, im Verlauf von Westen dichtere
Quellwolken und Schauer und Gewitter über das Land ausbreitend. 
Maxima meist 20 bis 23 Grad, im Bergland etwas darunter. Schwacher 
Wind aus westlichen Richtungen, frische Böen. Bei Gewittern 
Sturmböen.

In der Nacht zum Freitag anfangs gewittriger Regen, später 
nachlassend und Auflockerungen. Minima bei 15 bis 9 Grad. Bei 
Gewittern noch stürmische Böen.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 02.08.2021, 11:30 Uhr -
"Die Tiefdruckgebiete geben sich über Mitteleuropa weiter die Klinke 
in die Hand, sodass auch in den kommenden Tagen zeit- und 
gebietsweise Schauer oder Gewitter bei meist nur mäßig-warmen 
Luftmassen garantiert sind. Diese Tendenz bleibt uns wohl bis zum 
kommenden Wochenende erhalten, obwohl dann die Unsicherheiten 
naturgemäß wieder zunehmen.  

Zum Wochenanfang sorgt die Kaltfront des Tiefs FERDINAND mit Zentrum 
über Finnland für Schauer und Gewitter, die sich vor allem auf die 
Mitte und den Süden des Landes konzentrieren. Die Temperaturen ändern
sich bei anhaltender Zufuhr mäßig-warmer Atlantikluft bei 
Höchstwerten von 18 bis 25 Grad nicht wesentlich. Damit wird sogar 
ein Sommertag mit einer Höchsttemperatur von 25 Grad nur dort möglich
sein, wo länger die Sonne scheint. An den Küsten von Nord- und Ostsee
kommen Windböen aus westlicher Richtung hinzu.

Für den Rest der Woche stehen unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss 
jeden Tag Schauer und Gewitter auf dem Programm, die sich vor allem 
mit dem Tagesgang zum Nachmittag hin entwickeln bzw. verstärken. 
Zwischendurch wird es immer wieder auch mal längere trockene Phasen 
geben, bevor der nächste Schauer oder das nächste Gewitter aufzieht. 
Bevorzugt betroffen davon wird am Dienstag hauptsächlich die Mitte 
und der Süden sein, wohingegen der Norden dann wohl eher selten Regen
oder Schauer bekommt, dafür auch längere Zeit Sonnenschein. An den 
Temperaturen ändert sich in den Folgetagen zunächst wenig. Die Nächte
laden dafür mit meist niedrigen zweistelligen Temperaturen ehr zum 
Lüften ein. Daher macht hier und da auch mal ein Nebelfeld auf den 
nahenden Herbst aufmerksam.  

Am Wochenende selbst besteht ein Trend zu mehr sommerlichen 
Temperaturen, vor allem in der Osthälfte des Landes. Dort könnte bei 
vorübergehendem Zwischenhocheinfluss auch mal mehr Sonne dabei sein. 
Sonst bleibt jedoch der insgesamt wechselhafte Wettercharakter 
erhalten. 
"

Das erklärt Dipl.-Met. Dr. Jens Bonewitz von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

#DWD -> #Thema des Tages 2021-08-02: Deutschlandwetter im Juli 2021

Thema des Tages

Deutschlandwetter im Juli 2021

Die wärmsten, trockensten und sonnigsten Orte in Deutschland

Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD
in Deutschland.
Besonders warme Orte im Juli 2021*

  1. Platz Berlin-Tempelhof (Berlin) 21,2 °C — Abweich. 2,4 Grad
  2. Platz Manschnow (Brandenburg) 21,0 °C — Abweich. 3,2 Grad
  3. Platz Berlin-Marzahn (Berlin) 21,0 °C — Abweich. 3,1
    Grad

Besonders kalte Orte im Juli 2021*

  1. Platz Kahler Asten (Nordrhein-Westfalen) 14,0 °C — Abweich. 1,3
    Grad
  2. Platz Kleiner Feldberg (Hessen) 14,6 °C — Abweich. 0,8 Grad
  3. Platz Carlsfeld (Sachsen) 14,6 °C — Abweich. 1,8 Grad

Besonders niederschlagsreiche Orte im Juli 2021**
1. Platz Ruhpolding-Seehaus (Bayern) 368,9 l/m² — 158
Prozent

  1. Platz Rettenberg-Kranzegg (Bayern) 348,2 l/m² — 175 Prozent
  2. Platz Berchtesgaden-Oberau (Bayern) 330,6 l/m² — 155
    Prozent
    Besonders trockene Orte im Juli 2021**
  3. Platz Erxleben-Bregenstedt (Sachsen-Anhalt) 16,1 l/m² — 30
    Prozent
  4. Platz Gardelegen (Sachsen-Anhalt) 19,6 l/m² — 33 Prozent
  5. Platz Köckte (Sachsen-Anhalt) 19,9 l/m² — 32 Prozent

Besonders sonnenscheinreiche Orte im Juli 2021**

  1. Platz Saldenburg-Entschenreuth (Bayern) 244 Stunden — 102
    Prozent
  2. Platz Goldberg (Mecklenburg-Vorpommern) 240 Stunden — 113
    Prozent
  3. Platz Greifswalder Oie (Mecklenburg-Vorpommern) 239 Stunden — 86
    Prozent

Besonders sonnenscheinarme Orte im Juli 2021**

  1. Platz Kahler Asten (Nordrhein-Westfalen) 127 Stunden — 72
    Prozent
  2. Platz Treuen (Sachsen) 133 Stunden — 69 Prozent
  3. Platz Lennestadt-Theten (Nordrhein-Westfalen) 140 Stunden — 77
    Prozent

oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht
berücksichtigt.

  • Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
    (int. Referenzperiode 1961-1990).
    ** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
    Monatswertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der jeweiligen Station
    (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).
    Hinweis:
    Einen ausführlichen Monatsüberblick für ganz Deutschland und alle
    Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse.

Meteorologe Denny Karran
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 02.08.2021

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