FPUS54 KOHX FORECAST SUMNER – INCLUDING THE CITY OF GALLATIN

Expires:202102251045;;059230
FPUS54 KOHX 241956
ZFPOHX

Zone Forecast Product for Tennessee
National Weather Service Nashville TN
156 PM CST Wed Feb 24 2021


TNZ008-251045-
Sumner-
Including the cities of Hendersonville, Gallatin, 
and Goodlettsville
156 PM CST Wed Feb 24 2021

.TONIGHT...Mostly cloudy. A 30 percent chance of rain showers
until early morning. Lows in the mid 30s. North winds 5 to
10 mph. 
.THURSDAY...Partly cloudy. Highs in the lower 50s. North winds
5 to 10 mph. 
.THURSDAY NIGHT...Mostly cloudy. Lows in the mid 30s. Northeast
winds 5 to 10 mph. 
.FRIDAY...Cloudy with a 40 percent chance of rain showers. Highs
in the lower 50s. East winds 5 to 10 mph. 
.FRIDAY NIGHT...Cloudy. Chance of showers in the evening, then
showers likely and slight chance of thunderstorms after midnight.
Lows in the upper 40s. South winds 5 to 15 mph. Chance of
precipitation 70 percent. 
.SATURDAY...Cloudy. Showers likely and slight chance of
thunderstorms in the morning, then a chance of showers and slight
chance of thunderstorms in the afternoon. Highs around 60. Chance
of precipitation 60 percent. 
.SATURDAY NIGHT...Showers likely and slight chance of
thunderstorms in the evening, then showers and slight chance of
thunderstorms after midnight. Locally heavy rainfall possible
after midnight. Lows in the lower 50s. Chance of precipitation
80 percent. 
.SUNDAY...Showers and slight chance of thunderstorms. Highs in
the lower 60s. Chance of precipitation 90 percent. 
.SUNDAY NIGHT...Showers and slight chance of thunderstorms in the
evening, then showers likely after midnight. Lows in the mid 40s.
Chance of precipitation 80 percent. 
.MONDAY...Cloudy in the morning then becoming partly sunny. A
50 percent chance of showers. Highs in the mid 50s. 
.MONDAY NIGHT...Partly cloudy with a 40 percent chance of rain
showers. Lows in the mid 30s. 
.TUESDAY...Partly cloudy with a 30 percent chance of rain
showers. Highs in the lower 50s. 
.TUESDAY NIGHT AND WEDNESDAY...Partly cloudy with a 20 percent
chance of rain showers. Lows in the upper 30s. Highs in the mid
50s. 

$$




IDW10100 Western Australia Forecast Issued at 4:45 am WST on Thursday 25 February 2021

IDW10100
Australian Government Bureau of Meteorology
Western Australia

Western Australia Forecast
Issued at 4:45 am WST on Thursday 25 February 2021
for the period until midnight WST Sunday 28 February 2021.

Warning Information
For latest warnings go to www.bom.gov.au, subscribe to RSS feeds, call 1300 659
210* or listen for warnings on relevant TV and radio broadcasts.

Weather Situation – Northern Western Australia
A broad trough lies over north of the State and will remain near stationary
over the next few days. A tropical low well to the northwest of WA will
continue to move west over open waters over the next few days.

Weather Situation – Southern and Central Western Australia
A trough lies from the southeast Gascoyne to the Southeast Coastal district.
The trough is expected to redevelop back towards the west coast during Thursday
to Saturday with a low developing through the Gascoyne and Goldfields.

Forecast for the rest of Thursday 25 February
Showers and thunderstorms over the Kimberley, Pilbara, and North Interior.
Light showers for the South Coastal district and adjacent Great Southern and
South West districts.

Forecast for Friday 26 February
Showers and thunderstorms over the Kimberley, Pilbara, and northern Interior.
Light showers in the South Coastal adjacent South West districts.

Forecast for Saturday 27 February
Showers and thunderstorms over the Kimberley, central and eastern Pilbara,
Interior, far northeastern Gascoyne and northeast Goldfields. Light showers in
the South Coastal.

Forecast for Sunday 28 February
Showers and thunderstorms over the Kimberley, eastern Pilbara, Interior and
Eucla. Light showers near the south coast and adjacent inland areas.

The next routine forecast will be issued at 4:30 pm WST Thursday.

  • Calls to 1300 numbers cost around 27.5c incl. GST, higher from mobiles or
    public phones.

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532). Users of these web pages are deemed to have read and accepted the
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SXEU31 DWAV 241800 SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST ausgegeben am Mittwoch, den 24.02.2021 um 18 UTC

SXEU31 DWAV 241800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Mittwoch, den 24.02.2021 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
Warnarmes Wetter. Temperaturniveau von „überhitzt“ auf „mild“ zurückgehend.

Synoptische Entwicklung bis Samstag 12 UTC

Aktuell … herrscht fast überall vorgezogenes Frühlingswetter, wobei ich mir
eine Wertung verkneife, denn von „perfekt“ bis „erschreckend“ kann diese
Anomalie je nach Sichtweise umschrieben werden. Geschuldet ist dieser warme
Abschnitt einer umfangreichen Antizyklone in 500 hPa, die mit ihrem Zentrum über
Norditalien/dem Alpenraum liegt. Gleichzeitig dominiert anormal hoher Bodendruck
über dem gesamten Mittelmeerraum mit den höchsten Druckwerten zwischen der
Ukraine und dem Kaspischen Meer. Deutschland liegt peripher beider
Druck/Geopotenzialmaxima auf der warmen Seite und einzig zwischen Emsland und
der Kieler Bucht trüben ausgedehnte Wolkenfelder den eitlen Sonnenschein
(Nordfriesland bei auflandigem Südwestwind bedeckt mit Nachmittagswerten von 10
bis 12 Grad). Sonst gehen wir in einen wolkenlosen und deutschlandweit trockenen
Abend. Dabei liegen die abendlichen Werte nach zahlreich erzielten Rekorden mit
14 bis 10 Grad weiterhin im ausgesprochen milden Bereich. Einzig in Bayern, im
Bergland und im Küstenumfeld ist es mit 10 bis 7 Grad etwas frischer. Auf Sylt
weht der Wind zeitweise stark böig aus Südwest, sonst spielt er keine Rolle.

Die Nacht zum Donnerstag verläuft unverändert ruhig, auch wenn die Antizyklone
in der Höhe etwas nach Osten in Richtung Adria wandert. Dünne Cirrenfelder
ziehen im Nordwesten und Norden über den Himmel, sonst bleibt er klar und in den
berüchtigten Nebelgebieten wie dem Umfeld der Donau bildet sich teils dichter
Nebel. Dabei kühlt es auf Minima von +3 bis 1 Grad im Süden (speziell Bayern)
und sonst auf +10 bis +6 Grad ab (am wärmsten entlang des Niederrheins). Der
Wind weht im Süden schwach aus Südost, sonst aus Südwest mit einzelnen Böen auf
Sylt.

Donnerstag … wandert die Höhenantizyklone weiter nach Osten und liegt abends
über Rumänien, sodass besonders der Nordwesten zunehmend in die Nähe der
Frontalzone gelangt. Zudem tropft ein Langwellentrog vor den Toren Europas ab,
wobei ein kurzwelliges Residuum über die Irische/Keltische See nach England
geführt wird (und sich in der Folge wiederum aufspaltet). Für Deutschland sind
die Auswirkungen jedoch zumeist gering, einzig zwischen Kölner und Mecklenburger
Bucht verdichten sich die Wolken fortwährend. Allerdings könnte man sich
vorstellen, dass die Numerik die Cirrenbewölkung zu aggressiv erwartet, da die
WLA vergleichsweise schwach ausfällt. Zudem deutet sich nachmittags und abends
eine Phasenverschiebung der über die Nordsee ostwärts geführten Welle an, die
z.B. in 850 hPa zügig nach Dänemark vorankommt, weiter südlich jedoch noch über
dem Ärmelkanal verbleibt. Die dadurch verstärkte KLA über der Deutschen Bucht
könnte eher eine niedertroposphärische Inversion zwischen 800 und 850 hPa im
äußersten Nordwesten fördern (nördliche Niedersachsen und SchleswigHolstein),
entlang der sich dichte Stratusbewölkung ausbreitet. Fazit, es könnte ein recht
markanter und scharf begrenzter Wolkenstreifen sein, der nach Osten von
ungetrübtem Sonnenschein flankiert wird. Vielleicht fallen abends im
Grenzbereich zu Benelux bereits die ersten Tropfen, meist sollte es jedoch noch
trocken bleiben.
Besonders zwischen Schwarzwald und Oder bleibt es bis zum Abend durchweg sonnig
und trocken in Bayern selbstverständlich erst nach Auflösung der lokalen
nächtlichen Nebelfelder. In diesen Regionen könnten die Höchstwerte erneut etwas
gedrückt werden, fallen jedoch mit 11 bis 15 Grad für Februar sehr bis
ungewöhnlich mild aus. Sonst wird es mit 15 bis 20 Grad erneut ungewöhnlich bis
rekordverdächtig mild. Anders sieht es im äußersten Nordwesten aus, wo mit
westlichen Winden kühle Meeresluft die Höchstwerte auf 6 bis 11 Grad im Umfeld
der Deutschen Bucht und auf 11 bis 14 Grad zwischen Ostfriesland und Kieler
Bucht drückt. Abgesehen von einzelnen Windböen im Grenzbereich zu Dänemark und
Sturmböen auf dem Brocken weht der Wind schwach bis mäßig aus West bis Südwest,
im Süden aus Südost.

In der Nacht zum Freitag zieht der nördliche Wellenanteil zügig über Südschweden
zur Ostsee, während sich der südliche Part in Form eines schärfer konturierten
Kurzwellentroges nur zögernd Benelux nähert. Allerdings wird ein schwach
ausgeprägter Bodentrog im Verlauf der Nacht zunehmend nach Deutschland gedrückt
und ein darin eingebetteter, wellender Frontenzug erfasst im Verlauf der Nacht
den Westen und Norden Deutschlands. Dabei stützt sowohl vorübergehende PVA am
Scheitel der Welle über Südschweden als auch die PVA präfrontal des
Kurzwellentroges vor Benelux die Front. Zudem sorgt die differenzielle
nächtliche Abkühlungsrate über Deutschland für eine frontogenetische
Intensivierung der Front, sodass mit der Ausbildung eines recht umfangreichen
skaligen Regengebietes gerechnet wird, das ausgangs der Nacht die Gebiete
zwischen Kölner Bucht und Berlin erfasst. Mit 12std. Mengen von 48 l/qm fällt
der Niederschlag jedoch in überschaubaren Mengen.
Südlich der zentralen Mittelgebirge ist davon (abgesehen von dichteren
Wolkenfeldern) wenig zu spüren. Erneut breitet sich besonders im Umfeld der
Donau Nebelfelder aus und in Bayern wird es vielerorts mit Minima etwas unter 0
Grad leicht frostig. Derweilen bleibt es entlang des Oberrheins sowie im
bedeckten Norden mit +8 bis +5 Grad frostfrei und milder. Postfrontal der Front
klart es im Umfeld der Deutschen Bucht ausgangs der Nacht auf und je nach
Zeitpunkt kann man hier gebietsweise leichten Frost in Bodennähe inklusive
lokaler Glätte nicht ausschließen. Der Westwind spielt nirgendwo eine
warnwürdige Rolle.

Freitag … steht dann als Übergangstag im Zeichen einer allmählichen
Wetterberuhigung. Sowohl Geopotenzial als auch Bodendruck steigen im
Tagesverlauf von Westen an, wobei die seichte Bodentiefdruckrinne von dem sich
von Frankreich nach Westdeutschland aufwölbenden Bodenhoch rasch aufgefüllt
wird. Auch in der Höhe (rund 500 hPa) setzt sich immer mehr Absinken zwischen
dem sich über Frankreich einnistenden Kurzwellentrog/Kaltlufttropfen und einem
nach Nordosteuropa schwenkenden Haupttrog durch, sodass die vorübergehend
forcierte Frontogenese über Deutschland wieder abgeschwächt wird. Dennoch sieht
es zwischen NRW und Brandenburg/Sachsen nach einem trüben und regnerischen Tag
aus, wobei 12std. nur wenige Liter Nass pro Quadratmeter vom Himmel fallen.
Südlich der Donau und im postfrontalen Absinkbereich der Front zeigt sich die
Sonne hingegen längere Zeit, besonders südlich der Donau bleibt es regional auch
wolkenlos und in diesen Regionen bleibt es trocken. Bewölkungstechnisch
schlechter könnte der Tag im nördlichen Niedersachsen, SchleswigHolstein und MV
ablaufen, wo etwas feuchtere Nordseeluft mit tiefem Gewölk einsickert, wobei die
Modelle noch uneins sind, wie weit nach Süden diese Bewölkung ausgreift und wie
dich sie ist. Die Höchstwerte liegen südlich der Donau bei sehr milden 12 bis 17
Grad und sonst je nach Sonnenanteil zwischen nasskühlen 710 Grad im Dauergrau
und 9 bis 12 Grad bei etwas Sonnenschein in Norddeutschland. Der Nordwestwind
weht schwach bis mäßig, im Norden und Nordosten leicht böig.

In der Nacht zum Samstag steigt der Bodendruck/das Geopotenzial weiter und die
Frontenreste werden unter Abschwächung rasch nach Osten gedrückt, sodass nur
noch am östlichen Alpenrand und im Erzgebirgsstau etwas Nass zu erwarten ist.
Ansonsten verläuft die Nacht besonders über der Mitte meist klar, im Süden
(Staubewölkung) und im Norden (Nordseeluft) teils hochnebelartig bewölkt. Die
Tiefstwerte liegen dabei je nach Wolkenanteil zwischen +4 und 3 Grad.
Straßenglätte muss mit Restfeuchte besonders über der östlichen Mitte in
Betracht gezogen werden. Der Wind weht schwach aus Nordwest bis Nord mit
einzelnen Böen im Ostseeumfeld.

Samstag … etabliert sich endgültig ein umfangreiches Bodenhoch über
Irland/Großbritannien/Schottland und erfasst mit seiner „kalten Schulter“ auch
Deutschland. Da sich jedoch vom Bodenhoch ausgehend ein schwacher Keil von
England zum Erzgebirge erstreckt, wird die Advektion von feuchter Nordseeluft
recht effektiv unterdrückt, sodass die vorhandene Restfeuchte den einzigen
Anhaltspunkt für teils dichte Hochnebelfelder bietet. Aus heutiger Sicht kommt
dabei besonders die nördliche Mitte (NRW bis Sachsen) am schlechtesten weg und
auch am direkten Alpenrand kann sich diese Bewölkung recht hartnäckig halten.
Ansonsten scheint jedoch die Sonne und in der eingeflossenen Meeresluft (T850
bei 0 bis 4 Grad) wird es besonders im Dauergrau mit 2 bis 5 Grad
vergleichsweise kalt, während es sonst mit 7 bis 13 Grad weiterhin mild bleibt.
Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordosten aus Nordwest und im Südwesten aus
Nordost. Dabei könnten im Hochschwarzwald je nach Inversionshöhe Böen auftreten
(Bft 7).

Noch kurz ein Blick auf die Nacht zum Sonntag, die fast deutschlandweit frostig
ausfällt (+2 Grad im Küstenumfeld und sonst 0 bis 5 Grad). Dabei bleibt es
teils klar, teils hochnebelartig bedeckt, wobei die Bewölkungsvorhersage noch
sehr unsicher ist und von der exakten Bodendruckkonfiguration abhängt.
Tendenziell scheint jedoch von Norden wieder feuchtere Luft und somit mehr
Hochnebel einzusickern.

Modellvergleich und einschätzung

Insgesamt wird der Ablauf während der Kurzfrist sehr homogen gezeigt. Allerdings
gibt es noch größere Unsicherheiten bei der Entwicklung des Kurzwellentroges am
Freitag über Frankreich, der sich allmählich in einen Kaltlufttropfen (KLT)
umwandelt. Dieser sollte zwar aus heutiger Sicht Deutschland nicht beeinflussen,
jedoch wird seine Entwicklung mit größeren Unsicherheiten gezeigt. ICON zeigt
eine westlichere und schwächere Variante, während IFS und GFS östlicher
ansetzen. In allen Modellen soll dabei die blockierende Antizyklone über
Nordwesteuropa den KLT sukzessive nach Westen drücken, doch kann man sich hier
eine Überraschung in Form eines östlicheren Ansetzens oder gar einer anderen
Zugrichtung weiterhin vorstellen. GFS z.B. zeigte in den Vorläufen eher ein
Abdriften in Richtung westliches Mittelmeer und nun eher die Variante in
Richtung Bretagne ziehend.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Helge Tuschy

VHDL30 DWSG 241800 Warnlagebericht für Baden-Württemberg

VHDL30 DWSG 241800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Mittwoch, 24.02.2021, 20:30 Uhr

In der Nacht lokal Nebel und vereinzelt Frost. Am Donnerstag viel 
Sonne und sehr mild. 

Entwicklung der Wetter- und Warnlage: 

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet über Südeuropa bestimmt zusammen 
mit ungewöhnlich milder Luft das Wetter in Baden-Württemberg.

FROST: 
In der Nacht zum Donnerstag vor allem an der Donau, in Teilen 
Oberschwabens und ganz vereinzelt auch am Neckar leichter Frost bis 
-2 Grad. In der Nacht zu Freitag allenfalls an der Donau noch 
vereinzelt leichter Frost.

NEBEL: 
In der Nacht zum Donnerstag an Donau und Bodensee erhöhte, an Rhein, 
Neckar und Tauber nur geringe Gefahr vor Nebel mit Sichtweite unter 
150 m. In der Nacht zu Freitag erneut vor allem an Donau und Bodensee
vereinzelt Nebel mit Sichtweite unter 150 m. 

Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 25.02.2021, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Clemens 
Steiner 

SYNOPTISCHE UEBERSICHT MITTELFRIST Mittwoch, den 24.02.2021 um 10.30 UTC

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Mittwoch, den 24.02.2021 um 10.30 UTC

Unter Hochdruckeinfluss ruhiges und tagsüber vor allem im Westen und Südwesten
eher mildes Wetter. Nachts zumindest in Bodennähe häufig leichter Frost.

Synoptische Entwicklung bis zum Mittwoch, den 03.03.2021

Am Samstag verändert sich die Lage des bereits am Vortag abgetropften Höhentiefs
über Frankreich nur wenig. Der restliche Höhentrog schwenkt von Polen zum
nördlichen Balkan und zum Schwarzen Meer. Dazwischen hat sich ein kleinräumiges
Höhenhoch über der Nordsee etabliert, welches das kräftige Bodenhoch über den
Britischen Inseln stützt, dessen Keil sich im Tagesverlauf nach Tschechien
vorschiebt. An der Nordseite des Keils dringt feuchte Nordseeluft nach
Norddeutschland vor.

Am Sonntag verlagert sich das Cut-Off-Tief über Frankreich im Randbereich eines
weiteren Höhentiefs über Südwesteuropa zum Ärmelkanal und es bildet somit mit
diesem Tief eine Dipolstruktur. Zwischen dem nördlichen Höhentief und dem
osteuropäischen Höhentrog gibt es weiterhin hohes Geopotential über
Mitteleuropa, wobei die von Irland über die südliche Nordsee und Deutschland bis
zum nordwestlichen Balkan reichende Bodenhochdruckbrücke gestützt wird. Am
Nordostrand dieser Brücke strömt relativ feuchte Nordseeluft in die
nordöstlichen Landesteile.

Während das südwesteuropäische Höhentief sich am Montag unter Abschwächung kaum
verlagert, zieht das nördliche Höhentief nach Nordwesten zum Seegebiet
südwestlich von Irland. Damit kann sich der von Südeuropa ausgehende und über
Deutschland zur Nordsee reichende Höhenrücken noch etwas verstärken, wobei die
von den Britischen Inseln über Mitteleuropa bis zum nördlichen Balkan reichende
Hochdruckbrücke gestützt wird.

Am Dienstag und Mittwoch schwächt sich der mitteleuropäische Potentialrücken
durch einen sich von Westeuropa nähernden Höhentrog zwar ab, jedoch bleibt
zunächst noch die Bodenhochdruckzone über uns wetterbestimmend, wobei sich der
Hochschwerpunkt nach Südskandinavien verlagert.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Ab Sonntag gibt es zwar geringe Differenzen bei den Potential- und Druckfeldern,
die sich aber beim Wetter und vor allem bei den Warnungen kaum bemerkbar machen,
da sie sich bei hohem Potential und hohem Luftdruck abspielen.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

GEM lässt am Samstag das Höhentief zum westlichen Mittelmeer abtropfen und
gleichzeitig nähert sich dem Küstenbereich von Norden ein Randtrog, so dass dort
zum Tagesende etwas Niederschlag aufkommt. Dieser Trog tropft am Sonntag zum
mittleren Deutschland ab und das resultierende Cut-Off-Tief zieht bis Tagesende
nach Südwestdeutschland. Es zeigt leichte Wetteraktivität. Am Montag zieht
dieses Tief dann nach Nordwestfrankreich ab. Im Bodendruckfeld ist aber auch in
der kanadischen Simulation die kräftig Hochdruckzone erkennbar.
Die anderen Globalmodelle inclusive ICON simulieren ebenfalls den
Hochdruckeinfluss ohne das neuerliche Abtropfen eines Höhentroges nach
Mitteleuropa (wie es GEM zeigt).

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Die Clusteranalyse des IFS berechnet heute bis zum 7. Folgetag 6 Cluster, die
allesamt als blockierend eingestuft werden. Sie zeigen jeweils einen
mitteleuropäischen Höhenrücken, der leicht unterschiedliche Achsenlagen besitzt
und sich auch leicht in den Keilen und Trögen im Randbereich unterscheidet. So
zeigt der 4. Cluster mit insgesamt 9 Modellruns einen Randtrog, der
Dienstagabend auf den Norden übergreift und am Mittwoch von dort südostwärts
abzieht. Die Kaltfront eines Nordosteuropa-Tiefs würde danach am Dienstag den
Norden erreichen und am Mittwoch auch den Osten überqueren. Nachfolgend würde
kühle Luft den Nordosten erreichen und für einzelne Schauer sorgen.
In der Rauchfahne von Offenbach erkennt man im Kurzfristzeitraum den
Kalfrontdurchgang anhand der absinkenden 850-hPa-Temperatur. Von Samstag bis
Dienstag steigt dann die Temperatur in diesem Niveau durch Hochdruckeinfluss und
Absinken langsam wieder an auf Werte zwischen 2 und 8 Grad. Anschließend geht
die Temperatur in 850 hPa wieder leicht zurück meist auf -1 bis 5 Grad und auch
das Geopotential 500 hPa sinkt wieder. Korrespondierend dazu erkennt man ab
Mittwoch wieder eine zunehmende Niederschlagswahrscheinlichkeit.
Im EPS-Meteogramm von Offenbach überwiegen Winde aus nordöstlichen Richtungen im
Randbereich des Hochdruckgebietes, das sich hinter der o. e. Kaltfront zu Beginn
des Mittelfristzeitraumes bildet. Offenbar gelangt nach einer vorübergehenden
leichten Erwärmung ab Dienstag/Mittwoch von Nordosten wieder etwas kältere Luft
vor allem in den Norden und Osten. Dort erkennt man in den EPS-Meteogrammen ab
Mittwoch/Donnerstag der kommenden Woche etwas niedrigere Tagestemperaturen bei
steigender Nachtfrostgefahr. Dort nimmt ab Mittwoch auch wieder der Wolkenanteil
zu bei steigender Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

Die Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen ist angesichts des
Hochdruckeinflusses nur gering.
Lediglich Samstagabend ist im Raum Rügen nach CosmoLEPS die Wahrscheinlichkeit
von stürmischen Böen geringfügig erhöht.

Basis für Mittelfristvorhersage
Mosmix, EPS, oper. Modelle.

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Olaf Pels Leusden