DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 181000 
Deutscher Wetterdienst 
Regionenwetter-aktuell 
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen 
am Dienstag, 18.02.20, 11:30 Uhr 

Schauer mit Windböen, lokal Sturmböen. Im Bergland vor allem kommende 
Nacht mit Frost etwas Schnee und Glätte. Vereinzelte kurze Gewitter. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen: 

Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf wechselnd bewölkt und 
zeitweise Schauer, in Hochlagen teils als Schnee oder Graupel. 
Höchsttemperatur 7 bis 10 Grad, im Bergland 3 bis 6 Grad. Mäßiger bis 
frischer Wind aus Südwest bis West, zeitweise mit starken bis 
stürmischen Böen. 
In der Nacht zum Mittwoch bei starker Bewölkung schauerartiger Regen, 
in höheren Lagen auch Schnee mit Glättegefahr. Tiefstwerte 5 bis 1 
Grad, in Hochlagen um -1 Grad. 

Am Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt mit Schauern, im Bergland 
meist Schneeschauer. Einzelne kurze Graupelgewitter möglich. Im 
Nachmittagsverlauf abklingende Schauerneigung. Temperaturmaxima 5 bis 
9 Grad, im Bergland 1 bis 5 Grad. Mäßiger Wind um West mit örtlich 
starken bis stürmischen Böen. Zum Abend nachlassend. 
In der Nacht zum Donnerstag zunächst niederschlagsfrei und 
vorübergehend aufgelockert bewölkt. Im Verlauf der Nacht von Westen 
Aufzug dichter Bewölkung und aufkommender Regen. Tiefsttemperaturen 5 
bis 2 Grad, im Bergland bis -2 Grad. Glättegefahr. 

Am Donnerstag stark bewölkt und zeitweise etwas Regen, im Nordwesten 
abends verstärkend. Höchsttemperaturen bei 9 bis 12 Grad, im Bergland 
um 6 bis 9 Grad. Mäßiger Wind um Südwest, örtlich mit starken Böen, 
abends im Nordwesten auffrischend mit Sturmböen. 
In der Nacht zum Freitag bedeckt und zunächst Regen, später 
Auflockerungen und niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen 5 bis 2 
Grad, im höheren Bergland bis -2 Grad. Mäßiger bis frischer Westwind, 
in Böen zeitweise stark bis stürmisch, morgens nachlassend. 

Am Freitag meist wolkig und niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen 8 
und 11 Grad, im Bergland um 6 Grad. Mäßiger Wind aus Südwest, dabei 
örtlich starke, im Bergland auch stürmische Böen. 
In der Nacht zum Samstag zunächst aufgelockerte Bewölkung, im Laufe 
der Nacht von Westen Bewölkungsaufzug. Überwiegend niederschlagsfrei. 
Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, im Bergland bis -1 Grad. 

Deutschlandübersicht: 

Offenbach, Dienstag, den 18.02.2020, 11:30 Uhr – 
„Tief VICTORIA liegt mit seinem Zentrum mittlerweile weit nördlich 
von uns über Nordskandinavien bzw. der Barentssee. Zwischen VICTORIA 
und dem Azorenhoch herrscht aber eine lebhafte westliche Strömung und 
das Wetter in Deutschland gestaltet sich dabei wechselhaft und immer 
wieder windig bis stürmisch. 

Am heutigen Dienstag und auch am morgigen Mittwoch treten überwiegend 
schauerartige Niederschläge sowie einzelne Gewitter auf, die in einer 
etwas kühleren Luftmasse zumindest im Bergland, Mittwoch früh teils 
auch bis in mittlere Lagen etwas Schnee bringen. An den Alpen kann es 
Mittwoch auch etwas länger schneien. In der Nacht zum Donnerstag 
erreicht den Westen die Warmfront von Tief WILTRUD mit Regen, nach 
Süden hin bleibt es gebietsweise trocken. Die Kaltfront von WILTRUD 
überquert dann in der Nacht zum Freitag Deutschland und erreicht dann 
auch die Alpen, wo sie am Freitag noch für zeitweiligen Regen bzw. 
Schnee sorgt. Der Freitag zeigt sich aber tagsüber dann häufig mit 
wechselnder, zeitweise aufgelockerter Bewölkung und abgesehen von den 
anfänglichen Niederschlägen im Süden oder auch Nordosten meist 
trocken. 

Der Südwest- bis Westwind bleibt insgesamt lebhaft mit starken, teils 
stürmischen Böen, im Bergland zeitweise Sturmböen. Nach Süden hin ist 
es überwiegend etwas schwächer. Die stärkste Windentwicklung mit 
Sturmböen auch in tiefen Lagen wird derzeit in der Nacht zum Freitag 
mit Kaltfrontdurchgang erwartet. 

Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 7 und 11 Grad, der 
kühlste Tag der Woche ist der morgige Mittwoch mit Höchstwerten meist 
zwischen 4 und 9 Grad. 

Der Trend für Wochenende deutet auf wechselhaftes und windiges Wetter 
in der Mitte und im Norden, nach Süden hin freundlicher bei insgesamt 
sehr milden Temperaturen. “ 

Das erklärt Dipl.-Met. Sabine Krüger von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage. 

Hinweis: 
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: 
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter: 
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist 
rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter 
Tel.: 069/8062-3333

Copyright © Deutscher Wetterdienst 

DWD -> Thema des Tages – TT

Thema des Tages 

Ja is‘ denn schon Frühling? 

Die Haselsträucher und Schneeglöckchen blühen – auch wenn 
meteorologisch und kalendarisch noch Winter ist, die Natur ist schon 
in den Frühling gestartet. 

Bis zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März sind es noch ein 
paar Tage und auch der kalendarische Frühlingsbeginn ist noch ein 
Weilchen hin. Schaut man aber raus in die Natur, kann man 
feststellen: Ja, es ist schon Frühling, genauer gesagt Vorfrühling! 

Aufmerksame Leser unseres Tagesthemas werden jetzt bereits wissen, um 
was es in den folgenden Zeilen gehen soll, nämlich um die Phänologie. 

In der Phänologie werden die Jahreszeiten mit Hilfe der 
Wachstumsphasen ausgewählter Pflanzenarten bestimmt. Im Gegensatz zur 
kalendarischen Definition, bei der der Sonnenstand den Beginn der 
einzelnen Jahreszeiten bestimmt und damit wenig Variabilität 
aufweist, hängen die phänologischen Jahreszeiten von den 
Entwicklungsstadien der Pflanzenwelt ab: Blühbeginn, Beginn der 
Blattentfaltung, Reifegrad der Früchte und schließlich im Herbst von 
Laubverfärbung und Laubfall. Mit Hilfe dieser sogenannten Leitphasen 
unterschiedlicher Pflanzenarten werden Frühling, Sommer und Herbst 
jeweils in 3 Phasen unterteilt. Ein deutschlandweites Netzwerk 
ehrenamtlicher Beobachter meldet, wann und wo bestimmte 
Wachstumsphasen auftreten. Entsprechende Grafiken zur aktuellen 
Pflanzenentwicklung können auf der Homepage des Deutschen 
Wetterdienstes im Bereich Fachnutzer und Freizeitgärtner (siehe 
Grafik unten bzw. https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/freizeitgaertner/2_pflanzenentwicklu
ng/_node.html) abgerufen werden. 

Aktuell befinden wir uns phänologisch gesehen im Vorfrühling, der 
durch die Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen und gelbleuchtendem 
Winterling gekennzeichnet ist. Je nach Witterung und Höhenlage 
variieren die Blütezeiten sehr stark zwischen Mitte Dezember und 
März. Im weiteren Verlauf (Mitte des Vorfrühlings) blühen Schwarzerle 
und Huflattich. Wenn die Blütenentwicklung von Salweide und 
Kornellkirsche in vollem Gange ist und sich die Krokusse zeigen, ist 
bereits das Ende des Vorfrühlings sichtbar und der Beginn des 
Erstfrühlings zu spüren. 

Eine bildliche Darstellung des aktuellen phänologischen Jahres im 
Vergleich zum langjährigen Mittel ist die sogenannte Phänologischen 
Uhr (siehe Grafik unten bzw. 
https://www.dwd.de/DE/leistungen/phaeno_uhr/phaenouhr.html). Das 
langjährige Mittel bezieht sich dabei auf das Auftreten der 
Leitphasen seit 1992 und wird im äußeren Ring dargestellt. Im 
Vergleich dazu ist der aktuelle Verlauf der phänologischen 
Jahreszeiten im inneren Ring abgebildet. Die Dauer einer 
phänologischen Jahreszeit (in Tagen) wird sowohl beim äußeren als 
auch beim inneren Ring direkt im Ring bzw. im jeweiligen 
Ringabschnitt angegeben. Bei der Betrachtung der aktuellen 
Phänologischen Uhr zeigt sich ein gegenüber dem langjährigen Mittel 
„verfrühter Vorfrühling“, allerdings ist die Spannbreite wie bereits 
erwähnt recht großen Schwankungen unterworfen. Zieht man zur weiteren 
Einschätzung den Blühbeginn der Haselblüte der vergangenen Jahre im 
Einzelnen zu Rate (siehe Grafik unten bzw. 
https://www.dwd.de/DE/leistungen/phaeno_sta/phaenosta.html), zeigt 
sich, dass der Vorfrühling in der Mehrzahl der letzten Jahre 
ebenfalls verfrüht eingesetzt hat. Ein zeitiger Start der 
Pflanzenwelt in die Vegetationsphase ist also durchaus nicht 
ungewöhnlich – teils aber sehr zum Leidwesen von Pollenallergikern, 
deren „Ruhephase“ ohne Pollen von Hasel und Co. dann ein vorzeitiges 
Ende findet. 

Dipl.-Met. Sabine Krüger 
Deutscher Wetterdienst 
Vorhersage- und Beratungszentrale 
Offenbach, den 18.02.2020 

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

Diesen Artikel und das Archiv der „Themen des Tages“ 
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Sie auch im DWD-Wetterlexikon unter: www.dwd.de/lexikon

DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 181000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 18.02.2020, 11:30 Uhr

Im Norden und Osten Windböen. Anfangs noch ganz vereinzelt Schauer, sonst heiter bis wolkig. Kommende Nacht im Bergland Schnee und Glätte, in den Schwarzwaldhochlagen teils schwere Sturmböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag allenfalls noch ganz vereinzelt schwache Schauer. Sonst heiter bis wolkig und trocken. Maxima von 3 Grad im Südschwarzwald bis 11 Grad in der Ortenau. Mäßiger Südwest- bis Westwind mit starken Böen vor allem im Norden und in den östlichen Landesteilen, zum Abend vorübergehend nachlassend.

In der Nacht zum Mittwoch zunehmend stark bewölkt und von Westen aufkommender Regen. Im Bergland oberhalb von etwa 500 bis 600 m Schneefall und Glätte. Minima +5 bis -2 Grad. In den
Schwarzwaldhochlagen zunehmend Sturmböen, in exponierten Lagen schwere Sturmböen. Ausgangs der Nacht allgemein im Bergland sowie in Nordbaden Windböen.

Am Mittwoch stark, später wechselnd bewölkt mit Regen-, teils bis in mittlere Lagen Schneeschauern. Gen Abend abnehmende Häufigkeit. Höchstwerte 2 Grad im Bergland, 9 Grad am Kaiserstuhl. Mäßiger Westwind mit teils starken, im Bergland auch stürmischen Böen, auf Schwarzwaldgipfeln Sturm- oder schwere Sturmböen. Zum Abend abnehmender Wind.

In der Nacht zum Donnerstag im Süden noch letzte Regen- und Schneeschauer, nachfolgend Wolkenauflockerungen. Im Norden stärker bewölkt, in Nordbaden in der Früh etwas Regen möglich. Bei
Tiefstwerten zwischen +3 und -3 Grad gebietsweise Glättegefahr durch überfrierende Nässe.

Am Donnerstag im Süden größere Wolkenlücken, längeren Sonnenschein vor allem vom Hochrhein bis nach Oberschwaben. Im Norden meist stark bewölkt, aber nur vereinzelt ein paar Tropfen. Maxima von 5 Grad im Bergland bis 13 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Südwestwind mit frischen, im Bergland starken Böen, auf Schwarzwaldgipfeln zeitweise stürmisch.

In der Nacht zum Freitag allgemein Bewölkungsverdichtung und von Westen aufkommender Regen. Zunächst nur in höchsten Schwarzwaldlagen, später allgemein im Bergland Schnee und Glätte. Gegen Morgen nachlassender Niederschlag, im Norden Auflockerungen. Minima +4 bis -2 Grad. Auffrischender Westwind mit starken, teils auch stürmischen Böen, auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen aus West.

Am Freitag im Südosten rasch abklingender Niederschlag und
Auflockerungen. In den übrigen Landesteilen heiter bis wolkig und trocken. Höchstwerte zwischen 4 Grad im Bergland und 12 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest bis West mit frischen Böen.

In der Nacht zum Samstag meist gering bewölkt und trocken.
Tiefstwerte zwischen +3 und -2 Grad. In exponierten Schwarzwaldlagen stürmische Böen aus West.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 18.02.2020, 11:30 Uhr –
„Tief VICTORIA liegt mit seinem Zentrum mittlerweile weit nördlich von uns über Nordskandinavien bzw. der Barentssee. Zwischen VICTORIA und dem Azorenhoch herrscht aber eine lebhafte westliche Strömung und das Wetter in Deutschland gestaltet sich dabei wechselhaft und immer wieder windig bis stürmisch.

Am heutigen Dienstag und auch am morgigen Mittwoch treten überwiegend schauerartige Niederschläge sowie einzelne Gewitter auf, die in einer etwas kühleren Luftmasse zumindest im Bergland, Mittwoch früh teils auch bis in mittlere Lagen etwas Schnee bringen. An den Alpen kann es Mittwoch auch etwas länger schneien. In der Nacht zum Donnerstag erreicht den Westen die Warmfront von Tief WILTRUD mit Regen, nach Süden hin bleibt es gebietsweise trocken. Die Kaltfront von WILTRUD überquert dann in der Nacht zum Freitag Deutschland und erreicht dann auch die Alpen, wo sie am Freitag noch für zeitweiligen Regen bzw. Schnee sorgt. Der Freitag zeigt sich aber tagsüber dann häufig mit wechselnder, zeitweise aufgelockerter Bewölkung und abgesehen von den anfänglichen Niederschlägen im Süden oder auch Nordosten meist trocken.

Der Südwest- bis Westwind bleibt insgesamt lebhaft mit starken, teils stürmischen Böen, im Bergland zeitweise Sturmböen. Nach Süden hin ist es überwiegend etwas schwächer. Die stärkste Windentwicklung mit Sturmböen auch in tiefen Lagen wird derzeit in der Nacht zum Freitag mit Kaltfrontdurchgang erwartet.

Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 7 und 11 Grad, der kühlste Tag der Woche ist der morgige Mittwoch mit Höchstwerten meist zwischen 4 und 9 Grad.

Der Trend für Wochenende deutet auf wechselhaftes und windiges Wetter in der Mitte und im Norden, nach Süden hin freundlicher bei insgesamt sehr milden Temperaturen. “

Das erklärt Dipl.-Met. Sabine Krüger von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

DWD -> Pollenflug-Gefahrenindex Baden-Württemberg –

Pollenflug-Gefahrenindex für Baden-Württemberg 
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst 
am Dienstag, den 18.02.20 um 11 Uhr 
gültig bis: Mittwoch, den 19.02.20 abends 

Bereich: Baden-Württemberg 
Teilbereich: Oberrhein und unteres Neckartal 
Dienstag Mittwoch 
Hasel 1 1  
Erle 2-3 2-3  
Esche 0 0  
Birke 0 0  
Gräser 0 0  
Roggen 0 0  
Beifuss 0 0  
Ambrosia 0 0  

Teilbereich: Hohenlohe/mittlerer Neckar/Oberschwaben 
Dienstag Mittwoch 
Hasel 1 1  
Erle 1-2 1-2  
Esche 0 0  
Birke 0 0  
Gräser 0 0  
Roggen 0 0  
Beifuss 0 0  
Ambrosia 0 0  

Teilbereich: Mittelgebirge Baden-Württemberg 
Dienstag Mittwoch 
Hasel 1 1  
Erle 1-2 1-2  
Esche 0 0  
Birke 0 0  
Gräser 0 0  
Roggen 0 0  
Beifuss 0 0  
Ambrosia 0 0  

Legende: 
0 keine Belastung 
0-1 keine bis geringe Belastung 
1 geringe Belastung 
1-2 geringe bis mittlere Belastung 
2 mittlere Belastung 
2-3 mittlere bis hohe Belastung 
3 hohe Belastung 

Deutscher Wetterdienst 
Medizin-Meteorologie 

SXEU31 DWAV SYNOPTISCHE UEBERSICHT KURZFRIST

SXEU31 DWAV 180800 

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T 
ausgegeben am Dienstag, den 18.02.2020 um 08 UTC 

GWL und markante Wettererscheinungen: 
GWL: Wz 
Andauer der klassischen Westlage: Unbeständig mit zeitweiligen Niederschlägen, 
lediglich im höheren Bergland mit Schnee, dabei windig mit Böen Bft 7 bis 8, im 
Bergland Bft 8 bis 11. Vor allem heute und am Mittwoch auch kurze Gewitter. 

Synoptische Entwicklung bis Donnerstag 24 UTC 
 
Dienstag… befindet sich Deutschland an der Südflanke eines umfangreichen und 
hochreichenden Tiefdruckkomplexes über Nordeuropa nach wie vor unterhalb einer 
recht kräftigen und aktuell kaum mäandrierenden westlichen Höhenströmung. Ein 
darin eingebetteter Kurzwellentrog überquert dabei am Vormittag und Mittag den 
Norden und die Mitte des Landes rasch ostwärts. Innerhalb der hochreichend labil 
geschichteten erwärmten Polarluft (bis -35 Grad in 500 hPa, um -5 Grad in 850 
hPa) geht die Trogpassage mit Schauern, vereinzelt auch mit kurzen Gewittern 
einher, die sich aktuell über dem östlichen Niedersachsen und Ostwestfalen 
befinden und bis zum Mittag bzw. frühen Nachmittag wohl ostwärts abziehen 
dürften. Dahinter ist die Höhenströmung zumeist glatt konturiert, dennoch sorgen 
sehr flache kurzwellige Anteile von Westen her vor allem in der Mitte und im 
Norden immer wieder für geringen Hebungsantrieb innerhalb der sich durch leichte 
mitteltroposphärische WLA nur allmählich etwas stabilisierenden Luftmasse, so 
dass weiterhin mit dem Durchzug einzelner Schauerstaffeln gerechnet werden muss, 
wobei auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen werden können, zumal die 
diabatische Erwärmung zu dieser Jahreszeit schon ihr Quäntchen beitragen kann. 
Nach Südwest- und Süddeutschland schiebt sich dagegen allmählich von Frankreich 
her der Keil eines Hochs bei den Azoren und sorgt für Stabilisierung, so dass es 
dort kaum mehr für Schauer reichen sollte. 
Im Fokus der Warntätigkeit steht aber nach wie vor der Wind. Die Grundströmung 
ist weiterhin mit einem veritablen Gradienten ausgestattet, der außer in den 
Niederungen Südwestdeutschlands vielerorts auch ohne Konvektion steife, an den 
Küsten, im äußersten Norden und Nordosten auch stürmische Böen aus West bis 
Südwest zulässt. Mit den Schauern können die in 850 hPa simulierten 40 bis 45 kn 
auch mal runtergemischt werden und es gibt häufiger stürmische Böen, vereinzelt 
auch Sturmböen. In den Kammlagen der Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln muss 
häufiger mit Sturmböen, auf exponierten Gipfeln mit einzelnen schweren 
Sturmböen, auf dem Brocken mit orkanartigen Böen gerechnet werden. Am späten 
Nachmittag und Abend nimmt der Wind mit zunehmender Stabilisierung und einer 
eichten Gradientauffächerung von Südwesten her aber allmählich ab. 
Als Nebenschauplatz kommen noch leichter Schneefall und Glätte ins Spiel, die 
aber innerhalb der gut durchmischten Luftmasse lediglich im höheren Bergland 
(etwa ab 600 bis 800 m) warntechnisch eine Rolle spielen. Nennenswerte 
Neuschneemengen kommen aber auch dort nicht zusammen. In kräftigeren Schauern 
kann es auch kurz mal bis in tiefe Lagen Graupel geben. 
Vor allem im Süden, im Alpenvorland sowie im Lee der Mittelgebirge scheint 
zeitweise auch die Sonne und mit Höchstwerten zwischen 7 und 12 Grad bleibt es 
weiterhin mild. 

In der Nacht zum Mittwoch nähert sich von den Britischen Inseln ein markanter 
als seine Vorgänger ausgeprägter Kurzwellentrog und erreicht morgens Benelux. 
Vorderseitig wölbt sich aufgrund von WLA ein flacher Rücken auf und sorgt in der 
ersten Nachthälfte für vorübergehende Stabilisierung, so dass die Schauer 
allgemein abklingen. Bereits in der zweiten Nachthälfte greift eine dem Trog 
vorlaufende Okklusion mit schauerartigen Regenfällen von Westen her auf das 
Vorhersagegebiet über. Dem Trog folgt erneut ein Schwall Höhenkaltluft, so dass 
es vor allem ausgangs der Nacht im Nordwesten auch kurze Gewitter geben kann. 
Insgesamt fallen die Niederschlagsmengen nicht sonderlich üppig aus (auch in 
Staulagen keine 10 mm in 6 Stunden), die Schneefallgrenze sinkt aber mit der 
Advektion auch niedertroposphärisch etwas kühlerer Luft (morgens -4 bis -6 Grad 
in 850 hPa im Norden und Westen) auf etwa 300 bis 400 m, die 
Neuschneeakkumulation hält sich aber auch in den höchsten Lagen der westlichen 
bzw. zentralen Mittelgebirgen in Grenzen, mehr als 5 cm kommen da kaum zusammen, 
Ausnahmen bilden vielleicht der Hochschwarzwald und auch die Staulagen des 
Bergischen Landes bzw. des westlichen Sauerlandes, wo in erster Linie GFS 
gebietsweise mehr als 10 mm simuliert, die schneetechnisch im morgendlichen 
Berufsverkehr (vor allem auf der A45 zwischen Olpe und Lüdenscheid sowie auf der 
A4) Probleme bereiten könnten. 
Der Wind dreht vor der Front zurück auf Südwest und schwächt sich allgemein 
vorübergehend ab, mit Frontpassage lebt er aber wieder aus West auf, im Westen 
kann es dann auch außerhalb der Schauer erneut steife Böen geben. In den Kamm- 
und Gipfellagen der zentralen Mittelgebirge muss weiterhin mit stürmischen Böen 
und Sturmböen, auf dem Brocken mit schweren Sturmböen gerechnet werden, in den 
ostbayerischen Mittelgebirgen und auf den Alpengipfeln spielt der Wind dagegen 
warntechnisch vorübergehend keine Rolle. 
Im Südosten und äußersten Osten bleibt es die Nacht über noch trocken und vor 
allem in Südostbayern teils auch gering bewölkt, so dass es hier auch in 
tieferen Lagen gebietsweise leichten Frost gibt. 

Mittwoch… überquert der oben erwähnte Kurzwellentrog Deutschland bis zum 
späten Nachmittag rasch ostwärts. Die vorlaufende Okklusion passiert die Ost- 
und Südhälfte des Vorhersagegebietes bereits bis mittags mit schauerartigen 
Regenfällen, oberhalb von etwa 300 m (Erzgebirge) bis 700 m (Alpen) als Schnee. 
Dahinter folgen im Trogbereich Schauerstaffeln, innerhalb der erneut 
hochreichend labilen Meeresluft (-35 bis -37 Grad in 500 hPa, -6 Grad in 850 
hPa) begleitet von kurzen Graupelgewittern. Der Wind frischt auch im Osten und 
Süden erneut auf und auch außerhalb der Schauer gibt es recht verbreitet steife 
Böen aus West, wobei der Gradient nicht ganz so scharf ausgeprägt ist wie am 
Vortag und sich die stürmischen Böen wohl auf das Nordseeumfeld, auf exponierte 
Lagen (z.B. höheren Alpenvorland) und auf die Schauer bzw. kurzen Gewitter 
beschränken. In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen gibt 
es erneut Böen Bft 8 bis 9, exponiert Bft 10. 
Nach Abzug des Troges setzt von Westen her rasch Stabilisierung ein, verursacht 
durch einen markanten Rücken, der sich durch WLA vorderseitig einer beginnenden 
Austrogung über dem mittleren Nordatlantik über den Britischen Inseln nordwärts 
aufwölbt und bis zum Abend bereits die Nordsee erreicht. Vor allem im Südwesten 
und Westen setzt deutlicher Druckanstieg ein, der Keil einer inzwischen von den 
Azoren bis ins westliche Mittelmeer reichenden Hochdruckzone schiebt sich nach 
Südwestdeutschland. Somit klingen die Schauer bereits am Mittag und Nachmittag 
in der Westhälfte wieder ab, bis zum Abend dann auch weiter östlich, lediglich 
im äußersten Nordosten und an den Alpen kann es bis in die späteren Abendstunden 
noch Niederschläge geben, am Alpenrand fällt dabei bis in höhere Täler etwas 
Schnee, in den Staulagen des Oberallgäus sowie im höheren Bayerwald gebietsweise 
mehr als 10 cm. Auch der Wind lässt bereits nachmittags von Westen her deutlich 
nach. 
Vor allem im Westen kann sich dann auch schon wieder länger die Sonne 
durchsetzen. Die Temperaturen erreichen wohl nicht ganz die Höchstwerte des 
Vortages, dennoch bleibt es mit Höchstwerten zwischen 4 und 9 Grad, am Rhein 
gebietsweise um oder knapp über 10 Grad recht mild. 

In der Nacht zum Donnerstag schwenkt der Höhenrücken nach Mitteleuropa, wird 
aber nach wie vor von kräftiger WLA überlaufen. Somit ist auch diese 
Wetterberuhigung nur vorübergehender Natur. Der markante Höhentrog über dem 
mittleren Nordatlantik kommt allmählich nach Osten voran, dessen Drehzentrum 
befindet sich morgens als hochreichendes Tiefdruckgebiet knapp südlich von 
Island. Das zugehörige kräftige Sturmtief im Bodenfeld erreicht dann einen 
Kerndruck von nahe 950 hPa. Dessen Warmfront überquert nachts die Nordsee bzw. 
den Ärmelkanal und greift morgens auf den Westen und Nordwesten Deutschlands 
über. Im Vorfeld setzen Regenfälle meist leichter, vereinzelt mäßiger Intensität 
ein, die sich morgens bis in die mittleren Landesteile ausbreiten. Anfangs kann 
es dabei bis auf etwa 500 m hinab schneien, die Schneefallgrenze steigt aber 
allmählich bis in die Kammlagen. Im Osten und Süden bleibt es noch trocken. 
Der Wind dreht wieder zurück auf Süd bis Südwest und nimmt vorübergehend auch in 
den Hochlagen ab, ehe er mit Annäherung der Warmfront wieder auffrischt. In den 
Gipfellagen der zentralen Mittelgebirge gibt es dann Böen Bft 8 bis 9 (Brocken 
eventuell Bft 10), auch im Nordseeumfeld reicht es morgens wohl für steife bis 
stürmische Böen. In den Niederungen ist der Wind wohl noch nicht warnrelevant. 
Im Südosten bleibt es längere Zeit gering bewölkt, so dass es dort auch in den 
Niederungen recht verbreitet leichten Frost und stellenweise auch Glätte durch 
Überfrieren gibt. 

Donnerstag… gerät die Frontalzone vorübergehend stärker ins Mäandrieren. Der 
kräftige Höhentrog über dem nahen Ostatlantik überquert bis zum Abend die 
Britischen Inseln, erreicht die Nordsee und weitet sich dabei nach Süden aus, 
während sich der vorlaufende Höhenrückenrasch über das Vorhersagegebiet hinweg 
ostwärts verlagert und sich weiter aufwölbt. 
Das Zentraltief verlagert sich Richtung Nordmeer und beginnt sich aufgrund 
achsensenkrechter Position unterhalb des Höhentiefs allmählich aufzufüllen. Die 
Warmfront überquert den Norden und die Mitte Deutschlands ostwärts. Die 
Kaltfront befindet sich zunächst noch unterhalb des diffluenten Höhenfeldes auf 
der Trogvorderseite und kann von PVA-induzierter Hebung profitieren, die 
allerdings durch KLA etwas kompensiert wird. Sie bleibt aber gut definiert und 
greift abends auf Benelux bzw. die Deutsche Bucht über. Somit befinden sich 
weite Teile des Landes innerhalb des Warmsektors, wobei das Druckfeld im Süden 
leicht antizyklonal konturiert bleibt, sich der Gradient aber insgesamt weiter 
verschärft. Vor allem im Norden und Westen macht sich das trotz recht stabiler 
Schichtung in Form einer deutlichen Windzunahme bemerkbar, auch in den 
Niederungen dürfte es etwa vom Niederrhein/Westmünsterland über das 
Weser-Ems-Gebiet bis nach Schleswig-Holstein am Nachmittag und Abend für 
einzelne stürmische Böen aus Südwest reichen, im Nordseeumfeld gibt es mit 
Annäherung der Kaltfront Sturmböen. In den Kamm- und Gipfellagen der westlichen 
und zentralen Mittelgebirge nimmt der Wind ebenfalls weiter zu und es gibt 
häufiger Böen Bft 8 bis 9, exponiert auch Bft 10, auf dem Brocken könnte es zum 
Abend hin auch für orkanartige Böen reichen. 
Die Niederschlagstätigkeit hält sich in Grenzen, im Warmsektor fällt nur 
leichter Regen oder Nieselregen ohne nennenswerte Mengen. In Süddeutschland 
bleibt es trocken und vor allem südlich der Donau setzt sich auch längere Zeit 
die Sonne durch. Erst gegen Abend kommen im Vorfeld der Kaltfront ganz im 
Nordwesten etwas kräftigere schauerartige Regenfälle auf. 
Innerhalb des Warmsektors wird milde Altantikluft ins Vorhersagegebiet 
advehiert, die Temperatur in 850 hPa steigt auf 0 Grad im Norden und bis +4 Grad 
an den Alpen. Das reicht für Höchstwerte zwischen 7 Grad im überwiegend 
bedecktem Nordosten und 14 Grad am Oberrhein und eventuell auch im Alpenvorland. 

In der Nacht zum Freitag überquert der zunehmend kurzwellige Höhentrog 
Deutschland rasch ostwärts, dahinter stellt sich eine erneut glatter konturierte 
kräftige westnordwestliche Höhenströmung ein. Das zentralsteuernde Tief über dem 
Nordmeer füllt sich weiter auf und kommt kaum mehr nach Osten voran, die 
zugehörige Kaltfront ist mit einer kräftigen Schubkomponente ausgestattet und 
überquert Deutschland rasch ostsüdostwärts. Vor allem mit Passage der nach wie 
vor gut definierten Front verschärft sich der Druckgradient noch einmal und es 
gibt – außer im Südwesten und im Süden – verbreitet stürmische Böen, im Westen 
und Norden auch Sturmböen aus West bis in tiefe Lagen. In den Kamm- und 
Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen muss dann mit schweren Sturmböen, 
exponiert auch mit Orkanböen gerechnet werden. Postfrontal lässt der Wind vor 
allem im Westen und Süden aber rasch wieder nach. Im Nordseeumfeld gibt es 
dagegen mit Annäherung eines weiteren Bodentroges weiterhin Sturm- und auch 
einzelne schwere Sturmböen. 
Mit der Frontpassage gehen auch schauerartige Regenfälle einher, wobei die 
Schneefallgrenze mit unmittelbar folgender Advektion maritimer Polarluft (bis -6 
Grad in 850 hPa) auf etwa 300 bis 600 m (Alpen in den Frühstunden) sinkt. Die 
Neuschneemengen bleiben aber auch in den höchsten Lagen mit meist weniger als 5 
cm sehr überschaubar. 
Mit dem Trog gelangt vor allem der Norden in den Einflussbereich hochreichend 
kalter Luftmassen (um -37 Grad in 500 hPa), wobei sich dort auch einzelne 
Gewitter entwickeln können, ansonsten lassen die Niederschläge nach Frontpassage 
rasch wieder nach. 
Frost ist aufgrund der meist dichten Bewölkung bzw. des lebhaften Windes wohl 
nur in höheren Lagen zu erwarten, wo auch Glätte durch Schnee bzw. Schneematsch 
auftreten kann. 

Modellvergleich und -einschätzung 
 
Alle vorliegenden Globalmodelle simulieren im Kurzfristzeitraum eine sehr 
ähnliche Wetterentwicklung, prognose- und warnrelevante Unterschiede sind kaum 
auszumachen. Kleinere Differenzen gibt es am ehesten bzgl. der 
Niederschlagsprognosen in einigen Staulagen. 

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach 
Dipl. Met. Jens Winninghoff