#DWD -> #Thema des Tages 2021-12-06: Wo ist die Sonne?

Thema des Tages

Wo ist die Sonne?

Zurzeit zeigt sich die Sonne vielerorts nur selten am Himmel. Wir
werfen heute einen Blick auf die vergangenen Wochen und riskieren im
Anschluss einen Blick in die aktuellen Modellprognosen.

Bereits der November war vielerorts ziemlich grau und neblig. Dass
die Sonne nicht allzu häufig zu sehen war, spiegelt sich auch in der
statistischen Auswertung des Monats wider. Am trübsten blieb es vor
allem in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Dort
zeigte sich die Sonne im November gebietsweise nur rund 20 Stunden,
was 35 bis 40 Prozent des langjährigen klimatologischen Mittels
entspricht. In Angermünde in der Uckermark waren es sogar nur 18,1
Stunden, womit die minimale monatliche Sonnenscheindauer im November
aus dem Jahr 2010 mit 15,2 Stunden nur knapp überschritten wurde.
Auch das hessische Bad Hersfeld kommt nur auf 19,2 Stunden, was
immerhin noch 48 Prozent des klimatologischen Mittels entspricht.

Deutschlandweit sah es hingegen gar nicht so „schlimm“ aus. Mit rund
45 Stunden unterschritt die Sonnenscheindauer ihr November-Soll von
53 Stunden (Periode 1961 bis 1990) nur um rund 15 Prozent. Im
Vergleich zur Periode von 1991 bis 2020 betrug die negative
Abweichung annähernd 20 Prozent. Es gab also auch Regionen in
Deutschland, die sonnentechnisch nicht ganz so „arm dran“ waren. Die
meisten Sonnenstunden verzeichneten vor allem höhere Lagen der
Mittelgebirge und der Alpen. Der Bayerische Wald, der Südschwarzwald
und der unmittelbare Alpenrand registrierten stellenweise über 80
Stunden. Spitzenreiter war dabei der höchste Berg Deutschlands – die
Zugspitze. Diese brachte es auf 139,6 Stunden und erfüllt somit das
Novembersoll fast auf den Punkt (107 Prozent).

Nun schreiben wir heute den 06.12.2021, somit sind bereits 5 Tage
oder rund 16 Prozent des Monats Dezember vorüber. Und was sagt die
Sonnenscheindauerstatistik bisher aus?

Es gibt durchaus Regionen, die im Dezember bereits
überdurchschnittlich viel Sonne gesehen haben. Besonders im Süden
wurden bisher bereits 10 bis 13 Stunden registriert. Spitzenreiter
ist aktuell der Hohe Peißenberg mit 14,2 Stunden. Damit liegt dieser
mit 17 Prozent nahezu exakt im Monatssoll. Auch in Teilen Sachsens,
Thüringens, Brandenburgs und Sachsen-Anhalts sieht es mit 7 bis 13
Stunden nicht allzu schlecht aus. Einige Stationen bringen es hier
immerhin schon auf über 30 Prozent des Monatssolls.

Richtig trüb war es die ersten Tage des Dezembers allerdings im
Westen und Nordwesten. Auch der Nordosten sowie der Bayerische Wald
haben bisher kaum die Sonne am Himmel sichten können. Meist liegt die
Sonnenscheindauer in diesen Regionen unter 2 Stunden, regional kam
sie sogar überhaupt nicht raus.

Ein Grund mehr, einen Blick in die Zukunft zu werfen: Wie sieht es
nun in den kommenden Tagen aus? Wird sich die Sonne mal wieder
häufiger am Himmel zeigen?

Heute gibt es bereits einen ersten Lichtblick im Westen Deutschlands.
Zwar halten sich am heutigen Vormittag noch einige Nebelfelder,
dennoch sollte im Tagesverlauf auch häufiger mal die Sonne zum
Vorschein kommen, womit sich die Monatsbilanz dort etwas aufbessern
kann. Aber auch im Südwesten und in Teilen des Nordostens kann sich
die gelbe Scheibe vorübergehend mal am Himmel zeigen.

Am morgigen Dienstag scheint sie erneut zumindest zeitweise in der
Westhälfte. Im weiteren Verlauf der Woche wird es jedoch unter
Tiefdruckeinfluss für die Sonne schwierig, die dichten Wolken zu
überwinden. Nach einem kurzen Schneespaziergang spricht also nichts
dagegen, sich zu Hause mit einer kuscheligen Decke und einem
Heißgetränk dem Lieblingsbuch zu widmen.

Wer dennoch auf der Suche nach Sonne ist, dem sei der Blick auf das
Europawetter zu empfehlen: Am meisten davon gibt es derzeit im
Mittelmeerraum. Dort trüben nur durchziehende Wolken vorübergehend
mal den Himmel. Aber auch im Baltikum soll es in den kommenden Tagen
längere und größere Wolkenlücken zu geben. Dort liegen die
Tageshöchstwerte im Gegensatz zum Mittelmeerraum jedoch im
Dauerfrostbereich. In den Nächten fällt die Temperatur teilweise
sogar auf -17 Grad ab.

MSc.-Met. Sebastian Schappert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 06.12.2021

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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#DWD -> #Thema des Tages 2021-12-05: Spannung am kommenden Wochenende

Thema des Tages

Spannung am kommenden Wochenende

Korrigierte Passage:
Falscher Text aufgrund eines Softwareproblems.

Nachdem das Winterwetter zumindest gebietsweise bis ins Tiefland ein
erstes Stelldichein gegeben hat, stellt sich nun die Frage, ob es mit
kaltem Wetter weitergeht. Bei den gängigen Wettermodellen herrscht
darüber zum kommenden Wochenende Uneinigkeit, es wird also spannend.

Seit einigen Tagen schon ist es in Deutschland relativ kalt und es
kommt immer wieder zu Niederschlägen. Dabei sind diese zum Teil bis
ins Tiefland als Schnee gefallen und haben die Landschaften zumindest
für ein paar Stunden in Weiß gehüllt („Stundenschnee“). Sogar im
sonst eher schneearmen Rhein-Main-Gebiet konnte am gestrigen
Samstagmorgen ein wenig der weißen Pracht „genossen“ werden, auch
wenn der Regen sie bis zum Mittag meist wieder weggespült hatte.

In den nächsten Tagen bleibt das nasskalte, teils winterliche, im
Bergland durchweg winterliche Wetter zunächst erhalten. Zum kommenden
Wochenende hin wird es allerdings spannend, da die Wettermodelle
etwas unterschiedliche Prognoseszenarien zeigen. Entweder bleibt es
ähnlich kalt bleibt wie in diesen Tagen oder deutlich mildere Luft
kann sich von Westen durchsetzen.

Beim normalerweise besten Modell für den Mittelfristzeitraum der
Vorhersagetage 3 bis 10, dem Modell des europäischen Wetterdienstes
EZMW („Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage“),
stehen die Zeichen schon seit einigen Modellläufen (es wird alle 12
Stunden gerechnet) auf Milderung. Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer
lassen die Strömung auf West bis Südwest drehen, sodass bei einem
windigen Samstag (11. Dezember) mildere Meeresluft den Weg zu uns
findet (siehe dazu die Grafik zu den Temperaturen in ca. 1500 m Höhe
am Sonntag, 12. Dezember 2021, unter
https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2021/12/5_Bild.png).
Demnach könnten die Höchsttemperaturen in 2 m zum Teil sogar in den
zweistelligen Bereich steigen.

In die gleiche Kerbe schlägt auch unser hauseigene ICON-Modell (ICON
= Icosahedral nonhydrostatic – general circulation model). Es zeigt
dem EZMW sehr ähnliche Vorhersagemuster mit einem ebenfalls recht
windigen Samstag und nachfolgender Milderung.

Erst zeitverzögert bringt hingegen das GFS-Modell (General Forecast
System) des amerikanischen Wetterdienstes NWS (National Weather
Service) den Temperaturanstieg. Diesem Modell folgend bleibt es zum
kommenden Wochenende hin noch kalt. Bei anhaltendem Tiefdruckeinfluss
gäbe es sogar Schneeoptionen für das Tiefland. Zum Start der
übernächsten Woche aber geht auch dieses Modell dem kalten Wetter von
Nordwesten her dann an den Kragen.

Im Endeffekt läuft es also bei diesen drei Modellen auf eine
Milderung hinaus. Ein kurzer Blick in weitere Modelle weiterer
Wetterdienste offenbart ebenfalls meist einen Temperaturanstieg. Es
stellt sich daher nicht die Frage ob, sondern wann die Milderung
einsetzt. Außerdem wird danach die Frage aufkommen, wie nachhaltig
diese sein wird. Meteorologen können seriöse Vorhersagen allerdings
maximal für 7, manchmal noch für bis zu 10 Tage machen. Insofern
lassen sich auch in Hinblick auf das Weihnachtswetter noch keine
Aussagen treffen.

Dipl.-Met. Simon Trippler
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 05.12.2021

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#DWD -> #Thema des Tages 2021-12-04: Trockener Herbst 2021

Thema des Tages

Trockener Herbst 2021

Der diesjährige Herbst war sehr regenarm. Im heutigen Thema des Tages
ziehen wir Bilanz.

Im Gegensatz zum Sommer, der in den meisten Regionen Deutschlands
recht niederschlagsreich verlief, war in den vergangenen
Herbstmonaten Regen vielerorts Mangelware. Im deutschlandweiten
Flächenmittel kamen gerade einmal 130 Liter pro Quadratmeter (l/m²)
zusammen und damit nur 71% (68%) der durchschnittlichen Regenmenge
aus der Referenzperiode 1961-1990 (1991-2020). [Bezüglich der Periode
1981-2010, die der radarbasierten Niederschlagsauswertung zugrunde
liegt, betrug die Abweichung sogar 34,5%]. Wie der Niederschlag über
die einzelnen Monate verteilt war und ob es auch vergleichsweise
nasse Regionen gab, schauen wir uns im heutigen Thema des Tages
genauer an.

Beginnen wir zunächst mit dem September, dem in diesem Jahr
trockensten der drei Herbstmonate. Mit 35,3 l/m² fielen nur 58%*
(55%*) der durchschnittlichen Monatsmenge. Wie man auf der beigefügten Grafik eindrucksvoll anhand der roten Farben erkennen kann, war der September fast im gesamten Bundesgebiet zu trocken. Hochdruckgebiete bestimmten zumeist das Wetter in Deutschland. In einigen Regionen regnete es weniger als ein Viertel der üblichen Menge. In Weiden in der Oberpfalz brauchte man den Regenschirm nur selten; mit lediglich 4,6 l/m² (8,2%) war es dort am trockensten.
Eine ausgeglichene Regenbilanz konnte man rund um die Bayrischen
Voralpenseen, gebietsweise im Norden sowie in einem Streifen entlang
der Saale ziehen. Die wenigen „blauen Flecken“, also Orte mit
überdurchschnittlich viel Regen, waren auf kleinräumige
Starkregenereignisse zurückzuführen, wie beispielsweise in Bucha
(Thüringen), wo mit 84 l/m² 193% der durchschnittlichen Regenmenge
vom Himmel prasselte. Der nasseste Ort war allerdings
Kreuth-Glashütte mit 177 l/m² (117%) nahe der Grenze zu Tirol.

Auch der Oktober verlief mit 44,8 l/m² relativ trocken. Bezogen auf
die beiden Referenzperioden bedeutet dies ein Defizit von 20%*
beziehungsweise 29%**. Besonders regenarm war es in der Lausitz mit
weniger als 10 l/m² (<20% des vieljährigen Mittels). In Bad Muskau an
der Grenze zu Polen wurden gar nur 6,7 l/m² (16%) gemessen. Auch
erneut in der Oberpfalz sowie in Niederbayern, Oberbayern und in
Teilen Mittelfrankens wurden nur 20 bis 40% der üblichen Monatsmenge
erfasst, wie beispielsweise in Straubing mit 12 l/m² (22%). Regionen
mit überdurchschnittlich viel Regen waren im Norden und Nordosten
anzutreffen. An der Wetterstation in Wrixum auf Föhr rostete die
Regenwippe sicher nicht ein. Die Station verzeichnete mit 161 l/m²
(166%) die deutschlandweit größte Regenmenge. Im Ostseeheilbad Zingst
summierte sich der Regen auf 99 l/m², etwa das Doppelte (202%) des
dortigen Durchschnitts.

Der kürzlich endende November machte es den beiden Vormonaten nach.
Häufiger Hochdruckeinfluss bescherte uns nicht nur tristes
Novembergrau, sondern auch wenig Regen. Mit 49,7 l/m² im
deutschlandweiten Flächenmittel wurden nur 75%* (79%**) des
vieljährigen Mittels erreicht. Dabei begann der Monat regentechnisch
noch vielversprechend. Im Einflussbereich eines Vb-artigen Tiefs fiel
am 4. November im Osten Deutschlands innerhalb eines Tages vielerorts
die Regenmenge eines ganzen Monats, stellenweise sogar etwas mehr.
Dieser einzige Tag war also dafür verantwortlich, dass im Osten mehr
Regen als im vieljährigen Mittel zusammenkam. Von der Uckermark bis
nach Usedom wurde sogar etwa die doppelte Monatssumme gemessen. Im
Messtopf auf Usedom landeten 101 l/m² (205%). In allen anderen
Regionen kam unter dem Strich zu wenig Regen vom Himmel. Besonders
trocken war es in weiten Teilen Baden-Württembergs, Hessens sowie
zwischen Ems und Weser. Dort kamen nur 20 bis 40% des Monatssolls
zusammen. Am wenigsten wurde mit knapp 12 l/m² (21%) in Geisingen im
Lee von Schwarzwald und Schwäbischer Alb gemessen, aber selbst auf
dem sonst vom Regen verwöhnten Feldberg im Schwarzwald fielen
lediglich 33 l/m² und damit nur 18% des Durchschnitts. Kurioserweise
war aber auch der regenreichste Ort im Schwarzwald anzutreffen,
nämlich Freudenstadt-Kniebis mit 179 l/m² (98%).

Summa summarum war der Herbst also deutlich zu trocken, jedoch mit
regionalen Unterschieden. Am wenigsten kam der Scheibenwischer
südöstlich der Schwäbischen Alb bis nach Oberschwaben, in Nordhessen
und in Ostbayern zum Einsatz. Dort wurden nur 30 bis 45% der
vieljährigen Regenmenge erreicht. In Kümmersbruck bei Amberg
beispielsweise wurden nur 53 l/m² (35%) gemessen. Die größte negative
Abweichung verzeichnete allerdings der Brocken mit nur 27,6% (125
l/m²) der üblichen Niederschlagsmenge. Der meiste Regen kam im
Alpenvorland, ganz im Norden sowie im Nordschwarzwald zusammen, wobei
auch diese Regionen allenfalls eine ausgeglichene Niederschlagsbilanz
aufzuweisen hatten. Der meiste Niederschlag wurde mit 408 l/m² (84%)
im „Regenloch“ Baiersbronn-Ruhestein registriert. Wenige Orte konnten
eine positive Regenbilanz verzeichnen, am größten fiel diese in
Krölpa-Rockendorf mit 145% (157 l/m²) aus.

Bleibt abzuwarten, wie der Winter 2021/2022 ausfällt. Ob wir einen
schneereichen oder eher verregneten Winter bekommen oder ob sowohl
Regen als auch Schnee Mangelware bleibt, können wir erst Ende Februar
beurteilen.

  • Referenzperiode 1961-1990, ** Referenzperiode 1991-2020

Dr. rer. nat. Markus Übel (Meteorologe)
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 04.12.2021

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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#DWD -> #Thema des Tages 2021-12-03: Deutschlandwettr im Herbst 2021

Thema des Tages

Deutschlandwetter im Herbst 2021

Die wärmsten, trockensten und sonnigsten Orte in Deutschland

Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD
in Deutschland.

Besonders warme Orte im Herbst 2021*

  1. Platz: Helgoland (Schleswig-Holstein) 13,2 °C — Abweich. 1,8 Grad
  2. Platz: Norderney (Niedersachsen) 12,4 °C — Abweich. 1,9 Grad
  3. Platz: Cuxhaven (Niedersachsen) 12,2 °C — Abweich. 2,1 Grad

Besonders kalte Orte im Herbst 2021*

  1. Platz: Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) 6,3 °C — Abweich. 1,3 Grad
  2. Platz: Carlsfeld (Sachsen) 6,4 °C — Abweich. 1,2 Grad
  3. Platz: Neuhaus am Rennweg (Thüringen) 6,7 °C — Abweich. 1,1 Grad

Besonders niederschlagsreiche Orte im Herbst 2021**

  1. Platz: Baiersbronn-Ruhestein (Baden-Württemberg) 407,5 l/m² — 84
    Prozent
  2. Platz: Kreuth-Glashütte (Bayern) 393,2 l/m² — 98 Prozent
  3. Platz: Ruhpolding-Seehaus (Bayern) 335,7 l/m² — 75 Prozent

Besonders trockene Orte im Herbst 2021**

  1. Platz: Kümmersbruck (Bayern) 52,5 l/m² — 35 Prozent
  2. Platz: Wolfhagen-Wenigenhasungen (Hessen) 52,8 l/m² — 34 Prozent
  3. Platz: Sömmerda (Thüringen) 52,9 l/m² — 50 Prozent

Besonders sonnenscheinreiche Orte im Herbst 2021**

  1. Platz: Kaufbeuren (Bayern) 490 Stunden — 120 Prozent
  2. Platz: Stuttgart-Echterdingen (Baden-Württemberg) 488 Stunden —
    130 Prozent
  3. Platz: Balingen-Bronnhaupten (Baden-Württemberg) 487 Stunden —
    128 Prozent

Besonders sonnenscheinarme Orte im Herbst 2021**

  1. Platz: Treuen (Sachsen) 228 Stunden — 75 Prozent
  2. Platz: Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) 237 Stunden — 78 Prozent
  3. Platz: Fassberg (Niedersachsen) 239 Stunden — 84 Prozent

oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.

  • Jahreszeitmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen
    Durchschnitt (int. Referenzperiode 1961-1990).

** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
Jahreszeitwertes zum vieljährigen
Jahreszeitmittelwert der jeweiligen Station (int.
Referenzperiode, normal = 100 Prozent).

Hinweis:

Einen ausführlichen Monatsüberblick für ganz Deutschland und alle
Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse.

Meteorologe Christian Throm

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 03.12.2021

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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Weitere interessante Themen zu Wetter und Klima finden
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#DWD -> #Thema des Tages 2021-12-02: Deutschlandwetter 2021

Thema des Tages

Deutschlandwetter im November 2021

Die wärmsten, trockensten und sonnigsten Orte in Deutschland

Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD
in Deutschland.

Besonders warme Orte im November 2021*

  1. Platz: Helgoland (Schleswig-Holstein) — 9,4 °C — Abweich. 1,8
    Grad
  2. Platz: Borkum-Flugplatz (Niedersachsen) — 8,4 °C — Abweich. 2,1
    Grad
  3. Platz: Norderney (Niedersachsen) — 8,4 °C — Abweich. 2,1 Grad

Besonders kalte Orte im November 2021*

  1. Platz: Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) — 1,0 °C — Abweich. 1,0
    Grad
  2. Platz: Messstetten (Baden-Württemberg) — 1,2 °C — Abweich. -0,9
    Grad
  3. Platz: Carlsfeld (Sachsen) — 1,2 °C — Abweich. 0,8 Grad

Besonders niederschlagsreiche Orte im November 2021**

  1. Platz: Baiersbronn-Ruhestein (Baden-Württemberg) — 177,0 l/m² —
    98 Prozent
  2. Platz: Ruhpolding-Seehaus (Bayern) — 171,1 l/m² — 104 Prozent
  3. Platz: Kreuth-Glashütte (Bayern) — 157,6 l/m² — 116 Prozent

Besonders trockene Orte im November 2021**

  1. Platz: Geisingen (Baden-Württemberg) — 11,8 l/m² — 21 Prozent
  2. Platz: Balingen-Bronnhaupten (Baden-Württemberg) — 13,0 l/m² —
    20 Prozent
  3. Platz: Neuhausen ob Eck (Baden-Württemberg) — 13,1 l/m² — 23
    Prozent

Besonders sonnenscheinreiche Orte im November 2021**

  1. Platz: Zwiesel (Bayern) — 85 Stunden — 125 Prozent
  2. Platz: Lenzkirch-Ruhbühl (Baden-Württemberg) — 84 Stunden — 107
    Prozent
  3. Platz: Kempten (Bayern) — 79 Stunden — 92 Prozent

Besonders sonnenscheinarme Orte im November 2021**

  1. Platz: Angermünde (Brandenburg) — 18 Stunden — 36 Prozent
  2. Platz: Bad Hersfeld (Hessen) — 19 Stunden — 39 Prozent
  3. Platz: Grambow-Schwennenz (Mecklenburg-Vorpommern) — 20 Stunden
    — 44 Prozent

oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.

*) Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).

**) Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
Monatswertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der jeweiligen Station
(int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).

Hinweis:

Einen ausführlichen Monatsüberblick für ganz Deutschland und alle
Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse.

Meteorologe Christian Throm
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 02.12.2021

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Diesen Artikel und das Archiv der „Themen des Tages“
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Weitere interessante Themen zu Wetter und Klima finden
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