DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 181000 
Deutscher Wetterdienst 
Regionenwetter-aktuell 
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen 
am Dienstag, 18.02.20, 11:30 Uhr 

Schauer mit Windböen, lokal Sturmböen. Im Bergland vor allem kommende 
Nacht mit Frost etwas Schnee und Glätte. Vereinzelte kurze Gewitter. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen: 

Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf wechselnd bewölkt und 
zeitweise Schauer, in Hochlagen teils als Schnee oder Graupel. 
Höchsttemperatur 7 bis 10 Grad, im Bergland 3 bis 6 Grad. Mäßiger bis 
frischer Wind aus Südwest bis West, zeitweise mit starken bis 
stürmischen Böen. 
In der Nacht zum Mittwoch bei starker Bewölkung schauerartiger Regen, 
in höheren Lagen auch Schnee mit Glättegefahr. Tiefstwerte 5 bis 1 
Grad, in Hochlagen um -1 Grad. 

Am Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt mit Schauern, im Bergland 
meist Schneeschauer. Einzelne kurze Graupelgewitter möglich. Im 
Nachmittagsverlauf abklingende Schauerneigung. Temperaturmaxima 5 bis 
9 Grad, im Bergland 1 bis 5 Grad. Mäßiger Wind um West mit örtlich 
starken bis stürmischen Böen. Zum Abend nachlassend. 
In der Nacht zum Donnerstag zunächst niederschlagsfrei und 
vorübergehend aufgelockert bewölkt. Im Verlauf der Nacht von Westen 
Aufzug dichter Bewölkung und aufkommender Regen. Tiefsttemperaturen 5 
bis 2 Grad, im Bergland bis -2 Grad. Glättegefahr. 

Am Donnerstag stark bewölkt und zeitweise etwas Regen, im Nordwesten 
abends verstärkend. Höchsttemperaturen bei 9 bis 12 Grad, im Bergland 
um 6 bis 9 Grad. Mäßiger Wind um Südwest, örtlich mit starken Böen, 
abends im Nordwesten auffrischend mit Sturmböen. 
In der Nacht zum Freitag bedeckt und zunächst Regen, später 
Auflockerungen und niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen 5 bis 2 
Grad, im höheren Bergland bis -2 Grad. Mäßiger bis frischer Westwind, 
in Böen zeitweise stark bis stürmisch, morgens nachlassend. 

Am Freitag meist wolkig und niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen 8 
und 11 Grad, im Bergland um 6 Grad. Mäßiger Wind aus Südwest, dabei 
örtlich starke, im Bergland auch stürmische Böen. 
In der Nacht zum Samstag zunächst aufgelockerte Bewölkung, im Laufe 
der Nacht von Westen Bewölkungsaufzug. Überwiegend niederschlagsfrei. 
Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, im Bergland bis -1 Grad. 

Deutschlandübersicht: 

Offenbach, Dienstag, den 18.02.2020, 11:30 Uhr – 
„Tief VICTORIA liegt mit seinem Zentrum mittlerweile weit nördlich 
von uns über Nordskandinavien bzw. der Barentssee. Zwischen VICTORIA 
und dem Azorenhoch herrscht aber eine lebhafte westliche Strömung und 
das Wetter in Deutschland gestaltet sich dabei wechselhaft und immer 
wieder windig bis stürmisch. 

Am heutigen Dienstag und auch am morgigen Mittwoch treten überwiegend 
schauerartige Niederschläge sowie einzelne Gewitter auf, die in einer 
etwas kühleren Luftmasse zumindest im Bergland, Mittwoch früh teils 
auch bis in mittlere Lagen etwas Schnee bringen. An den Alpen kann es 
Mittwoch auch etwas länger schneien. In der Nacht zum Donnerstag 
erreicht den Westen die Warmfront von Tief WILTRUD mit Regen, nach 
Süden hin bleibt es gebietsweise trocken. Die Kaltfront von WILTRUD 
überquert dann in der Nacht zum Freitag Deutschland und erreicht dann 
auch die Alpen, wo sie am Freitag noch für zeitweiligen Regen bzw. 
Schnee sorgt. Der Freitag zeigt sich aber tagsüber dann häufig mit 
wechselnder, zeitweise aufgelockerter Bewölkung und abgesehen von den 
anfänglichen Niederschlägen im Süden oder auch Nordosten meist 
trocken. 

Der Südwest- bis Westwind bleibt insgesamt lebhaft mit starken, teils 
stürmischen Böen, im Bergland zeitweise Sturmböen. Nach Süden hin ist 
es überwiegend etwas schwächer. Die stärkste Windentwicklung mit 
Sturmböen auch in tiefen Lagen wird derzeit in der Nacht zum Freitag 
mit Kaltfrontdurchgang erwartet. 

Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 7 und 11 Grad, der 
kühlste Tag der Woche ist der morgige Mittwoch mit Höchstwerten meist 
zwischen 4 und 9 Grad. 

Der Trend für Wochenende deutet auf wechselhaftes und windiges Wetter 
in der Mitte und im Norden, nach Süden hin freundlicher bei insgesamt 
sehr milden Temperaturen. “ 

Das erklärt Dipl.-Met. Sabine Krüger von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage. 

Hinweis: 
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: 
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter: 
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist 
rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter 
Tel.: 069/8062-3333

Copyright © Deutscher Wetterdienst 

DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen

VHDL16 DWEH 171000 
Deutscher Wetterdienst 
Regionenwetter-aktuell 
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen 
am Montag, 17.02.20, 11:30 Uhr 

Heute und in der Nacht Schauer mit Windböen, lokal stürmische Böen. 
Vereinzelt kurze Gewitter möglich. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen: 

Heute Mittag wechselnd bewölkt und meist niederschlagsfrei, im 
Nachmittagsverlauf einzelne Schauer, zum Abend vereinzelt mit Blitz 
und Donner. Höchsttemperatur 10 bis 13 Grad, im Bergland 7 bis 10 
Grad. Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest, hauptsächlich in der 
Nordwesthälfte und in höheren Lagen mit starken bis stürmischen Böen, 
zum Abend vorübergehend nachlassend. 
In der Nacht zum Dienstag wechselnd bis stark bewölkt und 
gebietsweise Schauer, teils mit Graupel, in Hochlagen auch Schnee. 
Kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte 5 bis 2 Grad, in 
Hochlagen bis -1 Grad. Dort Glättegefahr. Vor allem in Schauernähe 
starke bis stürmische Böen aus Südwest bis West. 

Am Dienstag wechselnd bewölkt und zeitweise Schauer, in Hochlagen 
teils als Schnee oder Graupel. Höchsttemperatur 7 bis 10 Grad, im 
Bergland 3 bis 6 Grad. Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest bis 
West, zeitweise mit starken bis stürmischen Böen. 
In der Nacht zum Mittwoch bei starker Bewölkung schauerartiger Regen, 
in höheren Lagen auch Schnee mit Glättegefahr. Tiefstwerte 4 bis 1 
Grad, in Hochlagen um -1 Grad. 

Am Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt mit Schauern, im Bergland 
meist Schneeschauer. Vormittags einzelne Gewitter möglich, abends 
abklingende Schauerneigung. Temperaturmaxima 4 bis 8 Grad, im 
Bergland 1 bis 4 Grad. Mäßiger Wind um West mit örtlich starken Böen. 
Zum Abend nachlassend. 
In der Nacht zum Donnerstag zunächst niederschlagsfrei und 
vorübergehend aufgelockert bewölkt. In der zweiten Nachthälfte von 
Westen Aufzug dichter Bewölkung und aufkommender leichter Regen. 
Tiefsttemperaturen 5 bis 2 Grad, im Bergland bis -1 Grad. 
Glättegefahr. 

Am Donnerstag stark bewölkt und zeitweise leichter Regen, im 
Nordwesten abends verstärkend. Höchsttemperaturen bei 10 bis 12 Grad, 
im Bergland um 8 Grad. Mäßiger Wind um Südwest, örtlich mit starken 
Böen. 
In der Nacht zum Freitag bedeckt und zunächst Regen, später 
Auflockerungen und niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen 5 bis 2 
Grad, im höheren Bergland um 1 Grad. Mäßiger Westwind, in Böen 
zeitweise stark bis stürmisch, morgens nachlassend. 

Deutschlandübersicht: 

Offenbach, Montag, den 17.02.2020, 11:30 Uhr – 
„Tief „Victoria“ sorgte am gestrigen Sonntag und in der vergangenen 
Nacht für eine weitere Sturmlage in Deutschland. Diese war jedoch 
kein Vergleich zu Tief „Sabine“, die vor einer Woche bei uns wütete. 
Aus meteorologischer Sicht war „Victoria“ aber durchaus spannend. 
Drei interessante Punkte werden im heutigen Thema des Tages unter 
https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2020/2/17.html
aufgeführt. 

Aber kommen wir zum aktuellen Wetter: „Victoria“ erstreckt sich heute 
mit mehreren Tiefdruckzentren von Island über das Europäische 
Nordmeer bis in den Norden Skandinaviens und zieht in der Folge 
weiter in Richtung Nordpolarmeer davon. Die von ihr ausgehende 
Luftmassengrenze beeinflusst heute noch den Süden Deutschlands. Dort 
bleibt der Himmel meist grau und stellenweise regnet es noch längere 
Zeit. Rückseitig des Tiefausläufers, also nach Norden zu, fließt 
hingegen mit nordwestlicher Strömung maritime Kaltluft ein, die einen 
weiten Weg aus polaren Breiten über den Nordatlantik hinter sich hat. 
In dieser Kaltluft kommt es heute zu Schauern und einzelnen 
Gewittern. Dazu kann der Wind vor allem im Westen und Norden stark 
bis stürmisch auffrischen. In Gewitternähe, an den Küsten sowie im 
Bergland sind auch Sturmböen drin. 

In der Nacht zum Dienstag verlagern sich die Niederschläge dann an 
die Alpen. Zudem sinkt die Schneefallgrenze allmählich ab. Somit 
gehen die Schauer im Bergland in Schnee über und auch im Bereich der 
Alpen gibt es oberhalb von etwa 800 bis 1000 Meter wieder etwas 
Schnee. Die Tiefstwerte liegen im Bergland um den Gefrierpunkt, sonst 
bleibt es mit bis zu 7 Grad deutlich milder. 

Am Dienstag, vor allem aber in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch 
selbst stellt sich bei wechselnder Bewölkung dann wechselhaftes 
Schauerwetter ein. Im Bergland kann es dann auch wieder weiß werden. 
Dazu bleibt der Wind mit starken bis stürmischen Böen recht lebhaft. 
In der zuvor eingeflossenen Kaltluft gehen die Temperaturen tagsüber 
zurück auf meist einstellige Werte, die jedoch weiterhin für Februar 
zu mild sein werden. In den Nächten muss vor allem im Bergland sowie 
im Südosten wieder mit leichtem Frost gerechnet werden. 

Am Donnerstag dreht die Strömung dann auf westliche Richtungen. So 
gelangen wieder mildere Luftmassen nach Deutschland, was die 
Tageshöchstwerte in der Folge gebietsweise über 10 Grad ansteigen 
lässt. Dazu überquert uns ein weiterer Tiefausläufer von Nordwest 
nach Südost, der für weiteren Regen und starke bis stürmische Böen 
sorgt. Schneefall und Nachtfrost sollten dann, wenn überhaupt, nur 
noch in höchsten Gipfellagen ein Thema sein. Aber auch in den 
Folgetagen bleibt das Wettergeschehen zumindest im Norden und Teilen 
der Mitte wechselhaft und windig oder stürmisch bei weiterhin für die 
Jahreszeit milden Temperaturen. Im Süden geht es voraussichtlich 
etwas ruhiger zu. Dort kann sich häufiger die Sonne zeigen und der 
Wind sollte zumindest in tiefen Lagen nicht allzu lebhaft ausfallen. 
“ 

Das erklärt MSc.-Met. Sebastian Schappert von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage. 

Hinweis: 
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DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 161000
Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen
am Sonntag, 16.02.20, 11:30 Uhr

Heute vermehrt Sturmböen, im Bergland auch schwere Sturmböen. Nachts 
allmählich nachlassender Wind. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen:

Heute Mittag dicht bewölkt und zeitweise etwas Regen. Am Nachmittag 
vorübergehend vor allem im Südosten Auflockerungen und überwiegend 
niederschlagsfrei. Abends von Nordwesten her teils kräftiger 
schauerartiger Regen, vereinzelt mit Blitz und Donner. Ungewöhnlich 
milde 15 bis 19 Grad, in Hochlagen um 13 Grad. Frischer Wind aus 
Südwest mit starken bis stürmischen Böen, örtlich Sturmböen. Im 
Bergland teils schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Montag stark bewölkt und teils kräftiger Regen, 
später von Norden her wieder nachlassend. Tiefstwerte 10 bis 6 Grad. 
Frischer Wind aus Südwest mit starken bis stürmischen Böen, in der 
ersten Nachthälfte örtlich noch Sturmböen. Am Morgen nachlassender 
Wind. 

Am Montag wechselnd, am Nachmittag auch aufgelockert bewölkt mit 
Schauern. Höchsttemperatur 10 bis 13 Grad, in Hochlagen um 9 Grad. 
Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest mit starken, in der Nordhälfte 
auch stürmischen Böen, zum Abend nachlassend.
In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt und gebietsweise Schauer,
in Hochlagen mit Schnee. Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. 
Tiefstwerte 5 bis 2 Grad, in Hochlagen bis 0 Grad. Vor allem in 
Schauernähe starke bis stürmische Böen aus West bis Südwest.

Am Dienstag wechselnd bewölkt und zeitweise Schauer, in Hochlagen 
teils als Schnee oder Graupel. Höchsttemperatur 6 bis 10 Grad, im 
Bergland 2 bis 6 Grad. Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest bis 
West, zeitweise mit starken bis stürmischen Böen.
In der Nacht zum Mittwoch bei wechselnder bis starker Bewölkung 
weiterhin Schauer, in höheren Lagen als Schnee mit Glättegefahr. 
Tiefstwerte 4 bis 1 Grad, in Hochlagen um -1 Grad.

Am Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt mit wiederholt auftretenden 
Schauern, im Bergland meist Schneeschauer. Vereinzelt Gewitter 
möglich. Temperaturmaxima 4 bis 8 Grad, im Bergland 1 bis 4 Grad. 
Mäßiger Wind um West mit örtlich starken Böen. Zum Abend nachlassend.

In der Nacht zum Donnerstag zunächst abklingende Schauer und 
vorübergehend aufgelockert bewölkt, in der zweiten Nachthälfte von 
Westen erneut Aufzug dichter Bewölkung. Daraus zum Morgen etwas 
Regen. Tiefsttemperaturen 3 bis 0 Grad, im Bergland bis -2 Grad. 
Glättegefahr.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Sonntag, den 16.02.2020, 11:30 Uhr -
"Die West- Südwestwetterlage mit unbeständigen, zeitweise windig bis 
stürmischen Rahmenbedingungen bleibt auch in der neuen Woche auf der 
meteorologischen Tageskarte präsent.
Doch der Reihe nach. Am heutigen Sonntag liegt ein umfangreicher 
Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik, wobei das Orkantief VICTORIA 
hier den Ton angibt und sich langsam über Schottland Richtung 
Norwegen bewegt. Dadurch erreicht der Wind vor allem in der 
Nordwesthälfte und in Teilen der Mitte Sturmstärke, im Bergland und 
an den Küsten gibt es schweren Sturm. Garniert wird das Ganze mit 
vielen Wolken, die zeitweise auch mal kräftigen Regen ausschütten. 
Dazu wird es mit 13 bis 18 ausgesprochen mild. Am Oberrhein können 
Höchstwerte von über 20 Grad erreicht werden.

Auch der Montag gestaltet sich in weiten Teilen unbeständig. Über der
Mitte und später auch im Süden fällt länger Regen. Im Nordwesten sind
neben aufkommenden Regenschauern ebenfalls Wind- und Sturmböen im 
Angebot. Allmählich setzt sich etwas kühlere Meeresluft durch, sodass
sie Temperatur einen Gang herausnimmt und sich auf 9-14 Grad 
einpendelt. Im äußersten Südosten sind allerdings nochmals um 16 Grad
möglich. In der Nacht zum Dienstag kann es im Bergland oberhalb von 
500 bis 800 m dann auch etwas Schnee geben. Große Mengen sollten 
dabei aber nicht erwartet werden.

Am Dienstag wird es noch eine Spur kälter, sodass sich die 
Temperaturen langsam in den einstelligen Bereich bewegen. Vor allem 
im Norden und der Mitte bleibt bei vielen Wolken das windige 
Schauerwetter ein Thema. Das Bergland sieht hin und wieder ein paar 
Schneeflocken. Südlich der Donau, speziell im Alpenvorland, hingegen 
wird man am ehesten auf den längeren Genuss von Sonnenschein kommen. 


Auch die zweite Wochenhälfte wird wohl überwiegend bewölkt und 
unbeständig bleiben. Am ehesten wird die Sonne wohl dem äußersten 
Süden zugeneigt bleiben. Dazu gesellt sich immer wieder windiger bis 
stürmischer Wind. Am Mittwoch werden zwar landesweit fast überall nur
noch einstellige Höchstwerte erwartet, aber schon in den 
darauffolgenden Tagen steigt die Temperatur wieder an, sodass es 
insgesamt deutlich zu mild bleibt.  "

Das erklärt M.Sc. Sebastian Altnau von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333

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DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 151000
Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen
am Samstag, 15.02.20, 11:30 Uhr

Ab dem Nachmittag teils böiger Wind. In der Nacht zum Sonntag im 
Bergland Sturmböen, im Flachland starke Böen aus Südwest. Sonntag 
vielerorts Sturmböen.  

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen:

Heute Mittag wechselnd bis stark bewölkt und niederschlagsfrei. Dabei
mit Höchsttemperaturen von 10 bis 14 Grad in den Niederungen und 
Werten um 8 Grad im Bergland sehr mild. Mäßiger Wind aus südlichen 
Richtungen, zeitweise starke Böen, im Lee der Eifel einzelne 
stürmische Böen nicht völlig ausgeschlossen.
In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt bis bedeckt und von Nordwesten
zeitweise Regen. Tiefstwerte 10 bis 7 Grad, im Bergland 8 bis 5 Grad.
Weiter auffrischender Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen, 
zum Morgen in exponierten Lagen Sturmböen.

Am Sonntag wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise Regen, zum Abend
von Norden teils kräftiger Regen. Ungewöhnlich milde 15 bis 18 Grad, 
in Hochlagen um 13 Grad. Zunehmend frischer Wind aus Südwest mit 
starken bis stürmischen Böen, örtlich Sturmböen. In exponierten Lagen
einzelne schwere Sturmböen. 
In der Nacht zum Montag stark bewölkt und teils kräftiger Regen, 
später von Norden her wieder nachlassend. Tiefstwerte 10 bis 6 Grad. 
Frischer Wind aus Südwest mit starken bis stürmischen Böen, in der 
ersten Nachthälfte örtlich auch Sturmböen. Zum Morgen hin 
vorübergehend nachlassender Wind. 

Am Montag wechselnd, am Nachmittag auch aufgelockert bewölkt, 
einzelne Schauer nicht ausgeschlossen, meist aber trocken. 
Höchsttemperatur 10 bis 13 Grad, in Hochlagen um 9 Grad. Mäßiger bis 
frischer Wind aus Südwest mit starken, in der Nordhälfte auch 
stürmischen Böen, zum Abend nachlassend.
In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt und gebietsweise Schauer,
in Hochlagen mit Schnee. Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. 
Tiefstwerte 6 bis 3 Grad, in Hochlagen um 1 Grad. Vor allem in 
Schauernähe starke bis stürmische Böen aus West bis Südwest.

Am Dienstag wechselnd bewölkt und zeitweise Schauer, in Hochlagen als
Schneeschauer. Höchsttemperatur 8 bis 10 Grad, in Hochlagen um 6 
Grad. Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest bis West, zeitweise mit 
starken bis stürmischen Böen.
In der Nacht zum Mittwoch bei wechselnder bis starker Bewölkung 
weiterhin Schauer, in höheren Lagen Schneeschauer. Tiefstwerte 4 bis 
1 Grad, in Hochlagen um -1 Grad.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Samstag, den 15.02.2020, 11:30 Uhr -
" Zwischenhocheinfluss bleibt auch bis in die erweiterte Mittelfrist,
also bis zu einem Vorhersagezeitraum von 10 bis 13 Tagen, die 
Ausnahme. Einem großräumigen Tiefdruckkomplex, der sich von 
Neufundland bis nach Skandinavien erstreckt und die als steuerndes 
System derzeit das Orkantief VIKTORIA südlich von Island umfasst, 
steht hoher Luftdruck von den Kanaren über dem westlichen und 
zentralen Mittelmeerraum bis in die Balkanregion gegenüber. Und diese
großräumige Luftdruckverteilung bleibt auch mittelfristig so 
bestehen. Durch die großen Luftdruckgegensätze kann der Wind auf der 
Südflanke des Tiefdruckkomplexes im Mittel richtig blasen. Werden nun
noch die Höhenwinde des Polarjets angezapft und durch turbulente 
Prozesse zum Boden transportiert, können auch in tiefen Lagen Böen 
teils deutlich über 120 km/h auftreten.

Deutschland bleibt aber davon weitgehend verschont. Am heutigen 
Samstag können die Tiefausläufer von Tief UTA III noch den äußersten 
Norden streifen und dort durch vertikale Umlagerungen zu Regenfällen 
im Küstenumfeld sorgen. Ansonsten wird der Samstag durch 
Zwischenhocheinfluss geprägt. Umso weiter nach Süden desto löchriger 
die Wolkendecke. Südlich des Mains kann die Sonne sogar längere Zeit 
vom meist nur gering bewölkten Himmel strahlen. Da zudem mit einer 
südwestlichen Grundströmung schon milde Luft subtropischen Ursprungs 
nach Deutschland geführt wird, steigen die Temperaturen auf sehr 
milde Werte zwischen 7 und 15 Grad an. 

Abgesehen von den Regionen südlich der Donau sollte man diesen, meist
ruhigen und teils auch noch sonnigen Tag in der Natur nutzen. Ab dem 
morgigen Sonntag wird es nämlich wieder zunehmend unbeständig und 
ruppig. 

Mit Verlagerung von Orkantief VIKTORIA zur Nordküste Schottlands 
gelangen auch Teile Deutschlands in deren Einflussbereich. Der Wind 
lebt vor allem in der Nordwesthälfte des Landes auf und erreicht dort
verbreitet Sturmstärke, auf den Bergen und an den Küsten herrscht 
schwerer Sturm. Dazu peitscht der Wind Regenwolken über das Land, 
sodass es zeit- und gebietsweise kräftig schütten kann. Am Sonntag 
erreicht dann auch die Zufuhr an warmer Luft aus Südwesteuropa den 
Höhepunkt. Am Oberrhein sind nach Leseart diverser Modelle demnach 
rekordverdächtige Höchsttemperaturen von über 20 Grad im Angebot. Das
Wetter erinnert dabei mehr an den April als an einen Februartag. 

Auch zu Beginn der kommenden Woche geht es zunächst windig bis 
stürmisch und unbeständig weiter. Die Ausnahme bilden die Regionen 
südlich der Donau, wo kaum Niederschlag fallen soll und die Sonne 
auch größere Chancen hat. In der Nacht zum Dienstag kommt aber auch 
dort der erste Schwung Regen, in den Alpen auch zunehmend Schnee, an.


Schnee? Ja richtig, die weiße, feste Phase des Wassers! Nach den 
frühlingshaften Temperaturen am Sonntag und Montag lässt eine 
Kaltfront die Temperaturen zumindest etwas purzeln. Die einströmende 
Meeresluft polaren Ursprungs lässt die Schneefallgrenze auf 500 bis 
800 Meter sinken. Am Mittwoch stehen dann landesweit wohl nur noch 
einstellige Höchstwerte auf dem Programm. 

Doch auch dies ist nicht nachhaltig. Stattdessen bleibt es, wie 
eingangs schon angekündigt, wohl überwiegend beständig unbeständig 
und windig bis stürmisch sowie für die Jahreszeit teils deutlich zu 
mild!   "

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter
Tel.: 069/8062-3333

Copyright © Deutscher Wetterdienst

DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 141000
Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen
am Freitag, 14.02.20, 11:30 Uhr

Stark bewölkt, anfangs etwas Regen, im Tagesverlauf Auflockerungen. 
Kommende Nacht wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei.

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen:

Heute Mittag stark bewölkt und vereinzelt noch geringfügiger Regen. 
Am Nachmittag zunehmend Auflockerungen und niederschlagsfrei. 
Höchsttemperatur 7 bis 10 Grad, im höheren Bergland um 5 Grad. 
Mäßiger Wind aus Südwest bis West, in Kammlagen einzelne starke Böen 
nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Samstag wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei. 
Tiefsttemperatur zwischen 7 und 3 Grad, im höheren Bergland um 1 
Grad. Bei längeren Auflockerungen ist im Südosten mit leichtem Frost 
in Bodennähe zu rechnen. 

Am Samstag wechselnd bis stark bewölkt und weitgehend trocken. Sehr 
milde 10 bis 14 Grad, in Hochlagen um 8 Grad. Mäßiger Wind aus 
südlichen Richtungen, ab dem Mittag zeitweise starke Böen, im Lee der
Eifel einzelne stürmische Böen möglich.
In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt bis bedeckt und von Nordwesten
aufziehender Regen. Tiefstwerte 10 bis 7 Grad, im Bergland 8 bis 5 
Grad. Weiter auffrischender Südwestwind mit starken bis stürmischen 
Böen, zum Morgen in exponierten Lagen Sturmböen. 

Am Sonntag wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise Regen. 
Ungewöhnlich milde 15 bis 18 Grad, in Hochlagen um 13 Grad. Zunehmend
frischer Wind aus Südwest mit starken bis stürmischen Böen, örtlich 
Sturmböen. In exponierten Lagen einzelne schwere Sturmböen. 
In der Nacht zum Montag stark bewölkt und teils kräftiger Regen, 
später von Norden her wieder nachlassend. Tiefstwerte 10 bis 6 Grad. 
Frischer Wind aus Südwest mit starken bis stürmischen Böen, in der 
ersten Nachthälfte örtlich auch Sturmböen. Zum Morgen hin 
vorübergehend nachlassender Wind. 

Am Montag wechselnd, am Nachmittag auch aufgelockert bewölkt, 
einzelne Schauer nicht ausgeschlossen, meist aber trocken. 
Höchsttemperatur 10 bis 13 Grad, in Hochlagen um 9 Grad. Mäßiger bis 
frischer Wind aus Südwest mit starken, in der Nordhälfte auch 
stürmischen Böen, zum Abend nachlassend.
In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt und gebietsweise Schauer,
in Hochlagen mit Schnee. Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. 
Tiefstwerte 6 bis 3 Grad, in Hochlagen um 1 Grad. Vor allem in 
Schauernähe starke bis stürmische Böen aus West bis Südwest.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Freitag, den 14.02.2020, 11:30 Uhr -
"Auf dem Atlantik geht's derzeit zu wie im Taubenschlag: Ein Tief 
nach dem anderen zieht von West nach Ost - SABINE ist bekanntlich 
durch, es folgen UTA und VICTORIA. Zwischen den Damen sind kurze 
Verschnaufpausen angesagt, die sich heute und am morgigen Samstag mit
abziehendem Niederschlag (heute) und Wolkenauflockerungen (vor allem 
morgen) bemerkbar machen. Die größten und längsten Wolkenlücken sind 
dabei im Süden zu erwarten, sodass dort die Samstagsbesorgungen mit 
Sonnenbrille auf der Nase geplant werden können.
Im Norden wäre die eher modisches Accessoire als funktioneller 
Begleiter, dort halten sich nämlich dank Tief UTA dichte Wolken, aus 
denen auch der ein oder andere Tropfen Regen fällt. Dabei klettern 
die Temperaturen schon landesweit auf sehr milde 8 bis 14 Grad.

Der Sonntag hält dann -sagen wir mal- sehr vielseitiges Wetter 
bereit: Wolken, Regen, Wind und Sturm im Norden und der Mitte; viel 
Sonne, kaum Wind und Temperaturen bis an die 20 Grad im Süden. Grund 
dafür ist Tief VICTORIA, die in manchen Medien derzeit schon als 
"zweite SABINE" gehandelt wird, was aus jetziger Sicht aber nicht 
bestätigt werden kann: VICTORIA ist ein normaler, "handelsüblicher" 
Sturm für diese Jahreszeit, dessen Auswirkungen weder übertrieben 
noch verharmlost werden sollen. Nach derzeitigem Stand werden im 
Norden, Westen und Teilen der Mitte Böen der Stärke 8-9 Bft 
auftreten, also ca. 65-85 km/h. Einzelne schwere Sturmböen (Bft 10) 
sind zwar nicht ausgeschlossen, bleiben aber wohl die Ausnahme - wenn
man von der Nordsee einmal absieht. Orkanböen sind lediglich auf den 
Berggipfeln wie dem Brocken im Harz oder dem Feldberg im Schwarzwald 
zu erwarten. 

Die einfließende subtropische Luftmasse aus Südwesteuropa lässt am 
Sonntag die Höchstwerte weiter in die Höhe schnellen mit verbreitet 
14 bis 18 Grad, nur an den Küsten und im Bergland bleibt es etwas 
kühler. Der Oberrhein liegt mal wieder über dem Durchschnitt, dort 
könnte sogar die 20-Grad Marke geknackt werden. 

Kommende Woche geht es mit den Temperaturen wieder etwas zurück, das 
unbeständige und teils windige Wetter bleibt uns aber erhalten. "

Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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