DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 011000 
Deutscher Wetterdienst 
Regionenwetter-aktuell 
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen 
am Mittwoch, 01.04.20, 11:30 Uhr 

Tagsüber keine Warnungen. In der Nacht in der Südhälfte leichter, im 
Bergland örtlich mäßiger Frost. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen: 

Heute Mittag noch sonnig, am Nachmittag vom Niederrhein über das 
Münsterland bis nach Ostwestfalen zunehmend wolkig bis stark bewölkt, 
gegen Abend dort stellenweise ein paar Tropfen Regen. Höchstwerte 7 
bis 12 Grad. Schwacher Wind aus West bis Nordwest, teils auch aus 
unterschiedlichen Richtungen. 
In der Nacht zum Donnerstag nach Süden ausbreitende Bewölkung. Meist 
trocken, allenfalls lokal etwas Regen, im höheren Bergland Schnee. 
Tiefstwerte von Nord nach Süd +2 bis -2 Grad, in Hochlagen je nach 
Wolkenlücken bis -6 Grad. 

Am Donnerstag überwiegend stark bewölkt, aber nur ganz vereinzelt 
etwas Regen. Temperaturanstieg auf 9 bis 12 Grad, im höheren Bergland 
um 7 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Südwest. 
In der Nacht zum Freitag wolkig bis stark bewölkt und von Nordwesten 
her gebietsweise etwas Regen, im höheren Bergland etwas Schnee. 
Tiefstwerte 5 bis 2 Grad, in Hochlagen bis -1 Grad. 

Am Freitag wechselnd bewölkt und vor allem im Norden und Osten 
einzelne Schauer, am Nachmittag weitgehend trocken. Höchsttemperatur 
zwischen 9 und 12 Grad, in Hochlagen um 7 Grad. Mäßiger und teils 
stark böiger Nordwestwind. 
In der Nacht zum Samstag wolkig, teils auch gering bewölkt und 
niederschlagsfrei. Tiefsttemperatur zwischen +2 und -2 Grad, im 
Bergland sowie bei längerem Aufklaren bis -4 Grad. 

Am Samstag sonnig oder heiter, im Tagesverlauf zeitweise etwas 
dichtere Quellwolken, die sich am Abend wieder auflösen. 
Niederschlagsfrei. Höchsttemperatur 12 bis 15 Grad, am Mittelrhein 
örtlich bis 17 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südost. 
In der Nacht zum Sonntag meist klar und trocken. Tiefsttemperatur 
zwischen 5 und 2 Grad, im Bergland bis -2 Grad. 

Deutschlandübersicht: 

Offenbach, Mittwoch, den 01.04.2020, 11:30 Uhr – 
“ Das Wetter in Deutschland wird derzeit verbreitet von hohem 
Luftdruck dominiert, der sich ausgehend von dem Hoch KEYWAN I über 
dem Nordatlantik bis zum Hoch KEYWAN II an der Schwarzmeerküste 
zieht. Durch Absinken lösen sich vor allem in der Mitte und dem Süden 
Deutschlands die Wolken auf und die Sonne kann vielerorts vom 
wolkenlosen Himmel strahlen. 

Benachteiligt ist heute jedoch schon der Norden des Landes, der von 
den Ausläufern des Tiefs OLIVIA über Finnland gestreift wird. 
Dichtere Wolkenpakete sorgen dort schon für einen leicht 
unbeständigen Wettercharakter. 

Ab Donnerstag kann die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa dem immer 
stärker werdenden tiefen Luftdruck über Skandinavien nicht mehr 
standhalten und bricht auf. Während KEYWAN I weiter über dem 
Nordatlantik regiert, dominiert KEYWAN II zunehmend Regionen 
Südosteuropas. Über Mitteleuropa dringen die Tiefausläufer des Tiefs 
über Skandinavien und der Ostsee immer weiter südwärts vor und 
schieben dabei dichte Wolkenfelder mit etwas Niederschlag zunächst in 
die Mitte, im Verlauf auch bis in den Süden Deutschlands. Vor allem 
in die Nordosthälfte kann dabei auch noch mal ein Schwall kühlere 
Luft polaren Ursprungs einströmen. 

Erst zum Wochenende verschiebt das Hoch vom Nordatlantik seinen 
Schwerpunkt zunächst bis an die Westküste Frankreichs, bis Montag
dann sogar bis nach Polen. Dabei gelangt Deutschland von Westen her 
wieder in den Bereich hohen Luftdrucks, sodass die Sonnenanteile 
zunächst dort, im weiteren Verlauf auch im ganzen Land wieder 
deutlich zunehmen. Zudem kann allmählich auch wieder mildere Luft aus 
südlichen Gefilden angezapft und bis nach Deutschland transportiert 
werden. 

Zusammenfassend scheint es also, dass nach einem kurzen Wetterdämpfer 
in der zweiten Wochenhälfte, mit dichten Wolken und etwas 
Niederschlag, ab dem Wochenende der Frühling mit viel Sonne und 
milderen Temperaturen wieder durchstartet. Wie nachhaltig dieser 
Anlauf ist kann jedoch, vom heutigem Stand ausgehend, noch nicht mit 
Sicherheit gesagt werden. “ 

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage. 

Hinweis: 
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: 
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter: 
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist 
rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter 
Tel.: 069/8062-3333

Copyright © Deutscher Wetterdienst

DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 311000 
Deutscher Wetterdienst 
Regionenwetter-aktuell 
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen 
am Dienstag, 31.03.20, 11:30 Uhr 

Tagsüber heiter. Nacht zum Mittwoch klar und leichter bis mäßiger 
Frost. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen: 

Heute Mittag und am Nachmittag neben lockerer Quellbewölkung viel 
Sonnenschein und trocken. Höchsttemperatur zwischen 7 und 11 Grad, im 
höheren Bergland um 5 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. 
In der Nacht zum Mittwoch überwiegend klar und niederschlagsfrei. 
Tiefsttemperatur zwischen -1 und -5 Grad, im Bergland bis -8 Grad. 

Am Mittwoch im Süden ganztags sonnig, vom Niederrhein über das 
Münsterland bis nach Ostwestfalen im Tagesverlauf zunehmend wolkig 
bis stark bewölkt, aber nur stelleweise ein paar Tropfen Regen. 
Höchstwerte 7 bis 11 Grad. Schwacher Wind aus West bis Nordwest, 
teils auch aus unterschiedlichen Richtungen. 
In der Nacht zum Donnerstag nach Süden ausbreitende Bewölkung. Meist 
trocken, nur stellenweise etwas Regen, im höheren Bergland Schnee. 
Tiefstwerte von Nord nach Süd +2 bis -2 Grad, in Hochlagen je nach 
Wolkenlücken bis -6 Grad. 

Am Donnerstag überwiegend stark bewölkt, stellenweise etwas Regen. 
Temperaturanstieg auf 8 bis 11 Grad, im höheren Bergland um 7 Grad. 
Schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Südwest. 
In der Nacht zum Freitag wolkig bis stark bewölkt und von Nordwesten 
her gebietsweise etwas Regen. Tiefstwerte 5 bis 2 Grad, in Hochlagen 
bis -1 Grad. 

Am Freitag wechselnd bewölkt und am Nachmittag im Norden und Osten 
einzelne Schauer. Höchsttemperatur zwischen 9 und 12 Grad, in 
Hochlagen um 7 Grad. Mäßiger und teils stark böiger Nordwestwind. 
In der Nacht zum Samstag wolkig, teils auch gering bewölkt und 
niederschlagsfrei. Tiefsttemperatur zwischen +2 und -2 Grad, im 
Bergland sowie bei längerem Aufklaren bis -4 Grad. 

Deutschlandübersicht: 

Offenbach, Dienstag, den 31.03.2020, 11:30 Uhr – 
„Derzeit thront das kräftige Hoch KEYWAN westlich der Britischen 
Inseln und streckt seine Fühler bis zum Schwarzen Meer aus. Damit 
bestimmt KEYWAN auch unser Wettergeschehen in Deutschland, allerdings 
mit leichten Abstrichen. Denn immer wieder schaffen es Tiefausläufer, 
ihre Finger im Spiel zu haben. 

Neben viel Sonnenschein gibt es am heutigen Dienstag vor allem in der 
Osthälfte auch einige Wolkenfelder, vereinzelt dort sogar Regen- oder 
Schneeschauer. 

Am Mittwoch ist dann der Norden, am Donnerstag nahezu die gesamte 
Nordhälfte ‚dran‘: Tiefausläufer bringen dort viel Gewölk und hier 
und da auch ein paar Tropfen. Weiter nach Süden hält KEYWAN dem 
Tiefdruckeinfluss aber noch stand, sodass man dort förmlich aufpassen 
muss, beim Zählen der vielen Sonnenstunden nicht 
durcheinanderzukommen. 

Am Freitag legt Hoch KEYWAN schließlich auch im Süden eine kurze 
Pause ein. Vielerorts dominieren somit die Wolken das Himmelsbild, 
zeit- und gebietsweise fällt etwas Regen, im höheren Bergland ist 
auch wieder Schnee dabei. 

Zum Abend hin lichten sich die Wolkenfelder dann aber bereits schon 
wieder, sodass einem sonnenscheinreichen Wochenende (am Samstag 
anfangs noch mit einigen Wolken garniert) nichts im Wege steht. 

Das Temperaturniveau kommt in den kommenden Tagen langsam wieder aus 
dem Quark. Während heute und am morgigen Mittwoch im Westen und 
Südwesten hier und da schon mal die 10-Grad-Marke gerissen wird, ist 
dies am Donnerstag und Freitag schon deutlich verbreiteter der Fall. 
In den Nächten wird es hingegen weiterhin ziemlich frostig, der 
Norden bleibt in den Nächten zum Donnerstag und Freitag dank dichter 
Bewölkung allerdings über der Null-Grad-Grenze. 

Am Wochenende legt die Temperatur dann aber doch einen gehörigen Zahn 
zu, sodass am Sonntag nach aktuellem Stand sogar wieder verbreitet 
frühlingshafte 15 bis 20 Grad drin sind. “ 

Das erklärt Dipl.-Met. Tobias Reinartz von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage. 

Hinweis: 
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rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter 
Tel.: 069/8062-3333

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DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 301000 
Deutscher Wetterdienst 
Regionenwetter-aktuell 
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen 
am Montag, 30.03.20, 11:30 Uhr 

Von Norden aufkommende Schauer. Nachts Frost und häufig Glätte. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen: 

Heute Mittag in der Nordhälfte wolkig bis stark bewölkt, sonst 
aufgelockerte Bewölkung. Am Nachmittag von Norden aufkommende 
Regenschauer. Am Abend erreichen die Schauer auch das Bergland, dort 
dann auch etwas Schnee. Zuvor Höchstwerte zwischen 5 und 9 Grad im 
Flachland und 2 bis 6 Grad im Bergland. Schwacher bis mäßiger Wind, 
anfangs aus unterschiedlichen Richtungen, im Tagesverlauf zunehmend 
Nordwest. 
In der Nacht zum Dienstag langsam abklingende bzw. nach Süden 
abziehende Schneeschauer und von Norden her aufklarend. Abkühlung auf 
0 bis -3 Grad, im Bergland bis -5 Grad. Glättegefahr durch Reif und 
überfrierende Nässe. 

Am Dienstag meist sonnig und niederschlagsfrei, in der Osthälfte und 
über dem Bergland zeitweise dichtere Quellwolken, die sich am späten 
Nachmittag wieder auflösen. Höchsttemperatur zwischen 7 und 10 Grad, 
im Bergland um 6 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. 
In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. 
Niederschlagsfrei. Tiefsttemperatur zwischen -1 und -5 Grad, im 
Bergland bis -8 Grad. 

Am Mittwoch im Norden wolkig bis stark bewölkt. Im Süden überwiegend 
freundlich. Niederschlagsfrei. Höchstwerte 7 bis 11 Grad. Schwacher 
Wind aus westlichen Richtungen. 
In der Nacht zum Donnerstag wechselnd bewölkt. Vereinzelt fällt 
geringfügiger Regen, im höheren Bergland etwas Schnee, im Verlauf 
abklingend. Tiefstwerte 3 bis 0 Grad, im Bergland 0 bis -3 Grad. 

Am Donnerstag wolkig bis stark bewölkt, ganz vereinzelt fällt 
leichter Regen oder Sprühregen. Temperaturanstieg auf 8 bis 11 Grad. 
Schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest bis West. 
In der Nacht zum Freitag stark bewölkt und von Nordwesten her 
gebietsweise etwas Regen. Tiefstwerte 4 bis 2 Grad, im Bergland 2 bis 
0 Grad. 

Deutschlandübersicht: 

Offenbach, Montag, den 30.03.2020, 11:30 Uhr – 
„Die neue Woche startet unter der Regie des kleinräumigen Tiefs NELE 
über der östlichen Ostsee und dem Baltikum im Norden, später auch in 
Teilen der Mitte noch mit Schnee- oder Schneeregenschauern, während 
es in der Südhälfte (abgesehen von letztem Schnee in den Alpen) zwar 
kalt, aber überwiegend sonnig bleibt. In der Nacht zum Dienstag 
verlagern sich die Schneeschauer mehr in die östliche Mitte sowie 
später teils in den Südosten des Landes. Das bedeutet bei oft 
negativen Temperaturen dort erhöhte Glättegefahr! Auch an der Ostsee 
ziehen noch einzelne Schneeschauer durch, obwohl es da durch den 
Einfluss der relativ warmen Ostsee etwas milder bleibt. Am kältesten 
wird es wohl da, wo Schnee und klarer Himmel am besten harmonieren, 
nämlich in Richtung Alpen. Dort sind morgen früh lokal durchaus knapp 
-10 Grad drin. Und auch dort sind die Straßen nach dem Schneefall vom 
Tag zuvor teils gefährlich glatt.  

Dank Hoch KEYWAN kommen am Dienstag dann fast alle in den Genuss von 
deutlich mehr Sonnenschein. Eine Ausnahme bilden die östlichen und 
südöstlichen Mittelgebirge, wo es immer wieder mal so leicht vor sich 
hin flockt. In der Nacht zum Mittwoch kommen von Norden wieder neue 
Wolken auf, die auch etwas Regen, im Nordosten anfangs auch Schnee 
mit Glätte bringen können. Sonst ist auch die Nacht zum Mittwoch vor 
allem in der Mitte und im Süden wieder ziemlich frostig. Der Wind 
frischt lediglich an den Küsten stark bis stürmisch auf, sonst spielt 
er außer im Hochschwarzwald keine Rolle. 

Am Mittwoch kommen Bewölkung und Niederschläge so bis in die 
nördliche Mitte voran und es wird etwas milder. Dabei werden im 
Westen und Südwesten bereits 11 bis 12 Grad erreicht, die Donnerstag 
dann recht verbreitet auftreten. Am Oberrhein sind am Donnerstag 
bereits wieder knapp 15 Grad drin. Auch die Nächte werden deutlich 
milder, nur im Süden und Südosten bleibt es teils noch frostig. Der 
Wind kommt vor allem an der Küste teils stürmisch daher, im Norden 
sind ebenso Windböen möglich. 

Und wie geht es dann weiter? Nun, die Erwärmung, einschließlich 
nachts macht weitere, wenn auch langsame Fortschritte. Der Freitag 
zeichnet sich bevorzugt in der Nordosthälfte teils stürmisch ab, aber 
der Sonntag verspricht aus jetziger Sicht Kaiserwetter mit bis zu 20 
Grad im Süden. Aber, warten wir es ab! 
“ 

Das erklärt Dr. rer. nat. Jens Bonewitz von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage. 

Hinweis: 
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: 
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter: 
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist 
rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter 
Tel.: 069/8062-3333

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DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 291000
Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen
am Sonntag, 29.03.20, 11:30 Uhr

Teils bis ins Flachland Schneeregen, im höheren Bergland Schnee und 
Glätte. Starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Montag leichter 
bis mäßiger Frost und Glätte. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen:

Heute zunächst stark bewölkt bis bedeckt, mit aufkommenden 
schauerartigen Niederschlägen, teils bis in tiefe Lagen mit Schnee 
vermischt, im Bergland durchweg als Schnee. Nachmittags von Norden 
her allmählich abklingende Schauertätigkeit und zunehmend 
auflockernde Bewölkung. Tageshöchstwerte 4 bis 8 Grad, im höheren 
Bergland 2 bis 4 Grad. Mäßiger bis frischer und teils stark böiger 
Wind aus Nord- bis Nordost. Vor allem in Schauernähe stürmische Böen 
nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Montag meist klar und niederschlagsfrei. In der 
zweiten Nachthälfte im Nordwesten Aufzug dichter Bewölkung. 
Tiefstwerte -3 bis -6 Grad, im Bergland -6 bis -8 Grad. Dabei 
gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe.

Am Montag stark bewölkt und im Vormittagsverlauf von Nordwesten 
gebietsweise Schauer, anfangs bis ins Flachland, später nur noch im 
Bergland Schnee. Höchstwerte zwischen 5 und 8 Grad im Flachland und 2
bis 5 Grad im Bergland. Schwacher bis mäßiger Wind, im Tagesverlauf 
von Südwest auf Nord drehend.
In der Nacht zum Dienstag im Nordwesten gering bewölkt oder klar und 
niederschlagsfrei. Im Südosten teils wolkig und in der ersten 
Nachthälfte abklingende Schneeschauer. Abkühlung auf -1 bis -4 Grad, 
im Bergland bis -6 Grad. Streckenweise Glättegefahr.

Am Dienstag sonnig, über Bergland ab dem späten Vormittag 
Quellwolkenbildung. Dabei niederschlagsfrei. Höchsttemperatur 
zwischen 7 und 10 Grad, im Bergland um 6 Grad. Schwacher bis mäßiger 
Nordostwind.
In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. 
Niederschlagsfrei. Ausgangs der Nacht im Norden Bewölkungsaufzug. 
Tiefsttemperatur zwischen -1 und -4 Grad, im Bergland bis -8 Grad.

Am Mittwoch im Norden wolkig bis stark bewölkt. Im Süden anfangs noch
heiter, später auch hier wolkig. Abends im Norden vereinzelt etwas 
Regen. Höchstwerte 7 bis 10 Grad. Schwacher Wind aus westlichen 
Richtungen. 
In der Nacht zum Donnerstag wechselnd bewölkt. Vereinzelt fällt noch 
etwas Regen, im höheren Bergland Schnee, im Verlauf abklingend. 
Tiefstwerte 3 bis 0 Grad, im Bergland 0 bis -3 Grad. 

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Sonntag, den 29.03.2020, 11:30 Uhr -
"Es ist der letzte Märzsonntag und die vergangenen Tage weckten bei 
dem ein oder anderen bei viel Sonnenschein und milden Temperaturen 
schon Frühlingsgefühle... Aber nun führt uns die Wetterküche jäh vor 
Augen, dass auch Ende März / Anfang April winterliches Wetter möglich
- oder um es umgangssprachlich zu sagen "der Drops noch nicht 
gelutscht" ist. 

Meteorologisch ist dieser "Spätwintereinbruch" durch das 
Zusammenspiel von Hoch KEYWAN zwischen Island und den Britischen 
Inseln und Tief MAREIKE über der Barentsee möglich: Die Kaltfront von
Tief MAREIKE überquert am heutigen Sonntag Deutschland von Nord nach 
Süd und führt arktische Polarluft zu uns, Hoch KEYWAN ist dabei mit 
seiner Drehbewegung im Uhrzeigersinn ein tatkräftiger Unterstützer. 

Somit gibt es heute einen markanten Temperatursturz; während gestern 
im Süden noch knapp 20 Grad erreicht wurden, schafft es das 
Thermometer heute landesweit gerade mal auf kalte 4 bis 9 Grad (in 
Südostbayern mit ach und krach vielleicht zweistellige Werte). Wer 
die Wettervorhersage nicht aufmerksam verfolgt hat, dürfte heute 
Morgen im Norden vielleicht auch eine weiße Überraschung erleben; 
rieseln dort doch teils Schneeflocken vom Himmel. Im Süden fällt 
zunächst nur im Bergland Schnee, dort sinkt die Schneefallgrenze dann
in der kommenden Nacht bis in tiefe Lagen ab. Nennenswert Neuschnee 
wird aber freilich nur auf den Bergen fallen und dort seien vor allem
die Alpen genannt, wobei das Interesse dafür wahrscheinlich auch eher
marginal ausfällt, nachdem dort alle Skigebiete geschlossen sind... 
Für die breite Bevölkerung interessanter, ist hingegen die anstehende
frostige Nacht mit -1 bis -7 Grad! Die ist die erste von drei (im 
Norden) bzw. vier (im Süden) frostigen Nächten, sodass 
empfindliche Pflanzen besser geschützt werden sollten.

Die neue Woche startet im Norden und der Mitte noch mit 
Regen-/Schneewolken, während es im Süden (abgesehen von den Alpen) 
zwar kalt, aber sonnig wird. Dank Hoch KEYWAN kommen am Dienstag dann
fast alle in den Genuss von Sonnenschein, bevor am Mittwoch von 
Norden wieder neue Wolken aufziehen. Mittwoch werden im Westen und 
Südwesten die 10 Grad geknackt, Donnerstag dann recht verbreitet. 
Im weiteren Verlauf der ersten Aprilwoche wird es dann nur zögerlich 
wärmer.  "

Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Copyright © Deutscher Wetterdienst

DWD -> Regionenwetter – Nordrhein-Westfalen –

VHDL16 DWEH 271000
Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Essen
am Freitag, 27.03.20, 11:30 Uhr

Tagsüber sonnig und trocken. Kommende Nacht nur noch vereinzelt 
Frost. 

Vorhersage für Nordrhein-Westfalen:

Heute Mittag und im weiteren Verlauf sonnig und niederschlagsfrei; ab
und zu Durchzug von Schleierwolken, in der zweiten Tageshälfte auch 
geringe Quellbewölkung. Weiterhin trocken. Höchstwerte 14 bis 18, im 
höheren Bergland um 12 Grad. Schwacher, vorübergehend mäßiger Wind 
aus Ost bis Nordost. 
In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei.
Lokale Frühnebelfelder. Temperaturrückgang auf 4 bis 0, in höheren 
Lagen bis -2 Grad.

Am Samstag überwiegend freundlich, erst in der zweiten Tageshälfte 
Durchzug dichterer Wolkenfelder. Niederschlagsfrei. Erwärmung auf 13 
bis 16, in Hochlagen um 12 Grad. Mäßiger Wind aus Nord bis Nordost 
mit einzelnen starken Böen.
In der Nacht zum Sonntag wechselnd bis stark bewölkt und örtlich 
etwas Regen, im höheren Bergland Schneeregen oder Schnee. 
Tiefsttemperaturen 3 bis 1, in Hochlagen um -1 Grad mit Glättegefahr.


Am Sonntag zunächst stark bewölkt bis bedeckt und von Norden Schauer,
in tiefen Lagen als Regen, im Bergland als Schneeregen oder Schnee; 
im Tagesverlauf nachlassend. Dann auch Auflockernde Bewölkung, 
nachfolgend aber wieder rasch Schauer, die zum Abend abklingen. 
Tageshöchstwerte 5 bis 9 Grad, im höheren Bergland um 3 Grad. 
Mäßiger, teils stark böiger Wind aus Nord- bis Nordost.
In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt und niederschlagsfrei. 
Ausgangs der Nacht von Nordwesten aufkommende dichtere Bewölkung, 
daraus einzelne Schneeschauer. Tiefstwerte -2 bis -5 Grad, im 
Bergland -5 bis -7 Grad. Glättegefahr.

Am Montag zunächst stark bewölkt und einzelne Schneeschauer, später 
wechselnd bewölkt und meist niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen 5
und 9 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost, zeitweise böig 
auffrischend.
In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt oder klar und 
niederschlagsfrei. Abkühlung auf 0 bis -4 Grad, im Bergland bis -7 
Grad. Örtlich Glättegefahr.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Freitag, den 27.03.2020, 11:30 Uhr -
"Der Frühling ist da und die letzten Tage glänzten mit Sonnenschein, 
allerdings nicht ganz so milder Temperatur. Das ändert sich am 
heutigen Freitag und auch am morgigen Samstag, denn dann steigt die 
Temperatur auf bis zu 18 Grad. Das fühlt sich schon sehr nach 
Frühling an und dürfte die Menschen, trotz Ausgangsbeschränkung, 
häufiger vor die Tür locken.

Ab Sonntag stellt sich das Wetter aber um und es wird zunächst mal 
nass, mit Schnee oder Schneeregen bis in tiefe Lagen, und auch wieder
windig. Von Norden her strömen dabei sehr kalte Luftmassen ein, die 
die Temperatur in den Nächten ab Sonntag verbreitet in den 
Frostbereich zurückgehen lässt. Auch tagsüber sind wir gefühlt vom 
Frühling weit entfernt bei Höchstwerten zwischen 5 und 11 Grad am 
Sonntag und 2 bis 9 Grad am Montag. Grund dafür ist das 
Hochdruckgebiet KEYWAN, dass mit seinem Zentrum über Westeuropa 
liegen bleibt und somit aus Norden kalte Luft polaren Ursprungs zu 
uns führt.

Wer also am Wochenende den Garten oder Balkon mit frischen Pflanzen 
versehen möchte, der sollte sich auch gleich Gedanken um Frost und 
Frostschutz machen.

Denn frostig und eher kalt geht es auch in der nächsten Woche weiter.
Zwar dürfen wir uns ab Mittwoch tagsüber über vermehrt zweistellige 
Höchstwerte freuen, nachts bleibt es aber empfindlich kalt und in 
Bodennähe verbreitet frostig.

Am Sonntag und Montag fällt etwas Regen und Schneeregen oder Schnee, 
allerdings sind die Böden in den letzten Tagen sehr ausgetrocknet. 
Daher ist auch die Gefahr für Waldbrände angestiegen. Abgesehen von 
den Regionen südlich der Donau, wo länger anhaltende und auch 
kräftigere Regen- oder Schneefälle zu erwarten sind, wird der 
vergleichsweise geringe Niederschlag wahrscheinlich nicht für eine 
signifikante Entspannung sorgen.

Mit der frostigen Temperatur und dem einsetzenden Schneeregen oder 
Schneefall am Sonntag und Montag muss vorübergehend wieder mit 
winterlich anmutenden Straßenverhältnissen gerechnet werden. 
Autofahrer und Fußgänger sollten sich auf Glätte durch Schnee, 
Schneematsch oder gefrierende Nässe einstellen. "

Das erklärt Dipl.-Met. Jacqueline Kernn  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


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