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VHDL16 DWSG 051000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 05.07.2022, 11:30 Uhr

Sonnig, im Südosten auch wolkig, dort vereinzelt Schauer, Richtung
Allgäu geringes Gewitterrisiko.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag viel Sonnenschein, hier und da ein paar Quellwolken, es
bleibt trocken. Lediglich ganz im Südosten teils wolkig, einzelne
Schauer möglich. Geringes Gewitterrisiko Richtung Allgäu. Maxima von
23 Grad im Südschwarzwald bis 29 Grad in der Kurpfalz. Meist
schwacher Wind, in Böen mäßig bis frisch aus West bis Nordwest.

In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar und trocken.
Tiefstwerte 14 bis 9 Grad.

Am Mittwoch von teils dichteren Schleierwolken abgesehen sonnig,
nachmittags über dem Bergland ein paar Quellwolken.
Niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf 20 Grad auf der Alb und 25
Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest bis Nord,
gelegentlich in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Donnerstag anfangs gering, im Laufe der Nacht
zunehmend bewölkt. Im äußersten Norden ein paar Tropfen möglich,
sonst trocken. Minima zwischen 13 und 8 Grad.

Am Donnerstag von Norden sich ausbreitende Bewölkung, gebietsweise
mit Regen oder Schauern. Nachmittags an und südlich der Donau
einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Maxima von 19 Grad im
Bergland bis 24 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind
mit frischen Böen.

In der Nacht zum Freitag anfangs noch vereinzelt Schauer, dann
zunehmend Wolkenauflockerung. Südlich der Donau noch etwas länger
regnerisch. Minima 13 bis 9 Grad.

Am Freitag vor allem im Süden einige Quellwolken, jedoch überwiegend
sonnig. Trocken. Höchstwerte 18 Grad in hohen Lagen, um 24 Grad am
Rhein. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen, zeitweise in
Böen auffrischend.

In der Nacht zum Samstag gering bewölkt, niederschlagsfrei. Abkühlung
auf 13 bis 7 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 05.07.2022, 10:15 Uhr –
„Während sich die Tiefdruckgebiete WIETE, ULRIKE und VALLY über
Nordeuropa tummeln, dominiert über Süd- und Westeuropa
Hochdruckwetter (HARTMUT und IOSIF). In Deutschland kommt es dabei
heute zu einer Wetterdreiteilung. Im Norden und Nordwesten gibt es
dichte Wolkenfelder, kaum Sonne und vereinzelt Schauer. Über der
breiten Mitte zeigt sich die Sonne teils über 12 Stunden und ganz im
Süden kann es vereinzelt noch für Blitz und Donner reichen.

Am Mittwoch sorgt Hoch IOSIF im Süden des Landes noch für
freundliches und warmes Sommerwetter. Im Norden und Nordosten machen
sich im Tagesverlauf die Ausläufer von WIETE bemerkbar und gegen
Abend kommt leichter Regen auf. Außerdem legt der West- bis
Nordwestwind etwas zu.

Am Donnerstag herrscht dann nahezu im ganzen Land wechselhaftes
Tiefdruckwetter. Zeitweiliger Regen und Schauer dominieren dann das
Wettergeschehen. Das Ganze wird garniert mit einem lebhaften, an der
Nordsee unter Umständen sogar stürmischen West- bis Nordwestwind. Der
Wettereindruck ist daher eher herbstlich als sommerlich und die
Höchstwerte fühlen sich kühler an als sie sind. Große Regenmengen
sind allerdings nicht zu erwarten und daher wird die Trockenheit nur
etwas gelindert. Im Südwesten kommt sogar kaum Regen an und die Sonne
zeigt sich etwas mehr.

Zum Wochenende streckt Hoch IOSIF von Westen her dann wieder seine
Fühler nach Deutschland aus und besorgt vor allem der Südhälfte
sommerlich warmes und freundliches Wetter. In der Nordhälfte hingegen
wird es allenfalls mäßig warm und es bleibt leicht wechselhaftes. Ein
deutschlandweites Sommercomeback ist erst mal nicht in Sicht. „

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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VHDL16 DWSG 041000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 04.07.2022, 11:30 Uhr

Bis Dienstagfrüh im äußersten Süden Schauer, vor allem
nachmittags/abends einzelne Gewitter mit Starkregen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag sowie im weiteren Tagesverlauf im Norden neben
verbreitet teils dichten hohen Wolkenfeldern auch viel Sonne und
trocken. Nach Süden hin wechselnd bis stark bewölkt, kurze
Regenschauer; vor allem nachmittags und abends auch einzelne
Gewitter. Höchstwerte von 22 Grad auf der Alb bis 28 Grad im
nördlichen Rheintal. Schwacher bis mäßiger Wind um West mit teils
frischen bei Gewittern stürmischen Böen.

In der Nacht zum Dienstag im Süden allmählich nachlassende Schauer-
und Gewittertätigkeit; danach Auflockerung. Ansonsten gering bewölkt,
niederschlagsfrei. Tiefstwerte von 16 bis 12 Grad.

Am Dienstag überwiegend heiter und trocken. In Oberschwaben Mischung
aus Sonne und Wolken mit der Chance auf kurze Schauer. Maxima von 23
Grad im Südschwarzwald bis 29 Grad am Rhein sowie am Neckar. Wind
schwach, in Böen frisch aus Nordwest bis West.

In der Nacht zum Mittwoch meist klar und trocken. Tiefstwerte 14 bis
9 Grad.

Am Mittwoch von gebietsweise dichten Schleierwolkenfeldern abgesehen
viel Sonne; nachmittags im Bergland ein paar Quellwolken. Jedoch
tagsüber auch dort weiterhin niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf
20 Grad auf der Alb und 26 Grad am Rhein. Schwacher Nordwind,
gelegentlich in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Donnerstag teils klar, teils stark bewölkt. Im
äußersten Norden ein paar Tropfen möglich; sonst trocken. Minima
zwischen 14 und 8 Grad.

Am Donnerstag von Norden sich ausbreitende Bewölkung, gebietsweise
mit Regen oder Schauern. Maxima von 19 Grad im Bergland bis 26 im
Rheintal. Schwacher Nordwestwind mit zum Teil frischen Böen.

In der Nacht zum Freitag Wolkenauflockerung. Südlich der Alb letzte
Regentropfen. Minima 15 bis 10 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 04.07.2022, 10:15 Uhr –
„Im Laufe der Woche übernimmt vorübergehend Tiefdruckeinfluss die
Regie beim Wetter. Der in vielen Regionen dringend benötigte Regen
wird allerdings nicht sonderlich ergiebig ausfallen, dennoch kocht
der Sommer vorübergehend auf Sparflamme.

Am heutigen Montag und am morgigen Dienstag stellt sich eine
Wetterdreiteilung ein. In den Norden und Nordwesten Deutschlands
fließt am Rande der nordeuropäischen Tiefs ULRIKE und VALLY bereits
etwas feuchtere und kühlere Meeresluft ein. Quellwolken bringen
vereinzelte Schauer, die Sonne vermag sich dennoch zeitweise
durchzusetzen. Richtung Alpenrand liegen noch Reste der schwülwarmen
Gewitterluft, Schauer sowie Blitz und Donner ziehen sich zum Dienstag
aber langsam zurück. In dem breiten Streifen dazwischen sorgt der
Keil von Hoch IOSIF mit Kern weit draußen über dem Nordatlantik
dagegen für ruhiges und warmes Sommerwetter.

Am Mittwoch macht sich das kleine Randtief WIETE auf den Weg vom
Nordatlantik nach Südskandinavien. Seine Ausläufer verdrängen IOSIFs
Hochkeil südwärts und bringen am Mittwoch dem Nordwesten, am
Donnerstag dann weiten Teilen des Landes wolkenreiches Regen- und
Schauerwetter. Ein böiger, an der Nordsee eventuell sogar stürmischer
Nordwestwind und kurze Gewitter komplettieren den unbeständigen
Wettercharakter, der vielleicht schon etwas an Frühherbst erinnert.
Einzig die Temperaturen, die dann doch noch verbreitet die
20-Grad-Marke knacken, deuten darauf hin, dass noch Juli und nicht
September ist. Im Südwesten reicht es vielleicht sogar für 25 Grad,
dort sind Schauer seltener und die Sonne prominenter.

Richtung Wochenende feiert IOSIFs „Sommerkeil“ ein Comeback und sorgt
zumindest in der Südhälfte wieder für sonnigeres und wärmeres Wetter.
Das Nachsehen im Hinblick auf Sonne und Wärme hat der Norden
Deutschlands, wo mit nordwestlicher Strömung feuchte und
wolkenreichere Nordseeluft den Spielverderber mimt. „

Das erklärt Dipl.-Met. Adrian Leyser von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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VHDL16 DWSG 031000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 03.07.2022, 11:30 Uhr

Viel Sonne, ab heute Abend von Südwesten her einzelne Gewitter.
Nachts im Süden Schauer und Gewitter.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tageverlauf sonnig. Nachmittags im
Bergland einige Quellwolken; im Südschwarzwald und auf der Westalb
kurze Schauer nicht auszuschließen. Zum Abend im Südwesten
ansteigendes Risiko für einzelne Gewitter. Sonst trocken. Maxima von
27 Grad im Südschwarzwald bis 32 Grad an Tauber, Neckar und Rhein.
Schwacher, in Böen frischer Westwind, bei eventuellen Gewittern auch
stürmische Böen.

In der Nacht zum Montag von Westen aufziehende Bewölkung, im Süden
mit Schauern oder Gewittern mit stürmischen Böen einhergehend.
Tiefstwerte von 17 bis 13 Grad.

Am Montag im Nordwesten freundlich und trocken. Sonst wechselnd
bewölkt; südlich der Alp wiederholt Schauer, nachmittags auch
Gewitter. Höchstwerte von 22 Grad im Bergland bis 28 Grad im
nördlichen Rheintal. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer bis
starker Westwind. Bei Gewittern auch stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag im Süden abklingende Schauer und dann auch
dort gering bewölkt. In diesen Bereichen vereinzelt Nebel.
Tiefstwerte 15 bis 10 Grad.

Am Dienstag überwiegend heiter, lediglich im württembergischen Allgäu
Chance auf kurze Schauer. Sonst niederschlagsfrei. Maxima von 22 Grad
im Südschwarzwald bis 28 Grad am Rhein sowie am Neckar. Wind schwach,
in Böen frisch aus Nordwest bis West.

In der Nacht zum Mittwoch meist klar und trocken. Tiefstwerte 14 bis
9 Grad.

Am Mittwoch von gebietsweise dichten Schleierwolkenfeldern abgesehen
viel Sonne; nachmittags im Bergland ein paar Quellwolken. Jedoch
tagsüber auch dort weiterhin niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf
21 Grad auf der Alb und 27 Grad am Rhein. Schwacher Nordwind,
gelegentlich in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Donnerstag teils klar, teils stark bewölkt. Im
äußersten Norden ein paar Tropfen möglich; sonst trocken. Minima
zwischen 14 und 9 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 03.07.2022, 10:15 Uhr –
„Die turbulenten Tage sind vorbei und das Wettergeschehen hat sich in
weiten Teilen des Landes deutlich beruhigt. Verantwortlich dafür ist
Hoch HARTMUT, das seine Fühler von Westen her nach Deutschland
ausgetreckt hat und am heutigen Sonntag verbreitet dafür sorgt, dass
der Name Programm ist. Lediglich den Norden streifen schwache
Tiefausläufer und bei dichteren Wolken und gemäßigten Temperaturen
besteht ein gewisses Schauer- und Gewitterrisiko.

In der Nacht zum Montag kommt dann südlich der Donau schauerartiger
und mitunter gewittrig durchsetzter Regen auf, Unwettergefahr besteht
jedoch nicht.

Am Montag erwartet uns zum Start in die neue Woche eine
Wetterdreiteilung. Es überquert zwar eine schwache Kaltfront von
Nordwest nach Südost das ganze Land, aber in der breiten Mitte des
Landes macht sie sich nur durch ein paar Wolkenfelder bemerkbar und
es bleibt trocken. Im Norden sind einzelne Schauer möglich und auch
südlich der Donau wird es leicht wechselhaft.

Im weiteren Verlauf bis zur Wochenmitte ist in der Südhälfte mit
recht sommerlichem Wetter samt viel Sonnenschein und Höchstwerten
über 25 Grad zu rechnen, während in der Nordhälfte leicht
wechselhaftes Wetter bei gemäßigten Temperaturen zu erwarten ist.
Außerdem lebt dort der West- bis Nordwestwind zeitweise leicht
unangenehm auf.

Größere Regenmengen deuten sich nicht an, sodass sich die Trockenheit
in weiten Landesteilen wieder verschärfen dürfte. „

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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VHDL16 DWSG 021000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 02.07.2022, 11:30 Uhr

Sommerliches Hochdruckwetter: wolkenfrei und trocken.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag sowie im weiteren Tagesverlauf viel Sonne und trocken.
Maxima zwischen 23 Grad in den höchsten Lagen und 29 Grad am Rhein
und Neckar. Schwacher Ostwind, gelegentlich in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Sonntag sternenklar, niederschlagsfrei. Minima 16
bis 10 Grad.

Am Sonntag meist sonnig. Nachmittags im Bergland einige Quellwolken;
im Südschwarzwald und auf der Westalb kurze Schauer nicht
auszuschließen. Sonst trocken. Maxima von 26 Grad im Südschwarzwald
bis rund 31 Grad an Tauber, Neckar und Rhein. Schwacher, in Böen
frischer Westwind.

In der Nacht zum Montag von Westen aufziehende Bewölkung, im Süden
mit Schauern oder Gewittern mit stürmischen Böen einhergehend.
Tiefstwerte von 18 bis 14 Grad.

Am Montag im Nordwesten freundlich und trocken. Sonst wechselnd
bewölkt; südlich der Alp wiederholt Schauer, nachmittags auch
Gewitter. Höchstwerte von 23 Grad im Bergland bis 28 Grad im
nördlichen Rheintal. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer bis
starker Westwind. Bei Gewittern auch stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag im Süden abklingende Schauer und dann auch
dort gering bewölkt. In diesen Bereichen vereinzelt Nebel.
Tiefstwerte 15 bis 10 Grad.

Am Dienstag überwiegend heiter, lediglich im württembergischen Allgäu
Chance auf kurze Schauer. Sonst niederschlagsfrei. Maxima von 22 Grad
im Südschwarzwald bis 28 Grad am Rhein sowie am Neckar. Wind schwach,
in Böen frisch aus Nordwest bis West.

In der Nacht zum Mittwoch meist klar und trocken. Tiefstwerte 15 bis
10 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 02.07.2022, 10:15 Uhr –
„Die schweren Gewitter der vergangenen Tage haben viele Regionen
Deutschlands in den letzten Tagen in Atem gehalten. Im Fokus stand
dabei insbesondere der Starkregen, der wiederholt für Überflutungen,
und in bergigen Regionen mitunter für Erdrutsche gesorgt hat. Der
Süden Bayerns war zusätzlich noch von großem Hagel betroffen, der
örtlich für größere Schäden gesorgt hat.

Am gestrigen Freitag waren insbesondere Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern von schweren Gewittern betroffen, die mitunter
Regenmengen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Minuten
brachten.
Mit diesen Gewittern gelangte nachfolgend deutlich kühlere
Atlantikluft nach Deutschland, die der Schwüle und damit auch der
Gewitterneigung nun ein Ende bereitet, sieht man einmal vom Süden
Bayerns ab, wo sich auch in der nächsten Zeit weiterhin immer wieder
neue Gewitter bilden können.

Heute und in den kommenden Tagen setzt sich Hochdruck vom Atlantik
her durch, der für eine deutliche Beruhigung des Wettergeschehens
sorgt.
Dabei wird es heute und am Sonntag nochmals sommerlich warm bis heiß.
Während die Temperaturen heute zunächst auf Werte zwischen 24 und 29
Grad klettern, wird am morgigen Sonntag nochmals verbreitet die
30-Grad-Marke überschritten. Nur im äußersten Norden bleibt es
bereits etwas kühler. Dieser Trend setzt sich auch in der kommenden
Woche fort, wobei dann der Wind zunehmend auf nordwestliche Richtung
dreht und so die heiße Luft immer mehr verdrängt. Das bedeutet, dass
die Temperaturen im Laufe der nächsten Woche landesweit sukzessive
zurückgehen. Am sommerlichsten bleibt es dabei im Südwesten des
Landes, wo das Thermometer auch weiterhin über 25 Grad klettert.
Recht kühl wird es dagegen beispielsweise an der Nordsee, wo
insbesondere an der Küste die Höchstwerte keine 20 Grad mehr
erreichen.
Der anhaltende Hochdruck sorgt auch dafür, dass die nächste Zeit
insgesamt sehr sonnig ausfallen wird und nur wenige Wolken das Bild
trüben. Allerdings bedeutet das auch, dass sich die anhaltende Dürre
weiter fortsetzt und der vielerorts dringend benötigte Regen erneut
ausbleibt, sieht man einmal von der erwähnten Gewittertätigkeit im
Süden ab.

Das erklärt M.Sc. Felix Dietzsch von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

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#DWD -> #VHDL16 #DWSG 011000 #Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg   

VHDL16 DWSG 011000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 01.07.2022, 11:30 Uhr

Im Tagesverlauf nach Osten abziehender Regen, nachts örtlich dunstig.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Vormittag verbreitet regnerisch, eventuell eingelagerte
Gewitter. Ab dem Mittag von Westen vermehrt Auflockerungen und nur
noch kurzlebige und selten auftretende Schauer. Höchstwerte 16 Grad
im Südschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb bis 23 Grad am
Oberrhein bei schwachem Westwind. In Böen auch frisch bis stark.

In der Nacht zum Samstag gering bewölkt, örtlich Dunst oder leicht
nebelig. Tiefstwerte 11 bis 6 Grad.

Am Samstag viel Sonne und trocken. Maxima zwischen 22 Grad in den
höchsten Lagen und 29 Grad am Rhein und Neckar. Schwacher
Nordostwind, gelegentlich in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Sonntag sternenklar, niederschlagsfrei. Minima 16
bis 11 Grad.

Am Sonntag sonnig, abends im Süden einzelne Gewitter. Maxima von 24
Grad im Südschwarzwald bis rund 30 Grad an Tauber, Neckar und Rhein.
Schwacher, in Böen frischer Wind.

In der Nacht zum Montag wolkig, im Süden stark bewölkt und Schauer
oder Gewitter mit stürmischen Böen. Tiefstwerte von 18 bis 13 Grad.

Am Montag im Nordwesten gering bewölkt und meist trocken. Im Osten
und Südosten bewölkt und zum Teil gewittrige Schauer. Höchstwerte von
22 Grad im Bergland bis 29 Grad im nördlichen Rheintal. Schwacher bis
mäßiger, in Böen frischer bis starker Nordwestwind. Bei Gewittern
auch stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag im Osten abklingende Schauer und dann auch
dort gering bewölkt. In diesen Bereichen vereinzelt Nebel.
Tiefstwerte 16 bis 11 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 01.07.2022, 10:15 Uhr –
„Die markante Kaltfront von Tief ULRIKE hat die Westhälfte des
Bundesgebietes in der Nacht überquert und erstreckt sich aktuell von
Nord nach Süd über die mittleren Landesteile. Diese hat die
schwülwarme und energiereiche Luft ostwärts abgedrängt. Gestern
Nachmittag entwickelten sich in jener Luftmasse im Westen und
Südwesten teils sehr heftige Gewitter. Bei der nun einfließenden
gemäßigten Atlantikluft kann nun immerhin gut durchgelüftet werden.
Häufig ist es wechselnd bis stark bewölkt und gebietsweise fällt
schauerartiger, teils gewittriger Regen. Im Westen und Südwesten
greift dann schon Hoch HARTMUT und zum Nachmittag zeigt sich hier
häufiger die Sonne. Allerdings werden nur noch Höchstwerte von 18 bis
23 Grad erreicht. Lediglich ganz im Osten und Nordosten, etwa von
Ostsachsen bis nach Vorpommern hält sich zunächst noch die
schwülwarme Luft und es entwickeln sich im Tagesverlauf dort kräftige
Schauer und Gewitter, die lokal wieder unwetterartig ausfallen
können. In den
Abendstunden drängt dann aber auch hier die Kaltfront die
energiereiche Luft endgültig nach Osten ab. Zuvor klettert die
Temperatur hier nochmal auf Werte zwischen 25 bis 29 Grad.

Am Wochenende lädt in allen Landesteilen ein sommerliches und sehr
sonniges Wochenende zu Freizeitaktivitäten im Freien ein. Hoch
HARTMUT sei Dank! Am Sonntag sind jedoch zwei kleine Einschränkungen
zu nennen. Zum einen wird es im Nordwesten etwas wolkiger und im
Nordseeumfeld sind im Tagesverlauf ein paar Schauer, vereinzelt auch
kurze Gewitter möglich. Auch in den Alpen könnte es für einzelne
Gewitter reichen. Verbreitet werden erneut sommerliche Werte von 25
bis 29 Grad, am Sonntag im Südosten auch wieder um oder knapp über 30
Grad erreicht. Lediglich im Küstenumfeld bleibt es etwas kühler.

Zu Beginn der neuen Woche befindet sich das Bundesgebiet am Rande
eines kräftigen Azorenhochs. Dabei gelangt von Nordwesten allmählich
etwas kühlere subpolare Luft in die Nordhälfte, sodass die
Höchstwerte nur mehr 20 bis 25 Grad erreichen. Ganz im Norden
gesellen sich am Montag dann auch einige Schauer hinzu. Über den
mittleren Landesteilen wird es hingegen erneut sehr freundlich und
mit 25 bis 29 Grad sommerlich warm. Nur ganz im Süden muss mit
Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden.

In den Folgetagen kann sich die kühlere und auch wolkenreichere Luft
noch bis in die mittleren Landesteile vorarbeiten. Die
Schaueraktivität hält sich allerdings meist noch in Grenzen. Im Süden
bleibt es sommerlich warm und in Alpennähe bleibt eine leichte
Gewitterneigung bestehen. „

Das erklärt M.Sc.-Met. Sebastian Altnau von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

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