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VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 21.01.2022, 11:30 Uhr

Viele Wolken, hier und da ein paar Flocken. Nachts gebietsweise 
Schneefall.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf stark bewölkt, einzelne 
leichte Schneeschauer oder am Oberrhein auch Regentropfen. 
Höchstwerte von -3 Grad im Hochschwarzwald und +4 Grad im nördlichen 
Rheintal. Schwacher Westwind mit frischen Böen.

In der Nacht zum Samstag meist bedeckt und von Nordosten Schneefall, 
im Rheingraben Regen, im Südwesten noch niederschlagsfrei. 
Tiefstwerte von +2 bis -6 Grad. Verbreitet Schneeglätte. 

Am Samstag erst stark bewölkt bis bedeckt mit Schnee, in mittleren 
und tiefen Lagen in Regen übergehend. Später meist trocken. 
Höchstwerte -1 Grad im hohen Bergland bis +6 Grad bei Mannheim. Wind 
schwach aus West mit frischen Böen.

In der Nacht zum Sonntag meist stark bewölkt und lokal Niederschlag: 
im Bergland Schnee mit Glätte, im Tiefland Regen oder Sprühregen. 
Minima +3 bis -3 Grad.  

Am Sonntag zunächst bedeckt, gelegentlich etwas Regen oder Schnee. Im
Tagesverlauf in der Südwesthälfte Auflockerungen mit einigen 
Sonnenstunden, Richtung Hohenlohe und Bauland aber weiter kaum 
Sonnenanteile. Höchstwerte 0 bis 7 Grad, mit den wärmsten Werten im 
Nordwesten. Schwacher Wind aus nordöstlicher Richtung.

In der Nacht zum Montag oft gering bewölkt, mancherorts Nebel und 
Glätte. Tiefstwerte +2 bis -5 Grad.

Am Montag anfangs zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Im Nordosten auch 
generell stärkere Bewölkung aber überall trocken. Höchstwerte 0 Grad 
im Bergland bis 7 Grad in den nördlichen Niederungen. Schwacher Wind 
aus variabler Richtung. 

In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt, örtlich Nebel, lokal 
Reifglätte bei meist negativen Temperaturen im Norden um -1, im Süden
bis -5 Grad. 

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 21.01.2022, 11:30 Uhr -
"Die Großwetterlage bleibt weiter recht festgefahren. So liegt ein 
umfangreiches Tiefdruckgebiet (Ida) über Osteuropa und Westrussland 
und auf der anderen Seite ein kräftiges Hoch (Erich) bei den 
Britischen Inseln. Deutschland genau dazwischen. Dabei ist heute und 
eingangs des Wochenendes der noch "Ida" wetterbestimmend, ehe 
nachfolgend "Erich" seine Fühler stärker nach Deutschland ausstreckt.


Bevor das Wetter wieder in den "Langeweilemodus" schaltet, ist aber 
zunächst aber nochmal für Spannung gesorgt. So ziehen im Laufe des 
Nachmittags Niederschläge aus Nordwesten auf. Diese sind gekoppelt an
einen Warmluftvorstoß. Entsprechend fällt auch zunächst nur Regen. 
Wenn die Warmfront in der Nacht weiter südostwärts vorankommt, fällt 
im Osten und Süden zumindest anfangs Schnee bis ins Tiefland (wenige 
Zentimeter). Zum Samstag ist dieser dann aber häufig wieder 
Geschichte.

Ganz anders schaut das im Bergland aus und dort ganz speziell 
Erzgebirge/Vogtland und die Ostalpen. Zwischen Hoch und Tief gibt es 
über Deutschland eine nördliche Anströmungsrichtung und so staut sich
die Luft genau an den Nordhängen der Berge. Beginnend in den 
Abendstunden können so bis Samstagmittag ab 800 m Höhe durchaus 5 bis
10, vereinzelt auch bis 20 cm als Schnee fallen. Durch den recht 
nassen Schnee besteht dabei durch auch die Gefahr von Schneebruch!
In den Ostalpen wird nochmal deutlich mehr Schnee erwartet. Die 
prognostizierten Mengen liegen zwischen 20 und lokal 40 cm, im 
Berchtesgadener Land sind es sogar 30 bis lokal 60 cm. Dazu weht 
gerade in höheren Berglagen auch ein stürmischer Wind, sodass es dort
auch zu größeren Verwehungen kommen kann.
In jedem Fall ist beiden Regionen mit Behinderungen und Glätte zu 
rechnen. Das beinhaltet auch die mögliche Schneebruchgefahr in den 
östlichen Mittelgebirgen.

Nachfolgend beruhigt sich die Wetterlage wieder. Zum Sonntag gewinnt 
das Hoch deutlich mehr an Einfluss. Das bedeutet aber nicht 
automatisch schönes Wetter. Vielmehr dominiert vielfach graues, teils
neblig trübes Wetter, mit Sonne auf den Bergen. Viel Spannendes wird 
dann vorerst nicht mehr in der Wetterküche geboten.
"

Das erklärt Dipl.-Met. Marcus Beyer von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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VHDL16 DWSG 201000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 20.01.2022, 11:30 Uhr

Tagsüber im Bergland Wind und Schneeglätte. In der Nacht zum Freitag
verbreitet Frost und Glätte.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und Nachmittag meist stark bewölkt und vor allem im
Bergland wiederholt Schneeschauer, in tiefen Lagen als Regen. Maxima
von -2 Grad auf der Alb bis +6 Grad im Oberrheingraben. Mäßiger
Westwind mit starken, vor allem im Bergland auch steifen Böen.

In der Nacht zum Freitag viele Wolken, aber nur noch einzelne
Schneeschauer. Bei Tiefstwerten von 0 bis -7 Grad verbreitet Glätte
durch überfrierende Nässe, geringen Neuschnee oder Schneematsch.

Am Freitag stark bewölkt, einzelne Schnee- oder in tiefen Lagen
Regenschauer. Höchstwerte von -3 Grad im Hochschwarzwald und +4 Grad
im nördlichen Rheintal. Schwacher Westwind mit frischen Böen.

In der Nacht zum Samstag meist bedeckt und von Nordosten häufig
Schneefall, im Rheingraben Regen, im Südwesten oft niederschlagsfrei.
Tiefstwerte von +2 bis -6 Grad. Durch Schnee Glätte.

Am Samstag erst stark bewölkt bis bedeckt mit Schnee, in mittleren
und tiefen Lagen in Regen übergehend. Später meist trocken und von
Westen Auflockerungen. Höchstwerte -1 Grad im hohen Bergland bis +6
Grad bei Mannheim. Wind schwach bis mäßig aus West mit frischen Böen.

In der Nacht zum Sonntag meist stark bewölkt und lokal Niederschlag:
im Bergland Schnee mit Glätte, im Tiefland Regen oder Sprühregen.
Minima +2 bis -3 Grad.

Am Sonntag zunächst bedeckt, gelegentlich etwas Regen oder Schnee. Im
Tagesverlauf in der Südwesthälfte Auflockerungen mit einigen
Sonnenstunden, Richtung Hohenlohe und Bauland aber weiter kaum
Sonnenanteile. Höchstwerte 0 bis 7 Grad, mit den wärmsten Werten im
Nordwesten. Schwacher Wind aus nordöstlicher Richtung.

In der Nacht zum Montag oft gering bewölkt, mancherorts Nebel und
Glätte. Tiefstwerte +1 bis -5 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 20.01.2022, 11:30 Uhr –
„Ein Polarluftvorstoß bringt am heutigen Donnerstag und am Freitag
Schnee, Wind, Frost und Glätte nach Deutschland. Verantwortlich dafür
ist das Zusammenspiel zwischen dem kräftigen Hoch „Erich“ mit
Schwerpunkt westlich von Irland und dem Tief „Ida“ bei Finnland.
Diese beiden sorgen dafür, dass von Norden her maritime Polarluft
nach Deutschland strömt.

In den Berglagen kehrt somit der Winter ein. In Lagen oberhalb von
400 m kann man sich dann über eine teilweise ordentliche
Neuschneeauflage freuen. Dies gilt hauptsächlich für die Alpenregion.
Dort kommen bis Freitagabend um 20 cm, in Staulagen teils über 30 cm
Neuschnee zusammen. In den Mittelgebirgen liegen die Neuschneemengen
zwischen 5 und 10 cm, am Bayerischen Wald, Erzgebirge und
Nordschwarzwald bis 20 cm. Zudem sorgt der teils stürmische Wind in
den Hochlagen auch für Schneeverwehungen.

Für das Flachland reicht es allerdings nicht für eine nachhaltige
Schneedecke, da die Polarluft sich auf dem langen Weg über Wasser
(Nordmeer und Nordsee) erwärmt und die Temperatur dadurch zumindest
tagsüber knapp über den Gefrierpunkt liegt. Somit kann sich nur bei
kräftigen Schnee- bzw. Graupelschauern vorübergehend eine dünne
Schnee- und Graupeldecke bilden, die aber sehr tückisch für die
Autofahrer sein kann. In der Nacht zum Freitag sinkt die Temperatur
abgesehen von der Nordseeküste, jedoch verbreitet in den
Frostbereich, sodass die Nässe auf den Straßen überfriert und
zusammen mit etwaigen Schneeschauern für Glätte sorgt.

Der Polarluftvorstoß ist nur von kurzer Dauer, denn um das Hoch
„Erich“ wird schon im Laufe des Freitags und am Samstag mildere
Meeresluft nach Deutschland herangeführt, sodass die Schneefallgrenze
von Nordwesten her auf 600 m, am Samstag auf 800 m ansteigt. Die
mildere Luft gleitet über die eingeflossene Polarluft und sorgt trotz
des relativ hohen Luftdrucks für starke Bewölkung und für
Niederschläge, die in der Nacht zum Samstag auf Deutschland
übergreifen. Im Osten und Südosten des Landes ist die Luft zunächst
noch kalt genug für Schnee bis in die Niederungen. Dabei fallen
verbreitet 5 bis 10 cm Neuschnee und an den östlichen Mittelgebirgen
(Erzgebirge, Bayerischer Wald) sind bis 20 cm Neuschnee möglich.

Am Samstag bleibt der Zustrom feuchter Luft von der Nordsee erhalten,
sodass es trotz des Einflusses von Hoch „Erich“ zu weiteren meist
leichten Niederschlägen kommt. An den östlichen Mittelgebirgen geht
der Schnee unterhalb von 600 bis 800 m zunehmend in Regen über.
Hingegen setzt vor allem an den östlichen Alpen starker Schneefall
ein, der bis Sonntagvormittag anhalten kann. Dabei nimmt der
Schneezuwachs um 20 bis 40 cm, in Staulagen von Chiemgauer und
Berchtesgadener Alpen um 50 cm in 24 Stunden zu.

Am Sonntag verstärkt sich zwar der Einfluss vom Hoch „Erich“,
allerdings bleibt sein Schwerpunkt westlich von uns. D.h. die Zufuhr
feuchter Luftmasse von der Nordsee wird bei tief hängenden Wolken
aufrechterhalten, wenngleich die meisten Niederschläge abklingen. Die
Sonne kommt dann, wenn überhaupt, nur im äußersten Südwesten
Deutschlands zum Vorschein. Auch zu Wochenbeginn bleibt der Himmel
meist Grau in Grau. Wer aus dieser Tristesse entfliehen möchte, für
den sind die Alpen und der Hochschwarzwald ein gutes Ausflugziel.“

Das erklärt Dipl.-Met. Marco Manitta von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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#DWD -> #VHDL16 #DWSG 191000 #Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 191000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 19.01.2022, 11:30 Uhr

Zeitweise sonnig. In der Nacht ausbreitender Schneefall, gebietsweise
Frost und Glätte.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag oft sonnig, von Westen aufziehende Bewölkung;
nachmittags im Westen und Norden stellenweise Regen oder Sprühregen,
im Bergland leichte Schneeschauer oder Schneegriesel. Je nach
Sonneneinstrahlung Höchstwerte von 0 bis 6 Grad. Schwacher bis
mäßiger Südwestwind mit frischen bis starken, auf Schwarzwaldgipfeln
auch stürmischen Böen oder Sturmböen.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt bis bedeckt mit
einsetzendem Regen, ab mittleren Lagen Schnee mit Glätte. Tiefstwerte
+3 bis -3 Grad. Im Bergland verbreitet, im Tiefland auch gelegentlich
starke bis stürmische Böen aus West. Auf Schwarzwaldgipfeln
Sturmböen.

Am Donnerstag stark bis wechselnd bewölkt. Vor allem in Staulagen
wiederholt Schneeschauer, in tiefen Lagen Schneeregen- oder
Regenschauer. Nachmittags von Nordwesten her örtliche Auflockerungen.
Maxima von -2 Grad auf der Alb bis +6 Grad im Oberrheingraben.
Mäßiger Westwind mit starken, vor allem im Bergland auch stürmischen
Böen.

In der Nacht zum Freitag meist stark bewölkt. Im Bergland wiederholt,
sonst vereinzelt leichte Schneeschauer. Tiefstwerte 0 bis -6 Grad.
Vor allem im Bergland Glätte.

Am Freitag stark bewölkt, einzelne Schnee- oder in tiefsten Lagen
Schneeregenschauer. Höchstwerte von -3 Grad im Bereich der Alb und +4
Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger Westwind mit frischen, vor
allem im Bergland auch starken Böen.

In der Nacht zum Samstag meist bedeckt und im Nordosten häufig
Schneefall, im Südwesten oft auch niederschlagsfrei. Tiefstwerte von
+2 bis -6 Grad.

Am Samstag stark bewölkt bis bedeckt mit Schnee, in mittleren und
tiefen Lagen in Regen übergehend. Höchstwerte -1 Grad im hohen
Bergland bis +6 Grad bei Mannheim. Wind schwach bis mäßig aus West
mit frischen bis lokal starken Böen.

In der Nacht zum Sonntag weiterhin meist bedeckt bei allmählich
nachlassendem Niederschlag: im Bergland Schnee mit Glätte, im
Tiefland Regen oder Sprühregen. Minima +2 bis -3 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 19.01.2022, 11:30 Uhr –
„Der Hochdruckeinfluss verabschiedet sich und tiefer Luftdruck mit
Regen, Schnee und Wind übernimmt heute und morgen vorübergehend die
Wetterregie. In den Folgetagen liegt Deutschland zwischen tiefem
Luftdruck über Osteuropa und hohem Luftdruck über Westeuropa im
Zustrom feuchter Luftmassen aus Norden. Dabei dominiert zunächst Luft
polaren Ursprungs. Diese wird zum Wochenende aber nach Südosten
abgedrängt und etwas mildere Luft fließt nach.

Vor allem in den Berglagen kehrt in der zweiten Wochenhälfte der
Winter ein. Oberhalb von 300 bis 500 m fällt in der Nacht zum
Donnerstag Schnee. Zum Donnerstagmorgen hin können Schneeschauer auch
im Norden und Osten für teils glatte Straßen sorgen. An den Alpen
hält der Schneefall längere Zeit an. Dort können sich
Wintersportfreunde über eine ordentliche Neuschneeauflage freuen.

Mit dem herannahenden Tief frischt auch der Wind vorübergehend auf
und sorgt für Sturmböen an den Küsten und im Bergland. Stellenweise
sind dort Schneeverwehungen möglich. In den Niederungen ist der Wind
schwächer unterwegs, in der Osthälfte sowie im Norden reicht es aber
noch für Böen bis 60 km/h, gebietsweise auch 70 km/h. Am
Donnerstagabend lässt der Wind auch im Bergland und an den Küsten
wieder nach. Einzelne Sturmböen sind am Freitag nur noch auf den
Mittelgebirgs- und Alpengipfeln zu erwarten.

Das Wochenende scheint wieder milder, aber nach wie vor feucht zu
sein. Zwar lassen die Schauer nach, die Sonne schafft es aber nur
selten durch die dichten Wolken. „

Das erklärt Dipl.-Met. Jacqueline Kernn von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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#DWD -> #VHDL16 #DWSG 181000 #Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 181000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 18.01.2022, 11:30 Uhr

Anfangs örtlich Nebelfelder, sonst tagsüber Auflockerungen und zum
Teil Sonne. Kommende Nacht verbreitet Frost, örtlich Nebel.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag stark bis wechselnd bewölkt, in Staulagen vereinzelt
Sprühregen oder Schneegriesel, örtlich Nebel. Im weiteren Verlauf
Auflockerungen und gebietsweise Sonne. Maxima von 0 Grad im Bergland
bis 7 Grad am Oberrhein. Schwacher Wind aus östlicher Richtung mit
frischen, auf dem Feldberg starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Mittwoch in den Niederungen sich ausbreitender Nebel
und Hochnebel. Abseits davon meist klar. Verbreitet Frost zwischen 0
und -7 Grad. Örtlich Glätte durch gefrierende Nässe.

Am Mittwoch nach Auflösung von Nebel und Hochnebel viel Sonne und
trocken. Ab Mittag von Westen aufziehende Bewölkung; nachmittags im
Westen und Norden stellenweise Regen oder Sprühregen, im Bergland
leichte Schneeschauer oder Schneegriesel. Je nach Sonneneinstrahlung
Höchstwerte von 0 bis 6 Grad. Schwacher bis mäßiger Südwestwind mit
frischen bis starken, auf Schwarzwaldgipfeln auch stürmischen Böen
oder Sturmböen.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt bis bedeckt mit
einsetzendem Regen, ab mittleren Lagen Schnee mit Glätte. Tiefstwerte
+3 bis -3 Grad. Im Bergland verbreitet, im Tiefland auch gelegentlich
starke bis stürmische Böen aus West. Auf Schwarzwaldgipfeln
Sturmböen.

Am Donnerstag stark bis wechselnd bewölkt. Vor allem in Staulagen
wiederholt Schneeschauer, in tiefen Lagen Schneeregen- oder
Regenschauer. Nachmittags von Nordwesten her örtliche Auflockerungen.
Maxima von -2 Grad auf der Alb bis +6 Grad im Oberrheingraben.
Mäßiger Westwind mit starken, vor allem im Bergland auch stürmischen
Böen.

In der Nacht zum Freitag meist stark bewölkt. Im Bergland wiederholt,
sonst vereinzelt leichte Schneeschauer. Tiefstwerte 0 bis -6 Grad.
Vor allem im Bergland Glätte.

Am Freitag stark bewölkt; in Staulagen wiederholt, sonst vereinzelt
Schnee- oder in tiefsten Lagen Schneeregenschauer. Nachmittags in der
Nordhälfte zunehmende Schauertätigkeit. Höchstwerte von -3 Grad im
Bereich der Alb und +4 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger
Westwind mit frischen, vor allem im Bergland auch starken Böen.

In der Nacht zum Samstag meist bedeckt und häufig Schneefall, in
tiefsten Lagen auch Schneeregen. Vor allem ab mittleren Lagen
Schneeglätte. Tiefstwerte von +2 bis -5 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 18.01.2022, 11:30 Uhr –
„Am heutigen Dienstag thront Hoch DIETER noch über Mitteleuropa und
gestaltet das Wetter überwiegend ruhig, aber typisch für den Winter
in immer freundlich. Durch die absinkende und sich dabei erwärmende
Luft im Bereich von DIETER kommt es regional erneut zu einer
sogenannten Inversion, an der sich hochnebelartige Bewölkung
ausbreitet. Bei ausreichendem Feuchteinhalt ist gebietsweise auch
wieder etwas Sprühregen möglich. Ist die Luft trockener oder wird
durch Wind wie im Nordseeumfeld durchmischt, sind Wolkenlücken die
Folge. Außen vor sind die Hochlagen der Alpen und später auch von
Schwarzwald und Bayrischem Wald, die meist über der Inversion mit
seinen Schichtwolken liegen und somit noch einen Tag Sonnenschein
genießen können.

Ab Mittwoch mischt dann zunehmend ein Tiefdruckkomplex über
Skandinavien auch das Wetter in Deutschland auf. Vor allem das
Randtief IDA über Norwegen drängt Hoch DIETER ab. Ein Teil von DIETER
verlagert sich nach Südosteuropa, ein Anderer bewegt sich als Hoch
ERICH zu den Britischen Inseln. Vor allem ERICH mischt dabei in der
Wetterküche für Deutschland mit. Denn zwischen dem Hoch bei den
Britischen Inseln und dem Tiefdruckkomplex über Skandinavien kann mit
einer nordwestlichen Grundströmung kältere Luft polaren Ursprungs
südwärts transportiert werden und das Land von Norden her flutet. Die
Vorderkante markiert eine Kaltfront, die Deutschland wohl bis
Donnerstagmorgen überrollt hat. Durch die kältere Luft sinkt auch die
Schneefallgrenze wieder ab, teilweise können bis in tiefere Lagen
Schneeflocken beobachtet werden. Einen nennenswerten Schneezuwachs
gibt es aber nur im Bergland.

Da sich ERICH bei den Britischen Inseln sehr wohl fühlt, nistet er
sich dort häuslich ein. Dessen Einflussbereich bleibt dabei nahezu
unverändert. Entsprechend verbleibt Deutschland auf der Ostflanke von
ERICH in einer nordwestlichen Strömung. Allerdings wird über dem
Nordostatlantik im Verlauf die Zufuhr der Polarluft gekappt, sodass
sich ab Freitag um das Hoch herum zunehmend wieder mildere
Atlantikluft bis nach Deutschland schiebt.

Zusammenfassend steht ab Mittwoch ein unbeständiger, zu mehr oder
weniger intensiven, teils schauerartigen Niederschlägen neigender
Wettercharakter an. Je nach Herkunft der Luft und natürlich Höhenlage
des Beobachters unterscheidet sich von Mittwoch bis Samstag nur die
Niederschlagsphase. Ist es am Mittwoch und Donnerstag noch vielerorts
der Schnee oder Schneeregen, dominiert ab Freitag zunehmend wieder
die flüssige Phase. Bei solchen Verschiebungen sind natürlich
Randerscheinungen wie gefrierende Niederschläge lokal auch mit von
der Partie. Auf der Sonnenseite liegen ab Donnerstag wohl nur die
Regionen östlich der Elbe, wo wohl auch der Föhn der skandinavischen
Berge seine Finger mit im Spiel hat. „

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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