#SXEU31 #DWAV090800 #SYNOPTISCHE ÜBERSICHT #KURZFRIST ausgegeben am Sonntag den 09.08.2026 um 08 UTC
SXEU31 DWAV 090800
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 09.08.2026 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
GWL: BM, Übergang zu NWa
Heute im Süden, am Montag auch in der „südlichen Mitte“ einzelne kräftige
Gewitter mit Fokus auf (schwere) Sturmböen als Begleiterscheinung. Unwetter mit
Böen über 100 km/h kleinräumig nicht ganz ausgeschlossen.
Am Dienstag lediglich an den Alpen noch einzelne kräftige Gewitter.
Synoptische Entwicklung bis Dienstag 24 UTC
Sonntag… ziehen sich das bisher wetterbestimmende Hochdruckgebiet „QUIRIAKUS“
samt korrespondierenden Höhenrücken über dem östlichen Mitteleuropa langsam
Richtung Baltikum bzw. dem Westen Russlands zurück. Somit gerät das
Vorhersagegebiet auf die Vorderseite eines amplifizierenden Höhentroges über
Nordwest- bzw. Westeuropa mit Drehzentrum über der Norwegischen See. Dieser
greift im Tagesverlauf auf die Britischen Inseln, bis zum Abend dann auch auf
die Nordsee über. Ein weiterer Randtrog erreicht dann von Westen her die
Biskaya. Somit stellt sich über Mitteleuropa eine eher schwachgradientige, aber
leicht „flatternde“ westsüdwestliche Höhenströmung ein, in die kurzwellige
Troganteile eingebettet sind, die auch einen gewissen, meist aber nur geringen
dynamischen Hebungsinput liefern.
Im Bodenfeld führt diese Konstellation aufgrund schwacher Höhendivergenz
bekanntermaßen zu leichtem Druckfall und – gekoppelt an einen solch kurzwelligen
Troganteil – greift eine erste flache Tiefdruckrinne aktuell auf den Westen und
Nordwesten Deutschlands über. Diese kommt im Tagesverlauf unter Ausweitung nach
Südwest- bzw. Süddeutschland langsam nach Osten vorab und erweist sich anfangs
als nur wenig wetteraktiv. Innerhalb der Rinne kommt die bereits in den Süden
und in die Mitte des Landes advehierte sehr warme bis heiße Subtropikluft rasch
nach Norddeutschland voran, in 850 hPa steigt die Temperatur bis zum späten
Nachmittag auf Werte zwischen 14 Grad knapp rückseitig der Rinne im Nordwesten
und 22 Grad über dem Alpenvorland. Vor allem ab der Mitte südwärts ist diese
Luftmasse potenziell instabil geschichtet und feuchtet auch zunehmend an; die
PPWs steigen gebietsweise auf über 30 mm, bei aber noch moderater spezifischer
Feuchte innerhalb der Grundschicht, was auch anhand der klassischen
„inverted-V“-Muster in den Prognosetemps vor allem in Süddeutschland und auch
der D-Cape von kleinräumig nahe 1000 J/kg gut nachvollziehbar ist. Auch Cape
kann nicht allzu viel generiert werden. Lediglich in teilen Südbayerns werden
gebietsweise mehr als 500 J/kg simuliert.
Mit Annäherung eines weiteren kurzwelligen Troganteils, der wohl auch bereits
existierender Konvektion über Zentralfrankreich geschuldet ist, setzt ab dem
(frühen) Nachmittag über Nordostfrankreich eine gewisse Aktivierung der Rinne
ein, wobei als zusätzlicher Trigger auch ein vor allem im ICON-D2 ausgeprägter
Cold Pool dort in Frage kommt. Entsprechend simuliert das Modell eine markante
Druckwelle, die ab ca. 14/15 Uhr auf den Südwesten und Wersten von
Baden-Württemberg sowie auf das Saarland und das südliche Rheinland-Pfalz
übergreift und dann rasch nach Osten vorankommt. Mit Hilfe der Orographie dürfte
es zumindest im Bereich Südschwarzwald/Schwäbische Alb zur Auslöse reichen und
entsprechend simulieren die Konvektion erlaubenden Modelle recht unisono ein
oder mehrere Gewitter, die sich von dort aus bis zum Abend Richtung Mittelbayern
bzw. nördliches Alpenvorland verlagern. Die Scherungsbedingungen sind moderat
(DLS gebietsweise über 15 m/s, LLS nahe 10 m/s), entsprechend können auch – mit
Hilfe der Orographie (Ostalb) – ein/zwei Superzellen nicht ganz ausgeschlossen
werden. Im Fokus der Begleiterscheinungen steht dabei eindeutig der Wind.
Starkregen und Hagel sind natürlich auch möglich, spielen aber angesichts
limitierter Cape und recht hoher Zuggeschwindigkeit eher eine untergeordnete
Rolle. Dagegen ist an solchen kräftigeren Entwicklungen definitiv von Sturmböen
auszugehen, auch schwere Sturmböen oder gar mehr sind vor allem bei Superzellen
kleinräumig in Betracht zu ziehen. I-D2 und SuperHD haben zumindest eine solche
Zelle (von der Ostalb Richtung nördliches Oberbayern ziehend) auf der Agenda.
Auch sonst kann es mit Passage der Druckwelle, die am Abend in etwa eine Linie
Osthessen/Südwestthüringen-Oberfranken-östliches Oberbayern erreicht, einzelne,
meist wenig ergiebige Schauer oder gar auch ein kurzes Gewitter (z.B. Allgäuer
Alpen, Franken am Abend) geben. Vor allem nach Süden zu ist auch außerhalb
solcher Schauer häufiger mit steifen, in freien Lagen vereinzelt auch
stürmischen Böen zu rechnen, wobei der Wind dann rasch auf West bis Nordwest
dreht.
Über der Nordhälfte bleibt die Rinne wetterinaktiv und kommt entsprechend etwas
rascher nach Osten voran, erreicht in den späten Abendstunden bereits die
Osthälfte. Auch dort frischt der Wind etwas aus West auf, bleibt aber unterhalb
der Warnschwellen.
Heiß wird es fast überall. Lediglich ganz im Norden (Ostfriesland,
Schleswig-Holstein, Ostseeküste) werden die 30 Grad nicht erreicht, sonst liegen
die Maxima zwischen 30 und 35 Grad, vom Oberrhein bis nach Mainfranken auch
knapp darüber. Inwieweit bereits etwas dichtere Wolkenfelder, die von Frankreich
der nach Südwest- und Westdeutschland ziehen, den Temperaturanstieg etwas
dämpfen, muss noch abgewartet werden.
In der Nacht zum Montag verlagert sich die Druckwelle über die Südhälfte nur
langsam hinweg nordostwärts und erfasst auch noch Sachsen bzw. Brandenburg.
Tagesgangbedingt geht ihr aber rasch die Puste aus, so dass der Wind außerhalb
eventueller Schauer oder Gewitter alsbald nicht mehr warnrelevant ist. Vor allem
nach Lesart des ICON-D2 und ICON-RUC bleibt die aber noch recht aktiv mit
weiteren Schauern, vereinzelt auch kurzen Gewittern, die nicht nur den Osten
Bayerns, sondern auch noch Sachsen und Teile von Brandenburg erfassen. Die große
Nummer ist das aber nicht; abgesehen von einzelnen Böen Bft 7, anfangs auch noch
Bft 8 sind keine signifikanten Begleiterscheinungen zu erwarten.
Dann gilt es erst einmal, den Blick nach Nordwestdeutschland zu richten. Der
Höhentrog mit Drehzentrum über dem Nordmeer kommt langsam ostwärts voran und
überquert nun auch die Nordsee, wodurch die sich verstärkende westsüdwestliche
Höhenströmung vorderseitig über dem Nordwesten vorübergehend eine deutlich
zyklonale Kontur bekommt. Der mit dem Trog korrespondierende Tiefdruckkomplex im
Bodenfeld greift allmählich auf Skandinavien über, eine Kaltfront erreicht
morgens die mittlere Nordsee. Präfrontal weitet sich von Benelux her eine
weitere Tiefdruckrinne Richtung Norddeutschland aus, wobei ein darin
eingebettetes kleinräumiges Bodentief bis Montagfrüh nach Niedersachsen
verlagert. Auch diese Rinne erweist sich als zunächst kaum wetteraktiv.
Allerdings werden die Wolken im Vorfeld der sich nähernden Kaltfront im
Nordwesten allmählich dichter und morgens fällt über der Deutschen Bucht sowie
in Teilen von Schleswig-Holstein mit etwas auffrischendem West- bis Nordwestwind
gebietsweise auch schon schauerartiger Regen.
Im Rest des Landes verläuft die Nacht ruhig und störungsfrei, in der Mitte und
im Süden ist es nach Abzug der Druckwelle auch teilweise gering bewölkt. Es
bleibt nun aber deutlich milder als in der Vornacht mit Minima zwischen knapp
über 20 Grad in einigen Ballungszentren in der Mitte und im Süden sowie in
mittleren Höhenlagen (Hanglagen) und 13 Grad in einigen Mittelgebirgstälern bzw.
in Teilen der Norddeutschen Tiefebene.
Montag… schwenkt der breite Höhentrog unter weiterer leichter Amplifizierung
über den Norden und Osten Deutschlands hinweg ostwärts. Der mit mehreren
Drehzentren ausgestattete Tiefdruckkomplex im Bodenfeld reicht am Abend von der
Barentssee über Lappland bis zur mittleren Ostsee, während die Kaltfront mittags
auf Norddeutschland übergreift. Diese wird allerdings rasch von KLA und einer
Druckanstiegswelle überlaufen und büßt somit rasch an Wetterwirksamkeit ein;
vormittags fallen von Schleswig-Holstein bis zur vorpommerschen Küste noch 1 bis
5 l/m² schauerartiger Regen, kleinräumig mehr, auch ein/zwei Gewitter (mit Böen
Bft 7 bis 8) können vor allem um die Mittagszeit nicht ausgeschlossen werden.
Nachmittags sind es dann in Vorpommern und Nordbrandenburg kaum noch 1 l/m²,
weiter westlich bleibt es sogar oft trocken. Postfrontal frischt der Wind auf,
aber lediglich an exponierten Küstenabschnitten sowie entlang der vorpommerschen
Küste reicht es für einzelne Böen Bft 7 aus Nordwest.
Interessanter gestaltet sich die Wetterentwicklung im Bereich der vorlaufenden
Tiefdruckrinne, die auch gleichzeitig die Grenze zur potenziell instabilen,
heißen Subtropikluft weiter südlich markiert. Diese wird mit Annäherung der
Druckanstiegswelle und der Kaltfront rasch südostwärts in die mittleren
Landesteile gedrückt, das kleinräumige Bodentief zieht bis zum frühen Nachmittag
über Brandenburg nach Südwestpolen ab. Im Laufe des Nachmittags wird sie dann
etwa entlang einer Linie Eifel-Lausitz deutlich eingebremst und vor allem nach
Lesart des I-D2 aktiviert. Vom Saarland über die Pfalz, Südhessen, das nördliche
Franken und Thüringen bis nach Sachsen und Südbrandenburg simuliert das Modell
in den aktuellen Läufen zahlreiche Schauer und Gewitter, die langsam mit der
Rinne nach Südosten vorankommen und abends in etwa eine Linie
Nordschwarzwald-Oberpfälzer Wald erreichen, sich dann aber bereits abschwächen
sollen.
Die Zutaten ähneln ein wenig denen vom Vortag. 200 bis gebietsweise 600 J/&kg
ML-Cape bei PPWs um 30 mm und einer nicht allzu hohen spezifischen Feuchte
innerhalb der Grundschicht. Vor allem nach Osten zu überlappen diese Zutaten
auch mit durchaus moderater Scherung, so dass auch einzelne Superzellen möglich
sind. Im Fokus steht somit erneut der Wind als Begleiterscheinung, schwere
Sturmböen sind durchaus in Betracht zu ziehen, zumindest bei den stärksten
Entwicklungen, Unwetter (über 100 km/h) nicht ausgeschlossen. Kleinkörniger
Hagel und Starkregen sind ebenfalls möglich, weisen aber wohl kein
Unwetterpotenzial auf.
Auch weiter südlich können sich – getriggert durch die Orographie – vereinzelte
kräftige Gewitter entwickeln, am ehesten wohl erneut im Bereich
Schwarzwald/Schwäbische Alb bzw. aus der Schweiz und aus den Alpen heraus, die
langsam ostnordostwärts ziehen. In diesen Regionen sind Cape und
Grundschichtfeuchte etwas höher, die Scherungsbedingungen dagegen ein wenig
ungünstiger, so dass dort vielleicht eher Starkregen und Hagel in den Fokus
rücken.
Insgesamt lässt sich konstatieren, dass ICON-D2 deutlich offensiver aufgestellt
ist als SuperHD und vor allem als das AROME. Die Zutaten sind allerdings bei
allen Modellen ähnlich.
Während postfrontal ein Schwall maritim erwärmter Polarluft nach Norddeutschland
vordringt und T850 hPa bis zum Abend auf 5 bis 10 Grad sinkt, bleibt es südlich
der Mittelgebirgsschwelle heiß mit 16 bis 21 Grad in 850 hPa. Somit werden in
Norddeutschland nur noch 19 bis 24 Grad erreicht, während es ab der Mitte
südwärts noch einmal sehr warm bis heiß wird mit 26 bis 33 Grad, an Oberrhein,
Neckar, Untermain und im Donauraum auch bis 36 Grad.
Anzusprechen bleibt noch der Wind nördlich der Rinne, der ja eine kräftige
Druckanstiegswelle folgt. Der frischt vor allem ab der Mitte ostwärts
vorübergehend deutlich aus Nordwest auf mit einzelnen steifen Böen aus Nordwest
bis Nord.
In der Nacht zum Dienstag zieht der Trog rasch ostwärts ab und weicht einer
zunehmend antizyklonal konturieren nordwestlichen Höhenströmung. Somit dominiert
großräumig zunehmend Absinken. Die Kaltfront überquert noch die Landesmitte,
weist aber bei stark steigendem Druck deutliche Auflösungstendenzen auf,
rückseitig schiebt sich ein Hochkeil von der Nordsee bzw. Benelux her über die
Landesmitte hinweg nach Osten. Die deutlich trockenere Luftmasse sickert auch
zunehmend nach Süddeutschland, lediglich die Regionen südlich der Donau erreicht
sie nicht mehr. Auch die der Kaltfront vorlaufende Rinne füllt sich rasch auf.
Somit klingen die Schauer und Gewitter eingangs der Nacht rasch ab, zuletzt wohl
an den Alpen und in den südwestdeutschen Mittelgebirgen. In weiten Teilen des
Landes verläuft die Nacht somit trocken.
Postfrontal dringt die maritime Polarluft bis zur Landesmitte vor, so dass sich
in 850 hPa ein beachtlicher Gradient von Süd nach Nord ergibt. Während in
Schleswig-Holstein Dienstagfrüh nur noch 2 Grad simuliert werden, bleibt es
südlich der Donau noch sehr warm mit 18 Grad. Dabei verschärft sich an der
Nordostflanke des Hochkeils über dem Norden und Osten Deutschlands der Gradient
noch ein wenig, so das der Nordwestwind an den Küsten, etwas zunimmt; in
Nordfriesland, auf Fehmarn und entlang der Nordfriesischen Küste kann es
einzelne steife Böen geben.
In den Norden und Nordosten driftet unterhalb der teils markanten
Absinkinversion gebietsweise stärkere Stratocumulusbewölkung, in der Mitte und
im Süden bleibt es aufgelockert, teils auch gering bewölkt. Südlich von Mosel
und Main verläuft die Nacht erneut mild mit Minima zwischen 20 und 14 Grad,
ansonsten wird es recht frisch mit 14 bis 8 Grad, lediglich an den Küsten bleibt
es etwas milder.
Dienstag… wölbt sich über den Britischen Inseln ein Höhenrücken auf und kommt
langsam Richtung Nordsee voran. Der Höhentrog überquert bis zum Abend Finnland
bzw. das Baltikum, so dass sich über dem Vorhersagegebiet eine antizyklonale
nordwestliche Höhenströmung etabliert und großräumig Absinken dominiert.
Das korrespondierende Bodenhoch verstärkt sich und verlagert seinen Schwerpunkt
mit einer recht großen 1025 hPa-Isobare zur mittleren Nordsee, wobei ein breiter
Keil vom Nordwesten über die Mitte des Vorhersagegebietes hinweg ostsüdostwärts
reicht, der ein wenig nach Nordosten vorankommt. Niedertroposphärisch kann sich
die Luftmasse vor allem südlich der Keilachse durch die dort nahezu ungehinderte
Einstrahlung wieder etwas erwärmen, bis zum Abend steigt die 850 hPa-Temperatur
südlich von etwa Mosel und Main wieder auf 12 bis 20 Grad. In den Nordosten wird
dagegen nach wie vor recht kühle Luft mit T850 hPa zwischen 3 und 8 Grad
advehiert. Somit bleibt es bei dem markanten Süd-Nord-Temperaturgefälle mit
Maxima zwischen 19 und 23 Grad im Norden und Osten, zwischen 24 und 28 Grad in
der Landesmitte und zwischen 29 und 34 Grad im Südwesten bzw. Süden.
Vor allem in den Norden und Osten wird unterhalb der markanten Absinkinversion
mit der nordwestlichen Strömung (an der Ostsee anfangs noch einzelne Böen Bft 7)
etwas feuchtere Nordseeluft advehiert, so dass sich gebietsweise länger stärkere
Stratocumulusbewölkung halten kann bzw. in flache Cumuli übergeht.
Südlich der Donau halten sich noch Reste der feuchten, potenziell instabilen
ehemaligen Subtropikluftmasse. Bis ins südliche Alpenvorland können mit der
Einstrahlung durchaus 500 bis 1000 J/kg Cape generiert werden bei PPWs um 30 mm.
Mit Hilfe der Orographie reicht es über den Bayerischen Alpen zur Auslöse, die
teils kräftigen Gewitter können noch ein wenig ins Alpenvorland ziehen und
werden begleitet von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen. Inneralpin können
auch Unwetter nicht ausgeschlossen werden.
Ansonsten seht aber vor allem im Westen, Süden und in der Mitte ein recht
sonniger und störungsfreier Tag ins Haus.
In der Nacht zum Mittwoch verlagert das Hoch seinen Schwerpunkt nach
Südskandinavien und Norddeutschland. Die Feuchtezufuhr von der Nordsee her nach
Nordostdeutschland wird langsam abgeschnitten, so dass es auch dort gebietsweise
aufklart. Sonst bleibt es generell wolkenlos oder gering bewölkt. Vor allem vom
Norddeutschen Tiefland bis zu den östlichen Mittelgebirgen wird es herbstlich
frisch mit Minima zwischen 10 und 5 Grad – an den Küsten darüber, in einigen
Mittelgebirgstälern knapp darunter. Im Südwesten und Süden bleibt es mit 18 bis
11 Grad deutlich milder.
Modellvergleich und -einschätzung
Der grobe Fahrplan steht, die Differenzen in den Konvektion erlaubenden Modellen
bzgl. der Konvektion innerhalb der Rinne am morgigen Montag wurden im Text
angesprochen.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Jens Winninghoff