#SYNOPTISCHE ÜBERSICHT #MITTELFRIST ausgegeben am Dienstag, den 11.08.2026 um 10.30 UTC
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Dienstag, den 11.08.2026 um 10.30 UTC
Anfangs große Hitze, am Wochenende zunehmend wechselhaft mit teils heftigen
Schauern und Gewittern.
Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 18.08.2026
Viel Neues gibt es seit der letzten Übersicht über die treibenden Kräfte auf
subsaisonaler Basis nicht zu berichten, da sich kaum etwas verändert hat. Der
erste Absatz (mit dem etwas technischere Überblick) kann gerne übersprungen
werden bis zum Absatz „AKTUELLE MITTELFRIST“.
Die MJO, aktuell mit destruktivem Verhalten zur niederfrequenten ENSO soll zwar
im weiteren Verlauf wieder an Amplitude zulegen, das allerdings hat aktuell
keine Auswirkungen auf die Telekonnektion.
Auch bei den zonal gemittelten Zonalwinden bei 60 Grad Nord in 150 hPa ergibt
sich noch keine nennenswerte Änderung. Es findet weiterhin ein Oszillieren um
den Median herum statt, aktuell wieder darunter absinkend, um zum Monatsende
wieder darüber anzusteigen. Allerdings findet innerhalb dieser Mittelfrist ein
Energietransfer von 70 Grad Nord (induziert Anfang August durch einen mäßigen
Impulstransfer über Ostasien) und aus dem tropischen Sektor statt, wobei die
Zonalwinde zur Monatsmitte vorübergehend an Kraft gewinnen. Dieser Impuls sorgt
im Verlauf dieser Mittefrist über dem Nordatlantik für zunehmendes Wellenbrechen
mit dem Aufbau einer westlicher ansetzenden Blockierung (Nordostatlantik).
Der Subtropenjet erhält zwar immer wieder Impulse aus der Wärmequelle des
Ostpazifiks (positive ENSO), weist jedoch noch keine markanten Anomalien auf.
Somit dauert die Art Bifurkation der Jets auch in dieser Mittelfrist weiter an
mit einem recht regen Polarfrontjet und einem pulsierenden Subtropenjet. Dies
zeigt sich ebenfalls in den zonalen Wellenflüssen, die nach Südwesteuropa und
Skandinavien konvergieren, sich zur Monatsmitte vorübergehend abschwächen und in
der Folge dann nach Westen (Nordostatlantik/Europäisches Nordmeer) verschieben.
Dieses Szenario geht im Zeit-Längendiagramm (IFS-ENS) zum Beginn der Mittelfrist
mit einer transienten baroklinen Keilaufwölbung von Südwesteuropa nach
Skandinavien einher und wird in der Folge mit retrograder Verlagerung der
Druckgebilde im Nordatlantik-Europa Sektor gewürdigt (Abbau der Blockierung über
Grönland und Beginn einer vorübergehenden Blockierung bei Alaska –
Neuausrichtung der Geopotenzialanomalien über dem Nordostatlantik mit
retrograder Verlagerung des Keils), um in der erweiterten Mittelfrist dann die
Blockierung auch in Richtung höhere Breiten auszuweiten.
Bis zum Beginn dieser Mittelfrist dominiert also noch der Wellenzug unser
Wetter, der durch die Grönlandblockierung ausgelöst wurde (Keil Südwest- über
Mitteleuropa nach Skandinavien), bevor in der Folge das Geopotenzial über dem
Nordostatlantik steigt. Gleichzeitig sorgt die temporär innerhalb dieser
Mittelfrist stattfindende Zunahme der zonalen Wellenflüsse im
nordamerikanischen/nordatlantischen Sektor für ein verstärktes Verwellen des
Jets, inklusive Wellenbrechens, was im Zusammenspiel mit dem Subtropenjet teils
komplexe dynamische Entwicklungen zur Folge hat. Diese Unsicherheiten wirken
sich auch darauf aus, wohin die Energie transferiert wird – eher zonal nach
Osten, oder verstärkt in die brechende Welle nach Südwesteuropa gerichtet. Dies
wird auch durch sich rasch aufbauende Unsicherheiten beim 500 hPa Geopotenzial
über Südwesteuropa im IFS-ENS gezeigt.
Unter dem Strich ändern wir nun die Lage der Blockierung und geraten dadurch
zunehmend auf den Ostrand einer Antizyklone über dem Nordostatlantik. Der über
Westeuropa stromab induzierte Trog weist strukturell bzw. dynamisch noch große
Unsicherheiten auf.
Doch wie gestaltet sich nun die AKTUELLE MITTELFRIST bei uns vom Freitag, den
- August bis zum Dienstag, den 18. August 2026?
Am Freitag liegt Deutschland am Westrand eines Bodenhochs/Höhenkeils und somit
vollumfänglich im thermischen Keil, der mit Temperaturwerten in 850 hPa (H85)
von 15 bis 23 Grad (Nordost-Südwest gerichtet) erneut für einen hochsommerlich
heißen Tag gut ist und der auch mit viel Sonnenschein einhergeht. Die Luftmasse
ist sehr trocken, sodass es niederschlagsfrei bleiben sollte bei deutschlandweit
hoher bis sehr hoher Waldbrandgefahr. Auch die Nacht zum Samstag sollte aus
heutiger Sicht trocken und mild über die Bühne gehen.
Auch am Samstag tagsüber ändert sich an dieser Konstellation wenig, wenngleich
die Höhenströmung im Nordwesten zunehmend zyklonal aufgestellt ist und den
beginnenden Geopotenzialrückgang von Westen andeutet. Nahezu ganz Deutschland
wird vom thermischen Keil überdeckt mit H85 Temperaturwerten zwischen 19 und 23
Grad, nur im Westen bleibt es mit 15 bis 19 Grad in 850 hPa etwas weniger warm.
Dies liegt an der Nähe zur Frontalzone, die sich von Frankreich über Benelux
nordostwärts schlängelt und feuchtere Luftmassen in den gesamten Westen
einsickern lässt. Bei zunehmendem (aber nicht beeindruckendem / hochbasigem)
CAPE wird mal wieder der Wind im Fokus stehen (hohes Böenpotenzial und eine sich
an der Grenzschichtdynamik die Zähne ausbeißende Numerik). Somit verläuft der
Tag nach viel Sonnenschein im Westen zunehmend schwül-heiß mit kräftigen
Gewittern, im Süden und Osten durchweg trocken und heiß.
Inwieweit in der Nacht zum Sonntag im Zuge einer Kurzwellenpassage ein größerer
Gewittercluster mit überregional höheren Niederschlagsmengen die Mitte und den
Nordosten erfasst sei hier erstmal nur am Rande erwähnt, da sich das sog.
„transient eddy forcing“ sicher noch modulierend auf die Struktur des
Haupttroges inklusive daran nordostwärts ablaufender Kurzwellen auswirken dürfte
(mit der aktuell stärksten Vorticity-Signatur innerhalb der letzten 3
Modellläufe).
Von Sonntag bis Dienstag würden sich durch mehrere nordostwärts ablaufende
Wellen (dank des stärker westlich zurückgehaltenen Haupttroges) eine
wechselhafte Witterung für den Süden und Osten der Republik einstellen
(wiederholt mit teils kräftigen Schauern und Gewittern) wobei eine schleifende
und wellende Front quer über Deutschland verläuft (von Südwest nach Nordost
gerichtet). Im Nordwesten würden modifizierte subpolare Luftmassen und seichter
Hochdruckeinfluss für überwiegend trockenes Wetter gut sein (nur leicht
wechselhaft im Umfeld der Deutschen Bucht).
Nach diesem Szenario wären vom Saarland bis ins südliche Brandenburg 30 bis 50
l/qm Nass akkumuliert möglich, einzig der Glaube daran fehlt, da auf der großen
(synoptischen) Bühne noch einige (weiter oben benannte) Unsicherheiten andauern.
Grundsätzlich nimmt aber insgesamt die Niederschlagsbereitschaft zu, was erstmal
keine schlechten Nachrichten sind.
Die Höchstwerte starten am Freitag noch einmal im extremen Modus und liegen nahe
der Achse des thermischen Rückens (inklusive hoher Schichtdicke) zwischen 35 und
39 Grad. Eine „gerundete“ 40 Grad ist nicht ausgeschlossen. Dies betrifft den
gesamten Westen. Doch auch abseits der günstigen Bedingungen wird es im Süden
und Osten mit 30 bis 35 Grad sehr heiß (küstennah um 25 Grad).
Am Samstag gleichen sich wohl sinkende Schichtdicke und dynamische präfrontale
Kompression aus, sodass besonders im Südwesten (Oberrhein bis Unterfranken)
erneut Maxima von 35 bis 39 Grad zu erwarten sind, während diese im Süden und
Osten eher zwischen 30 und örtlich 36 Grad verweilen. Weniger hitzig wird es im
Einfluss der Front im Nordwesten mit schwül-warmen 24 bis 28 Grad.
Von Sonntag bis Dienstag wurde sich mehr nach MOSMIX gerichtet, da die unklare
Entwicklung auf der synoptischen Bühne auch noch zu hohe Unsicherheiten bei den
Maxima zur Folge hat. Grundsätzlich verlaufen alle 3 Tage hochsommerlich warm
(24 bis 29 Grad), wenn es regional nasser wird bleibt es kühler, bei kurzzeitig
verstärkter WLA (peripher einer Kurzwelle) sind auch Maxima über 30 Grad im
Südosten nicht ausgeschlossen. Auch eine erneute Zweiteilung zum Ende der
Mittelfrist ist nicht ausgeschlossen (sommerlich warmer bis ggf. heißer Süden,
mäßig warmer Norden), was aber ebenfalls von der Ausprägung des dann final
durchschwenkenden Troges abhängt.
Die Nacht zum Samstag wird vielerorts tropisch mit Minima zwischen (örtlich) 25
und 20 Grad (Südwesten, Westen, nördlich der zentralen Mittelgebirge mit
adiabatischem Absinken und auch im Nordosten), doch auch sonst bleibt es mit 19
bis 13 Grad mild (niedrigste Werte entlang der Fränkischen Alb). Auch die Nacht
zum Sonntag wird erneut drückend warm mit (örtlich) 25 bis 17 Grad. Die
Folgenächte verlaufen dann mit 18 bis 13 Grad etwas weniger drückend, allerdings
sieht es nach dem jüngsten Lauf besonders über der Mitte und dem Süden vorerst
nicht nach einem durchgreifenden Luftmassewechsel aus.
Der Wind kommt meist aus West/Nordwest und weist abseits konvektiver
Umlagerungen keine Warnrelevanz auf. Dies kann sich aber je nach Lage des Troges
besonders für die Küsten noch ändern.
Die erweiterte Mittelfrist würde mit der aktuell anvisierten Entwicklung des
Troges in einer leicht wellenden zonalen Ausrichtung mit einem Nord-Süd Gefälle
bei der Temperatur und leider nur leicht wechselhaft daherkommen.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die jüngsten Modellläufe des EZ zeigen den groben Ablauf während dieser
Mittelfrist recht einheitlich: Fallendes Geopotenzial über Nordwest- nach
Westeuropa wird stromab einer umfangreichen blockierenden Antizyklone über den
Azoren induziert, wenngleich noch unsicher ist, wieviel Energie in diesen
Trogvorstoß nach Süden oder Osten gesteckt wird. Die letzten 3 Läufe heben ein
verstärktes Wellenbrechen des Troges hervor und somit ein immer stärkeres
Ausgreifen nach Spanien, was den Trog insgesamt noch länger „westlich“
zurückhält. Insgesamt wirken sich diese Unstimmigkeiten nur geringfügig störend
auf die zu erwartende Wetterentwicklung aus und betreffen mehr den zeitlichen
Ablauf der (Rand)Trogpassagen.
Sehr unsicher bleibt, inwieweit skalige Niederschläge auftreten können, oder ob
der konvektive Anteil dominiert (mit Blick auf den dringend benötigten
Landregen). Wenngleich die EZ basierte Numerik sei gestern von einer optionalen
Vb-Wetterlage abgekommen ist, könnten mehrere Trogpassagen doch auch mal
überregional für etwas Nass sorgen. Dennoch muss unter dem Strich festgehalten
werden, dass aus heutiger Sicht eher der konvektive Anteil (mit regional stark
schwankender Niederschlagsverteilung) überwiegt.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Bei den anderen Globalmodellen wird der grundsätzliche Entwicklungsprozess recht
ähnlich gesehen (Antizyklone über den Azoren und ein nach Süden gerichteter
Trogvorstoß über Westeuropa).
Hier zeigt sich allerdings die noch vorherrschende Unsicherheit, wie mit dem
Energietransfer in den Trog umgegangen werden soll. UK10 bringt reichlich
Energie zonal nach Osten und schwenkt somit einen markanten Trog ostwärts nach
Mitteleuropa mit vergleichsweise geringem Transfer in das Trogresiduum über
Südwesteuropa.
GFS ist am anderen Ende des Spektrums zu finden und zeigt einen markanten
Energietransfer gen Südwesteuropa (phase-locked wave), während sich EZ und ICON
dazwischen im Übergangsbereich befinden.
Dies hat große Auswirkungen bei uns, welcher Niederschlagscharakter überwiegt
(konvektiv oder stratiform). Nur beim richtig positionierten und dosierten
Energietransfer nach Süden besteht bei uns das Potenzial für
Aufgleitniederschläge in Form südlich ansetzender Zyklogenesen. Fällt dieser
Transfer zu stark nach Südwesteuropa gerichtet aus, erhalten wir nur die
progressiven Reste einer Wellenpassage mit geringer Amplitude, fällt dieser zu
sehr nach Ost gerichtet aus, dann erfolgt ebenfalls eine Wellenpassage, nun
allerdings mit stärker Krümmung und größerer Amplitude.
Dank des komplexen Zusammenspiels zweier interagierender Tröge über Westeuropa
mit der Orografie (u.a. in der Folge mit den Alpen) dauern die Unsicherheiten
diesbezüglich weiter an.
AIFS ist nun auch auf die trockenere Richtung umgeschwenkt (mehr Energietransfer
nach Osten), besonders GCGFS hätte aber weiterhin noch eine regenreiche
Abtropfoption im Gepäck (stark vom physik. Modell divergierend).
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Clusteranalyse beginnt die Mittelfrist mit einem Cluster (klimatologische
Regime der „Blockierung“), wobei Mitteleuropa unter einem sich abschwächenden
Keil verbleibt – trocken und heiß.
In der Folge (Samstag bis Montag) werden 5 Cluster angeboten, die dominant das
klimat. Regime der „Blockierung“ aufweisen, am letzten Tag auch gemischt mit
„Atlantikrücken“. Der Kontrolllauf liegt im zweiten Cluster.
Demnach baut sich bei allen Optionen ein blockierender Rücken über dem
Nordostatlantik auf mit gleichzeitig fallendem Geopotenzial über Westeuropa.
Dynamische/strukturelle Diskrepanzen bei der Entwicklung des Troges wurden
innerhalb dieser Mittelfrist bereits mehrfach beschrieben, wobei tendenziell die
meisten Lösungen einen ostwärts gerichteten Energietransfer bevorzugen. Dies
würde die Option flächendeckender Niederschläge bei uns mindern und den Fokus
mehr auf die regionale Passage von Kurzwellen inklusive regional verstärkter
konvektiv geprägter Niederschläge richten.
Von Dienstag bis in die erweiterte Mittelfrist dominiert der blockierende Keil
über dem Nordostatlantik und belässt uns in einer schwach-westlichen
Grundströmung. Die Lage der Frontalzone ist unsicher und hängt von der
Ausprägung des Keils ab, sollte aber uns recht nördlich erreichen. Besonders im
Falle eines stärkeren cut-offs über Südwesteuropa könnte diese Konstellation
Südeuropa weiterhin eine heiße Witterung bescheren. Bei uns würde diese Strömung
mit geringer Verwellung eher auf eine nur gering wechselhafte Witterung
hindeuten mit einem Nord-Süd-Gefälle bei der Temperatur. Innerhalb der
subsaisonalen Vorhersagen ist der Zeitraum ab der Monatsmitte ebenfalls wieder
trockener geworden, was das Gesagte stützen würde.
Die Meteogramme stützen das Gesagte mit zunehmenden (konvektiven)
Niederschlagssignalen ab Sonntag und einem zurückgehenden Temperaturniveau auf
sommerliche Werte (mit den genannten Unschärfen). Die Rauchfahnen für die
Temperatur in 850 hPa und für das 500 hPa Geopotenzial sind meist gebündelt mit
einem zum Ende etwas am oberen Ende verweilenden Kontrolllauf (Achtung:
Beschreibung nach dem gestrigen 12Z Lauf).
GFS/GEFS sehen es ähnlich, sorgen aber mit der stärker südlich gerichteten
Energiezufuhr für eine rasch zunehmende Diskrepanz bei der weiteren Entwicklung,
gleichen sich aber nach der Monatsmitte wieder an (leicht flatternde westliche
Grundströmung im ENS/EPS).
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
WÄRMEBELASTUNG:
Am Freitag muss im gesamten Westen, am Samstag bevorzugt im Südwesten (bis zur
Mitte) mit einer hohen Wärmebelastung gerechnet werden (inklusiver sehr milder
Nachttemperaturen). Der EFI des IFS-ENS hebt dies gut hervor.
GEWITTER:
Am Samstag entwickeln sich im Westen teils kräftige Gewitter, die bei guter
Grenzschichtdurchmischung mit einem hohen (überregionalen?) Böenpotenzial
einhergehen (punktuell auch mit Hagel und Starkregen). Lokal besteht
Unwettergefahr.
Von Sonntag bis Dienstag entwickeln sich entlang und südlich der wellenden Front
(im Süden und Osten der Republik) immer wieder teils heftige Gewitter, lokal mit
Unwetterpotenzial durch Starkregen und Hagel. Der EFI CAPE/Scherung ist nur
entlang des wellenden Frontenzugs dank fokussierter Feuchte/Scherung etwas
erhöht. Die Intensität der Gewitter wird von der Passage möglicher Kurzwellen
diktiert und ist noch Unsicherheiten unterworfen.
Die Waldbrandgefahr bleibt am Freitag und Samstag nahezu deutschlandweit auf
einem hohen bis sehr hohen Niveau. Auch die Trockenheit bleibt weiter ein Thema
und daran werden auch die konvektiven Niederschläge kaum etwas ändern
(wenigstens überregional). Allerdings nahmen die Niederschlagsmengen im IFS-ENS
bei allen Membern vom gestrigen 12Z zum heutigen 00Z Lauf etwas zu (akkumuliert
bis zum Ende der Mittelfrist). Im Südwesten liegen die bis zum 18.08.
akkumulierten Mengen nun zwischen 0.5 und 15 l/qm (inklusive einzelner höherer
Ausreißer, wie dem Kontrolllauf) und bei den Wahrscheinlichkeiten im Süden und
Osten lokal bei 5 bis 15%, vom Hochschwarzwald bis zum Alpenrand bei 35 bis 50%
für mehr als 25 l/qm/192h. Im GEFS sieht es von den Mengen her ähnlich aus.
Basis für Mittelfristvorhersage
IFS, IFS-ENS, GEFS, MOSMIX, JMA und NASA
VBZ Offenbach / Dipl. Met. Helge Tuschy