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VHDL16 DWSG 261000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 26.07.2022, 11:30 Uhr

Anfangs in Oberschwaben letzte Schauer, sonst heiter bis wolkig.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag viele Wolken, im Südosten vereinzelt noch letzte
Schauer. Am Nachmittag Mix aus Sonne und Wolken, trocken. Maxima von
22 Grad im Bergland bis 29 Grad im Oberrheingraben. Wind schwach bis
mäßig aus West mit frischen bis starken, bei Gewittern stürmischen
Böen.

In der Nacht zum Mittwoch gering bis im Südosten örtlich stark
bewölkt. Niederschlagsfrei. Minima 16 bis 10 Grad.

Am Mittwoch Wolkenfelder und Sonne im Wechsel. Vorübergehend auch
einzelne Schauer bei Höchstwerten von 22 Grad im Bergland und 27 Grad
am Rhein. Schwacher Wind aus meist nördlicher Richtung, zeitweilig
böig auffrischend.

In der Nacht zu Donnerstag gering bewölkt, zeitweise auch klar.
Trocken, Tiefstwerte zwischen 15 Grad am Rhein und 10 Grad an der
Donau.

Am Donnerstag zunächst heiter, freundlich und trocken. Am Nachmittag
vor allem über dem Bergland Quellbewölkung. Gegen Abend einzelne
Schauer und Gewitter. Höchsttemperaturen von 23 Grad im Bergland bis
29 Grad in der Kurpfalz. Meist schwacher Wind aus nördlichen
Richtungen. Vor allem im Norden frische Böen, bei abendlichen
Gewittern auch Sturmböen.

In der Nacht zu Freitag bewölkt und Schauer. Vereinzelt Gewitter mit
Sturmböen. Tiefsttemperaturen von 17 bis 13 Grad.

Am Freitag wolkig, teils stark bewölkt. Mit Schwerpunkt im Süden und
Südosten Schauer und Gewitter. Höchstwerte 21 Grad im Südschwarzwald
und 29 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Westwind mit zum Teil
starken Böen, mit Gewitter Sturmböen.

In der Nacht zu Samstag bewölkt und vor allem in Oberschwaben noch
schauerartiger Regen und einzelne Gewitter mit Sturmböen. Sonst oft
trocken. Tiefstwerte 16 bis 12 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 26.07.2022, 10:15 Uhr –
„Die große Hitze ist erst mal Geschichte, Tief DANIELA über
Skandinavien führt aus Nordwesten in mehreren Schüben kühlere
Meeresluft zu uns nach Deutschland. Verbreitet liegen die
Temperaturen 10 Grad unter denen von gestern. Wirklich kalt ist die
Luft dennoch nicht, zumindest in der Mitte und im Süden dürfen sich
die Wärmeliebhaber am heutigen Dienstag bei für die Jahreszeit recht
üblichen Höchsttemperaturen zwischen 25 und 29 Grad nicht beschweren.
Etwas frischer ist es allerdings im Norden, wo ein meteorologischer
Sommertag mit Höchstwerten über 25 Grad kaum erreicht werden dürfte.
Das liegt auch daran, dass DANIELAs Ausläufer dort für mehr Wolken
und auch einzelne Schauer sorgen. Zudem weht der Wind an der Küste in
Böen stark bis stürmisch, sodass das Wetter sogar eher etwas an
Herbst als an Sommer erinnert. Nach Süden zu lacht die Sonne dagegen
häufiger vom Himmel, nur ganz im Südosten sind in Resten der schwül
warmen Luft weitere Schauer und vereinzelte Gewitter zu erwarten.

Am Mittwoch und Donnerstag zieht Hoch MIKA von den Britischen Inseln
zur Nordsee und sorgt bei uns insgesamt wieder für mehr Sonnenschein.
Im Süden, insbesondere aber an den Alpen bleibt die Luft leicht
schwül, sodass man bei Aktivitäten im Freien immer auch den Himmel im
Blick behalten sollte, da dort Quellwolken schnell mal zu Schauern
oder Gewittern heranreifen können. In den meisten Regionen bleibt es
aber trocken. Man muss schon fast sagen, „leider trocken“, denn die
Trockenheit nimmt zum Teil immer dramatischere Formen an. Die
Temperaturen erreichen wieder regional die 30-Gradmarke, allerdings
sind die Nächte verhältnismäßig kühl, sodass die Wärme tagsüber recht
gut zu ertragen sein dürfte. Im Norden ist Hitze ohnehin kein Thema,
dort wird die Erwärmung durch frischen Nordwestwind anfangs sogar
etwas gebremst.

Am Freitag und Samstag wird Hoch MIKA von Südwesten her von
Tiefausläufern schon wieder in die Mangel genommen. In schwül warmer
Luft stehen bei einem munteren Sonne-Wolken-Mix wieder häufiger
Schauer und Gewitter auf dem Plan. Der Trockenheit tun die aber kaum
einen Abbruch. Der Norden steht dagegen zur Abwechslung mal eher auf
der trockeneren und sonnigeren Seite.

Ab Sonntag verstärkt sich erneut der Hochdruckeinfluss, sodass die
Sonne wieder die Oberhand gewinnt. Eine ausgewachsene Hitzewelle
müssen wir allerdings vorerst nicht mehr befürchten.

Das erklärt Dipl.-Met. Adrian Leyser von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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