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VHDL16 DWSG 221000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 22.06.2022, 11:30 Uhr

Heute Schauer, in der Südhälfte Gewitter mit heftigem Starkregen,
kommende Nacht nachlassend, ab Donnerstagmittag erneut auflebend.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag sowie im weiteren Tagesverlauf meist wolkig, wiederholt
Schauer, vor allem im Süden auch Gewitter mit unwetterartigem
Starkregen. Maxima im Bergland 22, lokal bis 29 Grad. Schwacher
variabler Westwind, in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Donnerstag allmählich Abklingen von Schauern und
Gewittern, dann zunehmend klar. Örtlich Nebel. Tiefstwerte 18 bis 13
Grad.

Am Donnerstag zunächst überwiegend heiter und trocken. Zum Mittag
Quellwolkenbildung mit verbreitet Schauern und Gewittern mit
Starkregen. Höchstwerte zwischen 26 Grad in den hohen Lagen bis 32
Grad im Oberrheingraben. Wind schwach aus wechselnden Richtungen.
Frische Böen, bei Gewittern Sturmböen.

In der Nacht zum Freitag leicht bis wechselnd bewölkt. Weiterhin
einzelne Schauer und Gewitter mit Sturmböen. Tiefstwerte von 19 bis
14 Grad.

Am Freitag im Tagesverlauf zunehmend wolkig mit häufigen Schauern und
Gewittern. Höchstwerte zwischen 22 Grad im Bergland und 27 Grad bei
Mannheim. Schwacher bis mäßiger Westwind, in Böen frisch bis stark.
Bei Gewittern Sturmböen.

In der Nacht zum Samstag weiter wolkig und zeitweilige Schauer sowie
örtliche Gewitter mit Sturmböen. Tiefstwerte 17 bis 12 Grad.

Am Samstag oft nur gering bewölkt. Dabei nur ein geringes Risiko für
einzelne Schauer oder Gewitter. Maxima von 23 Grad im Bergland bis 28
Grad in der Kurpfalz. Schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen
Richtungen, in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Sonntag weiterhin gering bewölkt und meist trocken.
Minima 18 bis 12 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 22.06.2022, 10:15 Uhr –
„Das Gewittertief QIARA zieht von Frankreich zu den Britischen Inseln
und schaufelt schwül-warme Luftmassen in den Süden des Landes. Die
Grenze verläuft aktuell in etwa südlich einer Linie
Saarland-Oberfranken. Dabei kommt es im Tagesverlauf wieder vermehrt
zu Schauern und teils kräftigen Gewittern, die sich kaum noch
verlagern. Deshalb geht die größte Gefahr inzwischen von heftigem
Starkregen binnen kurzer Zeit aus, der lokal durchaus Mengen zwischen
30 bis 40 l/qm produzieren kann. Örtliche Überschwemmungen und
vollgelaufene Keller sind dabei möglich.

Nördlich davon sorgt das Hoch FRIDO für reichlich Sonnenschein und
schon wieder ansteigende Temperaturen. So wird am heutigen Mittwoch
beispielsweise in Berlin und im Rhein-Main Gebiet an der 30 Grad
Marke gekratzt. Am Freitag klettert das Thermometer im Osten bereits
schon wieder auf bis zu 34 Grad. Dort bleibt es unter
Hochdruckeinfluss bis dahin auch in jedem Falle trocken, was die
Waldbrandgefahr erneut auf die höchste Warnstufe 5 ansteigen lassen
dürfte.

Die Gewitter weiten sich unterdessen zunehmend in den Westen
Deutschlands aus. Vor allem in der Nacht zum Freitag droht dabei von
Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz bis nach Hessen ein kräftiger
Gewitterkomplex mit teils länger anhaltenden Starkregenfällen bis in
den Unwetterbereich. Sollten sich die Signale dafür in den kommenden
Stunden erhärten, so ist am morgigen Donnerstag mit der Herausgabe
einer Vorabinformation zu rechnen.

Das erklärt Dipl.-Met. Robert Hausen von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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