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VHDL16 DWSG 121000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 12.06.2022, 11:30 Uhr

Heute Sonne und Quellwolken. Ab dem Abend Schauer und Gewitter.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Vormittag viel Sonne, im Tagesverlauf Quellwolken, ab dem Abend
insbesondere über dem Bergland erste Schauer, eventuell auch
Gewitter. Maxima 25 Grad im südlichen Schwarzwald, knapp 31 Grad am
Hochrhein. Schwacher Wind aus Nordwest mit frischen Böen; bei
Gewittern bis hin zu Sturmböen.

In der Nacht zum Montag von Westen dichte Bewölkung mit vor allem in
der Mitte und im Süden Schauern und Gewittern. Unwettergefahr durch
Starkregen. Minima 16 bis 11 Grad. Bei Gewittern stürmische Böen
möglich.

Am Montag bis zum Mittag nach Südosten abziehende Schauer und
Gewitter. Rückseitig lockere Quellbewölkung und trocken. Höchstwerte
zwischen 20 Grad im Bergland und 26 Grad im Breisgau. Schwacher bis
mäßiger, in Böen frischer bis starker nordwestlicher Wind.

In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt bei Tiefstwerten von 12 bis
6 Grad.

Am Dienstag viel Sonne und trocken. Maxima von 22 Grad in den
höchsten Lagen bis 28 Grad im Breisgau. Wind schwach aus Nordost mit
vor allem im Oberrheingraben frischen Böen.

In der Nacht zum Mittwoch meist klar, niederschlagsfrei. Minima 14
bis 9 Grad.

Am Mittwoch heiter und trocken, im Tagesverlauf im Süden mehr
Quellbewölkung. Höchstwerte 25 bis 30 Grad. Schwacher Wind aus
Nordwest, gelegentlich frische Böen.

In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt. Trocken. Tiefstwerte 16
bis 11 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 12.06.2022, 10:15 Uhr –
„Ausgehend vom umfangreichen Azorenhoch namens DAVID beehrt uns am
heutigen Sonntag noch dessen Ableger CENK. Eine kleine Schwachstelle
weist CENK allerdings auf. Über den mittleren Landesteilen lagert
eine schlappe und zunächst inaktive Kaltfront, die sommerlich warme
Luft im Süden und Südosten von etwas kühlerer Atlantikluft im
Nordwesten trennt. In der Nordhälfte muss sich die Sonne daher
tagsüber den Himmel mit einigen Quellwolken teilen, die
Schauerneigung ist allerdings sehr limitiert. Vielleicht reicht es
hier und da mal für wenige Spritzer. Im Süden hingegen gibt sich die
Sonne lange die Ehre, erst am Nachmittag könnten über den Bergen
einige Quellwolken entstehen, die zum Abend an Schwarzwald und Alb
auch für erste Schauer reichen könnten. Im Süden und über der Mitte
laden 25 bis 30 Grad zum Spaziergang zur örtlichen Eisdiele ein. Im
Nordwesten bleibt es mit 19 bis 25 Grad etwas kühler.

In der Nacht zum Montag erfährt die genannte Kaltfront aus höheren
Luftschichten eine Aktivierung und wird zudem weiter in die südlichen
Landesteile gedrückt. Ab den späten Sonntagabendstunden kommen im
südwestlichen Bergland erste Schauer oder Gewitter auf, zum Teil
werden sie auch aus Frankreich oder der Schweiz importiert. In den
Regionen etwa vom südlichen Kraichgau bis zur Oberpfalz stehen also
in der Nacht schauerartiger Regen und einzelne Gewitter im Programm,
lokal mit mehrstündiger Starkregengefahr. Am Montagvormittag ziehen
die Regenfälle jedoch rasch in oder über die Alpen ab und die Sonne
gibt in der Südwesthälfte wieder länger den Ton an. Dem Norden und
Osten hingegen steht hingegen ein wechselhafter Wochenstart bevor.
Hier ziehen vermehrt Quellwolken mit Schauern und auch einzelnen
kurzen Gewittern über das Land. Zudem frischt der West- bis
Nordwestwind teils stark böig auf. Die Höchstwerte erfahren einen
Dämpfer. Während im Norden und Osten nur noch kühle 16 bis 21 Grad
erreicht werden, sind im Süden und Südwesten immerhin 21 bis 24 Grad
im Angebot. Am Oberrhein reicht es örtlich vielleicht für sommerliche
25 Grad.

Nach dem Dämpfer am Montag sind die Folgetage schnell erzählt.
Ausgehend vom Atlantik stärkt sich wieder der hohe Luftdruck über dem
Bundesgebiet. Die Sonne wird in vielen Regionen wieder ein treuer
Begleiter und es bleibt meist trocken. (Mal abgesehen von einzelnen
Schauern und Gewittern am Mittwoch an den Alpen.) So klettern auch
die Höchstwerte zunehmend wieder in den sommerlichen Bereich von 25
Grad und mehr. Im Südwesten stehen bei Höchstwerten um 30 Grad auch
Hitzetage im Programm. Lediglich im Norden sind zeitweilig dichtere
Wolkenfelder unterwegs, sodass hier mit 18 bis 24 Grad nur ein mäßig
warmes Niveau erreicht wird. „

Das erklärt M.Sc.-Met. Sebastian Altnau von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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