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VHDL16 DWSG 131000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 13.05.2022, 11:30 Uhr

Heute in der Südhälfte teils kräftige Gewitter. In der Nacht zum
Samstag streckenweise Nebel.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Vormittag sowie im weiteren Tagesverlauf im Norden heiter und
trocken, sonst wechselnd bis stark bewölkt und vor allem vom
Südschwarzwald bis zur Alb Schauer und örtlich teils kräftige
Gewitter. Maxima von 17 Grad im Südschwarzwald bis 25 Grad im
Rheintal. Schwacher bis mäßiger Westwind, in Böen frisch, bei
Gewittern stürmisch.

In der Nacht zum Samstag rasch abklingende bzw. nach Südosten
abziehende Schauer und Gewitter. Dann meist gering bewölkt und lokal
Nebel. Tiefstwerte 12 bis 3 Grad.

Am Samstag neben wenigen Wolken viel Sonnenschein, meist trocken.
Höchsttemperaturen zwischen 21 Grad im Bergland und bis zu 27 Grad am
südlichen Oberrhein. Schwacher Wind aus meist nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag gering bewölkt, Abkühlung auf 12 bis 5 Grad.

Am Sonntag heiter und trocken. Höchstwerte zwischen 24 Grad im
höheren Bergland und 30 Grad am Oberrhein. Schwacher Wind aus Nordost
bis Ost.

In der Nacht zum Montag gering bewölkt und meist trocken. Tiefstwerte
15 bis 8 Grad.

Am Montag Quellbewölkung und im Tagesverlauf Schauer und Gewitter mit
Starkregengefahr. Maxima von 23 Grad im Bergland bis 30 Grad im
Rheintal. Schwacher Wind aus Südwest bis West, in Böen frisch, bei
Gewittern teils stürmisch.

In der Nacht zum Dienstag Abzug der Schauer und Gewitter nach Bayern,
anschließend nur noch geringe Bewölkung. Minima 16 bis 10 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 13.05.2022, 11:30 Uhr –
„Das Hoch XENOPHON, aktuell mit seinem Schwerpunkt westlich der
Biskaya gelegen, sorgt in weiten Teilen Deutschlands bis
einschließlich des kommenden Wochenendes für ruhiges und sonniges
Wetter.

Und wir fangen mal mit dem sonnigsten Tag an: dem Sonntag, der seinem
Namen alle Ehre macht. Kaum Wolken, trocken, im Norden um 20°C, am
Oberrhein bis 30°C. Was immer am Sonntag auf dem Plan steht – man
kann es nach draußen verlegen, wenn man dies nicht ohnehin schon
geplant hat.

Das der Sonntag hier so klar an die erste Stelle gerückt wird heißt
nicht, dass der Samstag ein Tag zum vergessen wird. Im Gegenteil:
auch diesen kann man – zumindest vom Wetter her – in guter Erinnerung
behalten. Denn in der Südhälfte scheint die Sonne oftmals von einem
Wolkenlosen Himmel. Und auch im Norden ist es insgesamt freundlich.
„Meist gering bewölkt, nur ab und an ein paar dichtere Wolkenfelder“,
so könnte man die erwartete Situation nördlich der Mittelgebirge
beschreiben. Dass im Nordosten einige wenige Tropfen nicht
ausgeschlossen sind (und dort der westliche bis nordwestliche Wind
auch mal böig auffrischt) stört die meisten nicht. Ebenso wenig wie
die Tatsache, dass es unmittelbar an den Alpen noch letzte Schauer
und Gewitter geben kann. Mit anderen Worten: In den weitaus größten
Teilen unseres Landes kann man die samstäglichen Vorbereitungen für
die sonntäglichen Freiluft-Aktivitäten ebenfalls unter meist blauem
Himmel (und damit Outdoor) erledigen. Dass die Temperaturen

am Samstag etwa zwei bis drei Grad niedriger liegen also am Sonntag
ist geschenkt – und manchem oder mancher wird es sogar Freude
bereiten, dass es nicht so warm wird. Schließlich darf man nicht
vergessen: Am Sonntag steigen die gefühlten Temperaturen am Oberrhein
lokal auf knapp 35 Grad – das dürfte hier und da als zu viel
empfunden werden.

Bleibt noch der heutige Freitag, sozusagen der „Charakterdarsteller“
in unserer Runde, nicht ganz so auf Hochglanz poliert wie die
Wochenendvertreter. Er bringt der Nordhälfte wechselnde oder starke
Bewölkung, einen kräftigen Westwind mit steifen Böen (Stärke Bft 7)
und etwas Regen. Zwischen Schwarzwald und Inn bzw. Bayrischem Wald
zaubert er teils kräftige Schauer und Gewitter aus dem Hut. Nur in
der südlichen Mitte, was in diesem Fall einen Streifen von Nordbaden,
der Saar und der Eifel bis nach Nordbayern und zur Lausitz
beschreibt, dominiert auch heute die Sonne.

Sonnendominanz – das Wort macht aktuell nicht jeden froh. Ist doch
der Waldbrandgefahrenindex des DWD
(https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html)
gebietsweise recht hoch – was bei Förstern für Sorgenfalten sorgt.
Und die sind nicht allein. Landwirte und Hobbygärtner wünschen sind
auch Regen, sind die oberen Bodenschichten doch schon wieder sehr
trocken.

Aber immerhin: Diesbezüglich gibt es Hoffnung. Am Montag und Dienstag
soll von Südwesten eine sogenannte Tiefdruckrinne (was im Prinzip
nichts anderes als ein langgezogenes Tief ist) von Südwesten auf
Deutschland übergreifen und verbreitet – auch kräftige – Schauer und
Gewitter bringen. Bezüglich der genauen Niederschlagsschwerpunkte und
dem zeitlichen Ablauf sind sich die Modelle noch nicht einig – aber
es liegt was (Regen) in der Luft…

Martin Jonas „

Das erklärt Dipl.-Met. Martin Jonas von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
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