VHDL16 DWSG 071000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 07.05.2022, 11:30 Uhr

Heute im Süden einzelne Schauer, nachmittags geringes Gewitterrisiko.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute in der Nordwesthälfte überwiegend gering bewölkt, trocken. Im
Südosten überwiegend bewölkt und im Tagesverlauf zunehmende
Quellbewölkung mit der Bildung örtlicher Schauer, vereinzelte
Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Höchstwerte im Bergland 15, am
nördlichen Oberrhein bis 24 Grad. Schwacher nördlicher Wind, in
Schauernähe in Böen auffrischend.

In der Nacht zum Sonntag teils größere Auflockerungen und meist
abklingende Schauer. Streckenweise Nebel. Tiefstwerte 10 bis 4 Grad.

Am Sonntag heiter bis wolkig, im Tagesverlauf Quellbewölkung im
südlichen Bergland und in Oberschwaben, eventuell auch Richtung
Odenwald örtliche Schauer und einzelne Gewitter. Höchsttemperaturen
von 17 Grad im Bereich der Alb bis 24 Grad im Rheintal. Schwacher
Nord- bis Nordostwind, in Böen frisch, eventuell starke bis
stürmische Gewitterböen.

In der Nacht zum Montag meist trocken und gering bewölkt oder klar.
Vereinzelt Nebel. Abkühlung auf 11 bis 5 Grad.

Am Montag zunächst freundlich, im Tagesverlauf vor allem im Bergland
zunehmende Quellwolken und einzelne Schauer, Gewitterrisiko gering.
Höchstwerte zwischen 19 Grad im Bergland und bis zu 26 Grad im
Oberrheingraben. Meist schwacher Wind aus Nord bis Nordost, in
Schauernähe böig auffrischend.

In der Nacht zum Dienstag trocken und überwiegend gering bewölkt bis
klar. Temperaturrückgang auf 12 bis 6 Grad.

Am Dienstag bei zeitweilig hohen Wolkenfeldern und über dem Bergland
im Tagesverlauf geringer Quellbewölkung viel Sonne und trocken.
Maxima von 22 Grad im Bergland bis 28 Grad im Rheintal. Schwache
Winde aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch nur geringe Bewölkung und trocken. Minima
14 bis 7 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 07.05.2022, 11:30 Uhr –
„*Eigentlich könnte alles so schön sein. Deutschland befindet sich
gerade mitten im Niemandsland. So suggeriert es jedenfalls der Blick
auf eine Wetterkarte. Darauf befindet sich das Hoch WOLF noch am
nächsten, nämlich mit Zentrum über Großbritannien.
Aber der Schein trügt, denn ebenjenes Hoch WOLF zapft an seinem Rand
kühle Luft über Skandinavien an, die heute und am morgigen Sonntag
bis ungefähr in die Mitte des Landes vorankommt. Das bleibt wiederum
nicht ohne Folgen, denn dieser Vorstoß kühlerer Luft sorgt im Vorfeld
bereits heute für aufkommende Schauer und am Nachmittag auch für das
ein oder andere Gewitter in einem breiten Streifen von West nach Ost.
Nördlich einer Linie ungefähr von der Mosel bis zur Elbe muss man
heute noch damit rechnen, nass zu werden, auch wenn die Schauer nicht
gleichmäßig verteilt auftreten.
Ebenfalls nass wird man heute auch noch im Südosten Bayerns. Dort
spielt zwar Hoch WOLF keine Rolle, dafür aber ein ausgeprägtes
Tiefdruckgebiet über dem italienischen Mittelmeer, das feuchtwarme
Luft von Südosten nach Bayern lenkt. Das führte bereits in den
vergangenen Tagen schon zu Gewittern und längeranhaltendem,
stellenweise sogar unwetterartigem Starkregen. Daran ändert sich auch
heute und in den kommenden Tagen nicht viel. Immer wieder „brodelt“
es am Alpenrand in Form von gewittrigen Schauern, die auch weiterhin
örtlich recht kräftig ausfallen können.

Zu Beginn der neuen Woche bleibt es dann größtenteils wieder trocken.
Mit dem Vorstoß eines neuen Hochs vom Atlantik in Kombination mit
einer sehr milden Luftmasse gestaltet sich vor allem die erste
Wochenhälfte bereits frühsommerlich mit viel Sonne und hohen
Temperaturen. Dabei klettert das Thermometer verbreitet auf 25 Grad
oder mehr. Im Südwesten, wo es ja ohnehin klassischerweise gerne am
wärmsten wird, könnte sogar mal an der 30-Grad-Marke gekratzt werden.

Das erklärt M.Sc. Felix Dietzsch von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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