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VHDL16 DWSG 051000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 05.11.2021, 11:30 Uhr

Tagsüber einzelne Schauer bzw. auf den höchsten Lagen Schneeschauer.
Nachts verbreitet Nebel/Hochnebel.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute zunächst stark, nachmittags wechselnd bewölkt. Einzelne
Schauer, in den höchsten Lagen mit Schnee vermischt, abends
abklingend. Höchstwerte 4 Grad in höheren Lagen bis 11 Grad im
Breisgau. Schwacher Südwestwind.

In der Nacht zum Samstag gering bis stark bewölkt, trocken. Im
weiteren Verlauf Ausbreitung von Nebel und Hochnebel. Bei
Tiefstwerten zwischen +3 bis -3 Grad verbreitet Frost in Bodennähe,
im Bergland und Südosten örtlich Glätte.

Am Samstag nach zum Teil zögerlicher Auflösung von Nebel und
Hochnebel viel Sonne und niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf 5
Grad unter längerem Hochnebel bis 10 Grad an Neckar und Rhein. Dazu
meist schwacher Wind aus südlicher Richtung.

In der Nacht zum Sonntag zunächst gering bewölkt bis klar,
gebietsweise Nebel- und Hochnebelbildung. Tiefstwerte +4 bis -4 Grad.
Verbreitet Frost in Bodennähe, im Südosten streckenweise Glätte.

Am Sonntagvormittag heiter bis stellenweise, bei sich langsam
auflösenden Nebel und Hochnebel, stark bewölkt oder bedeckt. Im
weiteren Verlauf von Nordwesten aufziehende dichte Wolkenfelder,
dabei örtlich leichter Regen oder Sprühregen. Im Südosten am längsten
sonnig. Maxima 5 Grad in exponierten Lagen bis 11 Grad im
Oberrheingraben. Schwacher bis mäßiger Südwest- bis Westwind mit
frischen bis im Bergland starken Böen.

In der Nacht zum Montag stark bewölkt, gebietsweise Regen oder
Sprühregen. Minima 5 bis 1 Grad. Mit Schwerpunkt im Bergland
Bodenfrost.

Am Montag meist stark bewölkt und gebietsweise Sprühregen,
nachmittags im Südwesten etwas Sonne möglich. Höchstwerte bei 5 Grad
im Bergland und 11 Grad am Oberrhein. Schwacher Wind aus westlichen
Richtungen, im Tagesverlauf auf Ost drehend.

In der Nacht zum Dienstag überwiegend wolkig, örtlich Sprühregen. Im
Laufe der Nacht stellenweise Nebel. Bei Tiefstwerten zwischen 4 und 0
Grad stellenweise Frost in Bodennähe. Auf dem Feldberg starke bis
stürmische Böen aus Ost.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 05.11.2021, 11:30 Uhr –
„An diesem Wochenende gibt es zwei Protagonisten beim Wetter:
Hochdruckgebiet SILVI und Tiefdruckgebiet RUDOLF.

SILVI sorgt vor allem in der Südhälfte für Abtrocknung. Mit den
schwindenden Wolken hält jedoch der Frost nachts Einzug. So geht die
Temperatur südlich der Donau in den Nächten bis auf -4 Grad zurück.
In Bodennähe wird es noch kälter. Unter den Wolken über der
Nordhälfte ist Frost hingegen kein Thema. Die Wetterberuhigung am
Samstag währt nur kurz, denn RUDOLF erweist sich als Störenfried.

Das Tief liegt zu Beginn des Wochenendes knapp südlich vor Island. Es
zieht langsam südostwärts und erreicht etwa Sonntagmittag
Südskandinavien. Zwischen Hoch und Tief verschärft sich sodann der
Druckgradient, was in der Nordhälfte Deutschlands in windigem, vor
allem an den Küsten und im Bergland in stürmischem Wetter resultiert.
Verbreitet treten aus westlicher Richtung Böen bis zu 60 km/h auf. An
den Küsten und in den Bergen muss zeitweise mit Sturmböen um 80 km/h,
in den Gipfellagen der zentralen und östlichen Mittelgebirge zum Teil
mit schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden. Es empfiehlt
sich, lose Gegenstände in diesen Regionen zu sichern.

Das zum Tief gehörige Frontensystem schiebt sich am Sonntag von
Nordwesten her ins Land und bringt dichte Wolken und Regen. In der
kalten Luft, die RUDOLF mit sich führt, können sich über der Nordsee
auch einzelne Gewitter bilden. Mit Vorankommen der Front südostwärts
schwächt sie sich etwas ab, sodass südlich des Mains nur noch wenig
Regen fällt.

Die einfließende kalte Luft sorgt für ein Sinken der Schneefallgrenze
am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag bis auf etwa 900 m.
Oberhalb davon ist in den östlichen Mittelgebirgen eine geringe
Neuschneeauflage mit entsprechender Glätte möglich.

Zu Beginn der neuen Woche zieht das Tief ostwärts weiter, der Wind
lässt überall deutlich nach und Hoch SILVI kann sich in Mitteleuropa
durchsetzen. „

Das erklärt Dipl.-Met. Jacqueline Kernn von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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