#DWD -> #VHDL16 #DWSG 031000 #Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 031000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 03.11.2021, 11:30 Uhr

Aufkommender Regen, nachts in höheren Lagen in Schnee übergehend.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag sowie im weiteren Tagesverlauf stark bewölkt bis
bedeckt. Im Westen zeitweise Regen, nach Osten ausbreitend.
Temperaturanstieg auf 6 Grad in den höheren Lagen bis 11 Grad im
Breisgau. Schwacher Wind, erst aus Südwest, später aus verschiedenen
Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag bedeckt. Im Osten verbreitet, im Westen
zeitweise Regen. Im höheren Bergland Übergang in Schnee mit
Glättegefahr. Minima zwischen 6 und 1 Grad.

Am Donnerstag weiterhin bedeckt. Anfangs verbreitet Regen, im hohen
Bergland sowie an der Grenze mit Allgäu mit Schnee vermischt,
nachmittags in der Südhälfte nachlassend. Höchstwerte 2 Grad in
exponierten Lagen bis 9 Grad bei Mannheim. Schwacher bis mäßiger
Westwind mit frischen bis im Bergland starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Freitag im Norden und Westen stark bewölkt,
zeitweise Regen, im höheren Bergland Schnee mit Glätte. Im Südosten
mehr Wolkenlücken und meist trocken. Tiefstwerte 6 bis -1 Grad.

Am Freitag stark bis nachmittags wechselnd bewölkt. Einzelne Schauer,
auf den höchsten Lagen Schneeschauer, abends abklingend. Höchstwerte
4 Grad in höheren Lagen bis 10 Grad im Raum Freiburg. Schwacher
Südwestwind.

In der Nacht zum Samstag zunächst gering bis stellenweise stark
bewölkt und trocken. Im weiteren Verlauf erst in Gewässernähe, später
auch abseits davon Nebel und Hochnebel. Bei Tiefstwerten zwischen 3
bis -2 Grad verbreitet Bodenfrost.

Am Samstag nach zögerlicher Auflösung von zum Teil zähen Nebel und
Hochnebel viel Sonne und niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf 5
Grad im Bergland bis 10 Grad am Neckar. Dazu schwacher Wind aus
südlicher Richtung.

In der Nacht zum Sonntag zunächst gering bewölkt bis klar. Im
weiteren Verlauf von Nordwesten aufziehende Wolkenfelder.
Gebietsweise erneut Nebel-/Hochnebelbildung. Trocken, Tiefstwerte 5
bis -2 Grad. Verbreitet Frost in Bodennähe.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 03.11.2021, 11:30 Uhr –
„Der Vollherbst schlägt morgen vor allem in der Osthälfte zu, denn
dann verlagert sich ein eher kleinräumiges aber wetterintensives
Tiefdruckgebiet von den Ostalpen in Richtung Ostsee und sorgt für
kräftige Regenfälle und deutlich auffrischenden Wind.

Am heutigen Mittwoch ist es im Westen und Südwesten trüb und nass.
Ansonsten zeigt sich vor allem im äußersten Osten ab und an die Sonne
und abgesehen von einzelnen Schauern an der Nordseeküste bleibt es
meist trocken. Auf den Alpengipfeln herrscht Südföhn und auch in
manchen Tälern kann der Föhn durchbrechen. Maximal werden 6 bis 13
Grad erreicht.
In der Nacht zum Donnerstag kommen von Süden her kräftige
Niederschläge auf und weiten sich bis Donnerstagmorgen in etwa auf
eine Linie Pfälzerwald-Lausitz aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei
vor allem in den Alpen lokal bis auf 800 m ab, sodass dort auch in
Tallagen eine weiße Überraschung ansteht.

Am Donnerstag will dann in einem breiten Streifen vom Südwesten und
Süden bis nach Mecklenburg-Vorpommern wohl kein Hund vor die Tür. Es
regnet teils kräftig und länger anhaltend. Etwa von der Uckermark bis
ins Vogtland sind 30 bis 50 l/qm möglich. Die Schneefallgrenze
schwankt um 1000 m, sodass auch in den Gipfellagen der Mittelgebirge
einige Schneeflocken möglich sind. Außerdem frischt der Wind aus West
bis Nord in der Osthälfte teils deutlich auf und der Vollherbst kommt
voll zum Zuge. Im Westen und Nordwesten macht sich die Sonne zwar
auch rar, jedoch treten dort nur gelegentlich Schauer auf. Die
Höchstwerte liegen oft im einstelligen Bereich.

Am Freitag beruhigt sich das Wettergeschehen dann. In der
Norddeutschen Tiefebene sowie am Alpenrand zeigt sich gelegentlich
die Sonne und es bleibt meist trocken. Sonst dominieren dichte
Wolkenfelder das Himmelsbild und hin und wieder gibt es Schauer. Die
intensiven Niederschläge des Vortags sind aber bereits in der Nacht
ostwärts nach Polen abgezogen. Im Küstenbereich bleibt es windig.

Am Samstag wird wohl der schönere Tag des Wochenendes. Bevorzugt im
Süden scheint die Sonne nach Nebelauflösung längere Zeit. Im Norden
hingegen schafft sie es nur hier und da sich durch die Wolken zu
kämpfen, etwas Regen oder einzelne Schauer bleiben aber wohl auf den
äußersten Norden beschränkt. Am Sonntag wird es überall sehr
wechselhaft und windig. Die Höchstwerte liegen im Tiefland meist
knapp über der 10 Gradmarke. „

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst