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VHDL16 DWSG 271000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 27.10.2021, 11:30 Uhr

Heute nach teils zähem Nebel meist heiter. In der kommenden Nacht 
erneut Nebel und Hochnebel. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag zunächst noch zum Teil nebelig-trüb. Außerhalb des 
Nebels viel Sonne. Maxima 10 bis 16 Grad. Schwacher Ostwind.

In der Nacht zum Donnerstag anfangs gering bis gebietsweise stark 
bewölkt. Im Laufe der Nacht ausbreitender Nebel und Hochnebel. Minima
5 bis 0 Grad. Gebietsweise Bodenfrost. 

Am Donnerstag teils ganztägig - vor allem am Rhein und in 
Oberschwaben - Hochnebel. Abseits davon sonnig. Niederschlagsfrei mit
Höchstwerten von 9 Grad im Dauergrau bis 16 Grad in mittleren 
Schwarzwaldlagen. Schwacher Ostwind.

In der Nacht zum Freitag ausbreitender Nebel und Hochnebel, zuvor 
vielerorts klar. Tiefstwerte 6 bis 0 Grad. Verbreitet Frost in 
Bodennähe.

Am Freitag im Bergland sonnig, ab dem Mittag auch im übrigen Gebiet 
häufig Sonne. Zuvor dort trübes Herbstwetter, aber nur vereinzelt 
leichter Sprühregen. Höchstwerte von 10 Grad bei Ulm bis 16 Grad in 
mittleren Höhenlagen. Schwacher Wind aus östlicher Richtung.

In der Nacht zum Samstag Aufzug mittelhoher und hoher Wolkenfelder, 
darunter in Bodennähe gebietsweise Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte 7
bis 2 Grad. Lokal knapp über dem Erdboden Frost. 

Am Samstag nach örtlich nebeligem Start wolkig, vor allem gen Westen 
auch stark bewölkt und zum Abend hin aufkommender Regen. Maxima 
zwischen 12 und 18 Grad. Überwiegend östlicher und schwacher Wind. Am
Abend im Schwarzwald Drehung auf Südwest und Windzunahme. 

In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt bis bedeckt und vor allem in 
der Westhälfte vereinzelt leichter Regen. Minima 9 bis 5 Grad. Auf 
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Südwest. 

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 27.10.2021, 11:30 Uhr -
"Im Wettergeschehen führt weitgehend ROSAMUNDE die Regie über 
Mitteleuropa, wobei sie ihren Schwerpunkt in den kommenden Tagen 
langsam nach Südosteuropa verlagert. Nichtdestotrotz bleibt der 
Einfluss auf das Bundesgebiet erhalten. Das frontale Wettergeschehen 
hat sich derweil nach Nordwest- und Nordeuropa verlagert. Über den 
Norden der Republik ziehen bis zum heutigen Nachmittag noch dichte 
Wolkenfelder einer Warmfront, die Skandinavien passiert, hinweg. 
Regenspritzer sind dabei allerdings sehr unwahrscheinlich. In den 
übrigen Regionen gibt es einen Wechsel aus Wolken und Sonne. Im Süden
halten sich teils zähe Nebel- oder Hochnebelfelder. Abseits davon 
steht besonders Richtung Alpen viel Sonne auf dem Programm. Die 
Höchstwerte gehen auf milde 14 bis 18 Grad rauf, im Südosten ist es 
mit 10 bis 14 Grad kühler, im Dauergrau sogar noch darunter.

Der ruhige Wettercharakter hält trotz der zunehmenden 
Hochdruckrandlage bis zum Freitag an. Bei nur wenigen Wolken gibt es 
am Donnerstag und Freitag oft viel Sonne. Allerdings gibt es eine 
entscheidende Einschränkung. Teile der Mitte und des Südens müssen 
beim Sonnenschein deutliche Einbußen hinnehmen. Schuld sind teils 
zähe Nebel- und Hochnebelfeldern, die in manchen Regionen auch 
ganztags nicht aufgehen können. Mit Höchstwerten von 13 bis 19 Grad 
bleibt es sehr mild, nur im Dauergrau liegen die Werte zwischen 9 und
12 Grad. In den Nächten muss im Südosten regional mit leichtem Frost 
gerechnet werden. Bei Aktivitäten in den Alpen bliebe noch zu 
erwähnen, dass der aufkommende stürmische Südföhn zu berücksichtigen 
ist.

Am Wochenende dann stellt sich die Wetterlage wieder um. Ein 
Tiefdruckkomplex bei den Britischen Inseln weitet seinen Einfluss auf
Mitteleuropa aus. Eine erste Störung erreicht mit dichteren Wolken am
Samstag die westlichen Landesteile. In der ersten Tageshälfte gibt es
dort gebietsweise Regen, später ist es aber meist niederschlagsfrei. 
In den östlichen Landesteilen wird es bei nur wenigen Wolken vielfach
sonnig. Auch die klassischen Nebelregionen im Südosten des Landes 
dürfen im Tagesverlauf nach Nebelauflösung mit Sonne rechnen. Auch am
Sonntag bleibt es bei einer ähnlichen Konstellation. Im Westen sind 
meiste dichte, kompaktere Wolken unterwegs, aus denen es zeitweise 
etwas Regen kann. Nach Osten hin gibt es weniger Wolken deutlich mehr
Sonnenschein. An den Alpen hält indes die stürmische Föhnlage an. 
Auch in den westlichen Landesteilen frischt der Wind zum Sonntag 
zunehmend auf. In den Mittelgebirgen wird es windig bis stürmisch. 
Die Höchstwerte liegen an beiden Tagen zwischen 13 und 19 Grad. "

Das erklärt M.Sc.-Met. Sebastian Altnau von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
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