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SXEU31 DWAV 191800

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Dienstag, den 19.10.2021 um 18 UTC

Markante Wettererscheinungen:
Zunehmender Wind mit Höhepunkt in der Nacht zum und am Donnerstag (Sturmlage).
Vorübergehend sehr mild bis warm, zum Freitag hin deutlich frischer.

Synoptische Entwicklung bis Freitag 12 UTC

Aktuell … liegen weite Teile Mitteleuropas unter einem breiten Höhenrücken,
der sich langsam aber sicher gen Osten verabschiedet. Damit gelangen wir im
Laufe der Nacht zum Mittwoch zunehmend auf die Vorderseite eines umfangreichen
LW-Troges über dem nahen Atlantik, dessen abgeschlossenes Drehzentrum noch mit
gebührendem Abstand westlich von Irland liegt. Folgerichtig dreht die
Höhenströmung bei uns zurück auf West bis Südwest, ohne dass dabei nennenswerte
Hebungsprozesse in Gang kommen. Im Gegenteil, die bis dato permanent vertretene
mitteltroposphärische WLA ebbt kommt von Westen her immer weiter ab bzw. kommt
ganz zum Erliegen.

Anders die Situation in der unteren Troposphäre, wo die bereits am Tage
begonnene WLA unvermindert andauert. Dabei gelangen wir in den breiten
Warmsektor einer Welle, die heute Mittag unweit von Schottland detektiert wurde
und sich in der Nacht vor der norwegischen Küste zu einem kleinen
abgeschlossenen Tief mausert. In der südlichen bis südwestlichen Strömung steigt
die 850-hPa-Temperatur bis zum Morgen auf Werte von rund 10°C im äußersten
Norden und bis zu 16°C im südlichen Alpenvorland. Von daher verwundert es nicht,
dass auch die nächtlichen 2m-Temperaturen auf hohem Niveau bleiben. Insbesondere
für die Nordhälfte und den Westen bedeutet das verbreitet Tiefstwerte zwischen
16 und 11°C, während es im windschwächeren Süden bei nochmals abgekoppelter
Grenzschicht teilweise auf 5°C oder noch etwas darunter abkühlt.

Noch ein paar Anmerkungen zu Wind und Wetter. Mit Durchschwenken der Warmfront
zieht der leichte Regen respektive Nieselregen im Laufe der Nacht ostwärts ab.
Dahinter bleibt es weitgehend trocken und von Westen und Südwesten her lockert
die Wolkendecke vielfach auf. Ganz im Süden bildet sich stellenweise noch mal
Nebel, die ganz große Nummer ohne Durchblick (also gebietsweise Sichtweiten
unter 150 m) scheint aber erst einmal durch zu sein. Weit interessanter
gestaltet sich die Gradientverschärfung im Warmsektor, die den Süd- bis
Südwestwind weiter aufbrisen lässt. Am eindrucksvollsten gelingt das einmal mehr
auf dem Brocken, wo es in Böen hochgeht auf bis zu Windstärke 11 Bft
(orkanartige Böen). Ansonsten kommen exponierte Kamm-, Kuppen- und Gipfellagen
auf 8 bis 9 Bft, einige Leelagen auf 7 Bft und die Nordsee nebst Inseln und
Küstenstreifen sowie Teilen SHs auf 7-8 Bft (die „8“ eher auf der
nordfriesischen Seite). An der Ostsee fällt der Wind aufgrund der meist
ablandigen Komponente schwächer aus als an der Nordsee, sprich, es treten nur
einzelne 7er-Böen auf.

Mittwoch … nähern sich der LW-Trog nebst eingelagertem Drehzentrum UK/Irland
sowie der Nordsee an, wobei die Hauptachse eine positiv geneigte Stellung
aufweist, sprich, nach Südwesten zurückhängt. Vorderseitig nimmt die diffluente
und zunehmend zyklonal konturierte südwestliche Höhenströmung immer weiter zu.
Am Abend verläuft ein Jetmaximum mit bis zu 130 Kt auf 300 hPa genau über
Nordwestdeutschland. Weiter südlich fallen die Höhenwinde zwar deutlich
schwächer aus, nichtsdestotrotz kommt an den Alpen eine leichte Föhntendenz auf.
Darüber hinaus kommt es zu dynamischen Hebungsimpulsen aufgrund
durchschwenkender kurzwelliger Troganteile und auch die von der Nordsee und
Benelux bzw. Frankreich sich nähernde Kaltfront kommt allmählich in die
Schlagzeilen. Die ganz große Dynamik allerdings geht ihr ab, weil sie aufgrund
ihrer weitgehend strömungsparallelen Exposition in ihrer Progression erheblich
limitiert ist.

Wie auch immer, an, aber auch schon vor der Front kommt es zunächst im Westen
und Nordwesten, wahrscheinlich noch im Laufe des Vormittags auf den gesamten
Norden und die Mitte sowie den Osten ausgreifend zu schauerartigen, aber nicht
allzu intensiven und auch nicht flächigen Regenfällen. Erst wenn im Verlauf des
Nachmittags bzw. zum Abend hin von Ostfrankreich her eine flache Welle an der
Kaltfront aufläuft, deutet sich für Teile Südwestdeutschlands (wahrscheinlich
Region Pfalz/Saarland/Südhessen/Kraichgau) eine leichte Intensivierung fernab
irgendwelcher Warnschwellen an. Aufgrund der fast sommerlich anmutenden
präfrontalen Rahmenbedingungen stellt sich gar die Frage nach Gewittern, die
aber von der Numerik vor und an der Front weiterhin mit „nein“ beantwortet wird
(nur ganz kleine Andeutungen von ICON-D2). Offensichtlich mangelt es an
ausreichend Labilität, um die notwendige Zutat CAPE zu generieren.

Anders hingegen die Situation am Nachmittag und Abend hinter der Front im Westen
und Nordwesten, wo erwärmte Meereskaltluft subpolaren Ursprungs einströmt. T850
geht auf Werte um 7°C, T500 auf rund -20°C zurück, was ausreicht, die Luftmasse
angemessen zu labilisieren. Und so verwundert es nicht, dass z.B. ICON und auch
IFS etwa 100 bis 200 J/kg CAPE anbieten, was für einzelne kurze Gewitter
hinreichend sein kann. Vor allem über und an der Nordsee scheint es eine leicht
erhöhte Wahrscheinlichkeit für konvektive Umlagerungen zu geben, was
möglicherweise einem flachen KW-Trog in der Höhe geschuldet ist. Egal, wenn es
knallt, gilt es vor allem auf den Wind zu achten. Erstens läuft zu dieser Zeit
das Jetmaximum genau über Nordwestdeutschland hinweg, zweitens – und wichtiger –
nehmen die niedertroposphärischen Höhenwinde merklich zu auf rund 50 Kt auf 850
hPa und nur wenig darunter auf 925 hPa. Entsprechend sollte man sich nicht über
Sturmböen 9 Bft als begleitendes Element zu den Gewittern wundern, zumal
aufgrund guter Scherungsbedingungen diese durchaus organisiert sein können (z.B.
in Form kleiner Linien). Starkregen von mehr als 15 l/m² innert kurzer ist trotz
solider PPW-Werte von 20 bis 25 mm nur wenig wahrscheinlich.

Gewitter hin, Organisation her, der Warnfokus wird am morgigen Mittwoch nicht
auf möglichen konvektiven Erscheinungen, sondern auf der Wind- und
Sturmentwicklung liegen. So legt der Süd-Südwestwind auf der Südflanke des
umfangreichen Tiefdrucksystems über Nordeuropa und dem nahen Atlantik weiter zu,
auch wenn das Flachland respektive tiefe Lagen noch immer vergleichsweise
glimpflich davonkommen. Okay, in der Nordwesthälfte nimmt die Anzahl an steifen
Böen 7 Bft schon merklich zu und je näher man der Nordsee und auch SH kommt,
desto eher kann auch eine stürmische Böe 8 Bft am Start sein. An den Küsten sind
Böen 8-9 Bft obligatorisch, wobei die Nord- gegenüber der Ostsee weiterhin in
der Vorhand ist (also stärkere Böen produziert). Sturmböen 9 Bft sind auch im
Norden von SH drin, während sie im höheren Bergland zum Standardrepertoire
gehören. Je nach Exposition sind auf einigen Mittelgebirgskuppen sogar schwere
Sturmböen bis Orkanböen 10 bis 12 Bft wahrscheinlich.

Zurück noch mal zum Wetter, das im Süden und Südosten fast schon spätsommerliche
Züge annimmt. So bleibt es dort bis zum Abend nicht nur weitgehend trocken, es
scheint auch für längere Zeit die Sonne. Dabei steigt die Temperatur in der
präfrontalen Subtropikluft (T850 11 bis 15°C) vielerorts auf außergewöhnlich
milde 18 bis 23°C. Mit Föhnunterstützung könnte am Alpenrand gar die 25°C-Marke
in greifbare Nähe rücken, aber nicht traurig sein, wenn es am Ende „nur“ 23 oder
24°C werden. In den übrigen Landesteilen wird es trotz Kaltfront und
zeitweiligen Regens ebenfalls alles andere als kühl, was durch Tageshöchstwerte
zwischen 16 und 21°C eindrucksvoll untermauert wird.

In der Nacht zum Donnerstag wandert der Jet (maximales FF auf 300 hPa zwischen
130 und 140 Kt) sehr langsam über Deutschland hinweg südostwärts, wobei er wie
die Höhenströmung allgemein zunehmend aufsteilt. Grund ist die Amplifizierung
des sich dem Kontinent nähernden LW-Troges. Mit dem Aufsteilen der Strömung hat
es die Kaltfront weiterhin schwer, Boden nach Südosten hin gutzumachen.
Wahrscheinlich ist eher eine weitere Wellenbildung, so dass der äußerste
Südosten bis zum Morgen wohl noch auf der präfrontalen Seite verbleibt, wo auch
der Regen och nicht ankommt. Ansonsten sorgen Welle(n) und Front im Süden vor
allem von BW bis hinauf nach Franken, evtl. noch bis nach Südthüringen und ins
Vogtland ausgreifend gebietsweise für üppige Regenfälle von 10 bis 15, teils um
20 l/m² innert 12 h. Ob es im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb
staubedingt für die von ICON13 und ICON6_Nest apostrophierten 25 bis 50 l/m²
reicht (lokal sogar noch etwas mehr), muss auch heute noch mit einem
Fragezeichen versehen werden, da es an externem Support mangelt. Mal sehen, ob
sich die Modelle am morgigen Mittwoch soweit annähern, dass frühzeitig eine
belastbare Warnung (oder auch nicht) herausgegeben werden kann.

Bei allem gebotenem Respekt, spannender als das Thema „Regen“ dürfte sich die
Wind- und Sturmentwicklung geben. Da geht es in der zweiten Nachthälfte so
richtig zur Sache, wenn nämlich von Nordfrankreich respektive dem Ärmelkanal her
eine sehr ausgeprägte (starke Krümmung der Isobaren), aber weitgehend offene
Welle via Benelux gen SH zieht. Um 06 UTC soll die Welle bzw. das Wellentief (es
wird eine geschlossene 982-hPa-Isobare simuliert) kurz vor der nordfriesischen
Nordseeküste liegen. Ausgeprägt mit einem veritablen Bodentrog kommt es auf der
Südflanke der Welle zu einer formidablen Gradientverschärfung, mit der von
Frankreich und BeNeLux her rasch ein Sturmfeld übergreift. Der Südwestwind
erreicht in tiefen Lagen in Böen Stärke 8 bis 9 Bft, selbst eine schwere
Sturmböe 10 Bft kann trotz zurückhaltender Berechnungen der EPS-Verfahren nicht
ganz ausgeschlossen werden. Auf den Bergen muss je nach Exposition bis zu
Windstärke 12 Bft gerechnet werden. Ausgespart vom Starkwind- bzw. Sturmfeld
bleiben bis zum Morgen der Nordosten und der Südosten sowie der äußerste Norden
inkl. Küste, wo der Wind im Laufe der Nacht mit Annäherung der Welle/Wellentief
vorübergehend merklich nachlässt.

Erwähnenswert ist auf alle Fälle noch ein signifikanter KW-Trog mit einem
ausgewachsenen PVA-Maximum auf seiner Vorderseite. Auf der kalten Seite der
Frontalzone bzw. des Jets läuft dieser aus dem sich regenerierenden Haupttrog
heraus und greift in der zweiten Nachthälfte auf den Westen und Nordwesten über.
Er sorgt dabei nicht nur für synoptisch-skalige Hebung, er spült zudem etwas
Höhenkaltluft heran (T500 um -23°C im Westen und Nordwesten), die trotz
sinkender 850-hPa-Temperaturen auf 4 bis 1°C für eine Labilisierung der
einströmenden subpolaren erwärmten Meereskaltluft sorgt. Bei noch etwas
zunehmenden niedertroposphärischen Höhenwinden (bis zu 55 Kt auf 925 hPa und je
nach Modell bis zu 70 Kt auf 850 hPa). Bei zu erwartenden konvektiven
Umlagerungen – wie immer sie bei weiterhin sehr hohen Scherwerten organisiert
sein werden – stehen Böen 8 bis 9 Bft, wenn nicht in Einzelfällen sogar schwere
Sturmböen 10 Bft auf der Karte. Zwar werden über der Deutschen Bucht
modellübergreifend höhere Regenmengen simuliert, trotzdem bleibt die
Starkregengefahr im Nordseeumfeld aufgrund der Mobilität möglicher Zellen eher
gering.

Donnerstag … schwenkt besagter KW-Trog unter Konturverlust rasch
ost-nordostwärts über den Vorhersageraum hinweg, bevor in den Nachmittagsstunden
ein weiteres, nicht ganz so scharf geschnittenes Exemplar von der Nordsee und
Benelux her auftaucht. Extrem eilig hat es auch unser Wellentief, das am Mittag
schon in Südschweden aufschlägt, um am Tagesende den Süden Finnlands zu
erreichen. Bis dahin hat es sich auf etwa 970 hPa vertieft (der Startwert in SH
am Morgen lag bei 982 hPa). Zunächst mal drückt uns das Tief noch deutlich
seinen Stempel auf, indem sich das Sturmfeld im Laufe des Vormittags zügig nach
Osten ausweitet. Dort sowie im Nordosten deutet sich unmittelbar an der
Südwestflanke des zum Tief gehörigen Bodentrogs noch eine kleine Intensivierung
des Sturms an, so dass einzelne Böen 10 Bft in tiefen Lagen etwas
wahrscheinlicher werden. Böen 8 bis 9 Bft sind garantiert und verbreitet am
Start, im höheren Bergland entsprechend mehr. Dahinter fächert der Gradient von
Westen her zwar etwas auf, gleichwohl bleibt der Südwest- bis Westwind prominent
unterwegs mit Böen 7-8 Bft, Küste und höhere Lagen 9 Bft, exponierte Kammlagen
darüber. Erst am späten Nachmittag bzw. in den Abendstunden ist eine spürbare
Abnahme zu verzeichnen, wenn man mal die Hochlagen sowie die Küsten außen vor
lässt.

Und sonst so? – Im Süden ziehen sich die frontalen Regenfälle mehr und mehr an
bzw. in die Alpen zurück und es lockert postfrontal auf. Im Norden verlagern
sich die konvektiv geprägten Niederschläge mit einzelnen Gewittern mit dem
ersten KW-Trog respektive dem Wellentief nach Osten. Bereits gegen Mittag folgen
von der Nordsee und BeNeLux her neue Regenfälle nach, die zum einen durch PVA
des o.e. zweiten KW-Troges, zum anderen durch die Annäherung einer weiteren
Kaltfront geschuldet sind. Diese gehört zum inzwischen ganz Skandinavien
überdeckenden Tiefkomplex und hat ihren Namen wohlverdient. Mit Winddrehung auf
West führt sie einen Schwall maritimer Polarluft zu uns, die im Gegensatz zur
Vorgängerluftmasse nun auf direkterem Wege zu uns stößt. T850 sinkt postfrontal
im Norden und Westen auf etwas unter 0°C ab, im Norden entwickeln sich einzelne
Schauer oder Gewitter. In 2 m Höhe geht die Temperatur in der neuen Luftmasse
auf 14 bis 11°C ab, ansonsten stehen noch mal milde 14 bis 18°C auf dem Zettel.

In der Nacht zum Freitag schwenkt der KW-Trog unter Vergrößerung der Wellenlänge
langsam ost-südostwärts. Gleiches gilt für die Kaltfront und den frontalen
Regen, der aber immer schwächer wird. Grund ist der überlagerte Druckanstieg und
ein von Westen zu den Alpen vorstoßender Bodenkeil, welcher der Kaltfront nicht
besonders gut schmeckt. Auf alle Fälle breitet sich postfrontal maritime
Polarluft (T850 0 bis -3°C aus), in der es besonders in Küstennähe noch zu
Schauern und vielleicht einzelnen Gewittern kommt. Dort bleibt auch der
westliche Wind lebhaft unterwegs mit Böen 8-9 Bft, konvektiv gestützt vielleicht
auch mal 10 Bft. Im Binnenland lässt der Wind weiter nach, einzig auf den Bergen
sind noch Böen 8 bis 10 Bft zu erwarten.

Freitag … verlagert sich die Hauptachse des Höhentroges langsam nach Osten,
was uns unter eine auf Nordwest drehende, zyklonal konturierte Höhenströmung
bringt. Im Bodendruckfeld verbringen wir den Freitag am Südrand der mehrkernigen
Tiefdruckzone über Nordeuropa. Der Gradient ist weiterhin leidlich bis solide,
so dass der aus westlichen Richtungen wehende Wind mit Unterstützung des
Tagesgags spürbar auffrischt mit Böen 7-8 Bft, an der Küste und in höheren Lagen
9 Bft. Etwas gemächlicher gibt sich der Wind im Süden, wo der zonal orientierte
Hochkeil eine Gradientauffächerung bewirkt.

Wettermäßig fällt anfangs an den Alpen noch etwas Regen, in höheren Lagen
Schnee. Ansonsten setzt sich im Süden zeitweise die Sonne durch. In der
Nordhälfte kommt es vermehrt zu Schauern (mit Graupel und im höheren Bergland
teils als Schnee) und einzelnen Gewittern. Mit Höchstwerten von 7 bis 13°C
werden die Temperaturen auf Normalmaß zurückgestutzt.

Modellvergleich und -einschätzung

Die Kongruenz der Modelllösungen ist relativ hoch, was per se erst mal
erfreulich ist. Die Windentwicklung bis morgen Abend ist warntechnisch
weitestgehend abgebildet. Was den Sturm in der Nacht zum bzw. am Donnerstag
angeht, gibt es noch kleine Detailfragen (z.B. simuliert IFS derzeit noch eine
Windstärke höher als ICON), die am Mittwoch aber hoffentlich geklärt werden
können. Auch der genaue Ablauf der konvektiven Prozesse ist noch nicht
vollständig in trockenen Tüchern.

Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Jens Hoffmann