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VHDL16 DWSG 281000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 28.09.2021, 11:30 Uhr

In der Nacht zum Mittwoch von Südwesten verbreitet Schauer und 
einzelne Gewitter. Am Mittwoch tagsüber windiges Schauerwetter. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf am häufigsten Sonne in den 
nördlichen Landesteilen. Meist trocken. Höchstwerte 14 Grad im 
höheren Schwarzwald bis 21 Grad lokal am Oberrhein. Schwacher Wind 
aus nordöstlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch rascher Wolkenaufzug und verbreitet Schauer
oder schauerartiger Regen und einzelne Gewitter. Überwiegend trocken 
wahrscheinlich im Nordwesten. Temperaturen auf 11 bis 7 Grad fallend.
Lokal mit Schauer-/Gewitterpassage starke bis stürmische Böen aus 
West. 

Am Mittwoch bei wechselnder Bewölkung wiederholt Schauer. 
Temperaturanstieg auf 14 Grad im Bergland bis 21 Grad im 
Oberrheingraben. Mäßiger Wind aus westlicher Richtung, in Böen 
auffrischend. Bei Schauern starke, vor allem in freien Berglagen auch
stürmische Böen. Am Feldberg einzelne Sturmböen.

In der Nacht zum Donnerstag rasch abklingende Schauer, dann gering 
bewölkt, gebietsweise auch klar und örtlich Nebel. Minima zwischen 9 
Grad am Bodensee und 3 Grad auf der Baar. In ungünstigen Bergtälern 
knapp über der Erdoberfläche lokal nahe 0 Grad. 

Am Donnerstag am Vormittag zum Teil nur zähe Auflösung von Nebel- und
Hochnebelfeldern. Am Nachmittag überwiegend heiter mit viel Sonne. 
Maxima von 13 Grad im Bereich der Alb bis 19 Grad am südlichen 
Oberrhein. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.  

In der Nacht zum Freitag gering bewölkt und örtlich Nebel. Minima 8 
bis 2 Grad. Im Süden vereinzelt bodennah Temperaturen um den 
Gefrierpunkt. 

Am Freitag nach Auflösung von Nebel und Hochnebel viel Sonne und 
trocken. Höchstwerte je nach Sonnenschein 17 bis 23 Grad. Schwacher 
südlicher Wind.

In der Nacht zum Samstag zunächst gering bewölkt, später von Westen 
dichte Wolken und gegen Morgen im Westen erste Tropfen. Tiefstwerte 
bei 11 bis 6 Grad. In exponierten Schwarzwaldlagen starke bis 
stürmische Böen aus Südwest.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 28.09.2021, 11:30 Uhr -
"Auf den Wetterkarten taucht es schon heute auf - Tief YOGI (nicht zu
verwechseln mit dem Ex-Fußball-Bundestrainer JOGI), und Tief YOGI 
sorgt morgen und übermorgen für eine recht windige Wetterepisode. 

Davor gestaltet sich der heutige Dienstag aber noch ruhig, ein Tag 
zum Durchschnaufen sozusagen. Zwischen Hoch LIOBA über Nordosteuropa 
und dem Azorenhoch, das namenlos ist, liegt Deutschland unter einer 
Hochdruckbrücke, auch wenn in der Osthälfte hier und da noch ein paar
Tropfen fallen. Aber auch dort wird es zunehmend freundlich - ein 
Zustand, den man in der Westhälfte schon kennt. So kann die Sonne 
versuchen, das Temperaturdefizit auszugleichen, das sich am heutigen 
Dienstag im Vergleich zum gestrigen Montag zeigt. Reichte es gestern 
noch recht verbreitet für Höchstwerte über 20 Grad (mit Spitzenwerten
von 24 Grad am Oberrhein), so werden es heute allenfalls lokal 
nochmal 20 Grad werden. Und da kann ein zusätzlicher Wärmeinput durch
die Sonne schon ganz angenehm sein. 

Am morgigen Mittwoch gibt es dann deutlich weniger Sonne - dafür aber
recht verbreitet Regen. Das liegt einerseits an einem "Regenbatzen", 
der in der kommenden Nacht aus den Alpen heraus bis nach 
Mitteldeutschland ausgreift, um dann morgen zur Ostsee weiter zu 
ziehen. Teils regnet es kräftig, und hier und da gibt es auch 
Gewitter. Dazu kommt ein Regenband, das im morgigen Tagesverlauf in 
den Westen und Nordwesten zieht - und eindeutig YOGIs Handschrift 
trägt. Diese Handschrift ist eine "windige", in der Westhälfte muss 
verbreitet mit steifen Böen Bft 7, lokal auch mit stürmischen Böen 
Bft 8 gerechnet werden. YOGI kreiselt dabei über die Nordsee, um in 
der Nacht zum Donnerstag in Schleswig-Holstein und Dänemark "an Land 
zu gehen". Das bedeutet nicht nur Sturmböen, sondern auch eine 
Winddrehung auf Nordwest, so dass der Wind unangenehm in die Deutsche
Bucht hineinweht (Infos über eventuelle Sturmflutwarnungen - falls 
diese notwendig werden sollten - unter www.sturmflutwarnungen.de - 
auch

im Hinblick auf ein weiteres kräftiges Sturmtief am kommenden 
Wochenende). 

Am Donnerstag füllt sich YOGI langsam auf und verlagert sich 
zögerlich nach Nord-Nordost in Richtung Oslofjord und 
Südwestschweden. Dabei wirkt die Verlagerungsgeschwindigkeit des 
Tiefs eher "verschlafen", während der Wind weiterhin forsch auftritt.
Steife Böen
(Stärke 7) in der Norddeutschen Tiefebene und stürmische Böen oder 
Sturmböen (Stärke 8-9) an den Küsten - YOGI macht ganz schön Wind. 
Und, wie heißt es doch gleich im Kinderlied "Hejo, spann' den Wagen 
an": "Denn der Wind treibt Regen übers Land" - da ist YOGI auch voll 
dabei, zumindest im Küstenumfeld und im angrenzenden Binnenland. Nur 
für den Süden Deutschlands reicht YOGIs Puste nicht aus. Dort weht 
der Wind nur schwach, es ist trocken, und gebietsweise zeigt sich 
auch die Sonne. 

Am Freitag bleibt es im Nordwesten und Norden windig und regnerisch, 
wogegen es in den übrigen Gebieten trocken bleibt und verbreitet 
sonnig wird. Dabei gehen die Höchstwerte am Donnerstag nochmal etwas 
zurück, um am Freitag wieder etwas anzusteigen. "

Das erklärt Dipl.- Met. Martin Jonas  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
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telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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