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VHDL16 DWSG 151000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 15.09.2021, 11:30 Uhr

Verbreitet Schauer oder schauerartiger Regen, einzelne Gewitter. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf stark bewölkt. Wiederholt 
Schauer, gebietsweise auch mehrstündig anhaltender Regen. Dazu 
landesweit einzelne Gewitter. Höchstwerte 19 Grad im Bergland und bis
25 Grad in den Niederungen. Meist schwacher Südwestwind mit frischen,
bei Gewittern starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt mit Regen oder Schauern. 
Einzelne eingelagerte Gewitter nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte 17 
bis 13 Grad. Bei Gewittern stürmische Böen. 

Am Donnerstag Sonne und Wolken, wiederholt Schauer und örtlich 
Gewitter, in Oberschwaben auch anhaltend regnerisch. Im Nordwesten am
Nachmittag nachlassender Niederschlag. Maxima bei 18 Grad im Bergland
und bis 23 Grad am Rhein. Schwacher westlicher Wind mit frischen 
Böen, bei Gewittern auch stürmischen Böen.

In der Nacht zum Freitag auch südlich der Donau allmählich 
abziehender Regen, sonst Auflockerungen und häufig Nebel. Tiefstwerte
12 bis 9 Grad.

Am Freitag nach Nebelauflösung Sonne und Quellwolken, überwiegend 
niederschlagsfrei. Zum Abend hin zunehmend heiter. Höchstwerte 17 
Grad im Bergland, bis 23 Grad in Baden. Schwacher Wind aus nördlichen
Richtungen.

In der Nacht zu Samstag gering bewölkt. Örtlich Nebel. Tiefstwerte 12
bis 8 Grad. 

Am Samstag nach Auflösung von Nebelfeldern wolkig und meist trocken. 
Maxima von 17 Grad im Bergland bis 23 Grad im Rheintal. Schwacher 
Wind aus Nordost.

In der Nacht zu Sonntag gering bewölkt, niederschlagsfrei. Minima 12 
bis 8 Grad. 

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 15.09.2021, 11:30 Uhr -
"Das kleinräumige Tief ROLAND, das heute über der Deutschen Bucht und
über dem Nordwesten Deutschlands nach Nordosten zieht, gestaltet das 
Wetter deutlich regnerischer als dies in den vergangenen Tagen der 
Fall war. Anders gesagt: Bei dem Wetter schickt man keinen Hund vor 
die Tür. Wobei: An Oder und Neiße und im Südosten Bayerns kann das 
Herrchen oder Frauchen beim "Gassigehen" bis in den Nachmittag und 
Abend hinein auf den Regenschirm verzichten, denn dort kommt der 
Regen erst recht spät (Oder und Neiße) oder wohl überhaupt nicht 
(Südostbayern) an. In den übrigen Regionen werden wohl viele Hunde 
enttäuscht, die sich auf einen ausgiebigen Spaziergang gefreut haben.
Es sei denn, Herrchen und Frauchen überwinden sich - oder finden eine
längere Regenlücke. 

Dabei sind die Höchsttemperaturen von der Lausitz bis zum Inn sogar 
noch sommerlich mit Werten über 25 Grad, ansonsten ist mäßig warm 
wohl die richtige Formulierung. 

Ab Morgen hat ROLAND dann für den Rest der Woche ein lauschiges 
Plätzchen gefunden. Er macht es sich über der westlichen Ostsee 
gemütlich. Das bedeutet an den Küsten und im Küstenumfeld, zumindest 
zeitweise, eine mäßige bis frische Brise mit einzelnen starken Böen. 
Da heißt es für die Strandurlauber, einen guten Windschutz 
aufzubauen. So man denn überhaupt zum Strand will, denn oftmals ist 
es wechselnd oder sogar dicht bewölkt, und nach eventuellen Schauern 
oder sogar einzelnen Gewittern muss man auch noch Ausschau halten. 
Also insgesamt Tage, an denen man wohl guten Gewissens den Friesentee
dem Frisbee vorziehen kann. 

Der große Rest der nördlichen Landesteile ist ab dem morgigen 
Donnerstag bezüglich des Regens dann aber in der "Vorhand", will 
heißen es bleibt meist trocken. Da die Front von Tief ROLAND den 
Norden Deutschlands in der kommenden Nacht nach Osten verlässt, wird 
es zwar nicht durchweg freundlich, aber bei wechselnden 
Bewölkungsmustern meist trocken - und das bis ins Wochenende hinein. 
Das eröffnet natürlich Möglichkeiten für Freizeit, Heim und Garten - 
auch wenn die Temperaturen allmählich zurückgehen und am Sonntag nur 
noch im Emsland die 20-Grad-Marke erreicht wird. 

Der Süden ist dagegen in den kommenden Tagen am ehesten von einer 
echten "Wetterentwicklung" geprägt. Und auch dort hat ROLAND seine 
Finger im Spiel. Denn während seine Front über dem Norden, wie ober 
erläutert, rasch nach Polen zieht, legt sie sich über dem Süden im 
wahrsten Sinne des Wortes "quer". Meteorologisch heißt das, dass die 
Front schleift und sich dadurch nur sehr langsam verlagert. So regnet
es morgen früh noch zwischen Main und Alpen, nachmittags dann noch 
zwischen Baden, Mittelfranken und Alpen, in der Nacht zum Freitag 
dann noch zwischen Donau und Alpen. Mit anderen Worten: Über dem 
Süden trocknet es von Norden her ab, was aber auch bedeutet, dass es 
an den Alpen länger andauernd (bis in den Freitag hinein) regnet. 
Auch dort haben Urlauber also ein "Freizeitgestaltungsproblem" - 
wobei dort dann vielleicht "Maß" statt "Mountain" bedeutet.  "

Das erklärt Dipl.-Met. Martin Jonas  von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


Hinweis:
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