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VHDL16 DWSG 131000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 13.08.2021, 11:30 Uhr

Sonne und Wolken. Vor allem im Süden einzelne Gewitter. Sehr warm bis
heiß. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag meist trocken und häufig Sonne. Am Nachmittag vor allem 
im Süden auflebende Schauer- und Gewittertätigkeit. Höchstwerte 27 
Grad im Bergland und 32 Grad an Rhein, Neckar und Tauber. Schwacher 
bis mäßiger Westwind, in Böen auffrischend. Bei Gewittern Sturmböen 
wahrscheinlich.

In der Nacht zum Samstag insbesondere im Südosten noch Schauer, 
anfangs auch Gewitter. Sonst gering bewölkt und trocken. Tiefstwerte 
19 bis 14 Grad. 

Am Samstag meist heiter, im Südosten jedoch auch höherreichende 
Quellwolken mit Schauerneigung. Insbesondere im Allgäu und auf der 
Alb am Nachmittag und Abend Möglichkeit für einzelne Gewitter. 
Temperaturanstieg auf 26 Grad im höheren Bergland bis 31 Grad an 
Ober- und Hochrhein. Nordwestlicher schwacher Mittelwind, in Böen 
auffrischend. 

In der Nacht zum Sonntag gering bewölkt und überwiegend trocken. 
Tiefstwerte zwischen 18 und 12 Grad. 

Am Sonntag nochmals viel Sonnenschein, im Tagesverlauf vor allem über
dem Bergland Quellwolken und später auch ein paar Schauer oder 
Gewitter. Höchstwerte 27 Grad in den höchsten Lagen und 31 Grad am 
Rhein. Meist schwacher Westwind, in Böen frisch bis stark.

In der Nacht zum Montag gering bewölkt, vor allem im Süden wolkig und
einzelne Schauer. Tiefstwerte 20 bis 14 Grad.

Am Montag zunehmende Quellbewölkung und örtlich Schauer und Gewitter.
Höchstwerte bei 20 Grad im Bergland bis 26 Grad in den Niederungen. 
Mäßiger Westwind mit starken, in exponierten Schwarzwaldlagen auch 
stürmischen Böen.

In der Nacht zum Dienstag überwiegend stark bewölkt und schauerartig 
verstärkter Regen. Tiefstwerte von 15 bis 9 Grad. In höchsten 
Schwarzwaldlagen starke bis stürmische Böen aus West.  

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 13.08.2021, 11:30 Uhr -
"Zwischen Hoch ELFI über Südosteuropa und Tief KURT über 
Nordwesteuropa fließt mit westlicher Strömung vor allem in die 
Südhälfte nochmals ein Schwall sehr warme und feuchte Luft ein. In 
der Nordhälfte ist die Luftmasse nicht ganz so warm.

Nachdem am heutigen Morgen vor allem von Nordbaden bis nach Franken 
sowie in Teilen Südbayerns die Menschen durch teils laute und 
krachende Donnerschläge aus dem Schlaf gerissen wurden, drohen auch 
am Nachmittag über der Südhälfte einzelne Schauer und Gewitter. Auch 
lokale Unwetter mit Platzregen und Hagel sind nicht ausgeschlossen. 
Es dominiert dabei ein schwülwarmer Wettereindruck mit Höchstwerten 
teils über 30 Grad. Auch im Osten sind bis 32 Grad möglich. Im 
Nordwesten wird es mit 20 bis 26 Grad etwas weniger warm und hier 
tummeln sich auch mehr Wolken am Himmel, während sich sonst die Sonne
häufig längere Zeit zeigen kann. Schauer und Gewitter bilden in der 
Nordhälfte die Ausnahme.

Am Samstag schaut der Norden des Landes etwas in die Röhre, denn bei 
Höchstwerten zwischen 19 und 23 Grad, vielen Wolken und einzelnen 
Schauern kommen kaum Sommergefühle auf, während im Rest des Landes 
bei 24 bis 32 Grad und viel Sonnenschein bestes Badewetter herrscht. 
Einzig am Alpenrand lohnt sich der Blick zum Himmel, denn hier türmen
sich teils hochreichende Quellwolken auf, die sich zu heftigen 
Schauern und Gewittern ausbauen können.

Am Sonntag bleibt uns die Wetterzweiteilung erhalten. Während es im 
Norden wechselhaft und allenfalls mäßig warm wird, kann sich sonst 
die Sonne mit jedem Kilometer weiter nach Süden häufiger zeigen. 
Südlich der Donau ist das Gewitterrisiko jedoch erhöht und lokal sind
wiederum Unwetter möglich. Im Norden reicht es nicht mal für einen 
Sommertag (Höchstwert über 25 Grad), während im Süden häufig die 
30-Gradmarke geknackt wird und somit ein heißer Tag ins Haus steht.

Zum Start in die neue Woche gibt dann der Frühherbst vor allem im 
Norden und Westen eine erste Visitenkarte ab. Es wird dort sehr 
wechselhaft, windig und mit Höchstwerten um die 20 Grad auch nicht 
sonderlich warm, wobei sich die Luft durch den Wind sogar noch kühler
anfühlt. Im Süden und Osten reicht es am Montag immerhin noch für 24 
bis 28 Grad, aber hier stehen örtlich teils kräftige Gewitter auf dem
Programm. Am Dienstag wird es auch dort mit nur noch knapp über 20 
Grad deutlich kühler.

Auch im weiteren Verlauf der Woche schaut es deutschlandweit nicht 
nach einem Sommercomeback aus. "

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
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