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VHDL16 DWSG 011000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 01.08.2021, 11:30 Uhr

Im Südosten Dauerregen. Im Tagesverlauf einzelne Gewitter. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und am Nachmittag im Süden und Osten noch zeitweilig 
Regen, im Nordwesten bereits Auflockerungen und einzelne Schauer und 
Gewitter, zum Abend auch nach Osten fortschreitend. Maxima 14 Grad im
Bergland und bis 23 Grad am nördlichen Oberrhein. Schwacher Wind aus 
Südwest, lokal in Böen auffrischend. Bei Gewittern stürmische Böen.

In der Nacht zum Montag wechselnd bis stark bewölkt und einzelne 
Schauer. Stellenweise Nebel. Minima 14 bis 8 Grad.

Am Montag Wechsel von Wolken und sonnigen Abschnitten. Im 
Tagesverlauf örtlich Schauer und einzelne Gewitter, im Süden meist 
trocken. Höchstwerte bei 17 Grad im Bergland und bis 23 Grad an 
Oberrhein, Neckar und Tauber. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer
oder starker westlicher Wind.

In der Nacht zum Dienstag letzte Schauer, danach bei wechselnder 
Bewölkung trocken. Tiefstwerte 14 bis 8 Grad.

Am Dienstag wechselnd bewölkt, bereits am Vormittag von Westen 
örtlich Schauer und Gewitter. Maxima 15 Grad im Bergland und bis 23 
Grad in den Niederungen. Schwacher Südwestwind, örtlich in Böen 
auffrischend. Bei Gewittern Sturmböen.

In der Nacht zum Mittwoch nachlassender Niederschlag, nachfolgend 
gering bewölkt. Minima 14 bis 8 Grad. 

Am Mittwoch stark bewölkt, im Tagesverlauf örtlich Schauer. Maxima 16
Grad im Bergland und bis 23 Grad im Kraichgau und an der Tauber. 
Schwacher Wind aus westlichen Richtungen, teils frische Böen.

In der Nacht zum Donnerstag wolkig und zeitweise Regen. Minima bei 14
bis 8 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 01.08.2021, 11:30 Uhr -
"Die Tiefdruckgebiete geben sich über Mitteleuropa weiter die Klinke 
in die Hand, sodass in den kommenden Tagen weiterer Regennachschub 
bei nur mäßig-warm temperierten Luftmassen garantiert ist. Eine Wende
ist vorerst nicht in Sicht, womit die "Hundstage", also die 
gewöhnlich heißesten Tage des Jahres zwischen dem 23. Juli und dem 
23. August, zum Leid der Freibadenthusiasten und zur Freude der Fans 
kühleren Sommerwetters weiterhin ohne Hitze auskommen müssen.

Zum Wochenanfang sorgt ein Ausläufer des Tiefs FERDINAND mit Zentrum 
über Finnland für den Regennachschub, der sich vor allem auf die 
Mitte des Landes konzentriert und der lokal mit Licht- und 
Toneffekten von Gewittern garniert ist. Aber auch im Süden und an den
Küsten bleibt es wohl nicht komplett trocken. Die Temperaturen ändern
sich bei anhaltender Zufuhr mäßig-warmer Atlantikluft bei 
Höchstwerten von 19 bis 24 Grad nicht wesentlich. Damit wird den 
allermeisten Landesteilen sogar ein Sommertag mit einer 
Höchsttemperatur von 25 Grad oder mehr verweigert. Immerhin bläst der
Wind nicht mehr so kräftig wie zum Teil noch in den Vortagen.

Für den Rest der Woche stehen unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss 
jeden Tag Schauer und Gewitter auf dem Programm, die sich vor allem 
mit dem Tagesgang zum Nachmittag hin entwickeln. Wo genau wann 
wieviel Regen dabei fällt, ist im Detail noch nicht vorhersehbar. So 
wird es immer wieder auch mal längere trockene Phasen geben, bevor 
der nächste Schauer oder das nächste Gewitter aufzieht. Der Norden 
bekommt am Dienstag und Mittwoch wohl eine größere Regenpause, dafür 
aber längeren Sonnenschein. Und die Temperaturen? Ein Satz mit X, es 
ändert sich nichts. Die Nächte laden dafür mit meist niedrigen 
zweistelligen Temperaturen zum Lüften ein, denn die nächste 
Hitzewelle kommt bestimmt. Fragt sich nur wann?"

Das erklärt Dipl.-Met. Simon Trippler von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
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