SYNOPTISCHE UEBERSICHT MITTELFRIST ausgegeben am Sonntag, den 15.11.2020 um 10.30 UTC

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 15.11.2020 um 10.30 UTC

Norden teils stürmisch. Bei sinkender Schneefallgrenze sukzessive kälter. Nächte
zunehmend frostig, regional Glätte.

Synoptische Entwicklung bis zum Sonntag, den 22.11.2020

Diese Mittelfrist wird geprägt von großen Unsicherheiten, was sich innerhalb der
Numerik durch vergleichsweise große Inkonsistenzen von Modelllauf zu Modelllauf
zeigt. Auf jeden Fall kommt aber nun etwas Fahrt in die „Wetterküche“.

Der Polarwirbel, bisher recht stramm, schwächt sich nun vorübergehend ab, was
vor allem den Polarwirbel in der Troposphäre, anfangs jedoch auch abgeschwächt
den Polarwirbel in der Stratosphäre betrifft. Was diese Abschwächung hervorruft
ist schwer auszumachen, allerdings gab es seit Anfang November über
Skandinavien/westlich vom Ural wiederholt mehr oder weniger stark polwärts
gerichtete Blockierungslagen mit schwachen Wärmeflüssen und selbiges kann auch
vom asiatischen Sektor berichtet werden. Entsprechende Konvergenz der Flüsse
nördlich von 50/60 Grad sorgen für eine Abschwächung des Polarwirbels im Niveau
der Troposphäre. Die Mitte Oktober verstärkt und Anfang November abgeschwächt
stattgefundene Kopplung beider Wirbel scheint nun für den Großteil der
Mittelfrist nicht mehr gegeben, bevor in der erweiterten Mittelfrist wieder eine
Kopplung/Intensivierung zu erkennen ist.

Das bisher im Grenzbereich von Troposphäre und Stratosphäre dominante
Wirbelzentrum über dem kanadisch-arktischen Archipel schwächt sich zum Beginn
der Mittelfrist ab und bildet ein zweites Zentrum (Dipolstruktur) über der
Ostsibirischen See / Laptewsee aus, welches in der erweiterten Mittelfrist zum
dominanten Zentrum wird. Selbiges gilt auch für die Stratosphäre, allerdings
„eiert“ das Wirbelzentrum die Mittelfrist über vorübergehend etwas stärker nach
Grönland, sodass im atlantisch-europäischen Sektor etwas mehr „Schub“ ins Spiel
kommt. Dabei wird vorderseitig einer markanten Geopotenzialerhöhung in der
oberen Troposphäre/unteren Stratosphäre über dem nordatlantischen Sektor (in
Form einer antizyklonal brechenden Welle) ein barotroper/schwächelnder Trog nach
Europa gedrückt, der sich auch im Geopotenzialfeld der mittleren Troposphäre
wiederfindet und der unter Abschwächung nach Osten geführt wird. Wie bei solch
einem Wellenbrechen zu erwarten mündet diese Entwicklung in einer andauernden
Zonalisierung der Strömung über dem Nordatlantik (positive NAO, gestützt durch
eine eng gebündelte Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion vom letzten IFS-EPS Lauf).

Aus den Tropen kommt trotz einiger Wirbelstürme kein direkter Input für die
Außertropen und auch die MJO bewegt sich bezüglich Intensität/Lokalität im
ineffektiven Bereich mit Blick auf einen möglichen Einfluss auf unsere
Mittelfrist.

In der erweiterten Mittelfrist deutet sich mit der Verlagerung des sich
intensivierenden Polarwirbels in der Stratosphäre erneut ein Flattern der
Strömung über dem europäischen Sektor in der oberen Troposphäre/unteren
Stratosphäre an, womit der Weg frei wäre für Blockierungslagen (aktuell mehr im
skandinavischen Sektor favorisiert). Inwieweit diese Blockade oder die weiterhin
zonale Strömung über dem Nordatlantik das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen
bleibt abzuwarten, wenngleich vom IFS-EPS aktuell der positive NAO-Einfluss
favorisiert wird (u.U. in Form einer winkelförmigen Westlage?). Fakt ist jedoch,
dass über Russland und weiten Bereichen Sibiriens während der Mittelfrist
jegliche Kälte wiederholt ausgeräumt wird und es der teils vorhandenen
Schneedecke wieder an den Kragen geht, sodass selbst bei einer Blockierung
vorerst nur schwer zu erkennen ist, wo die echte Winterkälte herkommen soll. Bis
auf Weiteres muss man sich mit der durch das Nordmeer / den Nordatlantik
modifizierten Luftmasse begnügen.

Was bedeutet das nun für das Wetter in Mitteleuropa/Deutschland während dieser
Mittelfrist, die sich vom Mittwoch, den 18. November bis Sonntag, den 22.
November erstreckt.

Zum Mittelfristbeginn versucht nochmal der Spät-Spätherbst zu punkten, denn zu
dem Zeitpunkt liegen wir noch direkt im Einflussbereich positiver
Geopotenzialanomalien, die sich von den Azoren über Mitteleuropa bis in den
asiatischen Sektor erstrecken. Nach Nebelauflösung (im Südosten wohl in
prädestinierten Regionen zäher) scheint die Sonne von einem teils wolkenlosen
Himmel und es bleibt trocken. Mit 13 bis 17 Grad im Westen wird es mal wieder
ausgesprochen mild und auch sonst kann man sich bei zweistelligen Höchstwerten
nicht beklagen (Ausnahme die Nebelregionen).
In der Nacht zum Donnerstag erfasst eine Kaltfront den Westen und Nordwesten mit
etwas Niederschlag, wobei der Kontrolllauf etwa am Westrand der Memberschar
liegt, sodass ein etwas zügigeres Übergreifen auf Deutschland nicht
ausgeschlossen werden kann (entgegen dem aktuellen Trend der IFS-Prognosen, die
eine geringe Verlangsamung andeuten). Wichtig wäre die „timing“ Frage bei
winterlichen Temperaturwerten in Bezug auf Glätte – so hat das jedoch nur
kosmetische Bewandtnis. Im Süden und Osten bleibt es neben Nebelfeldern klar und
trocken und dort muss auch mit Frost in Bodennähe gerechnet werden, während wir
sonst im Westen/Norden im soliden einstelligen Bereich verweilen.

Am Donnerstag werden wir mit einer Kaltfrontpassage wieder in die Realität
geholt. Die Kaltfront zieht von West nach Ost über Deutschland hinweg und
erfasst abends/in der Nacht zum Freitag auch die Alpen. Gesteuert wird diese
Front von einem Tiefdruckkomplex über Schottland/Großbritannien und über der
Nordsee, das durch Interaktion zahlreicher eigenständiger Tiefdruckwirbel bisher
schwer von der Numerik erfasst wird (hohe Memberstreuung in dem genannten
Bereich mit variabler Positionierung mehrerer Zentren). Von Interesse ist das,
weil rückseitig des Tiefdruckkomplexes in der Nacht zum Freitag eine weitere
(teilokkludierte) Kaltfront (oder markanter Bodentrog) von der Nordsee auf den
Nordwesten Deutschlands übergreifen sollte. Beide Fronten bringen überschaubare
Niederschlagsmengen mit Spitzenwerten im Alpenvorland von rund 10 l/qm/24h.
Etwas spannender wird da jedoch die Lage der Schneefallgrenze, die postfrontal
der erste Kaltfrontpassage von über 2000 m auf rund 1200 m stürzt und
postfrontal der zweiten Kaltfront auf unter 600 m zurückgeht. Damit fällt nicht
nur inneralpin oberhalb von grob 1000 m Neuschnee (orografisch forciert regional
auch tiefer ausgreifend), sondern es kann auch im Verlauf der Nacht entlang der
nördlichen zentralen Mittelgebirge oberhalb von 800-600 m etwas Schnee fallen.
Die Höchstwerte liegen im Südosten nochmals bei rund 15 Grad, bevor sie
postfrontal auf niedrige zweistellige Werte zurückgehen und dank der
durchmischen Luftmasse ist Nachtfrost (Luftfrost) kein Thema.

Am Freitag erfolgt die Höhentrogpassage und in der labilisierten Luftmasse
treten zahlreiche Schauer auf, die je nach Höhenlage als Regen, Graupel oder
Schnee(regen) fallen. Die Schneefallgrenze pendelt von Nord nach Süd zwischen
600 und 1000 m, wobei es im Alpenstau auch längere Zeit regnen und schneien
kann. Mit wenigen Litern fallen aber selbst in den Staulagen die
Niederschlagsmengen überschaubar aus. In der Nacht zum Samstag steigt der
Bodendruck und es wird teils klar oder neblig/hochneblig trüb. Letzter Schnee,
dann bis in tiefe Lagen, fällt im Alpenstau. Nach einstelligen Höchstwerten
droht in der Nacht zum Samstag abgesehen vom Norden vielerorts eine Nacht mit
leichtem Luftfrost und Glätte sollte regional trotz des warmen Bodens ein
(Warn)thema sein.

Am Samstag erfasst uns der nächste Höhenkeil von Westen mit höhenmilder Luft.
Klingt nach Nebel/Hochnebel in vielen Regionen, doch die Luftmasse ist insgesamt
recht trocken, sodass die Hoffnung auf etwas Sonnenschein nicht begraben werden
sollte. Selbst die MOS-Vorhersage sieht im Westen, Südwesten und über der Mitte
Potenzial für etwas Sonne. Inwieweit eine Warmfront den Nordwesten mit etwas
Niederschlag und Wolken erfasst muss noch abgewartet werden – die Member zeigen
hier alles, aber keine Einigkeit. Je nach Sonnen-/Nebel- oder Wolkenanteil kann
über der Mitte und dem Süden regional ein Dauerfrosttag nicht ausgeschlossen
werden, während sich das Thermometer im Nordwesten auf 5 oder 6 Grad quält. Als
Randnotiz: Die Nacht zum Sonntag wird abgesehen vom Nordwesten frostig.

Am Sonntag erfasst den Norden und Westen eine schleifende und teilokkludierte
Front mit etwas Niederschlag und sie kommt in der Nacht zum Montag zögernd nach
Südosten voran. Sollte dieses Frontensystem in der Tat so nach Deutschland
ziehen wäre das Thema „Glätte“ zum ersten Mal überregional ein Thema, wenngleich
der Boden noch alles andere als winterliche Werte aufweist. Nach Süden und Osten
verläuft der Sonntag teils bewölkt, teils sonnig und trocken mit zum Vortag
unveränderten Temperaturwerten (im Nordwesten mit etwas höheren Maxima).

In der erweiterten Mittelfrist steigt der Bodendruck/das Geopotenzial erneut,
sodass von einer ruhigen Wetterlage ausgegangen werden könnte – wenigstens nach
diesem det. Lauf.

Erwähnt werden sollte noch der von Südwest auf West, später auf Nordwest
drehende Wind, der von Mittwoch bis Freitag im Küstenumfeld stark böig, am
Donnerstag strichweise auch stürmisch weht und dann mit voller Sturmstärke im
Küstenumfeld. Exponierte Berggipfel kommen am Donnerstag ebenfalls in den Genuss
von Sturmböen, wobei sich der Brocken wohl mit 11-er Böen die „Windkrone“
aufsetzen darf. Grund für diese Windverschärfung ist die Tiefdruckpassage von
Schottland nach Südfinnland. Von der Geometrie des Tiefdruckgebietes hängt ab,
wie effektiv die Sturmböen auch ins norddeutsche Binnenland ausgreifen können
(siehe u.a. GFS). Zum Wochenende war es das schon wieder, sieht man von Windböen
und einzelnen stürmischen Böen im direkten Küstenumfeld/auf exponierten
Berglagen ab.

Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs

Die bisher stabile Großwetterlage wird nun vorübergehend etwas progressiver.
Dabei wird die Keil-/Trogpassage am Mittwoch und Donnerstag weiterhin gut
erfasst, wenngleich der Trog sukzessive schwächer gerechnet wird.
In der Folge wird eine erneute Keilaufwölbung zum Samstag sehr unsicher
gerechnet, was u.a. der variablen Handhabung eines Sturmtiefs südlich von Island
geschuldet ist. Nach dem aktuellen IFS-Lauf dürfte zum Sonntag eine Front etwas
zügiger Deutschland erreichen, aber auch diese Tendenz ist weiterhin nicht in
trockenen Tüchern. Man kann aber sagen, dass nach Abzug des Troges am Freitag
ein vorübergehend stabilerer Samstag zu erwarten ist (inklusive
Grenzschichtproblematik), bevor es am Sonntag von Westen wieder wechselhafter
wird.

Vergleich mit anderen globalen Modellen

Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Vergleich der internationalen Globalmodelle.
Die Trogpassage von Donnerstag auf Freitag zeigt ICON am schnellsten, wobei
GFS/IFS diesen langsamer und mit leicht positiver Achsenneigung nach Deutschland
bringen.
Während ICON am Freitag bereits den nächsten Keil nach Deutschland schiebt
überwiegt bei GFS/IFS noch die Höhentrogpassage mit deutlich wechselhafterem
Wetter. Zum Samstag nähern sich die Modelle etwas an und zeigen über
Mitteleuropa einen Höhenkeil, allerdings mit stark abweichender Position der
Keilachse. Nach GFS könnten somit bereits am Samstag neue Fronten auf
Deutschland übergreifen, wovon ICON/IFS nichts wissen wollen. In der Folge
streuen die Modelle weiterhin stark, tendenziell wird aber eine zonale
Strömungsausrichtung gezeigt mit einem stabileren Süden und einem
wechselhafteren Norden.

Bewertung der Ensemblevorhersagen

Die Mittelfrist beginnt mit 3 Clustern (klimat. Regime „NAO positiv“ und dem
Kontroll- und det. Lauf im zweiten Cluster). Überall wird die positive
Geopotenzialanomalie von Südwesteuropa bis teils nach Asien reichend gezeigt und
Deutschland mitten drin. Da gibt es nicht viel zu berichten.

In der Folge (Donnerstag bis Samstag) verbleiben wir bei 3 Clustern mit einem
Überhang des klimat. Regimes „positive NAO“. Kontroll- und det. Lauf verbleiben
im zweiten Cluster. Dabei ergeben sich eklatante Unsicherheiten bei dem ostwärts
schwenkenden Langwellentrog, der im ersten Cluster kräftig, im zweiten deutlich
schwächer und im dritten Cluster schwach und zügiger gezeigt wird. Zwar zeigen
mehr als 2/3 der Cluster die langsamere und positiv geneigte Passage des
Langwellentroges, doch bei so viel Uneinigkeit auch bezüglich der Intensität
ergeben sich größere Unsicherheiten (z.B. Wie schnell erfolgt die Trogpassage? /
Kommt es zu einem Abtropfvorgang und das nicht nur über dem zentralen
Mittelmeer? etc.). Auch die Frage, ob sich zum Wochenende über Skandinavien
erneut anormal hohes Geopotenzial aufbaut beeinflusst die Verlagerung dieses
Troges. Dies hat Auswirkungen besonders auf den Samstag, der entweder bereits
unter Keileinfluss stabiler, oder unter den Resten des Troges labiler verläuft.

In der erweiterten Mittelfrist bauen sich diese Unsicherheiten rasch auf, was
sich zwar weniger in der Clusteranzahl widerspiegelt (3), sondern viel mehr in
der sehr divergenten Handhabung möglicher blockierender Keillagen. Mit der
Verlagerung des Polarwirbels und der sich über Europa abschwächenden
Höhenströmung ergeben sich leider diese gravierenden Diskrepanzen, sodass aus
heutiger Sicht noch keine Tendenz abgegeben werden kann, wohin die Reise geht.

Die Meteogramme zeigen nach einer Spitze zur Wochenmitte mit Temperaturwerten
teils über dem 90-iger Perzentil der Klimatologie einen stetigen Abwärtstrend
auf grob klimatologisch normale Werte. Beim Wind ist vor allem im Norden
(Beispiel Hamburg) ein deutlicher „peak“ zu erkennen mit einigen Membern im
vollen Sturmbereich. Nach Süden zu nimmt dieser Wert rasch ab. Niederschläge
werden ab Donnerstag wiederholt gezeigt und auch das Minimum am Samstag ist in
der Memberschar nicht komplett trocken (siehe Ausführungen bei der
Clusteranalyse).
Die Memberschar der 850 hPa Temperatur und des 500 hPa Geopotenzials ist bis
Donnerstag eng gebündelt und streut in der Folge stark.

Die ENS zeigen eine ähnliche Entwicklung, deuten jedoch in der erweiterten
Mittelfrist einen kräftigeren Erwärmungstrend an als IFS-EPS.

Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen

WIND/STURM:
IFS-EPS zeigt am Donnerstag über der Deutschen Bucht Wahrscheinlichkeiten von
mehr als 30% für schwere Sturmböen (Bft 10) und einzelne Member deuten auch im
Binnenland (Niederrhein bis Schleswig-Holstein) mit 10-20% strichweise
Sturmböenpotenzial (Bft 9) an. Zum Freitag nehmen die Spitzenwerte überall ab,
das Gesamtbild wirkt jedoch verwaschener mit deutschlandweit lokalen Hinweisen
für Bft 8-9 Böen. Dies hängt wohl an der unterschiedlichen Handhabung des
Langwellentroges. Aus aktueller Sicht betreffen Sturmböen dann nur noch die
Küsten und die Gipfellagen.

COSMO-LEPS zeigt am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag ähnliche Signale und
regionale Schwerpunkte mit 10-20% für Bft 9 Böen über dem Norden von
Deutschland. Höhere Bft-Werte werden über der Deutschen Bucht angedeutet.

Summa summarum ist die finale Intensität dieses Windereignisses noch nicht
abschließend geklärt und auch im norddeutschen Binnenland sind Sturmböen
denkbar. Sturm über der Deutschen Bucht ist hingegen als sicher einzustufen.

GEWITTER:
Über der Deutschen Bucht sind am Donnerstag einzelne Gewitter mit Sturmböen
möglich.

FROST:
Ab der Nacht zum Samstag muss abgesehen vom Norden und Westen überall mit
leichtem (nächtlichem) Luftfrost gerechnet werden.

SCHNEE/GLÄTTE:
Warnwürdiger Neuschnee beschränkt sich aus heutiger Sicht eher auf den
Alpenstau. Die Mengen entlang der Mittelgebirge deuten eher auf nächtliche
Glättewarnungen hin, wobei jedoch ein schnelleres Vorankommen der zweiten Front
in der Nacht zum Freitag den nördlichen zentralen Mittelgebirgen auch eine
kleine weiße Überraschung bescheren könnte – wenn alles passt.
Ob in der Nacht zum Montag mit Frontpassage überregional Glätte ein Thema werden
könnte ist noch sehr unsicher.

NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag muss besonders im Süden und über der Mitte teils mit
dichtem Nebel gerechnet werden. In der Nacht zum Samstag und Sonntag tritt
dieser gebietsweise im Westen und über der Mitte auf.

Der EFI zeigt abseits der zunächst anormal hohen Temperaturwerte am Mittwoch und
Wind am Donnerstag/Freitag (EFI bei 0.5-0.6) im äußersten Norden keine Signale
für vom Modellklima abweichende Ereignisse.

Basis für Mittelfristvorhersage
IFS-EPS, GEFS, MOSMIX, IFS

VBZ Offenbach / Dipl. Met. Helge Tuschy