DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 151000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 15.03.2020, 11:30 Uhr

Viel Sonne, gebietsweise sehr mild. Kommende Nacht vor allem im 
Südosten leichter Frost. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf viel Sonne, dazu 
durchziehende, im Norden vorübergehend auch mal dichtere 
Schleierwolken. Trocken. Maxima von 11 Grad im Bergland bis 17 Grad 
im Rheintal. Schwacher Wind aus südlichen Richtungen, im Tagesverlauf
mäßige bis frische Böen. 

In der Nacht zum Montag meist gering bewölkt, trocken. Kaum Nebel. 
Minima 5 bis -2 Grad. Vereinzelt Reifglätte. 

Am Montag recht sonnig, am Nachmittag und Abend im Westen und Norden 
zunehmend wolkig, aber weitgehend niederschlagsfrei. Höchstwerte 
zwischen 13 Grad im Südschwarzwald und 19 Grad am Oberrhein. 
Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer Wind aus unterschiedlichen 
Richtungen.

In der Nacht zum Dienstag wolkig, im Süden noch längere Zeit gering 
bewölkt, vor allem in den Flussniederungen vereinzelt Nebel. 
Abkühlung auf 7 bis 1 Grad, in der Südhälfte häufig leichter 
Bodenfrost.

Am Dienstag Mix aus Sonne und Quellwolken, mit den höchsten 
Sonnenanteilen im Süden. Trocken. Höchstwerte zwischen 13 Grad im 
Südschwarzwald und 19 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Wind 
aus unterschiedlichen Richtungen. 

In der Nacht zum Mittwoch leicht bewölkt, trocken. Lokal Nebel. 
Temperaturrückgang auf 7 bis 0 Grad, gebietsweise leichter 
Bodenfrost.  

Am Mittwoch viel Sonne, im Tagesverlauf vor allem über dem Bergland 
lockere Quellwolken. Niederschlagsfrei. Maxima zwischen 16 Grad im 
Bergland und 21 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus 
unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt, lokal Nebel. Tiefstwerte 
7 bis 1 Grad, gebietsweise leichter Bodenfrost.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 15.03.2020, 11:30 Uhr -
"Hoher Luftdruck über Mittel- und Osteuropa verwöhnt uns am heutigen 
Sonntag und zu Beginn der kommenden Woche mit Frühlingswetter. Vor 
allem in der Mitte und im Süden bekommen wir in den nächsten Tagen 
einiges an Sonnenschein ab und die Temperaturen klettern recht stetig
nach oben. Beim Sonntagsspaziergang erwarten uns heute bereits 11 bis
17 Grad, am morgigen Montag werden dann im Süden schon bis zu 19 Grad
erreicht. Am Dienstag werden in der Südhälfte bis zu 20 Grad 
erreicht, am Mittwoch geht es am Oberrhein sogar auf 21 bis 22 Grad 
rauf. Dabei ist die Sonne neben meist lockeren Wolkenfeldern oft ein 
häufiger Begleiter. Einziger Wermutstropfen: am Montag bringt eine 
schwache Front im Norden und in der Mitte zeitweise dichtere Wolken 
und einzelne Schauer, sonst bleibt es weitgehend trocken.

Auch wenn die Märzsonne die Temperaturen immer weiter in die Höhe 
treibt, kann es nachts teils noch ziemlich kalt werden. In der Nacht 
zum Montag werden im Süden und in den Mittelgebirgen erneut frostige 
Temperaturen erwartet. In den darauffolgenden Nächten wird es zwar 
nicht mehr ganz so kalt, mit Bodenfrost muss aber vor allem in der 
Mitte und im Süden weiterhin gerechtet werden.

Nach Wochenmitte nehmen die Modellunsicherheiten deutlich zu. So 
sieht es derzeit danach aus, dass in den Norden Deutschlands 
allmählich kühlere Luft mit etwas gedämpften Maxima zwischen 8 und 14
Grad einsickert, während in der Mitte und im Süden zunächst weiterhin
Frühlingswetter mit häufigem Sonnenschein und Höchstwerten von 14 bis
19, lokal bis 21 Grad herrscht. In der Nordhälfte ist zudem mit 
leichten Niederschlägen zu rechnen, sonst bleibt es wohl erstmal 
trocken. 

Zum Wochenende sollte die kühlere Luft langsam nach Süden 
voranschreiten. Das bedeutet vor allem für die Nächte sinkende 
Temperaturen in den Kellerbereich. Frost wird dann generell wieder 
ein größeres Thema sein. Nähere Details folgen in den nächsten Tagen!

"

Das erklärt Dr. rer. nat. Jens Bonewitz von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
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