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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 05.05.2019, 11:30 Uhr

Heute im Nordwesten zeitweise Sonne, im Südosten viele Wolken und einzelne Schauer. In der Nacht gebietsweise Frost, allenfalls geringe Glättegefahr.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf im Nordwesten mehr Sonne als Wolken, im Süden meist stark bewölkt mit einzelnen Regen-, im Bergland auch schwachen Schneeschauern. Höchstwerte von 2 Grad im Bergland bis 12 Grad im Kraichgau. Schwacher bis mäßiger, in Böen mitunter frischer Wind um Nord.

In der Nacht zum Montag wolkig, gebietsweise gering bewölkt. Ganz vereinzelt ein Schauer. Tiefstwerte +3 bis -3 Grad, verbreitet Frost in Bodennähe. Nur geringe Glättegefahr.

Am Montag wolkig, in der Südosthälfte einzelne Schauer. Maxima zwischen 5 Grad im Bergland und 13 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer Wind aus Nordwest.

In der Nacht zum Dienstag wolkig, teils gering bewölkt. Trocken. Tiefstwerte +4 bis -3 Grad. Dabei verbreitet Frost in Bodennähe.

Am Dienstag Sonne und Quellwolken im Wechsel, trocken. Höchstwerte von 10 Grad im Bergland bis 16 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch erst lockere, später aus Westen zunehmende Bewölkung, in Baden etwas Regen. Minima 7 bis 2 Grad.

Am Mittwoch bei dichter Bewölkung zunehmend verbreiteter, im Schwarzwald auch anhaltender Regen. Maxima 10 bis 16 Grad. Meist mäßiger Südwestwind, mit vor allem im Bergland starken, auf Schwarzwaldgipfeln auch stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag häufige Schauer, vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Minima 9 bis 5 Grad. In Hochlagen starke bis stürmische Böen, exponiert im Schwarzwald Sturmböen aus Südwest.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 05.05.2019, 11:30 Uhr –
„Schnee und Nachtfröste statt „Kurze-Hosen-Wetter“ im Mai, das gibt es auch nicht alle Jahre… Selbst in Frankfurt sind gestern Morgen ein paar Flocken vom Himmel gerieselt, da wartet man manchmal einen ganzen Winter vergeblich drauf. Liegen geblieben ist dort (wie auch sonst in tiefen Lagen) freilich nichts, deutlich mehr „Winterfeeling“ gab es in den Mittelgebirgen, wo genug Schnee zum Schlittenfahren gefallen ist. Vergangene Nacht hat die arktische Polarluft, die für diesen Wintergruß verantwortlich ist, auch die Alpen erreicht, wo bis in die Täler Schnee fiel (eine kleine Nachlese gibt es in wenigen Stunden auch im Thema des Tages auf der DWD-Homepage).

Nun aber der Blick in die Zukunft: Am heutigen Sonntag zeigt sich das Wetter in Deutschland dreigeteilt: Während es an den Alpen weiter schneit und sich in weiten Teilen des Südens dichte Wolken halten, ist es vom Südwesten bis in den Osten/Nordosten oft sonnig und meist trocken. Im Westen und Nordwesten gibt es klassisches (verspätetes) Aprilwetter, also einen Mix aus Sonne, Wolken und Regen- oder Graupelschauern. Dabei sind die Höchstwerte nach wie vor verhalten mit 8 bis 13 Grad, am Alpenrand bleibt es deutlich kühler.
Obacht an alle Pflanzenbesitzer im Freien: Kommende Nacht erneut Frostgefahr!

Am morgigen Montag dominieren meist Wolken am Himmel; mal dichtere, mal etwas kleinere, die auch der Sonne ab und zu Platz machen. Dazu zieht von der Nordsee Regen auf, der sich bis nach NRW und
Mecklenburg-Vorpommern ausbreitet. Auch im Alpenvorland können ein paar Tropfen (bzw. in höheren Lagen weiterhin Flocken) fallen, sonst bleibt es aber meist trocken. Bei 8 bis 13 Grad bietet sich weiterhin die etwas dickere Jacke an, vor allem im Norden, wo zudem ein kräftiger Wind weht.

Den Dienstag könnte man als Wetterberuhigungs-Tag bezeichnen. Von Frankreich setzt sich Zwischenhocheinfluss durch, sodass sich die Wolken, die sich anfangs noch über der Mitte halten können, von Süddeutschland her zunehmend auflösen. Dabei wird es auch wieder wärmer mit bis zu 16 Grad am Oberrhein, im Rest des Landes immerhin bei 10 bis 14 Grad.

Ab Mittwoch wird es wieder unbeständiger: Atlantische Tiefs lassen in den kommenden Tagen immer wieder Regenwolken von West nach Ost übers Land ziehen. Dabei wird es aber wieder etwas milder mit 14 bis 18 Grad. Und ein Gutes hat das durchwachsene Wetter ja auf jeden Fall: Der Natur tut’s gut!

Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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