DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 241000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 24.02.2019, 11:30 Uhr

Wolkenlos, nachts Frost und lokal Reif. Auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und Nachmittag sonnig. Höchstwerte zwischen 9 und 14 Grad. Meist schwacher, böig auffrischender Ostwind, auf
Schwarzwaldgipfeln zum Teil Sturmböen.

In der Nacht zum Montag klar. Minima zwischen +3 und -4 Grad, vereinzelt Reifglätte. Auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen aus Ost.

Am Montag viel Sonne mit zeitweise Schleierwolken. Ungewöhnlich mild bei Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad. Schwacher Nordostwind. Nur auf exponierten Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag klar. Abkühlung auf +4 bis -3 Grad und lokal Reifglätte.

Am Dienstag von früh bis spät Sonne. Höchstwerte 14 bis 20 Grad bei schwachem Nordostwind. Im höheren Bergland einzelne frische Böen.

In der Nacht zum Mittwoch klar. Nur geringe Nebelneigung. Lokal Reifglätte. Tiefstwerte +5 bis -3 Grad.

Am Mittwoch nach allenfalls vereinzeltem Nebel viel Sonne.
Frühlingshafte 15 bis 20 Grad. Schwacher Ostwind.

In der Nacht zum Donnerstag klar, nur geringes Risiko für
vereinzelten Nebel und Reif. +6 bis -2 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 24.02.2019, 11:30 Uhr –
„Das Wetter ist aus Sicht eines Vorhersagemeteorologen weiter recht langweilig. Bis auf den nächtlichen Frost und das Zählen der Sonnenstunden bleibt zumindest in Mitteleuropa nicht viel. Für den Klimafachmann sieht es schon ein wenig anders aus. Denn in den nächsten Tagen nähert sich die Temperatur an die 20-Grad-Marke an und lässt Februarrekorde in Reichweite kommen. Zudem könnten zahlreiche Sonnenrekorde für den Spätwintermonat purzeln.

Verantwortlich für die ruhige und sonnige sowie für Februar durchaus ungewöhnliche Witterungsperiode ist das Frühlingshoch „Frauke“, das sich derzeit mit Schwerpunkt über Südosteuropa befindet und in den nächsten Tagen diesen nach Westdeutschland verlagert. Bis
einschließlich Mittwoch sorgt der Hochdruckeinfluss für Absinken der Luft, sodass dichtere Wolken kaum eine Chance haben. Lediglich der Norden und Nordosten, am nördlichen Hochrand, kommen zeitweise in den Bereich von ostwärts durchschwenkenden Tiefausläufern. Zudem strömt dort mit der Verlagerung des Hochs ab Dienstag die Luft von der See ins Land, sodass der Himmel zeitweise von stärkerer Bewölkung bedeckt wird. Im Süden und Westen sind dagegen weiter trockene und sehr milde Luftmassen wetterwirksam.

Erst ab Donnerstag deutet sich eine Umstellung der Wetterlage an. Das Schönwetterhoch „Frauke“ räumt den Platz über Mitteleuropa und verabschiedet sich auf die Iberische Halbinsel. Von den Britischen Inseln und Nordfrankreich ist für Tiefs und deren Ausläufer nun der Weg nach Osten wieder frei. Mit der zunehmend westlichen
Grundströmung sollen dann wieder kühlere, in etwa der Jahreszeit entsprechend temperierte maritime Luftmassen das Land fluten. Zudem sind auch wieder Regenwolken mit von der Partie. Allerdings sind die Vorhersagen ab Donnerstag vor allem bei der Temperatur noch recht unsicher. Das Ende des ruhigen und trockenen Wetters scheint aber ausgemacht.“

Das erklärt Dipl. Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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