DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 21.02.2019, 11:30 Uhr

Heute im Norden wolkiger, im Süden sonnig, sehr mild. Kommende Nacht allgemein dichtere Wolken, im Osten ein paar Tropfen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und Nachmittag im Norden mehr Wolken, sonst viel Sonne und allgemein trocken. Höchstwerte 10 Grad im Bergland bis 16 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher Westwind.

In der Nacht zum Freitag südwestwärts ausbreitende dichte Wolken, vor allem an der Grenze zu Bayern ein paar Tropfen. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad.

Am Freitag überwiegend stark bewölkt, vor allem in der Osthälfte vereinzelt etwas Regen. Höchstwerte 8 bis 14 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus nordöstlichen Richtungen.

In der Nacht zum Samstag Aufklaren, vereinzelt Nebel und Hochnebel. Minima zwischen +3 und -2 Grad, örtlich Glätte durch Reif oder überfrierende Nässe. Im Bergland aufkommende starke bis stürmische Böen aus Ost, am Feldberg Sturmböen.

Am Samstag nach Nebel und Hochnebel neben hohen Schleierwolken viel Sonnenschein bei maximal 4 bis 14 Grad. Schwacher bis mäßiger, in Böen auflebender Ostwind. Im Bergland starke bis stürmische, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag klar. Örtlich Reifglätte bei Tiefstwerten von 0 bis -8 Grad. Im Bergland starke bis stürmische Böen, am Feldberg schwere Sturmböen aus Ost.

Am Sonntag sonnig bei Höchstwerten zwischen 6 und 12 Grad. Schwacher bis mäßiger, böig auffrischender Ostwind, auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Montag klar. Minima um +2 Grad in höheren Lagen, sonst -1 bis -6 Grad, vereinzelt Reifglätte.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 21.02.2019, 11:30 Uhr –
„Aktuell ist das Wettergeschehen über Deutschland zweigeteilt. Während im Norden und Osten die Ausläufer des Tiefs XAVER mit dichten Wolken und etwas Regen wirksam sind, dominiert im Süden und Südwesten noch der Einfluss des Hochs ERIKA mit Zentrum über den Alpen. Vom Oberrhein bis zum Alpenrand bleibt es somit bis zum Abend sonnig und trocken bei Höchstwerten von 15 Grad.

Am Freitag regnet es von den östlichen Mittelgebirgen bis zu den Alpen noch etwas, die Schneefallgrenze sinkt dabei auf rund 1000 Meter ab. Das Hoch ERIKA schwächelt nun auch im Südwesten zunehmend, mehr als dichtere Wolkenfelder kommen dort aber nicht mehr an, da sich auch XAVER rasch ostwärts zum Schwarzen Meer entfernt. Dieses entstehende Vakuum auf der Wetterkarte nutzt nun das Hoch FRAUKE, das sich neu über der Ostsee aufplustert. Da die Luft auf der
Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn um Hochdruckgebiete zirkuliert, dreht die Strömung bei uns auf östliche Richtungen. Aus Nordwestrussland fließt dabei im Tagesverlauf in den Nordosten des Landes spürbar kältere Festlandsluft ein, die die Wolken vertreibt und für eine hervorragende Fernsicht in klarere Luft sorgt.

…allerdings kündigt sich damit schon eine knackig kalte Nacht zum Samstag an, in der die Temperaturen in der Lausitz auf -7 bis -10 Grad absinken. Definitiv nichts für schnell fröstelnde Mitmenschen und empfindliche Pflänzchen. Auch in den übrigen Gebieten tritt verbreitet leichter Frost auf, nur auf den Nordseeinseln und westlich des Rheins bleibt es weitgehend frostfrei.

Am Wochenende manifestiert sich FRAUKE über dem östlichen
Mitteleuropa und sorgt damit geradezu „dejà-vu-mäßig“ landesweit für reichlich Sonnenschein. Auf eine dicke Jacke verzichten kann man allerdings lediglich am Nachmittag im Westen bei frühlingshaften 10 bis 14 Grad. Von Vorpommern bis nach Bayern „erholen“ sich die Temperaturen erst allmählich wieder und klettern erst am Sonntag wieder über die 5 Grad-Marke. Die Nächte bleiben frostig kalt, im Osten und Südosten lokal nahe der strengen Frostgrenze von -10 Grad.

Auch zu Beginn der kommenden Woche bleibt das Hoch über Mitteleuropa stabil, sodass sich das meist freundliche und trockene Wetter fortsetzt. Die Temperaturen steigen dabei auch in den östlichen Landesteilen langsam wieder auf ein vorfrühlingshaftes Niveau an.“

Das erklärt Dipl.-Met. Robert Hausen von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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