VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 21.11.2018, 11:30 Uhr

Heute im Osten gebietsweise trüb, südlich der Alb leichter
Dauerfrost. Kommende Nacht gebietsweise Nebel.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf über weiten Teilen Württembergs Hochnebel, in Baden zwischen vielen Wolken auch etwas Sonne. Höchstwerte zwischen -1 Grad auf der Ostalb und in
Oberschwaben und 6 Grad am Rhein. Schwacher, mitunter mäßiger Wind aus Ost.

In der Nacht zum Donnerstag von Nordbaden über das Pfinzgau bis zum Bodensee trüb durch Hochnebel und örtlichen Nebel. Südwestlich davon teils wolkig, teils stark bewölkt. Tiefstwerte +2 Grad unter dem Hochnebel im Norden, -4 Grad in Oberschwaben, dort lokal Reifglätte.

Am Donnerstag zum Mittag hin Wolkenauflösung. Ganztägig trüb vor allem im Nordosten und im Markgräflerland. Höchstwerte bei 3 Grad auf der Ostalb und bis 7 Grad im Norden. Überwiegend schwacher Ostwind.

In der Nacht zum Freitag verbreitet sternenklar. In Flussniederungen sowie in Oberschwaben oft dichter Nebel und örtlich Reifglätte. Tiefstwerte +1 bis -4 Grad.

Am Freitag im Oberrheingraben, in Oberschwaben ganztägig Nebel, etwas Sprühregen. Ansonsten sonnig, am Nachmittag von Süden her mehr Wolken. Maxima bei 3 Grad an der Donau und Oberschwaben und bis 8 Grad auf der Baar und am Neckar. Schwacher bis mäßiger, im Bergland teils frischer Ostwind.

In der Nacht zum Samstag von Südwesten her aufkommender Regen, mit geringer Wahrscheinlichkeit von örtlichem Glatteis. 3 bis -1 Grad.

Am Samstag stark bewölkt und zeitweilig Regen, im höheren Bergland anfangs mit Schnee vermischt, anfangs vorübergehend auch mit Glatteisgefahr. Höchstwerte bei 3 Grad im Bergland und 6 Grad am Rhein. Schwacher Wind zunehmend aus südwestlichen Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt und gebietsweise etwas Regen. Später von Süden her Nebelbildung. Tiefstwerte bei 3 bis 0 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 21.11.2018, 11:30 Uhr –
„Es bleibt in den kommenden Tagen bei für die Jahreszeit üblichen Temperaturen. Die Höchstwerte liegen meist im einstelligen Bereich. Lediglich mit viel Sonne und föhnigen Bedingungen an den Alpen sind bis zu 10 Grad drin. In den Nächten ist es frostig, gebietsweise bildet sich Nebel und aus einer gebietsweise dichten Hochnebeldecke kann hier und da etwas Regen, Sprühregen oder Schneegriesel fallen. Die Böden sind zwar noch nicht fest gefroren, aber kalt genug um gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe oder gefrierenden Sprühregen hervorzurufen. Wer jetzt noch nicht auf Winterreifen unterwegs ist, geht ein unnötiges Risiko ein.

Die Schneelage ist übersichtlich in Deutschland, in den
Mittelgebirgen liegen wenige Zentimeter, die sich bis zum Wochenende halten können. Ein signifikanter Neuschneezuwachs ist nicht in Sicht. Sonne und tagsüber leicht positive Temperaturen lassen die dünne weiße Pracht zum Teil schmelzen. Die Niederschläge ab Freitagabend werden hauptsächlich als Regen fallen, lediglich in den Kammlagen der Mittelgebirge fällt etwas nasser Schnee, für eine Ski- oder Rodelpartie ist die Schneedecke aber nicht ausreichend.

Am Wochenende bestimmt grau das Wettergeschehen. Dazu fällt zeit- und gebietsweise auch Regen, nur die Kamm- und Gipfellagen bekommen etwas Schnee ab. Zwar sind die Nächte nicht mehr ganz so frostig, es bleibt aber kalt. Tagsüber werden Höchstwerte bis maximal 10 Grad im Süden und Südwesten erreicht, sonst bleibt es meist bei 3 bis 6 Grad. Am Sonntag frischt der Wind an der Nordseeküste mäßig auf, dabei sind auf den vorgelagerten Inseln Böen um 55 km/h zu erwarten.

Für die kommende Woche deutet sich derzeit eine wechselhafte Wetterlage an. Die Tageshöchsttemperatur geht wieder leicht zurück und die Nächte sind erneut verbreitet frostig. Damit steigt die Glättegefahr in ganz Deutschland wieder deutlich an.“

Das erklärt Dipl.-Met. Jacqueline Kernn von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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