DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 21.10.2018, 11:30 Uhr

Heute anfangs örtlich Nebel, sonst viel Sonne, mild. Kommende Nacht gebietsweise leichter Frost, örtlich Nebel.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag besonders im südlichen Rheintal örtlich noch
Nebelfelder. Sonst, abgesehen von einigen Wolkenfeldern, viel Sonnenschein. Maxima zwischen 12 Grad im Bergland und 18 Grad am nördlichen Oberrhein. Überwiegend schwacher Wind aus Ost bis Nordost.

In der Nacht zum Montag klar, örtlich Nebelfelder. Tiefstwerte +5 bis -3 Grad, verbreitet leichter Frost in Bodennähe. Am Feldberg aufkommende starke bis stürmische Böen aus Ost.

Am Montag zunächst sonnig, im Tagesverlauf von Nordwesten mehr Wolken. Im Norden vereinzelt leichter Regen, meist bleibt es aber trocken. Temperaturanstieg auf 10 Grad im höheren Schwarzwald und 16 Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Nordost, im Bergland böig auffrischend, am Feldberg vormittags auch noch stürmisch.

In der Nacht zum Dienstag Wolkenfelder, allenfalls ein paar Tropfen. Tiefstwerte 7 bis 2 Grad.

Am Dienstag einige Wolken. Abends von Osten her ansteigendes Regenrisiko. Temperaturmaxima zwischen 10 Grad im Hochschwarzwald und knapp 18 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher bis mäßiger Wind aus West, im Tagesverlauf böig auflebend.

In der Nacht zum Mittwoch zunehmend stark bewölkt und gebietsweise Regen. Minima zwischen 11 und 5 Grad. Besonders im Bergland und im Nordosten starke bis stürmische Böen, in exponierten Hochlagen einzelne Sturmböen aus West.

Am Mittwoch bedeckt und regnerisch. Höchstwerte von 9 Grad im Bergland bis 16 Grad im Breisgau. Mäßiger Westwind mit starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Donnerstag nachlassender Regen und örtliche Auflockerungen mit Nebelbildung. Tiefstwerte 9 bis 4 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 21.10.2018, 11:30 Uhr –
„Heute ist es noch einmal schön mit längerem Sonnenschein und Temperaturhöchstwerten bis 18 Grad. Im Nordwesten und Südosten halten sich ein paar dichtere Wolken, Regen fällt aber kaum. In der Nacht ist es in der Südosthälfte frostig mit Tiefstwerten bis -2 Grad. Gebietsweise bildet sich auch Nebel, der im morgendlichen
Berufsverkehr für Behinderungen sorgen kann. In der Nordwesthälfte ziehen dichte Wolken auf und in der zweiten Nachthälfte setzt leichter Regen ein. Die Tiefstwerte liegen dort zwischen 6 und 10 Grad.

In der neuen Woche stellt sich das Wetter um. Der goldene Oktober geht zu Ende und Deutschland bekommt den ersten Herbststurm der Saison. Zwar will der Hochdruckeinfluss über dem Atlantik nicht ganz weichen, über Südskandinavien bildet sich aber ein kräftiges Tief, das viele Wolken, Regen und auch stürmischen Wind für uns bereithält.

Am Montag zieht erstmal eine eher schwach ausgeprägte Kaltfront von Nordwest nach Südost über uns hinweg. Sie bringt gebietsweise etwas Regen, nennenswerte Mengen fallen aber nicht. Im Südwesten bleibt es voraussichtlich gänzlich trocken. Mit Höchstwerten bis zu 16 Grad ist es aber schon etwas kühler.

Am Dienstag bildet sich das Tief über Südskandinavien und zieht in den Folgetagen langsam über das Baltikum nach Russland. Zwischen beiden Druckgebilden, also Hoch über dem Atlantik und Tief über Osteuropa, verstärkt sich der Druckgradient über Deutschland, was zu einem stark auffrischenden West-Nordwestwind führt. Die Folge sind starke bis stürmische Böen nahezu landesweit, an den Küsten und auf den Bergen sind schwere Sturmböen und orkanartige Böen
wahrscheinlich. Mit der nordwestlichen Anströmung gelangt längere Zeit feuchte Meeresluft ins Land und an den Nordrändern der Gebirge, vor allem am Erzgebirge und an den Alpen, stauen sich die Regenfälle. Zum Teil sind ergiebige Mengen möglich. Die Temperatur erreicht 11 bis 14, mit Sonnenunterstützung am Oberrhein bis 17 Grad, in den Mittelgebirgen um 9 Grad.

Am Mittwoch trocknet die Luft unter zunehmendem Hochdruckeinfluss allmählich ab und die Sonne kommt vor allem im Nordosten wieder häufiger zum Vorschein. Nur an den Alpen fällt weiterhin Regen. Der stürmische Wind lässt auch langsam nach, an den Küsten und in den Bergen sind aber nach wie vor Sturmböen wahrscheinlich.“

Das erklärt Dipl.-Met. Jacqueline Kernn von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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