VHDL16 DWSG 041000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 04.06.2018, 11:30 Uhr

Im Schwarzwald und südlich der Donau einzelne Gewitter, örtlich mit Unwetterpotenzial. Nachts nachlassend.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag zunehmende Quellbewölkung. Im weiteren Tagesverlauf vor allem im Schwarzwald und südlich der Donau einzelne Schauer und teils kräftige Gewitter. Erwärmung auf 22 Grad im Bergland und 30 Grad im Kraichgau. Schwacher Nordostwind mit frischen, bei Gewittern stürmischen Böen.

In der Nacht zum Dienstag nahe der Schweizer Grenze örtlich schauerartiger Regen, zum Teil mit Blitz und Donner. Sonst gering bewölkt und trocken. Abkühlung auf 17 bis 12 Grad.

Am Dienstag in der Mitte und im Norden viel Sonne. Im Süden zeitweise wolkig, geringe Schauer- und Gewitterneigung. Höchstwerte von 22 Grad im Südschwarzwald und 30 Grad in Mannheim. Schwacher Wind aus Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt und trocken. Tiefstwerte 16 bis 12 Grad.

Am Mittwoch im Bergland bereits vor dem Mittag erste Schauer und Gewitter, später im Süden häufig und örtlich kräftig austretend. Im Norden nur einzelne Schauer oder Gewitter. Höchstwerte 21 Grad im Südschwarzwald und 30 Grad am unteren Neckar. Schwacher Wind aus nordöstlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag nach Norden ausbreitender schauerartiger, teils gewittriger Regen. Tiefstwerte zwischen 17 und 12 Grad.

Am Donnerstag verbreitet Schauer und Gewitter. Zeitweise aber auch sonnige und trockene Abschnitte. Temperaturmaxima von 21 Grad im Bergland und 28 Grad am Rhein. Schwacher Nordwestwind.

In der Nacht zum Freitag abklingende Schauer und Gewitter. Aufklaren und örtlich Nebel. Tiefstwerte 16 bis 11 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 04.06.2018, 11:30 Uhr –
„Am heutigen Montag sorgt Hoch XAVER über Deutschland für weitgehend ruhiges Wetter. Nur im Schwarzwald, am Alpenrand sowie im Bayerischen Wald entstehen am Nachmittag einzelne teils kräftige Gewitter. Trotz Hochdruckeinfluss wird man im Nordwesten allerdings kaum die Sonne sehen. Zu zäh ist die tiefe Wolkendecke, die sich von der Nordsee her ins Landesinnere ausgebreitet hat. Teils fällt dort sogar etwas Sprühregen heraus, allerdings viel zu wenig um die Trockenheit, die dort gebietsweise herrscht, zu lindern. An der Nordsee bleibt es dementsprechend mit Werten knapp unter 20 Grad auch am kühlsten, während am Oberrhein sich die Luft auf bis zu 30 Grad erwärmt. Auch am Dienstag bleibt uns das ruhige, sommerlich warme und dann auch im Norden wieder zunehmend sonnige Wetter erhalten. Die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit ist gegenüber heute nochmals etwas geringer.
Erst am Mittwoch kommt wieder Bewegung in die Atmosphäre, dann breitet sich von Süden her schwülwarme Luft nordwärts aus und erreicht etwa eine Linie Eifel-Vogtland zum Abend. Damit stellt sich eine Wetterlage ein, wie wir sie im Mai des Öfteren hatten. Während im Norden bei viel Sonnenschein Niederschläge ausbleiben, entstehen im Süden im Tagesverlauf teils kräftige Schauer und Gewitter. Diese werden lokal wieder große Regenmengen „abladen“. Während es im Nachbarort trocken bleibt, kann es nur wenige Kilometer weiter regelrecht schütten. Auch in der Nacht zum Donnerstag halten Schauer und Gewitter teils noch an.
In den Folgetagen gewinnt die feuchte Luft wahrscheinlich nur noch wenig Raum nach Norden, sodass es in der Norddeutschen Tiefebene sowie an den Küsten nach jetzigem Stand sonnig und trocken
weitergeht. Im Süden und der Mitte haben wir dann das altbekannte Spiel sich nur langsam verlagernder Schauer und Gewitter, die lokal Unwettergefahr durch sehr große Regenmengen bergen. Sommerlich warm ist es dabei landesweit, die Höchstwerte liegen meist zwischen 24 und 30 Grad, wobei sich der Wärmeschwerpunkt allmählich in den sonnigen Norden und Nordosten verschiebt.“

Das erklärt MSc.-Met. Thore Hansen von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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