DWD -> WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg –

VHDL30 DWSG 211800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 21.05.2019, 20:30 Uhr

Von Norden allmählich nachlassender Regen. Im Südosten weiterhin ergiebiger Dauerregen. Am Mittwoch im Tagesverlauf überall trocken und etwas Sonne.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage:

Der Kern einer umfangreichen Tiefdruckzone zieht nur allmählich nach Osten ab. An dessen Rand fließt aus Norden weiterhin feuchte Luft ein.

ERGIEBIGER/EXTREM ERGIEBIGER DAUERREGEN:
Im Süden weiter anhaltender und kräftiger Regen. Dabei fallen dort bis Mittwochfrüh nochmals um 10 l/qm, Richtung Allgäu bis 25 l/qm. Damit ergeben sich seit Montagfrüh Niederschlagsmengen von 80 bis 100, in Staulagen bis 140 l/qm.

Nächste Aktualisierung: spätestens Mittwoch, 22.05.2019, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Sarah Müller

DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg –

VHDL16 DWSG 211000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 21.05.2019, 11:30 Uhr

Verbreitet ergiebiger, im Allgäu extrem ergiebiger Dauerregen. In der Südosthälfte Windböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag sowie im weiteren Tagesverlauf bedeckt und verbreitet Dauerregen, zum Teil schauerartig verstärkt und ergiebig. Zum Abend im Nordwesten allmählich nachlassend. Maxima zwischen 10 Grad im Bergland und 17 Grad am südlichen Oberrhein. Mäßiger Westwind mit starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Mittwoch stark bewölkt, zunächst weiterhin gebietsweise anhaltender Regen, aber zunehmend von Nordwesten her nachlassend. Minima zwischen 12 und 6 Grad.

Am Mittwoch anfangs im Osten noch etwas Regen, sonst überwiegend trocken. Im Tagesverlauf immer mehr Wolkenauflockerungen, Richtung Allgäu am Nachmittag einzelne Schauer. Höchstwerte von 14 Grad im Bergland bis 21 am Oberrhein. Meist schwacher, in Böen frischer nordwestlicher Wind.

In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt bis wolkig und trocken. Lokal Nebel. Tiefstwerte 9 bis 3 Grad.

Am Donnerstag neben Wolkenfeldern auch längere sonnige Abschnitte. Meist niederschlagsfrei. Höchstwerte entlang der Alb 17 Grad, am Rhein bis 23 Grad. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag wenige Wolken und trocken. Tiefstwerte 10 bis 5 Grad.

Am Freitag viel Sonne und nur ein paar harmlose Quellwolken. Meist trocken. Höchstwerte 17 bis 24 Grad. Schwacher Wind aus überwiegend nordwestlichen Richtungen, nur ab und zu auffrischend.

In der Nacht zum Samstag wolkig und nur im Süden geringes
Schauerrisiko. Tiefstwerte 12 bis 7 Grad.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 21.05.2019, 11:30 Uhr –
„Das Wetter in Deutschland wird weiterhin von Tief „Axel“ über Polen bestimmt. Seine Ausläufer wirbeln um das Tief herum und sorgen hierzulande weiter für kräftige Niederschläge. Das Hoch „Ophelia“ über den Britischen Inseln und dem Ostatlantik hat noch keine Chance weiter nach Osten vorzudringen.

Die Niederschlagsmengen der letzten 24 Stunden sind dabei beachtlich. Vor allem in der Mitte und im Süden regnete es wie aus Kübeln. Im zentralen Mittelgebirgsraum fielen vielerorts 30 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Den Spitzenwert lieferten dort die Stationen Hessisch-Lichtenau und Schlüchtern (beide Hessen) mit jeweils 95 l/m², gefolgt von Birx (HE) mit 93 l/m² und Schotten (HE) mit 91 l/m². Im Süden regnete es teilweise noch ergiebiger. In Jachenau (BY) wurden in den letzten 24 Stunden 135 l/m² registriert. In
Balderschwang (BY) waren es noch 112 l/m². Betrachtet man die letzten 48 Stunden, sind bevorzugt im Süden noch deutlich höhere Regensummen zu verzeichnen. Jachenau kam dabei schon auf 173 l/m² und
Balderschwang auf 129 l/m². Auch Regionen im Schwarzwaldumfeld kommen dann in den Fokus. Beispielsweise meldete Baierbronn (BW) 117 l/m². Auch im Thüringer Wald fielen über 48 Stunden teils über 100 l/m² (Martinroda, 107 l/m²).

Erst zum Mittwoch schwächelt „Axel“ zusehends und verlagert seinen Schwerpunkt ostwärts. „Ophelia“ nutzt die Gunst der Stunde und richtet sich zunächst über Nordwestfrankreich ein. Der
Einflussbereich reicht aber schon bis in die Westhälfte Deutschlands, sodass Wetterberuhigung einsetzt. Zum Donnerstag wandert das Hoch dann in den Norden Deutschland, verliert aber auf seinem Weg stetig an Kraft. Gleichzeitig braut sich auf dem Atlantik schon wieder was zusammen. Ausgehend von einem kräftigen Tiefdruckwirbel über dem zentralen nördlichen Atlantik werden kleinräumige Randtiefs samt Tiefausläufer gen Europa gesteuert und Treffen am Donnerstag im Tagesverlauf auf die Britischen Inseln, Westfrankreich und die Iberische Halbinsel.

Doch bis nach Deutschland schaffen es die Tiefs und deren Ausläufer nicht, da sich das Azorenhoch nach Nordwesten bis nach Westfrankreich ausdehnt und den Fronten den Wind aus den Segeln nimmt. Hoch „Ophelia“ hat sich nun schon fast komplett aufgelöst, sodass Deutschland zwischen einem Tief über Skandinavien und dem
angesprochenen Azorenhoch in eine westliche bis Nordwestliche Strömung gelangt. Damit wird mäßig warme Meeresluft ins Land geführt, die das Wetter unbeständig gestaltet. “

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

DWD -> Pollenflug-Gefahrenindex Baden-Württemberg –

Pollenflug-Gefahrenindex für Baden-Württemberg
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, den 21.05.19 um 11 Uhr
gültig bis: Mittwoch, den 22.05.19 abends

Bereich: Baden-Württemberg
Teilbereich: Oberrhein und unteres Neckartal
Dienstag Mittwoch
Hasel 0 0
Erle 0 0
Esche 0 0
Birke 0 0
Gräser 1 2
Roggen 0 0
Beifuss 0 0
Ambrosia 0 0

Teilbereich: Hohenlohe/mittlerer Neckar/Oberschwaben
Dienstag Mittwoch
Hasel 0 0
Erle 0 0
Esche 0 0
Birke 0 0
Gräser 1 2
Roggen 0 0
Beifuss 0 0
Ambrosia 0 0

Teilbereich: Mittelgebirge Baden-Württemberg
Dienstag Mittwoch
Hasel 0 0
Erle 0 0
Esche 0 0
Birke 0 0
Gräser 1 1-2
Roggen 0 0
Beifuss 0 0
Ambrosia 0 0

Legende:
0 keine Belastung
0-1 keine bis geringe Belastung
1 geringe Belastung
1-2 geringe bis mittlere Belastung
2 mittlere Belastung
2-3 mittlere bis hohe Belastung
3 hohe Belastung

Deutscher Wetterdienst
Medizin-Meteorologie

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg –

VHDL30 DWSG 210800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 21.05.2019, 10:30 Uhr

Verbreitet ergiebiger, im Allgäu extrem ergiebiger Dauerregen. In der Südosthälfte Windböen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage:

Der Kern einer umfangreichen Tiefdruckzone liegt über dem Osten Deutschlands. An dessen Rand kommt es von Nordosten her zu stetigem Feuchtenachschub.

ERGIEBIGER/EXTREM ERGIEBIGER DAUERREGEN:
Weiter anhaltender und kräftiger Regen. Dabei fallen bis Mittwochfrüh verbreitet noch 20 bis 30 l/qm, in Staulagen der Ostalb und in Oberschwaben um 40, Richtung Allgäu bis 60 l/qm.
Damit ergeben sich seit Montagfrüh im Südosten Niederschlagsmengen von 80 bis 100, in Staulagen bis 140 l/qm. Im Schwarzwald, sowie im Umfeld der Alb und im Nordosten verbreitet 40 bis 60, gebietsweise Unwetter mit Mengen bis 80, im Nordschwarzwald bis 100 l/qm.

WIND/STURM:
Heute tagsüber vor allem von der Hohenloher Ebene über die Alb und den Südschwarzwald bis nach Oberschwaben zeitweise starke bis stürmische Böen um 65 km/h aus West.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 21.05.2019, 14:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Marcel Schmid/Thomas Schuster

DWD -> WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg –

VHDL30 DWSG 201800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 20.05.2019, 20:30 Uhr

Gebietsweise ergiebiger, im Allgäu extrem ergiebiger Dauerregen. Anfangs der Nacht vereinzelt noch Gewitter. In der Südosthälfte Windböen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage:

Der Kern einer umfangreichen Tiefdruckzone etabliert sich über dem Südosten Deutschlands. An dessen Rand kommt es von Nordosten her zu stetigem Feuchtenachschub.

GEWITTER:
In der Nacht zum Dienstag noch vereinzelte Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Böen bis 70 km/h.

ERGIEBIGER/EXTREM ERGIEBIGER DAUERREGEN:
Weiter anhaltender und kräftiger Regen. Dabei mit Unterbrechungen bis Mittwochfrüh im Südosten extremes Unwetter durch Niederschlagsmengen von 80 bis 100, in Staulagen bis 140 l/qm. Im Schwarzwald, sowie im Umfeld der Alb und im Nordosten verbreitet 40 bis 60, gebietsweise Unwetter mit Mengen bis 80, im Nordschwarzwald bis 100 l/qm.

WIND/STURM:
Ab der Nacht zum Dienstag und auch am Dienstag tagsüber vor allem von der Hohenloher Ebene über die Alb und den Südschwarzwald bis nach Oberschwaben zeitweise starke bis stürmische Böen um 65 km/h aus West.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 21.05.2019, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Sarah Müller