DWD -> Regionenwetter – Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 251000 
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg 

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart 
am Mittwoch, 25.03.2020, 11:30 Uhr 

Heiter bis sonnig mit stark böigem Nordostwind, im Hochschwarzwald 
Sturmböen. Nachts erneut Frost. 

Vorhersage für Baden-Württemberg: 
Heute Mittag viel Sonnenschein, zum Nachmittag und in den Abend 
hinein von Süden her zwar ein paar Wolkenfelder, aber trocken. 
Höchstwerte 2 Grad auf der Alb und bis 10 Grad örtlich entlang des 
Rheins. Frischer, in Böen vor allem im Bergland und vom Hochrhein bis 
nach Oberschwaben starker Wind aus Nordost bis Ost. Auf exponierten 
Schwarzwaldgipfeln zeitweise Sturmböen. 

In der Nacht zu Donnerstag meist gering bewölkt oder klar. 
Tiefstwerte zwischen 0 und -8 Grad. In Kammlagen der Alb Windböen, in 
Schwarzwaldhochlagen Sturmböen. 

Am Donnerstag sonnig, im Tagesverlauf Durchzug einiger Wolkenfelder. 
Trocken. Maxima von 4 Grad im Bergland bis 12 Grad in der Kurpfalz. 
Schwacher bis mäßiger Nordostwind mit frischen bis starken Böen. In 
exponierten Gipfellagen vereinzelt stürmische Böen. 

In der Nacht zu Freitag gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte +4 bis 
-3 Grad. 

Am Freitag freundlicher Mix aus Sonne und Wolken. Niederschlagsfrei. 
Höchstwerte 8 bis 16 Grad. Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer 
Wind aus Nordost. 

In der Nacht zu Samstag oft nur gering bewölkt. Minima zwischen +5 
bis -2 Grad. Örtlich Nebelfelder. 

Am Samstag wolkig, vor allem im Bergland im späteren Tagesverlauf 
stark bewölkt, einzelne Schauer nicht ausgeschlossen. Höchstwerte 11 
bis 17 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost. 

In der Nacht zu Sonntag wechselnd bewölkt, auch abseits des 
Berglandes örtlich Schauer. Tiefstwerte 5 bis 0 Grad. 

Deutschlandübersicht: 
Offenbach, Mittwoch, den 25.03.2020, 11:30 Uhr – 
„Was ist los mit dem aktuellen Wetter? Mit dem astronomischen 
Frühlingsanfang am vergangenen Freitag hätte man doch den 
enttäuschenden, viel zu warmen Winter einfach hinter sich lassen 
können. Es war bereits von Frühjahrsputz die Rede und die 
Winterjacke, die im Winter nur selten getragen wurde, befand sich 
bereits auf dem Weg in den Keller. 

Dass sich die Wetterlage nun seit einigen Tagen merklich umgestellt 
hat, sieht man gleich beim Blick aus dem Fenster. Statt grau und 
wolkenverhangen zeigt sich der Himmel meist wolkenlos und die Sonne 
kann den ganzen Tag über strahlen. Zuständig für das sonnige Wetter 
derzeit ist Hoch „Jürgen“, von dem wir an dieser Stelle in den 
vergangenen Tagen schon häufiger lesen konnten. 

Sonniges Frühlingswetter ist aber nicht das einzige, das „Jürgen“ für 
uns im Gepäck hat: Denn wenngleich die Temperatur heute tagsüber mit 
kräftiger Unterstützung der Sonne meist bei frühlingshaften 7 bis 13 
Grad liegt, fühlt sich der teils mäßige Nordost- bis Ostwind recht 
kalt an. Und mit diesem gelangte in den vergangenen Tagen 
kontinentale Polarluft aus Nordosteuropa zu uns, eine Luftmasse, wie 
man sie sich eigentlich für einen knackig-kalten Winter wünscht. 
Leider ist diese etwa ein bis zwei Monate zu spät. 

So tat man gut daran, die Winterkleidung noch nicht aus dem 
Kleiderschrank zu bannen. Denn besonders in den frühen Morgen- sowie 
in den späten Abendstunden werden Winterjacke, Handschuhe und Co. 
noch dringend benötigt. Bei klarem Himmel können die Tiefstwerte auch 
in der kommenden Nacht zum Mittwoch wieder verbreitet in den 
Frostbereich sinken. 

Zum Wochenende stellt sich die Wetterlage dann aber um. Hoch „Jürgen“ 
verlagert seinen Schwerpunkt weiter nach Osteuropa respektive 
Russland und Tief „Liebgard“ tritt auf der Wetterkarte in 
Erscheinung. Diese nistet sich über dem zentralen Mittelmeer ein, 
womit die Strömung in Deutschland mehr und mehr auf südöstliche 
Richtungen dreht und somit wieder etwas mildere Luft zu uns gelangt. 
Allerdings nehmen dann auch die Wolkenanteile zu. So muss besonders 
am Freitag und Samstag mit einem Mix aus Sonne und Wolken gerechnet 
werden. Niederschlag wird dabei nicht erwartet. Dafür steigt die 
Temperatur nachmittags wieder auf milde 10 bis 18 Grad an. In den 
Nächten schafft es das Thermometer meist nur noch örtlich bei 
längerem Aufklaren in den leichten Frostbereich. 

War es das also nun mit dem Spätwinter? Kommt jetzt der 
herbeigesehnte Frühling? 
Leider müssen Bauern und Hobbygärtner auch weiterhin um 
frostempfindliche Pflänzchen bangen. Denn über dem Nordostatlantik 
steht das nächste kräftige Hoch in den Startlöchern, um uns mit 
weiterem Spätwinterwetter zu versorgen. 

Aber der Reihe nach: Zunächst greift am Sonntag die Kaltfront eines 
Tiefs im Bereich der Karasee auf Deutschland über. Dabei fallen die 
Niederschläge anfangs meist als Regen, gehen aber in höheren Lagen im 
Tagesverlauf mehr und mehr in Schnee über. In der Nacht zum Montag 
und Montagfrüh ist dann selbst in tiefen Lagen eine vorübergehende 
weiße Überraschung nicht auszuschließen. Auch im Alpenvorland könnten 
– Stand jetzt – einige Zentimeter an Neuschnee zusammenkommen. 

Am Montag nimmt schließlich der Hochdruckeinfluss wieder zu: Hoch 
„Keywan“ sorgt bei uns erneut für eine nordöstliche Strömung, mit der 
weitere kontinentale Kaltluft zu uns geführt wird. Im Klartext heißt 
das wieder sonniges und ruhiges Wetter, tagsüber bei Höchstwerten im 
niedrigen einstelligen Bereich, in den Nächten knackig-kalt. 

Aus den uns zur Verfügung stehenden mittelfristigen Modellrechnungen 
lässt sich der Kaltlufteinbruch am Sonntag mittlerweile ganz gut 
ablesen. Allerdings ist es zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar, wie 
lange dieser anhält. Ob und wie weit die Temperatur zum Monatswechsel 
wieder nach oben geht und dann endlich der Frühling nachhaltig Einzug 
hält, ist zurzeit noch ungewiss. “ 

Das erklärt MSc.-Met. Sebastian Schappert von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage. 

Hinweis: 
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter: 
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter: 
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr 
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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