DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland –

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Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 11.01.2019, 15:43 Uhr

Im Süden bis Samstag Vormittag leichter Schneefall. Auf exponierten Gipfeln im Tagesverlauf Sturmböen. Ab Samstagabend in den Alpen erneut starke Schneefälle.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Samstag, 12.01.2019, 11:00 Uhr:

Eine Warmfront hat Nordwestdeutschland überquert und kommt langsam weiter nach Süden voran. Dabei gelangt in den Nordwesten mildere Luft, sonst bleibt zunächst bodennah kalte Luft wetterbestimmend.

SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN(VORABINFORMATION UNWETTER): Von Samstagabend bis Dienstag in den Alpen und teilweise im südlichen Alpenvorland erneut starke Schneefälle mit 40 bis 70 cm, in exponierten Staulagen an die 100 cm Neuschnee. Begleitet von teils starken Schneeverwehungen.

SCHNEEFALL/GLÄTTE/GLATTEIS: In den südlichen Teilen Deutschlands leichter Schneefall, am Abend die Alpen erreichend. Dahinter Niederschläge, in Regen übergehend, mit lokaler Glatteisbildung. In der Nacht zum Samstag im Süden gebietsweise leichter Schneefall, Richtung Alpen zurückziehend. Bis Samstagfrüh 1 bis 3 cm, an den Alpen und im Bayerwald um 5 cm Neuschnee.

FROST: Im Süden auch tagsüber leichter Frost. In der Nacht zum Samstag dort, sowie im Bergland leichter bis mäßiger Frost.

WIND: An der Küste und im Bergland auffrischender und von Südwest auf Nordwest drehender Wind. Dabei an der Küste einzelne Windböen um 55 km/h (Bft 7). In den Kammlagen der östlichen Mittelgebirge Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8 bis 9), in der Nacht zum Samstag auf exponierten Gipfeln schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

Aktuelle Informationen zur Unwetterlage und zu den herausgegebenen Unwetterwarnungen präsentiert Dipl.-Met. Tobias Reinartz in einem Video aus dem DWD TV-Studio (Stand: 11.01.2019 14:00 Uhr) https://youtu.be/bNMOKEQUNf0
Nächste Aktualisierung: spätestens Freitag, 11.01.2019, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. R.
Hering-Zieringer