VHDL16 DWSG 081000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Sonntag, 08.11.2026, 10:30 Uhr
Heute Früh örtlich Nebel. In der Nacht zum Montag gebietsweise Frost.
Ab Montagnachmittag im Süden lokal Dauerregen.
Wetter- und Warnlage:
Heute herrscht ruhiges Herbstwetter. Am Montag greift von Südwesten
eine Warmfront mit hochreichend feuchter Luft auf die südlichen
Regionen über.
NEBEL:
Heute früh sowie in der Nacht zum Montag örtlich Nebel mit Sichtweite
unter 150 m.
FROST:
In der Nacht zum Montag gebietsweise leichter Frost.
DAUERREGEN:
Von Montagnachmittag bis Dienstagabend im Südschwarzwald und im
Allgäu Regenmengen zwischen 30 und 40 l/qm in etwa 24 Stunden
wahrscheinlich.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute anfangs dichte Wolken oder trüb. Im Tagesverlauf von Südwesten
gebietsweise Sonne. Maxima zwischen 8 und 13 Grad, am mildesten im
Markgräflerland. Schwacher Wind aus vorwiegend südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag teils wolkig, teils klar. Gebietsweise sich
ausbreitender Nebel und Hochnebel. Minima +5 bis -1 Grad.
Am Montag meist wolkig oder stark bewölkt, anfangs noch gebietsweise
Nebel. Im Süden im Tagesverlauf aufkommender Regen. Maximal 5 bis 12
Grad, die höchsten Werte am Hochrhein. Schwacher Wind aus
unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag aus dichten Wolken häufig und teils länger
anhaltender Regen. Nur im Norden weitgehend trocken, aber auch dort
stark bewölkt. Tiefstwerte 8 bis 2 Grad.
Am Dienstag vielerorts bedeckt und vor allem im Süden regnerisch. Auf
der Ostalb und am Odenwald um 7, bei Lörrach bis 14 Grad. Schwacher
Wind um Nordost, im Süden auch mal mäßig aus Südwest.
In der Nacht zum Mittwoch nachlassender Regen. Nachfolgend bei
Auflockerungen örtlich Nebelbildung. Tiefstwerte 9 bis 4 Grad.
Am Mittwoch viele Wolken. Von Westen sich ausbreitender Regen.
Geringes Gewitterrisiko. Höchstwerte zwischen 10 Grad auf der Ostalb
und sehr milden 17 Grad im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Wind,
vorwiegend um Südwest. Im Hochschwarzwald starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Donnerstag bei wechselnder Bewölkung zeitweise Regen
oder Schauer. Stellenweise Nebel. Tiefstwerte zwischen 11 und 6 Grad.
Am Feldberg stürmische Böen.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 08.11.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch KLAUS beweist seit etlichen Tagen einen wirklich beständigen
Atem über Mitteleuropa, aber seine Tage sind langsam gezählt, denn
für die neue Woche deutet sich eine stufenweise erfolgende
Wetteränderung an, die mit einem Tief namens PIA vor den Toren
Europas zu tun hat, dessen frontale Grüße sich bis nach Deutschland
erstrecken werden.
Der Chronologie folgend starten wir heute aber erstmal wie gehabt,
und das ist für die meisten ein ziemlich einheitliches Grau dank
Wolken, Nebel und Hochnebel. Dieses Grau wird sich am ehesten ganz im
Osten sowie im Südwesten lichten und Platz für Sonnenschein bei bis
zu 13 Grad machen, ansonsten muss bei der Vitamin-D-Produktion auf
Ergänzungsmittel zurückgegriffen werden, sprich: Es bleibt meist grau
bei 5 bis 9 Grad.
Am morgigen Montag ist das Bild dann umgekehrt: Wir starten zwar
häufig mit Nebel und Hochnebel, der aber tagsüber vor allem im Westen
und Teilen des Ostens Lücken bekommt. Im Südwesten bleibt es bedeckt
und dort setzt ab dem Mittag Regen ein, der bis zum Dienstag tagsüber
anhält (Dauerregen mit markanten Mengen). Am Temperaturgefüge ändert
sich wenig, mit Sonne sind es über 10 Grad, im Dauernebel werden vor
allem im Nordosten kaum 5 Grad erreicht.
Zum Dienstag hat sich der Regen vom Schwarzwald bis zum Allgäu
vorübergehend verstärkt, um im Tagesverlauf aber nachzulassen.
Ansonsten ist es ein Übergangstag der vor allem im Westen und der
Landesmitte teils heiter bis sonnig verläuft und sonst erneut die
schönsten Grautöne zu bieten hat bei gleichbleibenden Temperaturen.
Mehr Schwung kommt vermutlich dann ab Mittwoch in die Wetterküche,
wenn sich ein weiteres Frontensystem von PIA dem Vorhersageraum
nähert und von Südwesten kommend neuer Regen einsetzt, der sich dann
vor allem in der Landesmitte breit machen wird. Auch hier sind nach
längerer Trockenperiode wieder nennenswerte Mengen zu erwarten. Dazu
strömt in den Süden und Südwesten eine milde Luftmasse mit bis zu 16
Grad in der Spitze, auch dank leichtem Föhn an den Alpen. Im
Nordosten merken wir bei mageren 5 Grad aber reichlich wenig davon,
sodass sich ein ordentlicher Temperaturgegensatz über Deutschland
aufbaut.
Mit diesem Gegensatz geht es dann auch in die zweite Wochenhälfte,
die im Grenzbereich von warmer zu kühler Luft noch immer von teils
anhaltendem Regen geprägt sein wird, was vor allem für die breite
Landesmitte gilt.
Der weitere Trend ist noch wackelig, aber so könnte es nach PIAs
Abzug wieder sonniger werden beim altbekannten Temperaturniveau von 5
bis 10 Grad. Winterwetter ist erstmal (noch) nicht in Sicht. "
Das erklärt M.Sc.-Met. Oliver Reuter von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Montag, 09.11.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de