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Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd – Landberatung Baden-Württemberg
am Dienstag, 03.11.2026, 10:30 Uhr
Größtenteils hochnebelartige Bewölkung. Im hohen Bergland windig bis stürmisch. Nachts örtlich Frost.
Wetter- und Warnlage:
Ausgeprägtes Hoch KLAUS mit Schwerpunkt über der Nordsee dominiert das Wettergeschehen für Süddeutschland. Dabei wird von Osten mäßig kalte und in tieferen Schichten feuchte Luft herangeführt.
FROST:
In der Nacht zum Mittwoch in hohen Lagen, in der Nacht zum Donnerstag
allgemein im Bergland sowie im südlichen Oberrheingraben und im Allgäu gebietsweise leichter Frost.
WIND/STURM:
Bis Donnerstagfrüh im Bergland, und dort vor allem oberhalb 1000 m, wiederholt starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h aus Ost. Auf den Schwarzwaldgipfeln auch Sturmböen bis 80 km/h.
NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag lokal Nebel mit Sichtweite unter 150 m.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute kaum Sonne: meist zäher Hochnebel. Im Bergland vereinzelt Sprühregen oder, in hohen Lagen, Schneegriesel. Sonst trocken. Maxima
3 Grad im Hochschwarzwald bis 10 Grad im Oberrheingraben. Mäßiger, in
Böen gebietsweise starker Wind aus Nordost, im Hochschwarzwald stürmische Böen. Exponiert auch Sturmböen.
In Nacht zum Mittwoch verbreitet Hochnebel. Eng begrenzt etwas Nieselregen, im Bergland Schneegriesel. Minima 6 bis -1 Grad. In den Gipfellagen des Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen oder Sturmböen aus Nordost bis Ost.
Am Mittwoch zum Tagesbeginn noch verbreitet trüb. Im Laufe des Nachmittags allmählich mehr Sonne. Höchsttemperatur im Bergland und unter Hochnebel um 4, mit Sonne am nördlichen Oberrhein bis 11 Grad. Mäßiger, zeitweise stark böiger Wind aus Nordost bis Ost. Im Hochschwarzwald stürmische Böen oder Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag gebietsweise Hochnebel, in tieferen Lagen
auch Nebel. Örtlich klar. Tiefstwerte +4 bis -1 Grad. Exponiert im Hochschwarzwald einzelne starke bis stürmische Böen aus östlichen Richtungen.
Am Donnerstag zögerliche Nebel-/Hochnebelauflösung. Sonst viel Sonne.
Tagesmaxima 4 Grad auf der Ostalb bis knapp 11 Grad in Mannheim. Schwacher östlicher Wind, im Bergland frische Böen.
In der Nacht zum Freitag erneut Ausbreitung von Nebel und Hochnebel. Sonst klar. Minima von +3 bis -1 Grad.
Am Freitag gebietsweise ganztägig trüb. Im Norden größte Chancen auf längere Zeit Sonne. Dort auch Höchstwerte von 5 bis 9 Grad, sonst oft
nur um 4 Grad. Wind schwach auch östlicher Richtung.
In der Nacht zum Samstag Nebel und Hochnebel, gen Nordosten noch gering bewölkt oder klar. Temperaturrückgang auf +3 bis -2 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 03.11.2026, 10:15 Uhr –
„Hoch KLAUS ist gekommen um zu bleiben und bestimmt damit in den kommenden Tagen das Wettergeschehen in Deutschland.
Hoch KLAUS liegt aktuell bei den Britischen Inseln und verlagert nun seinen Schwerpunkt ostwärts und damit zunehmend in Richtung Deutschland. Auf der Südost-/Südflanke des Hochs ist eine Luftmasse polaren Ursprungs eingesickert, die bei größeren Auflockerungen nachts vor allem in der Mitte und im Süden eine gewisse Frostgefahr mit sich bringt.
Die interessanteste Frage ist aber, wo und wie lange kann sich die Sonne zeigen. Am heutigen Dienstag dominiert im Norden entlang einer sich mehr und mehr abschwächenden Front und Feuchtezone dichtere Bewölkung, gelegentlich kann dabei auch etwas Regen nicht ganz ausgeschlossen werden. Im Süden und Südosten sickert mit einer südöstlichen Höhenströmung noch feuchtere Luft letztlich aus dem Mittelmeerraum ein. Dort bleibt es häufig trüb. Dazwischen, also etwa
vom Westen bis in die mittleren Landesteile, sind die Chancen auf Sonnenschein am größten. Zur Wochenmitte Mittwoch und vor allem Donnerstag wird mit Verlagerung des Hochschwerpunktes zu uns die feuchtere Luft in den genannten Regionen im Norden und Süden/Südosten
zunehmend abgedrängt, die Chancen auf Auflockerungen steigen. Allerdings steigt dann nachts auch teilweise die Nebelneigung, der sich in Anbetracht meist geringer Luftbewegung und der fortgeschrittenen Jahreszeit nur langsam, teils auch kaum auflöst. Mit teils längerem Aufklaren vor allem in der Nacht zum Freitag steigt ebenso auch die Frostgefahr.
Im Norden ist es dabei mild um 10 Grad. Sonst hängen die Tageshöchstwerte stark von den Sonnenanteilen ab: mit längerem Sonnenschein durchaus Höchstwerte ebenfalls bei 10 bis 12 Grad, im Dauergrau eher nur 3 bis 5 Grad.“
Das erklärt Dipl.-Met. Sabine Krüger von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am Mittwoch, 04.11.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.
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