VHDL16 DWSG 011000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd – Landberatung Baden-Württemberg
am Sonntag, 01.11.2026, 10:30 Uhr

In der Nacht zum Montag und Dienstag gebietsweise leichter Frost und lokal Nebel. Im höheren Bergland windig.

Wetter- und Warnlage:
Ein vor allem in höheren Schichten ausgeprägtes Tief verlagert sich von den Ostalpen zur Adria und bis Montag weiter zum Tyrrhenischen Meer. Es lenkt von Nordosten kältere und teilweise feuchte Luft nach Süddeutschland.

NEBEL:
In der Nacht zum Montag bis zum Vormittag und in der Nacht zum Dienstag lokal Nebel, zum Teil mit Sichten unter 150 m.

FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Montag, am Morgen sowie in der Nacht zum Dienstag vielerorts Tiefstwerte um -1 Grad. Dabei in der Nacht zum Montag vereinzelt Glätte durch überfrierende Nässe nicht ausgeschlossen.

WIND/STURM:
Im Schwarzwald oberhalb 1000 Meter wiederholt starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h aus Nordost bis Ost.
Detaillierter Wetterablauf:

Heute insgesamt mehr Wolken als Sonne. Vor allem südlich der Alb anfangs etwas Regen. Ab dem Nachmittag vermehrt Auflockerungen. Höchstwerte an der Donau und im Bergland um 5, am Oberrhein bis 12 Grad. Mäßiger, im Süden stark böig auffrischender Nordostwind. In den
höchsten Schwarzwaldlagen starke bis stürmische Böen aus Nordost bis Ost.

In der Nacht zum Montag häufig gering bewölkt, dann aber Bildung von Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte +2 bis -2 Grad. Vereinzelt Glätte nicht ausgeschlossen. Im höheren Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus östlicher Richtung.
Am Montag an der Donau und in weiten Teilen Oberschwabens lange trüb durch Nebel und Hochnebel. Sonst abschnittsweise Sonne. Höchstwerte zwischen 4 Grad im Dauergrau und 10 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger, bisweilen auffrischender Wind um Nordost, auf dem Feldberg stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt, in den Niederungen aber auch häufiger Nebel oder Hochnebel. Tiefstwerte +3 bis -2 Grad. In Schwarzwaldkammlagen starke bis stürmische Böen aus Ost.
Am Dienstag teils Sonne, teils zäher Hochnebel. Maximal je nach Sonnenschein 3 bis 10 Grad. Mäßiger, in Böen gebietsweise starker Wind aus Nordost, im Hochschwarzwald stürmische Böen.

In Nacht zum Mittwoch verbreitet Nebel oder Hochnebel. Minima +5 bis -1 Grad. In Gipfellagen des Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen aus Nordost bis Ost.
Am Mittwoch oft hochnebelartig bewölkt, gebietsweise Sonne. Höchsttemperaturen im Bergland und unter Hochnebel um 4, mit Sonne am
nördlichen Oberrhein bis 10 Grad. Mäßiger, in den Kammlagen stark böiger Wind aus Nordost bis Ost.

In der Nacht zum Donnerstag oft Hochnebel. Tiefstwerte +3 bis -2 Grad. In Lagen um 1200 m einzelne starke bis stürmische Böen aus östlichen Richtungen.


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 01.11.2026, 10:15 Uhr –
„Wie die letzten Tage auch befindet sich Deutschland weiterhin im Einflussbereich des wetterbestimmenden Hochs JURIJ, das sich allerdings langsam nach Nordosten verabschiedet. Heute beschert es uns viele Wolken, vom Südwesten über Hessen und Ostniedersachsen bis in den Nordosten auch viele Auflockerungen. Südöstlich davon wirkt noch ein Tief in höheren Luftschichten, das von der Adria weiter südwärts zieht. Im Stau der Alpen sorgt diese Störung für etwas Niederschlag, ab etwa 1000 m schneit es etwas. Die Niederschläge schwächen sich im Tagesverlauf ab. Auch im Nordwesten ist es bedeckt.
Die schwache Kaltfront des Tiefs ODA über Südskandinavien liegt über der Nordsee, schwenkt südostwärts und wird dem Nordsee-Umfeld am Abend etwas Nieselregen bringen. Die Höchstwerte liegen heute verbreitet um 10 Grad. In der Nacht zum Montag ist es unterschiedlich
bewölkt, bei Aufklaren kann sich Nebel bilden. Im Nordwesten ist es bedeckt und es regnet etwas. Dort geht die Temperatur kaum zurück, während in der Mitte und im Süden verbreitet leichter Frost auftritt.

Am Montag ist es nach Nebelauflösung unterschiedlich bewölkt, die freundlichsten Abschnitte zeigen sich erneut in einem breiten Streifen vom Südwesten nach Nordosten. In der Nordhälfte und auch im Westen ist es stark bewölkt bis bedeckt und es regnet etwas, an der Nordseeküste gehen die Niederschläge in Schauer über und der Nordostwind frischt böig auf. In Teilen Bayerns bleibt es bei um 5 Grad recht frisch, im Nordwesten sind die Maxima zweistellig.
Am Dienstag halten sich dichte Wolken. Chancen auf Auflockerungen sind im Südwesten und im äußersten Norden am wahrscheinlichsten. Vom Münsterland bis zur Uckermark kann es etwas Nieselregen geben. Die Höchstwerte erreichen am Niederrhein, im Emsland und an der See die 10-Grad-Marke. Der Wind aus Nordost bis Ost wehr teils mäßig.
Zur Wochenmitte wird Deutschland an der Südflanke von Hoch KLAUS liegen, das seinen Schwerpunkt über dem Nordteil der Nordsee haben wird. Nach Nebelauflösung wird freundlicher, besonders am Donnerstag zeigt sich in der Mitte sowie auf den Alpengipfeln häufig die Sonne. Durch eine östliche Anströmung wird die 10-Grad-Marke mit Ausnahme der Küsten nur noch vereinzelt erreicht werden. „

Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am Montag, 02.11.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren.

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