VHDL16 DWSG 301000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Freitag, 30.10.2026, 10:30 Uhr

Tagsüber teils länger trüb, teils heiter, in den Kammlagen sonnig. In
den Nächten oft Nebel oder Hochnebel sowie vereinzelt Frost. Auf 
Schwarzwaldgipfeln windig. 


Wetter- und Warnlage:
In Süddeutschland bestimmt insgesamt Hochdruckeinfluss mit kühler und
trockener Luft das Wetter. Bodennah hält sich allerdings teilweise 
eine feuchte Grundschicht.  

NEBEL:
In den Nächten zu Samstag und Sonntag jeweils bis zum Vormittag lokal
Nebel, zum Teil mit Sichten unter 150 m.

FROST:
In den Nächten zu Samstag und Sonntag vereinzelt leichter Frost.

WIND/STURM:
Oberhalb 1000 Meter wiederholt starke bis stürmische Böen zwischen 50
und 70 km/h um Ost, auf dem Feldberg vor allem in den Nächten auch 
Sturmböen um 80 km/h. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute im Tagesverlauf oft heiter oder sonnig, besonders entlang des 
Rheins sowie zwischen Alb und Bodensee länger Hochnebel. Maxima im 
Umfeld der Donau unter zähem Hochnebel um 7, im Kraichgau bis 14 
Grad. Schwacher bis mäßiger, vor allem im Bergland böig 
auffrischender Wind aus Nordost bis Ost. In den Kammlagen des 
Schwarzwaldes stürmische Böen.

In der Nacht zum Samstag zunächst gering bewölkt oder klar, später 
wieder Bildung von Nebel oder Hochnebel. Frühwerte von +5 bis -1 
Grad. In Gipfellagen des Schwarzwaldes stürmische Böen oder Sturmböen
aus Ost. 

Am Samstag teils sonnig, teils länger trüb durch Nebel und Hochnebel.
Im Hochschwarzwald viel Sonne. Trocken. Je nach Sonnenschein zwischen
6 und 13 Grad. Schwacher bis mäßiger mitunter böig auffrischender 
Wind aus Nordost bis Ost. In exponierten Schwarzwaldlagen stürmische 
Böen.

In der Nacht zum Sonntag anfangs zum Teil noch aufgelockert, sonst 
zunehmend stark bewölkt. In Oberschwaben später einige Tropfen nicht 
ausgeschlossen. Abkühlung auf 5 bis 0 Grad. In den Kammlagen des 
Schwarzwaldes weiterhin stürmische Böen aus östlicher Richtung.


Am Sonntag mehr Wolken als Sonne. Am Vormittag am Bodensee evtl. 
etwas Regen. Ab dem Nachmittag vermehrt Auflockerungen. Höchstwerte 
an der Donau um 5, am Oberrhein bis 13 Grad. Mäßiger, im Süden stark 
böig auffrischender Nordostwind. In höchsten Schwarzwaldlagen starke 
bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Montag häufig gering bewölkt, dann aber erneut 
Bildung von Nebel und Hochnebel. Trocken. Tiefstwerte +4 bis -2 Grad.
Im höheren Schwarzwald starke bis stürmische Böen, auf dem Feldberg 
auch Sturmböen aus nordöstlicher Richtung. 

Am Montag an der Donau und in weiten Teilen Oberschwabens oft lange 
trüb durch Nebel und Hochnebel. Auch sonst nur kurze sonnige Phasen. 
Höchstwerte zwischen 4 Grad im Dauergrau und gut 10 Grad am 
Oberrhein. Schwacher bis mäßiger, bisweilen auffrischender Wind um 
Nordost, auf dem Feldberg stürmische Böen.

In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt oder trüb. Trocken. 
Tiefstwerte +4 bis -2 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 30.10.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch JURIJ mit Schwerpunkt über Dänemark zeichnet sich 
verantwortlich für die derzeit ruhige Wetterlage. Während es im 
Norden und Osten oft durch starke Bewölkung, Hochnebel oder Nebel 
trüb bleibt, zeigen sich im Westen und Süden nach teils zäher 
Nebelauflösung Sonnenfenster. Die besten Chancen hierfür bieten sich 
im Südwesten und im Westen sowie in höheren Lagen der westlichen 
Mittelgebirge und den Alpen. Während es bei Nebellagen mit 5 Grad 
recht frisch bleibt, werden sonst 9 bis 14, am Niederrhein örtlich 15
Grad erwartet. In hohen Schwarzwaldlagen frischt der Ostwind böig 
auf.
In der Nacht zum Samstag breiten sich erneut Nebelfelder aus. Aus dem
Baltikum kommend macht sich eine in höheren Luftschichten ausgeprägte
Störung im Nordosten bemerkbar: Dort wird es zuziehen und nachfolgend
setzt etwas Sprühregen ein. Im Süden kommt es besonders bei Aufklaren
zu leichtem Frost.
Am Samstag ist es in der Nord- und Osthälfte erneut stark bewölkt, 
von Brandenburg bis Bayern gibt es gelegentlich etwas Sprühregen, 
lediglich am Nordstau der Mittelgebirge ein wenig stärker, aber immer
noch mit sehr überschaubaren Niederschlagsmengen. Im Südwesten zeigt 
sich dagegen erneut die Sonne. Die Temperatur verläuft auf ähnlichem 
Niveau wie am Vortag. Der Ostwind frischt auf den Schwarzwaldgipfeln 
böig auf. In der Nacht zum Sonntag ist es vielfach stark bewölkt, am 
Nordstau der ostdeutschen Mittelgebirge gibt es etwas Sprühregen, an 
den Alpen etwas Regen und in höheren Lagen etwas Schnee. 
Am Sonntag lassen die Niederschläge an den Alpen nach. Von Nordwesten
nähert sich ein schwach ausgeprägter Tiefausläufer, der am Abend im 
Nordwesten etwas Regen bringt. Ansonsten bleibt es überwiegend stark 
bewölkt. In der Nacht zum Montag breitet sich das leichte Regengebiet
des Tiefausläufers etwas südostwärts aus und wird am Morgen etwa vom 
Münsterland bis Mecklenburg reichen. Südöstlich davon ist es stark 
bewölkt und es besteht ein erneutes Risiko für Nebelfelder.
Zum Wochenstart bleibt es in der Nordhälfte stark bewölkt und ab und 
an gibt es etwas Sprühregen, am Montag auch leichter Regen. Die 
Südhälfte ist eher trocken geprägt, viele Wolken zeigen sich auch 
hier. Lediglich am Montag kann es im Südwesten etwas regnen. Mit 
einer auf nordöstliche bis nördliche Richtung drehenden Anströmung 
wird etwas kältere Luft herangeführt, so dass die Höchstwerte mit 
Ausnahme küstennaher Gebiete im Norden und am Niederrhein nahe der 
niederländischen Grenze nicht mehr über 10 Grad hinaus gehen. "

Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Samstag, 31.10.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de