VHDL16 DWSG 291000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Donnerstag, 29.10.2026, 10:30 Uhr
In den Nächten lokal Nebel sowie stellenweise Frost. Auf
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen. Tagsüber teils trüb,
teils heiter.
Wetter- und Warnlage:
Einfließende kühle Meeresluft gelangt unter Hochdruckeinfluss.
WIND/STURM:
Oberhalb 1000 Meter zeitweise starke bis stürmische Böen zwischen 50
und 70 km/h um Ost. Am Freitag und bis in den Samstagvormittag am
Feldberg auch Sturmböen bis 80 km/h.
NEBEL:
In den Nächten zu Freitag und Samstag mit zum Teil Sichtweiten unter
150 m.
FROST:
In der Nacht zum Freitag vor allem im Umfeld der Ostalb örtlich
leichter Frost.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute abseits anfänglicher Nebel- und Hochnebelfelder verbreitet
heiter. Länger trüb vor allem in Teilen Oberschwabens und am Rhein.
Höchstwerte je nach Sonne zwischen 8 und 14 Grad, am mildesten am
Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost bis Ost, nach Süden
hin zeitweise auffrischend. Auf Schwarzwaldgipfeln starke bis
stürmische Böen.
In der Nacht zum Freitag teils klar, teils Nebel oder Hochnebel.
Minima von +5 bis -1 Grad. Oftmals Frost in Bodennähe. Auf
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen.
Am Freitag zwischen Alb und Bodensee sowie im südlichen
Oberrheingraben längere Zeit Nebel und Hochnebel, sonst überwiegend
sonnig. Maximal im Umfeld der Donau um 8, an Rhein und Neckar bei 13
Grad. Schwacher bis mäßiger, vor allem im Bergland böig
auffrischender Wind aus Nordost bis Ost. In den Kammlagen des
Schwarzwaldes stürmische Böen, am Feldberg Sturmböen.
In der Nacht zum Samstag zum Teil gering bewölkt oder klar, dann aber
auch wieder Bildung von Nebel oder Hochnebel. Frühwerte von +5 bis 0
Grad. Gebietsweise Frost in Bodennähe. In Gipfellagen des
Schwarzwaldes stürmische Böen oder Sturmböen aus Ost.
Am Samstag teils sonnig, teils stark bewölkt oder trüb durch Nebel
und Hochnebel. Trocken. Je nach Sonnenschein zwischen 6 und 12 Grad.
Schwacher bis mäßiger, mitunter böig auffrischender Wind aus Nord bis
Ost. In exponierten Schwarzwaldlagen stürmische Böen.
In der Nacht zum Sonntag anfangs zum Teil noch aufgelockert. Im Osten
teils stärker bewölkt und ab und an ein paar Tropfen. Abkühlung auf 5
bis 1 Grad. In exponierten Lagen des Schwarzwaldes stürmische Böen
aus östlicher Richtung.
Am Sonntag nach Nebelauflösung im Westen mehr Sonne als Wolken. Im
Südosten zeitweise stärker bewölkt mit etwas Regen oder kurzen
Schauern. Höchstwerte in Oberschwaben bei 7, entlang des Rheins bis
12 Grad. Schwacher, im Süden teils mäßiger Wind aus Nordost,
gelegentlich in Böen auffrischend. In höchsten Schwarzwaldlagen
starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Montag häufig klar, dann Bildung von Nebel und
Hochnebel. Trocken, Tiefstwerte +4 bis -2 Grad. Verbreitet Frost in
Bodennähe. Am Feldberg starke bis stürmische Böen aus nordöstlicher
Richtung.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 29.10.2026, 10:15 Uhr -
"War der Oktober in einigen Regionen noch oft geprägt von goldenen
Abschnitten, so übernimmt doch in den nächsten Tagen häufig der graue
Herbst. Grund dafür ist ausgerechnet ein Hochdruckgebiet. Dieses
trägt den Namen Jurij und sorgt für windschwache Verhältnisse. In den
langen Nächten kann die Luft abkühlen und es bilden sich Nebel und
Hochnebel. Diese bodennahen Feuchtefelder haben es schwer sich am
Tage auszulösen, wenn der schwache Wind den Austausch mit höheren
Luftschichten unterbindet. So können sich Nebel und Hochnebel in
einigen Regionen auch ganztags halten.
Oft bleiben die Maxima im Dauernebel auch unter der 10 Grad Marke
hängen, während es mit Sonnenunterstützung mild bis sehr mild bleibt.
Die besten Chancen auf das freundliche Herbstwetter hat man in den
westlichen und südwestlichen Landesteilen.
Zum Wochenende mischt dann auch noch ein Tiefdruckgebiet in höheren
Luftschichten mit, ein sogenannter Kaltlufttropfen. Er sorgt
vornehmlich im Osten und Südosten für etwas Regen. Gerade im Anstau
und damit auf der Nordseite von Thüringer Wald, Erzgebirge und Alpen
kann es auch mal länger regnen und in den Hochlagen von Bayerwald und
in den Alpen fällt sogar Schnee. Auch im Rest des Landes zieht sich
die Sonne bis zum Sonntag immer weiter zurück. Das Temperaturniveau
sinkt weiter ab. So werden im Alpenvorland nur noch um 7 Grad
erreicht, im Nordwesten bleibt es mit Werten um 12 Grad mild.
Auch in der neuen Woche hat es die Sonne in vielen Regionen schwer,
das Temperaturniveau sinkt noch etwas ab und regional kann es
leichten Frost und Frost in Bodennähe geben. "
Das erklärt Dipl.-Met. Marus Beyer von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Freitag, 30.10.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de