VHDL16 DWSG 071000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Montag, 07.09.2026, 10:30 Uhr
Heute örtlich Schauer und einzelne Gewitter. Teilweise heiß.
Wetter- und Warnlage:
Mit südwestlicher bis westlicher Strömung gelangt zum Beginn der
Woche nochmals sehr warme bis heiße, aber auch bereits etwas
feuchtere Luft nach Süddeutschland. In der Nacht zum Mittwoch leitet
eine von Nordwesten aufziehende Kaltfront einen Wetterumschwung ein.
GEWITTER:
Heute Nachmittag bilden sich bevorzugt über Alb und Schwarzwald
einzelne Gewitter, die ostwärts ziehen. Dabei sind 20 Liter pro
Quadratmeter in kurzer Zeit und Sturmböen um 80 km/h sowie Hagel
wahrscheinlich.
Am Dienstagabend ziehen von der Schweiz Gewitter herein, die mit
schweren Sturmböen bis 100 km/h, Starkregen um 20 Liter pro
Quadratmeter in kurzer Zeit und Hagel einhergehen. Im Laufe der Nacht
betreffen sie schwerpunktmäßig die Südhälfte.
STARKREGEN:
In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise Starkregen um 25 Liter pro
Quadratmeter.
WIND:
Am Dienstag oberhalb 800 Meter zeitweise Windböen um 50, oberhalb
1000 Meter stürmische Böen um 70 km/h aus West bis Südwest.
Abschwächung in der Nacht zu Mittwoch.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute Mittag häufig sonnig und trocken, örtlich noch Schauer.
Nachmittags über Schwarzwald und Alb entwickelnde Schauer und
Gewitter, die ostwärts ziehen. Abends Wetterberuhigung. Oft heiß mit
27 Grad in hohen Lagen, in den Niederungen 30 bis 32 Grad. Mäßiger,
zeitweise auffrischender Wind aus Südwest bis West.
In der Nacht zum Dienstag klar oder gering bewölkt, teils
Nebelbildung, trocken. Minima 18 bis 14 Grad.
Am Dienstag heiter und meist trocken, erst am Abend zunehmend
Bewölkung und aufkommende Schauer und kräftige Gewitter. Tagesmaxima
27 Grad im Hochschwarzwald bis 32 Grad im Breisgau. Meist schwacher
Südwestwind, zeitweise böig; bei Gewittern teils schwere Sturmböen,
in den Hochlagen des Schwarzwaldes stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch im Südosten weiterhin kräftige Gewitter und
von Nordwesten aufkommender Regen. Tiefsttemperaturen von 18 bis 11
Grad. Im Hochschwarzwald starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Mittwoch entlang und südlich der Alb anhaltender Regen, teils
Starkregen. Sonst von Nordwesten her nachlassender Niederschlag und
Auflockerungen im Tagesverlauf. Deutlich kühler bei Maxima zwischen
15 Grad auf der Alb und im Allgäu und 22 Grad in der Kurpfalz.
Schwacher bis mäßiger Westwind, zeitweise böig auffrischend.
In der Nacht zum Donnerstag im Allgäu letzte Regentropfen und noch
stärker bewölkt, sonst meist klar und trocken. Örtlich Nebel. Minima
10 bis 6 Grad.
Am Donnerstag Mix aus Sonne und Wolken. Höchstwerte von 17 bis 23
Grad. Schwacher Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag gering bewölkt, niederschlagsfrei. Lokal
Nebel. Tiefstwerte 10 bis 4 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 07.09.2026, 10:15 Uhr -
"Das bisher wetterbestimmende Hoch ULRICH wandert langsam von
Ostmitteleuropa weiter ostwärts. Damit gewinnen Störungen auf der
Vorderseite der Ausläufer von Sturmtief WEGA, das sich derzeit bei
Island befindet, an Raum. Zum Start der neuen Woche präsentiert sich
das Wetter damit leicht wechselhaft. Zunächst regnet es in der
Osthälfte gebietsweise leicht. Sonst ist es wechselnd bewölkt.
Ausgehend vom süddeutschen Bergland bilden sich Schauer, auch ein
Gewitter ist nicht ausgeschlossen. Auch an der Nordsee werden Schauer
erwartet. Am freundlichsten mit den meisten Sonnenstunden wird es im
Südwesten. Mit einer südwestlichen Strömung gelangen warme bis heiße
Luftmassen nach Deutschland. Im Südwesten werden bis 33 Grad
erwartet. Deutlich kühler bleibt es im Nordosten bei 21 Grad.
Am Dienstag schwenkt die Kaltfront des dann Richtung Nordskandinavien
ziehenden Sturmtiefs WEGA von der Deutschen Bucht in den Nordwesten
Deutschlands. Bereits in der ersten Tageshälfte verdichten sich dort
die Wolken und nachfolgend kommt dort Regen auf, der zum Abend auch
auf die Westhälfte übergreift. Ganz anders präsentiert sich der
Südosten: Erneut steht dort ein freundlicher und sonnenscheinreicher
Tag bevor. Nur ganz vereinzelt kann es dort Quellungen geben mit der
Folge von lokalen Schauern oder Gewittern. In Süddeutschland wird es
mit bis zu 33 Grad nochmals heiß. Im Nordwesten dagegen scheitert die
Quecksilbersäule wenn auch knapp an der 20-Grad-Marke.
Am Mittwoch verlagert sich das Niederschlagsband weiter nach Südosten
vor. Während zu Tagesbeginn vom Saarland und Rheinland-Pfalz bis nach
Brandenburg mit schauerartig verstärktem Regen zu rechnen ist, liegt
am Abend der Niederschlagsschwerpunkt über dem Süden Bayerns, aber
auch in Oberschwaben und Ostsachsen regnet es noch. Im Vorfeld des
Niederschlagsgebietes können sich südlich der Donau in der dort noch
warmen Luft kräftige Gewitter bilden. Auch sonst kann der Regen in
Bayern teils ergiebig sein. Im Nordwesten dagegen ist es vielfach
freundlich, an der Nordsee treten im Tagesverlauf Schauer und
Gewitter auf und der Wind kann dort deutlich auffrischen. Mit 18 Grad
im Nordwesten und 24 Grad in Nieder- und Oberbayern ist es deutlich
kühler als an den Tagen zuvor.
Am Donnerstag und Freitag setzt sich in Süddeutschland wieder
Hochdruckeinfluss durch mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Im
Norden sind mehr Wolken unterwegs und ab und an treten dort Schauer
auf. Die Höchstwerte liegen bei 18 bis 24 Grad. "
Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Dienstag, 08.09.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
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