VHDL16 DWSG 141000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Freitag, 14.08.2026, 10:30 Uhr

Heute wieder viel Sonne. Ausgangs der kommenden Nacht im Südwesten 
nur geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Bis zum Wochenende 
andauernde Hitzewelle. 


Wetter- und Warnlage:
Hochdruckeinfluss und heiße Luft bestimmen das Wetter in 
Süddeutschland. Erst im Laufe des Wochenendes fließt von Westen 
allmählich feuchtere Luft ein. 

GEWITTER:
Ausgangs der Nacht zum Samstag über dem Rheintal und dem Schwarzwald 
nur sehr geringes Risiko für einzelne Gewitter. Am Samstagnachmittag 
im Süden und im Bergland vereinzelte Gewitter mit Starkregen um 20 
l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen um 80 km/h und kleinem Hagel. In der 
Nacht zum Sonntag auch in anderen Landesteilen geringes Risiko für 
einzelne Gewitter ähnlicher Intensität.

HITZE:
Heute tagsüber vor allem nach Westen hin starke Wärmebelastung, am 
Samstag tagsüber noch etwas verbreiteter.

Detaillierter Wetterablauf:

Heute bei schwülheißen 31 Grad auf der Alb und bis 38 Grad in der 
Kurpfalz meist sonnig. Schwacher Wind aus unterschiedlichen 
Richtungen. 

In der Nacht zum Samstag meist gering bewölkt oder klar. Ausgangs der
Nacht über dem Rheintal und dem Schwarzwald nur sehr geringes Risiko 
für einzelne Schauer oder Gewitter mit starken bis stürmischen Böen. 
Abkühlung auf 20 bis 12 Grad. 

Am Samstag erst oft heiter, im Tagesverlauf mehr Wolken und am 
Nachmittag im Süden und über dem Bergland örtliche Schauer und 
vereinzelte Gewitter. Höchsttemperaturen zwischen 30 im 
Südschwarzwald und 38 Grad im Kraichgau. Schwacher bis mäßiger Wind 
aus vorwiegend westlichen Richtungen, im Falle von Gewittern auch 
Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag von Nordwesten zunehmend stark bewölkt. 
Vereinzelt Schauer oder Gewitter. Tiefstwerte im Rheingraben und in 
größeren Städten kaum unter 20, sonst 19 bis 15 Grad. 

Am Sonntag oft stark bewölkt und zeitweise schauerartiger Regen, vor 
allem im Süden und in der Mitte auch begleitet von einzelnen 
Gewittern. Maximal 26 bis 32 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus 
Nordwest mit frischen, bei Gewittern auch stürmischen Böen.

In der Nacht zum Montag meist stark bewölkt, gebietsweise 
schauerartiger und gewittriger Regen. Temperaturrückgang auf 19 bis 
14 Grad. 

Am Montag über der Südosthälfte längere Zeit stark bewölkt, aber 
allmählich Abzug des schauerartigen und vereinzelt auch noch 
gewittrigen Regens. Von Nordwesten im Tagesverlauf zunehmende 
Auflockerungen und trocken. Maxima zwischen 22 und 29 Grad, am 
wärmsten am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind mit 
frischen bis starken, bei Gewittern auch stürmischen Böen.

In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt und meist 
niederschlagsfrei. Tiefstwerte 17 bis 12 Grad. Im Bereich des 
Feldberges auch stürmische Böen aus Südwest bis West. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 14.08.2026, 10:15 Uhr -
"Bevor sich im Laufe des Wochenendes die Wetterlage grundlegend 
umstellt, bekommen wir es am heutigen Freitag erneut verbreitet mit 
großer Hitze zu tun. Hoch RALF verabschiedet sich zwar langsam aber 
sicher nach Osteuropa, doch an dessen Südwestflanke gerät bodennah 
nochmals ein Schwall heißer Luft aus Südwesteuropa zu uns, sodass im 
Südwesten örtlich 39 Grad erreicht werden. Aber auch sonst wird die 
30-Grad-Marke fast überall geknackt.

Am Samstag setzt sich die Hitze in der Mitte und dem Süden fort. 
Allerdings nähert sich die Kaltfront eines Tiefs über Skandinavien 
dem Nordwesten an und in Verbindung damit nimmt die Bewölkung zu. Vom
Südwesten bis in den Norden gibt es einzelne, teils kräftige 
Gewitter. Eine verbreitete Unwetterlage stellt sich aber nicht ein. 
Im Südosten und Osten gibt es nochmals viel Sonne. In der Nacht zum 
Sonntag kommt die Kaltfront samt gebietsweisem schauerartigem Regen 
und einzelnen Gewittern südostwärts voran und erreicht am 
Sonntagmorgen eine Linie Saarland-Lausitz.

Am Sonntag wird die Hitze dann immer mehr nach Süden abgedrängt und 
dort gibt es bei schwülwarmen bis schwülheißen 28 bis 32 Grad teils 
kräftige Schauer und Gewitter. Im Norden und der Mitte wird es mit 20
bis 27 Grad angenehm warm. Niederschläge gibt es kaum. Die große 
Nummer wird es mit dem so dringend benötigten Regen in der Fläche 
also nicht und die Trockenheit kann zunächst nicht gelindert werden.

Inwiefern in der kommenden Woche, der so dringend benötigte Regen 
fallen wird, muss abgewartet werden. Zunächst regnet es in der Nacht 
zum Montag im Süden gebietsweise schauerartig verstärkt und auch am 
Montag folgt dort weiterer Regen nach. Ansonsten bildet Regen zum 
Wochenstart bei wechselnder Bewölkung die Ausnahme. Die 
hochsommerliche Hitze ist aber Geschichte, denn aus Westen und 
Nordwesten fließt nur noch mäßig warme bis warme Meeresluft zu uns. 

In den Folgetagen überqueren dann wahrscheinlich weitere 
Frontensysteme Deutschland, doch die Prognosen gestalten sich 
schwierig und die Modellunsicherheiten sind groß. Eine verlässliche 
Niederschlagsprognose ist daher nicht möglich. Die Höchsttemperaturen
zeigen ein Nord-Süd-Gefälle und bewegen sich zwischen 20 und 27 Grad 
im Norden und 22 bis 29 Grad im Süden. "

Das erklärt Dipl.-Met. Marcel Schmid  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Samstag, 15.08.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de