VHDL16 DWSG 021000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Sonntag, 02.08.2026, 10:30 Uhr
Heute im Bereich der Alb und südöstlich davon wolkig, sonst viel
Sonne. Auch am Montag oft Sonne, im Tagesverlauf aber einzelne
kräftige Gewitter. Wieder zunehmende Hitze.
Wetter- und Warnlage:
Ein Hochdruckgebiet und Einfluss zunehmend heißer Luft aus Südwesten
bescheren Süddeutschland für heute und morgen einen vorerst meist
ruhigen Wetterabschnitt.
GEWITTER:
Am Montag im Laufe des Nachmittags und am Abend einzelne Gewitter.
Dabei örtlich Starkregen, Hagel und stürmische Böen oder Sturmböen
bis 80 km/h. Vor allem in Bezug auf Starkregen (Mengen über 25 l/qm
in 1 Stunde) und Hagel (Korngrößen um 2 cm) vereinzelt Unwetter nicht
ausgeschlossen. In der Nacht zum Dienstag weitgehend abklingende
Gewitter.
HITZE:
Heute am Rhein, am Montag auch in den anderen Regionen wieder starke
Wärmebelastung.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute im Bereich der Alb und südöstlich davon teilweise wolkig, sonst
viel Sonne. Trocken. Höchstwerte im Bergland um 28, am Rhein bis 34
Grad. Meist schwacher, zeitweise böig auffrischender Wind aus Nord
bis Nordost.
In der Nacht zum Montag zunehmend klar. Tiefstwerte 20 bis 15 Grad.
Am Montag erst viel Sonne, später am Nachmittag vor allem im Bergland
dichtere Quellwolken und lokale Schauer und Gewitter. Maxima bei 32
Grad im Hotzenwald und 38 Grad am nördlichen Oberrhein. Schwacher
Wind aus westlicher Richtung, mit zeitweilig frischen Böen. Mit
Gewittern stürmische Böen.
In der Nacht zum Dienstag zunächst noch teils stärker bewölkt und
gebietsweise Regen, vereinzelt auch gewittrig. Später nur noch
geringe Bewölkung und trocken. Tiefstwerte 21 bis 16 Grad.
Am Dienstag heiter, im Tagesverlauf Bewölkungsverdichtung mit
zunehmender Schauer- und Gewitteraktivität. Örtlich erhöhte
Unwettergefahr durch heftigen, vereinzelt extrem heftigen Starkregen.
Temperaturen weiterhin in der Spitze bei 29 bis 36 Grad, deutlich
schwüler als zuvor. Mäßiger, in Böen auffrischender Westwind bei mit
Gewittern und im höheren Bergland stürmischen Böen.
In der Nacht zum Mittwoch weitere Schauer und Gewitter nachfolgend,
jedoch abnehmende Unwettergefahr. Tiefstwerte 21 Grad am Rhein und 17
Grad in Oberschwaben.
Am Mittwoch wolkig. Am Vormittag einzelne zum Teil gewittrige
Schauer, zum Nachmittag verbreitet Schauer und vor allem im Bereich
der Alb und in Oberschwaben starke, zum Teil unwetterartige Gewitter.
Höchstwerte 28 bis 34 Grad. Mäßiger Westwind, in Böen stark. Bei
Gewittern Sturmböen.
In der Nacht zum Donnerstag im Südosten vor allem anfangs noch
Schauer und Gewitter mit stürmischen Böen. Im Nordwesten meist klar
und trocken. Tiefstwerte 20 bis 15 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 02.08.2026, 10:15 Uhr -
"Der heutige Sonntag macht seinem Namen vielerorts aller Ehren. Vor
allem im Nordwesten und in der südlichen Mitte kommen alle
Sonnenliebhaber voll auf ihre Kosten. Bei Höchsttemperaturen von 30
bis 34 Grad in der Südwesthälfte lohnt sich dort ein Besuch am
naheliegenden Badesee besonders. Aber auch in der Nordosthälfte
erwarten uns sommerliche Temperaturen. Dort klettert das Thermometer
am Nachmittag auf angenehme 24 bis 29 Grad. An den Alpen werden die
Quellwolken im Tagesverlauf jedoch dichter und unweit der
österreichischen Grenze können sich ab dem Nachmittag einzelne aber
kräftige Gewitter entwickeln.
Am Montag dehnt sich die Hitze von Süden weiter nach Norden aus.
Gleichzeitig wird die Luftmasse aber auch feuchter, sodass im
Südwesten bei schweißtreibenden Temperaturen von bis zu 37 Grad ab
dem Nachmittag einzelne heftige Gewitter entstehen. Lokal besteht
Unwettergefahr! Vielerorts bleibt es aber am Montag nochmals
freundlich und trocken.
Die Nacht auf Dienstag wird verbreitet wieder sehr mild bis warm. In
den Ballungsräumen im Westen wird häufiger eine Tropennacht mit
Tiefsttemperaturen von über 20 Grad erwartet. Zudem treten im Westen
voraussichtlich bereits in der Nacht einzelne Schauer und Gewitter
auf.
Am Dienstag bilden diese sich in schwülheißer Luftmasse häufiger.
Örtlich besteht dann Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagel
und schweren Sturmböen! Bei einem Aufenthalt im Freien sollte also
immer das Wettergeschehen beobachtet werden. Sie können sich darüber
auch über unsere Warn-Wetter-App auf dem Laufenden halten. Genauere
Schwerpunkte lassen sich aktuell noch nicht ausmachen. Das größte
Unwetterpotenzial ist aber voraussichtlich in der Nordhälfte und im
Westen gegeben. Dazu wird es am Dienstag vielerorts noch etwas
heißer. Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 30 und 38 Grad.
Mit den höchsten Werten in den Niederungen im Südosten.
Am Mittwoch hält das schwülheiße zu Gewittern neigende Wetter an.
Dann sickert aber von Nordwesten allmählich etwas weniger warme bis
heiße Luft ein, sodass im Nordwesten nur noch Höchstwerte zwischen 25
und 29 Grad erwartet werden. Nach Südosten hin geht das Schwitzen bei
Spitzenwerten von bis zu 35 Grad und großer Schwüle aber weiter.
In der zweiten Wochenhälfte dürfen alle Hitzegeplagten erst einmal
durchatmen. Zum Wochenende hin wird die Hitze voraussichtlich auch im
Südosten verdrängt. Es bleibt jedoch sommerlich warm. Ob die Hitze in
der nächsten Woche nochmals einen neuen Anlauf versucht, ist noch
unsicher. Mehr dazu in den kommenden Tagen an dieser Stelle. "
Das erklärt M.Sc.-Met. Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Montag, 03.08.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de