VHDL16 DWSG 031000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Freitag, 03.07.2026, 10:30 Uhr
Heute und am Samstag viel Sonne.
Wetter- und Warnlage:
Hinter einer südostwärts abgezogenen Kaltfront gelangt mit
nordwestlicher Strömung ein frischer Schwall Meeresluft nach
Süddeutschland. Dabei setzt sich rasch wieder der Einfluss eines
Hochs mit Schwerpunkt vor der Biskaya durch.
Bis Sonntag früh keine Wettergefahren.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute zunehmend Sonne, im Süden anfangs noch wolkig.
Niederschlagsfrei. Höchstwerte von 22 Grad im Hochschwarzwald bis 28
Grad am Rhein. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind, zeitweise mit
frischen Böen.
In der Nacht zum Samstag gering bewölkt oder klar. Minima 13 bis 7
Grad.
Am Samstag viel Sonne und trocken bei Tagesmaxima 24 Grad im Allgäu,
am Rhein und Neckar zwischen 28 und 30 Grad. Meist schwacher
Nordwestwind, zeitweise böig auffrischend.
In der Nacht zum Sonntag zunächst meist klar. Im weiteren Verlauf von
Norden aufziehende Wolkenfelder. Jedoch noch niederschlagsfrei.
Minima von 17 bis 9 Grad.
Am Sonntag meist freundlich, nach Norden und Nordosten hin mehr
Wolken. Zwischen Odenwald, Ostalb und der Tauber etwas Regen oder
vereinzelte Gewitter möglich. Sonst trocken. Höchstwerte von 25 Grad
auf der Alb bis 31 Grad im Breisgau. Mäßiger bis frischer
Nordwestwind mit starken, in hohen Lagen zeitweise auch stürmischen
Böen.
In der Nacht zum Montag meist nur leicht bewölkt, lediglich von der
Hohenlohe bis zur Ostalb mehr Wolkenfelder. Meist trocken bei
Tiefstwerten von 18 bis 11 Grad.
Am Montag überwiegend heiter, im Süden gar sonnig. Niederschlagsfrei.
Höchstwerte 26 Grad im Allgäu bis 33 Grad im Oberrheingraben. Wind
mäßig bis frisch aus Nordwest mit starken, in Gipfellagen teilweise
stürmischen Böen.
In der Nacht zum Dienstag durchziehende Wolkenfelder, aber trocken.
Tiefstwerte 18 bis 12 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 03.07.2026, 10:15 Uhr -
"Der Ausläufer von Tief "Zoe" hat die Hitze erst einmal aus
Deutschland verdrängt. So konnte in der vergangenen Nacht zum Freitag
bei teils einstelligen Tiefstwerten im Bereich der Mittelgebirge
endlich mal wieder gut durchgelüftet werden.
Am heutigen Freitag liegt der Ausläufer an den Alpen und sorgt dort
noch für dichte Wolken, Regen sollte nur noch anfangs fallen. Im
Norden und Osten sorgt hingegen ein Schwall höhenkalter Luft für eine
leichte Labilisierung der Atmosphäre. So können sich dort Quellwolken
bilden, vereinzelt treten Schauer auf. Die Labilisierung bewirkt
jedoch im Zusammenspiel mit dicht gedrängten Isobaren (also einem
erhöhten Druckgradienten), dass der nordwestliche Wind kräftig
auffrischt. Im Binnenland werden dabei steife bis stürmische Böen
erwartet, an auflandigen Küstenabschnitten sogar Sturmböen.
Der stürmische Wind mutet zusammen mit der rückseitig des
Tiefausläufers eingeflossenen subpolaren Meeresluft fast schon
frühherbstlich an, denn die Höchstwerte steigen nicht mal mehr auf
sommerliches Niveau an, bleiben also unter 25 Grad, an den Küsten
werden kaum 20 Grad erreicht.
Im Südwesten und Süden ist davon nichts zu spüren. Dort zeigt sich im
Tagesverlauf bei sommerlichen Temperaturen bis 28 Grad vielfach die
Sonne.
In den nächsten Tagen bleibt dieses Muster weitgehend erhalten.
Während ein weiteres Tief mit dem außergewöhnlichen Namen "Ausynja"
im Norden und Osten Deutschlands für wechselhaftes, teils windiges
Wetter sorgt, beeinflusst ein Ableger des Azorenhochs weiterhin den
Südwesten. Dort zeigt sich vielfach die Sonne und Regen ist
Mangelware. Auch bei der Temperatur macht sich dieses Gefälle
bemerkbar: Während an den Küsten kaum 20 Grad erreicht werden, steigt
die Höchsttemperatur am Oberrhein wieder auf Werte um 30 Grad. Da die
Luft aber meist sehr trocken ist, kühlen die nächtlichen Temperaturen
vielfach unter 17 Grad ab.
Zum Ende der nächsten Woche könnte dann der Sommer deutschlandweit
zurückkehren. Unter Hochdruckeinfluss steigen die Temperaturen
voraussichtlich wieder verbreitet auf sommerliches bis
hochsommerliches Niveau an.
"
Das erklärt M.Sc.-Met. Sebastian Schappert von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Samstag, 04.07.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de