VHDL16 DWSG 261000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Freitag, 26.06.2026, 10:30 Uhr

Gebietsweise extreme Wärmebelastung! In den kommenden Tagen neue 
Hitzerekorde. Ab Samstagnachmittag einzelne Gewitter wahrscheinlich. 



Wetter- und Warnlage:
Süddeutschland liegt unter einer umfangreichen Hochdruckzone im 
Einfluss sehr heißer Luft aus Nordafrika, die sich weiter aufheizt 
und damit Schritt für Schritt zum Höhepunkt der Hitzewelle am 
Wochenende führt. 

HITZE:
Bis auf Weiteres starke, gebietsweise auch extreme Wärmebelastung! 
Bitte beachten Sie auch unsere Verhaltensempfehlungen bei Hitze: https://www.dwd.de/DE/leistungen/hitzewarnung/verhaltensempfehlungen.
pdf?__blob=publicationFile&v=4

GEWITTER:
Am Samstagnachmittag im Bergland einzelne Gewitter mit Starkregen 
zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit, stürmische Böen oder 
Sturmböen bis 85 km/h sowie Hagel von 1-2 cm.
In der Nacht zum Sonntag vereinzelt Gewitter ähnlicher Stärke 
möglich.

WIND:
In der Nacht zum Sonntag auf den Schwarzwaldgipfeln auch abseits von 
jeglichen Gewittern zeitweise starke bis stürmische Böen um 60 km/h 
aus Südwest. 

Hinweis:
Tagsüber sehr hohe UV-Index-Werte. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute neben Schleierwolkenfelder sonnig. Ab dem Nachmittag im 
Bergland auch hochauftürmende Quellwolken, aber vorerst nur sehr 
geringe Schauerneigung. Höchstwerte im Bergland um 34, in den 
Niederungen zwischen 36 und 41 Grad. Schwacher, böig auffrischender 
Nordostwind.

In der Nacht zum Samstag meist nur gering bewölkt oder klar. 
Vielerorts tropische Tiefstwerte zwischen 24 und 20 Grad, nur in 
Oberschwaben und im Allgäu verbreitet darunter. 

Am Samstag Höhepunkt der Hitzewelle samt neuer Hitzerekorde. 
Tagesmaxima um 35 Grad im Bergland und Allgäu, sonst oft 37 bis 41, 
in der Kurpfalz lokal 42 Grad. Dabei weiterhin viel Sonne; 
nachmittags und abends über dem Bergland aber ansteigendes Potenzial 
für örtlich starke, vereinzelt auch schwere Gewitter. Meist 
schwacher, variabler Wind, zeitweise mit frischen Böen; bei Gewittern
Sturmböen. 

In der Nacht zum Sonntag erst nach Mitternacht überall unter 30 Grad.
Ebenfalls neue Wärmerekorde bzgl. der Tiefsttemperatur erwartbar: In 
der Früh Werte von 25 Grad beispielsweise in Mannheim und 17 Grad in 
Pfullendorf. Meist nur gering bewölkt oder klar; jedoch vereinzelt 
Schauer oder Gewitter möglich. 

Am Sonntag heiter bei durchziehenden mittelhohen und hohen 
Wolkenfeldern; hinzu kommen ab dem Mittag vermehrt Quellwolken. 
Anfangs örtlich Schauer und Gewitter, im Tagesverlauf von Westen an 
Häufigkeit und Intensität zunehmend. Ab dem Nachmittag 
Unwetterpotential. Höchstwerte zuvor nochmals bei 31 Grad auf der 
Zollernalb und bis zu 38 Grad vom Kraichgau bis zur Tauber. 
Schwacher, teils mäßiger, in Böen frischer, westlicher Wind.

In der Nacht zum Montag von West nach Ost teils schwere Gewitter mit 
hoher Blitzaktivität, heftigem bis lokal extrem heftigem Starkregen, 
Sturmböen und Hagel. Tiefstwerte 21 bis 17 Grad. 

Am Montag viele Wolken bei schauerartig, mit Gewittern durchsetztem 
Regen, in der zweiten Tageshälfte im Norden nachlassend. Südlich 
davon bis zum Abend länger anhaltend. Deutlicher Temperaturrückgang 
mit Höchstwerten von dann noch 25 Grad im Bergland, sonst verbreitet 
26 bis 31 Grad. Mäßiger Wind aus Nordwest, bei Gewittern Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag auch im Südosten abklingende Schauer und 
Gewitter. Aufgelockerte Bewölkung bei Tiefstwerten von 19 bis 14 
Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 26.06.2026, 10:15 Uhr -
"Hoch HARTMUT hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Die 
eingeflossene Luftmasse kann sich die nächsten Tage noch weiter 
erwärmen und wird besonders am Wochenende mit hoher 
Wahrscheinlichkeit die Rekorde für die höchsten gemessenen 
Temperaturwerte im Monat Juni pulverisieren. Hoch HARTMUT wird sich 
zum Wochenende mit seinem Schwerpunkt langsam ostwärts verlagern. Von
Westen dringen dann atlantische Störungen des Tiefs WINONA Richtung 
Deutschland vor.
Bevor es aber soweit ist, steht uns heute ein sonnenscheinreicher Tag
ins Haus. Allenfalls am Abend und in der Nacht zum Samstag sind über 
den westlichen Mittelgebirgen und im äußersten Westen ganz 
vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen, ansonsten bleibt es 
trocken und es wird sehr heiß, teilweise sogar extrem heiß. 
Verbreitet erreichen die Höchstwerte 36 bis 40 Grad. Lokal sind auch 
41 Grad möglich. Im Nordosten wird es etwas kühler und damit 
angenehmer bleiben. In der Nacht ist wirkliche Abkühlung schwer zu 
erreichen, zum wiederholten Mal gibt es vielfach eine Tropennacht mit
Minima zwischen 23 und 17 Grad.
Am Samstag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Einzelne Hitzegewitter 
können besonders in der Westhälfte auftreten, durch Starkregen können
diese Unwetterpotential erreichen. Die Höchstwerte liegen verbreitet 
bei 36 bis 41 Grad, an der See ist es etwas kühler. Die starke bis 
extreme Wärmebelastung setzt sich fort. In der Nacht zum Sonntag 
steigt besonders in der West- und Nordhälfte das Gewitterpotential. 
Organisierte Strukturen sind dabei möglich, mit Hagel oder Großhagel 
und heftigem Starkregen. Noch gibt es einige Unsicherheiten in der 
Entwicklung. Am Sonntag wird der Höhepunkt der Hitzeentwicklung 
erwartet, in der Lausitz sind bis zu 42 Grad möglich. Im Tagesverlauf
treten teils schwere Gewitter auf mit Unwettergefahr durch Sturmböen,
heftigen Starkregen und Hagel. Dieser Knall läutet dann den Wechsel 
zu einer wechselhaften und nicht mehr ganz so heißen Wetterphase 
kommende Woche ein. Zur Wochenmitte werden die Temperaturwerte weiter
zurückgehen. Bis dahin ist Durchatmen angesagt. 
Kommen Sie gut durch die Hitze und nachfolgend die Gewitter."

Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Samstag, 27.06.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de