VHDL16 DWSG 071000
Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am Sonntag, 07.06.2026, 10:30 Uhr
Montagnachmittag und -abend Gewitter und im Bergland aufkommende
Böen.
Wetter- und Warnlage:
Von Westen strömt kühle Meeresluft ein, die sich unter zunehmendem
Hochdruckeinfluss erwärmen kann. Im Verlauf des Montags ziehen von
Westen die Vorboten einer Kaltfront eines Tiefs über der nördlichen
Nordsee auf. Die Kaltfront überquert uns im weiteren Verlauf, wodurch
feuchte und labil geschichtete Luft den Weg nach Süddeutschland
findet.
GEWITTER/STARKREGEN:
Montagnachmittag/-abend sowie in der Nacht zum Dienstag von Westen
einzelne Gewitter mit Starkregen (Mengen um 15 l/qm in kurzer Zeit)
und Böen bis 60 km/h wahrscheinlich. Auch unabhängig von Gewittern
vor allem im Schwarzwald Starkregen mit Mengen bis 20 l/qm in wenigen
Stunden nicht ausgeschlossen.
WIND:
Montagnachmittag/-abend und in der Nacht zum Dienstag im
Hochschwarzwald stürmische Böen um 70 km/h aus Südwest.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute zunächst viele Wolken, anfangs Richtung Allgäu einzelne
Schauer. Ab Mittag nach und nach öfter Sonne. Höchsttemperatur
zwischen 21 und 24, im höheren Bergland um 18 Grad. Mäßiger, zuweilen
frischer Wind aus westlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag gering bewölkt oder klar. Abkühlung auf 12
bis 7, örtlich bis 5 Grad.
Am Montag zunächst viel Sonne. Am Nachmittag von Westen aber immer
dichtere Wolken und nachfolgend am Abend aufkommender Regen,
vereinzelt auch Gewitter. Vorübergehend sommerlich mit maximal 24 bis
28 Grad. Auf der Alb und im Schwarzwald um 22 Grad. Im Tagesverlauf
auflebender und auf Südwest drehender Wind. Im Hochschwarzwald zum
Abend starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Dienstag regnerisch, vereinzelt auch kurze Gewitter.
Tiefsttemperatur 16 bis 12, im Bergland bis 10 Grad. Auf den
Schwarzwaldgipfeln gelegentlich stürmische Böen oder Sturmböen aus
Südwest.
Am Dienstag anfangs verbreitet Regen. Im Tagesverlauf von Nordwesten
zunehmend trocken und Wolkenlücken, am längsten nass im Allgäu. Mit
nur noch 14 bis 18, am Rhein bis 20 Grad deutlich kühler. Frischer,
in Böen starker Wind aus West bis Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch wieder zunehmend dichte Wolkenfelder. Im
Allgäu nach wie vor etwas Regen, sonst trocken. Minima 10 bis 6 Grad.
Am Mittwoch unbeständig mit Regen und Schauern, vereinzelt auch
kurzen Gewittern. Kühl mit nur 14 bis 19 Grad. Schwacher bis mäßiger,
am Nachmittag auch mal etwas auflebender Wind aus westlichen
Richtungen.
In der Nacht zum Donnerstag unterschiedlich bewölkt, wahrscheinlich
weitgehend trocken. 10 bis 5 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 07.06.2026, 10:15 Uhr -
"Tief QUELLA gestaltet das Wetter am heutigen Sonntag im Norden
Deutschlands eher wechselhaft. Viele Wolken ziehen über den Himmel,
hin und wieder ist mit einem Schauer oder einem kurzen Gewitter zu
rechnen und insbesondere im äußersten Norden lebt der Südwest- bis
Westwind immer mal wieder stark böig auf. Alles in allem also ein
Tag, an dem man es sich durchaus daheim gemütlich machen kann. Die
Höchsttemperaturen liegen dabei zwischen 18 und 22 Grad, was
eigentlich sogar ganz angenehm für einen Nachmittagsspaziergang wäre.
Anders ist hingegen der Wettercharakter im Süden Deutschlands. Dort
sorgt kurzer Zwischenhocheinfluss (Hoch EMIL sei Dank) am heutigen
Sonntag für viel Sonnenschein und Höchsttemperaturen von 22 bis 26
Grad. Bei schwachen Windverhältnissen bleibt es meist trocken, nur an
den Alpen besteht eine geringe Schauerneigung. Einem Sonntagsausflug
sollte also nichts im Wege stehen.
Die Nacht zum Montag verläuft dann wenig spektakulär, die Schauer
klingen ab und die Wolken lockern auf, bevor von Westen neue
Wolkenfelder aufziehen, die aber noch keinen Niederschlag bringen.
Die Temperaturen gehen zurück auf Werte zwischen 13 und 6 Grad, in
den Mittelgebirgen wird es stellenweise noch frischer.
Zum Start in die neue Woche ist es anfangs meist heiter bis wolkig.
Im Osten und Südosten ändert sich daran auch bis zum Abend nichts und
die Sonne scheint vielfach länger vom Himmel. Bei sommerlichen 25 bis
28 Grad ließe es sich durchaus länger draußen aushalten, wenn, ja
wenn nicht gerade Montag wäre und die Arbeit rufen würde. In der
Westhälfte Deutschlands nimmt hingegen im Tagesverlauf die Bewölkung
weiter zu und zum Nachmittag und Abend treten Schauer und Gewitter
auf. Am Abend zieht dann von Westen schauerartiger Regen auf, der
sich in der Nacht zum Dienstag ostwärts verlagert. Insbesondere
südlich der Donau hält dieser am Dienstag noch länger an. Auch sonst
muss am Dienstag bei böigem Westwind noch zeit- und gebietsweise mit
Schauern oder schauerartigem Regen gerechnet werden, im Nordwesten
zudem mit einzelnen Gewittern. Bei Höchsttemperaturen zwischen 15 und
22 Grad ist es dann spürbar kühler als noch am Montag.
Auch nachfolgend bleibt es unbeständig mit Schauern, schauerartigem
Regen und einzelnen Gewittern. Zeit- und gebietsweise lebt der
Südwest- bis Westwind stark böig auf, insbesondere in Schauernähe ist
das der Fall. Die Höchsttemperaturen wirken mit 15 bis 21 Grad zudem
nicht gerade sommerlich. "
Das erklärt M.Sc. Tanja Egerer von der Wettervorhersagezentrale des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden
Tage.
Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am
Montag, 08.06.2026, 10:30.
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
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Mit freundlichen Grüßen
DWD Kundenservice
E-Mail: kundenservice@dwd.de