VHDL16 DWSG 031000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Mittwoch, 03.06.2026, 10:30 Uhr

Im Osten geringes Gewitterrisiko. Donnerstag verbreitet windig und 
nass.


Wetter- und Warnlage:
Rückseitig einer Kaltfront fließt mäßig warme Meeresluft nach 
Süddeutschland. Am Donnerstag legt die Westströmung zu und die 
Kaltfront eines weiteren Tiefs über Schottland trifft ein. 

GEWITTER:
Bis zum Nachmittag im Osten mit geringer Wahrscheinlichkeit einzelne 
Gewitter mit starken bis stürmischen Böen um 60 km/h.
Am Donnerstag erneut einzelne Gewitter - größtes Risiko am Nachmittag
und Abend im Nordwesten. Dann mit Sturmböen bis 85 km/h und 
kleinkörnigem Hagel.

WIND/STURM:
In exponierten Lagen des Schwarzwaldes in der Nacht zum Donnerstag 
erste Sturmböen um 75 km/h aus Südwest. Am Donnerstag dann bis in die
Niederungen gebietsweise Windböen um 50 km/h, im höheren Schwarzwald 
Sturm-, exponiert schwere Sturmböen bis 100 km/h.

Detaillierter Wetterablauf:

Heute Mittag zunehmende Schaueraktivität, im Osten geringes 
Gewitterrisiko. Am Nachmittag und Abend abklingende bzw. abziehende 
Schauer und Gewitter, dann auch mehr und mehr Sonne. Höchstwerte 16 
bis 22 Grad mit den höchsten Werten am Rhein. Mäßiger Westwind mit 
frischen, im Bergland starken Böen. Bei Gewittern sowie auf dem 
Feldberg starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Donnerstag überwiegend stark bewölkt, im Norden 
vereinzelt ein paar Tropfen. Minima 16 bis 9 Grad. In exponierten 
Schwarzwaldlagen erste Sturmböen aus südwestlicher Richtung. 

Am Donnerstag kaum Sonne. Aus Nordwesten Regen, teils schauerartig 
verstärkt. Örtlich Gewitter mit stürmischen Böen - größtes Risiko am 
Nachmittag und Abend im Nordwesten. Höchstwerte 16 Grad im Bergland 
bis 23 Grad in Karlsruhe. Mäßiger Südwestwind, im höheren Bergland 
(schwere) Sturmböen, sonst zeitweise starke bis stürmische Böen.

In der Nacht zum Freitag abziehender Regen. Nachfolgend einige 
Schauer, anfangs noch einzelne vereinzelte Gewitter. Tiefstwerte 13 
bis 7 Grad. Anfangs im Bergland noch stürmische Böen oder Sturmböen 
aus West. 

Am Freitag wolkig und zeitweise Schauer, vornehmlich im Umfeld der 
Alb einzelne Gewitter. Abends nach Osten abziehend, dann auch mehr 
Sonne. Maxima zwischen 15 und 20 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus
West bis Nordwest, in Böen stark. 

In der Nacht zum Samstag zunächst trocken, in der zweiten Nachthälfte
in den südlichen Landesteilen etwas Regen wahrscheinlich. Tiefstwerte
11 bis 6 Grad. 

Am Samstag wolkig und zeitweise etwas Regen, im Bergland teils 
schauerartig verstärkt. Höchstwerte 16 bis 22 Grad. Meist schwacher 
Wind aus West bis Südwest. 

In der Nacht zum Sonntag gering bewölkt. Nach Mitternacht im 
Südwesten dichte Wolken, nachfolgend auch Regen. Tiefstwerte 12 bis 7
Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 03.06.2026, 10:15 Uhr -
"Das tiefdruckgeprägte Wetter setzt sich in den nächsten Tagen fort. 
Heute zieht die Kaltfront von Tief NESRIN bis zum Nachmittag nach 
Osten ab. Das nächste Tief, PEGGY, steht jedoch schon in den 
Startlöchern und wird Deutschland am morgigen Donnerstag 
(Fronleichnam) beschäftigen.

Der heutige Mittwoch ist ein relativ ruhiger Übergangstag. Im Osten 
und Südosten zieht etwas Regen nach Osten ab. Im Tagesverlauf bilden 
sich vor allem in der Westhälfte und im Süden einzelne Regenschauer. 
Mit einigen Entwicklungen mit Blitz und Donner muss auch gerechnet 
werden. Bei Höchsttemperaturen von 17 bis 22 Grad zeigt sich der (nun
auch im meteorologischen Sinne) Sommer definitiv nicht von seiner 
sonnig-heißen Seite. 

Durch Einflussnahme von Tief PEGGY ist der morgige Donnerstag 
(Fronleichnam) turbulenter. Der Feiertag eignet sich also leider 
nicht gut für Outdooraktivitäten, sondern lädt zu einem gemütlichen 
Tag zuhause ein. Im Südwesten Deutschlands führt das zu regnerischen 
Verhältnissen, die sich allmählich nach Osten verschieben. Weiter 
nördlich fällt der Niederschlag zunehmend in Form von teils starken 
Gewittern. Die atmosphärischen Bedingungen ändern sich jedoch im 
Vergleich zu heute. Dadurch stehen bei diesen Gewittern die Böen im 
Vordergrund. In Gewitternähe muss mit Sturmböen gerechnet werden, 
vereinzelt sind auch schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Da die 
belaubten Bäume dem Wind eine große Angriffsfläche bieten, sollte zum
Beispiel auf herabfallende Äste geachtet werden. Zum Abend geht die 
Gewitteraktivität schon deutlich zurück. In der Nacht sind jedoch 
noch einzelne Blitze möglich, im Süden hält sich der Regen. 

Nach Abzug der Niederschläge ähnelt der Freitag dem heutigen Tag. Im 
Norden sind einzelne Schauer oder Gewitter möglich. Die Intensität 
ist jedoch weit unter der des Donnerstags. Die Temperaturen steigen 
auf bis 21 Grad und es weht ein mäßiger Westwind, der an der Nordsee 
teils böig auffrischt.

Das Wochenendwetter bleibt voraussichtlich teils wechselhaft. Am 
Samstag ist es vor allem im Süden und Westen, am Sonntag im Norden 
nasser. Gewitter sind die Ausnahme. Die Temperatur schnuppert im 
Südosten vereinzelt an der 25-Grad-Marke, liegt sonst jedoch um 21 
Grad. "

Das erklärt M.Sc. Fabian Chow  von der Wettervorhersagezentrale des 
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden 
Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Donnerstag, 04.06.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de