VHDL16 DWSG 241000

Deutscher Wetterdienst
Regionen Wetter für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung 
Baden-Württemberg
am Sonntag, 24.05.2026, 10:30 Uhr

Sonniges und sommerlich warmes bis heißes Pfingstwetter. Auch nachts 
nur wenige Wolken. 


Wetter- und Warnlage:
Hochdruckeinfluss sorgt in Verbindung mit sehr warmer bis heißer Luft
für einen sommerlichen Witterungsabschnitt in Süddeutschland.  

Bis Dienstagmorgen werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen 
erwartet. 

Hinweis: Heute und am Pfingstmontag ist im Oberrheingraben und im 
Norden teilweise eine hohe Wärmebelastung zu erwarten. 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute viel Sonne, im Tagesverlauf von Norden Schleierwolken und über 
dem Bergland ein paar lockere Quellwolken. Tagesmaxima zwischen 28 
und 34 Grad, am heißesten im Oberrheingraben. Schwacher bis mäßiger, 
vor allem nach Süden hin böig auffrischender Wind aus Nord bis 
Nordost.

In der Nacht zum Montag teils wolkig, teils klar bei Minima zwischen 
17 und 11 Grad.

Am Pfingstmontag mit 28 bis 34 Grad Fortsetzung des sommerlich warmen
bis heißen Wetters. Reichlich Sonne und meist nur lockere Wolken. 
Über dem Südschwarzwald am Nachmittag vereinzelte Schauer nicht 
ausgeschlossen. Weiterhin schwacher bis mäßiger und zum Teil etwas 
böig auffrischender Wind aus Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt bis klar. Frühwerte 16 bis 9
Grad. 

Am Dienstag über dem Bergland ein paar Quellwolken, sonst oft 
wolkenlos. Bei schwachem, ab und an böig auffrischendem Wind aus Nord
bis Nordost maximal 29 bis 35 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch nur wenige Wolken und Tiefstwerte zwischen 
17 und 10 Grad. 

Am Mittwoch zeitweise dünne Schleierwolken und über dem Bergland 
zierende Quellbewölkung bei Höchstwerten von 28 Grad Richtung 
Frankenhöhe und bis zu 33 Grad im Bereich Südbaden.

In der Nacht zum Donnerstag meist wolkenfrei. Temperaturrückgang auf 
14 bis 7 Grad. 



Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 24.05.2026, 10:15 Uhr -
"Derzeit lässt Hoch ALEXANDER seine Muskeln spielen und dominiert das
Wetter in weiten Teilen Europas. Mit seinem Schwerpunkt hat er sich 
über der südlichen Nordsee eingerichtet. Ihm zur Hilfe kommt zudem 
Hoch ZENO, der über dem Alpenraum seine Kreise zieht. Aufgrund der 
absinkenden Luftbewegungen im Hoch haben Wolken vielerorts nur wenig 
Chancen, sodass die Sonne vom teils wolkenlosen Himmel scheinen kann.
Aber! Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn durch die Lage von
ALEXANDER wird von Norden eine Kaltfront südwärts bis in die Mitte 
Deutschlands geschoben. Diese ist zwar durch besagtes Absinken als 
Gegenspieler nicht wetteraktiv, kann aber dennoch ein paar hohe und 
mittelhohe Wolken liefern. Diese machen sich vor allem in der 
Nordosthälfte breit. Aber auch sonst, mit Ausnahme des Südens, zeigt 
sich der Himmel heute teilweise dunstig oder milchig. Da kommt dann 
noch eine gewisse Menge Saharastaub ins Spiel. Dennoch reicht die 
Einstrahlung aus, um die Temperaturen in der Mitte 
und im Süden auf ein sommerliches, teils heißes Niveau zu heben.

Am Montag und Dienstag soll der Schwerpunkt von ALEXANDER in die 
Mitte Deutschlands wandern. Einhergehend wird der Kaltfront auch die 
letzte Kraft geraubt. Resultierend dürften nur wenige Quellwolken 
über dem Bergland dem strahlenden Sonnenschein entgegenstehen. Zudem 
kann aus Süden nochmals heiße Luft angezapft und weiter nordwärts 
transportiert werden. Während am Montag im Süden und Teilen des 
Westens und der Mitte die heiße Schwelle von 30 Grad überschritten 
werden soll, sind am Dienstag voraussichtlich nur noch im Norden und 
in den Hochlagen der Berge Werte unterhalb von 30 Grad zu erwarten. 
Die Temperaturen und die Sonnenstrahlung rufen dabei zwei Gefahren 
für den menschlichen Körper auf den Plan. 

Hoch ALEXANDER lässt die Sonne verbreitet, vor allem in der Mitte und
im Süden häufig auch vom wolkenlosen Himmel scheinen. Mit täglicher 
Annäherung an den Sonnenhöchststand am 21. Juni nimmt auch deren 
Kraft zu. Ende Mai hat die Sonne demnach etwa die gleiche Strahlkraft
wie Ende Juli. Dabei kann auch eine beachtliche Menge an UV-Strahlung
in den bodennahen Luftschichten ankommen. Am Montag und Dienstag wird
entsprechend der teils wolkenlosen Bedingungen und der Sonnenkraft 
etwa südlich von Eifel, Westerwald Rhön und Erzgebirge bei einem 
UV-Index von häufig 8 schon recht verbreitet eine sehr hohe 
gesundheitliche Gefährdung erwartet. Im Allgäu sowie allgemein auf 
den Alpenhöhen wird teilweise sogar ein Index von 9 erreicht. 
Moderater kommt der UV-Index (4/5, mittlere Gefährdung) im Norden 
daher, wo zeitweise Wolken die Sonne ausbremsen. 

Neben der UV-Strahlung kann die Sonne das Land tagsüber auch schon 
ordentlich einheizen. Vor allem im Südwesten wird zu Beginn der Woche
schon eine gefühlte Temperatur teils über 32 Grad prognostiziert. 
Diese wiederum führen dazu, dass wir ein heißes thermisches Empfinden
entwickeln. Für eine Hitzewarnung reicht dies aber noch nicht. 
Besonders die Nächste kommen noch kühl daher und sorgen für 
ausreichend Entspannung. Zudem sind auch die Gebäude noch nicht 
ausreichend aufgeheizt. Dennoch ist vor allem in der Mittagshitze für
Kranke und empfindliche Personen schon Vorsicht geboten. 

Zur Wochenmitte scheint die Sonnenausbeute zwar weiter hoch zu 
bleiben, vor allen in der Südwesthälfte kann die Sonne 
voraussichtlich weiter auch vom wolkenlosen Himmel strahlen, die 
Temperaturen sollen aber wohl deutlich sinken. Mit der potentiellen 
Entwicklung eines neuen, kräftigen Hochs über den Britischen Inseln 
und der Nordsee könnte von Norden erneut eine Kaltluft über 
Deutschland hinweg südwärts geführt werden. Diese wäre zwar wieder 
wenig wetteraktiv, würde aber wohl für die signifikante Abkühlung 
sorgen. Demnach sollen am Donnerstag voraussichtlich nur noch 
Höchstwerte zwischen 18 Grad an der Küste und bis 29 Grad am 
Oberrhein zu Buche stehen. Nachts wären dann sogar verbreitet wieder 
einstellige Tiefstwerte im Programm. Ob danach der Frühsommer wieder 
aufdreht oder der Frühling zumindest bezüglich des Temperaturniveaus 
nochmals durchstartet ist noch unsicher.  "

Das erklärt Dipl. Met. Lars Kirchhübel  von der 
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in 
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Dieser Bericht wird nicht korrigiert, die nächste Ausgabe erfolgt am 
Montag, 25.05.2026, 10:30.

Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter 
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes 
informieren.
 
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Mit freundlichen Grüßen 
DWD Kundenservice

E-Mail: kundenservice@dwd.de