VHDL16 DWSG 191000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 19.04.2026, 10:30 Uhr
Von Nordwesten mehr Sonne, im Südosten Schauer und einzelne teils
kräftige Gewitter.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute überquert eine Kaltfront Baden-Württemberg von Nordwest nach
Südost. Rückseitig wird kühle Meeresluft herangeführt.
GEWITTER:
Mit Schwerpunkt im Südosten Gewitter, dabei örtlich Starkregen um 20
l/qm in einer Stunde, Hagel bis 1 cm und starke bis stürmische Böen
um 70 km/h aus Nordwest.
NEBEL:
Montagfrüh örtlich Nebel mit Sichtweiten auch unter 150 m.
Heute Mittag in der Nordwesthälfte des Landes abklingende Schauer und
zunehmend freundlich. Im Südosten hingegen stark bewölkt, bis zum
Abend verbreitet Schauer und örtlich Gewitter. Mild bei 13 bis 19
Grad. Mäßiger Nordwestwind mit frischen bis starken Böen. Bei
Gewittern und auf den Mittelgebirgen starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Montag wolkig. An Neckar und Donau Nebel. 5 bis 0
Grad. Vor allem im Bergland und im Osten Frost in Bodennähe.
Am Montag überwiegend stark bewölkt mit Auflockerungen, vereinzelt
Schauer. 11 Grad auf der Alb, bis 17 Grad am Rhein. Schwacher
Nordwind, vereinzelt frische Böen.
In der Nacht zum Dienstag wolkig. 5 bis +1 Grad. Mit Ausnahme des
Rheintals oft Frost in Bodennähe.
Am Dienstag heiter, im Tagesverlauf auch zeitweilig bewölkt, meist
niederschlagsfrei. Mild bei Höchstwerten von 11 Grad auf der
Albhochfläche und bis 17 Grad im Oberrheingraben. Schwacher
Nordostwind, zeitweilig frische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch oft wolkenlos. Tiefstwerte 5 bis 0 Grad.
Mit Ausnahme des Rheintals oft Frost in Bodennähe. Auf
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Ost.
Am Mittwoch viel Sonnenschein, allenfalls vorübergehend vereinzelt
flache Quellbewölkung. Höchstwerte von 13 Grad im Bereich der Alb bis
20 Grad im Rheintal. Schwacher bis mäßiger Nordostwind mit frischen
Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Ost.
In der Nacht zum Donnerstag oft sternenklar. Minima +5 bis -1 Grad.
Verbreitet Frost in Bodennähe. Im exponierten Schwarzwald auch starke
bis stürmische Böen aus Ost.
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Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 19.04.2026, 10:15 Uhr -
"Der Sonntag und der Start in die neue Woche gestalten sich teils
turbulent. Ursache ist ein kleines Tief über Ostdeutschland und
Polen, auf das sich die Aufmerksamkeit der Meteorologen zieht.
Nachfolgend dehnt sich vom Atlantik rasch wieder ein Hochdruckgebiet
aus, sodass sich das Wetter beruhigt. Die Sonne zeigt sich im Laufe
der Woche wieder häufiger. Die klaren Nächte werden aber recht kalt,
teils auch frostig.
Am heutigen Sonntag regnet es vor allem im Osten teils schauerartig.
Örtlich kann es auch mal kräftiger schütten. Auch Gewitter sind mit
von der Partie, die vor allem in der Lausitz auch kräftig ausfallen
können. Auch südlich der Donau entwickeln sich teils kräftige
Gewitter mit Starkregen. In der Nacht zum Montag geht der gewittrige
Starkregen mehr und mehr in länger anhaltenden Regen über. Vor allem
in einem Bereich nördlich von Berlin bis in die Osthälfte
Mecklenburg-Vorpommerns simulieren die Modelle teils sogar
unwetterartige Mengen zwischen 40 und 70 l/qm. Kleinräumig kann es
dadurch zu Überschwemmungen und ansteigenden Wasserständen von Bächen
und kleineren Flüssen kommen. Da es in den letzten Wochen aber sehr
trocken war, ist nicht mit einem größeren Hochwasser zu rechnen. Auch
der Wind weht im Bereich des Tiefs teils böig.
Am morgigen Montag verlagert sich der Regen vom Norden und Nordosten
langsam südwärts bis in die Mitte Deutschlands, lässt aber an
Intensität nach. Pollenallergiker werden sich über den Regen freuen,
der die Pollen aus der Luft auswäscht. Ganz im Süden kann es erneut
einzelne Schauer geben, Blitz und Donner ist dabei nicht
ausgeschlossen. Ansonsten zeigt sich in einem Streifen von
Rheinland-Pfalz über Südhessen und Baden-Württemberg bis nach Franken
auch mal länger die Sonne. Nach Abzug des Regens wird es ab dem
Nachmittag auch ganz im Norden wieder sonnig. Im Regen werden kaum 10
Grad erreicht. Wärmer wird es mit bis zu 18 Grad am Ober- und
Hochrhein. Bleibt noch der Wind zu erwähnen, der teils lebhaft, an
der Ostsee auch stürmisch weht.
In der Nacht zum Dienstag lassen die Niederschläge dann endgültig
nach. Reste der Front bleiben aber in Form von Wolken noch über der
Südhälfte hängen. Nördlich der Mittelgebirge klart es hingegen auf
und es kühlt ordentlich ab. Verbreitet muss dort mit leichtem
Bodenfrost gerechnet werden, auch im Südwesten ist stellenweise
Bodenfrost möglich.
Der Dienstag gestaltet sich dann schon deutlich freundlicher. Neben
ein paar Quellwolken im Süden und in der Mitte scheint auch öfter mal
die Sonne. Im Norden wird es sogar richtig sonnig. Etwas Regen gibt
es allenfalls noch vereinzelt. Auch die Temperaturen steigen langsam
wieder an und erreichen meist 11 bis 18 Grad. In der sternenklaren
Nacht zum Mittwoch wird es aber nochmals richtig kalt. Vielfach
sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich ab, gebietsweise
ist auch leichter Frost bis -2 Grad wahrscheinlich. Bodenfrost ist
verbreitet zu erwarten, sodass man empfindliche Pflanzen schützen
sollte.
Mittwoch und Donnerstag gestalten sich ebenfalls freundlich mit viel
Sonnenschein und keinen Niederschlägen. Während die Temperaturen
wieder von Tag zu Tag ansteigen, werden die Nächte aber weiterhin
frisch ausfallen. Vor allem in der Nacht zum Donnerstag muss nochmals
verbreitet mit Bodenfrost, teils auch mit Luftfrost gerechnet werden.
"
Das erklärt Dr. rer. nat. Markus Übel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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