VHDL16 DWSG 101000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 10.04.2026, 10:30 Uhr

Meist stark bewölkt, zeitweise noch Regen, am Nachmittag abklingend. 


Vorhersage für Baden-Württemberg:
Hinter einer nach Südosten abgezogenen Kaltfront strömt vorübergehend
kühlere Meeresluft ein, die rasch unter Hochdruckeinfluss gerät. 

In den nächsten 24 Stunden wird kein warnwürdiges Wetter erwartet. 

Heute zunehmend trocken, aber nur wenig Sonne. Höchstwerte 10 Grad im
Bergland bis 18 Grad am Hochrhein. Anfangs mäßiger, mitunter frischer
Nordwestwind, am Nachmittag und Abend meist nur noch schwachwindig. 

In der Nacht zum Samstag zunehmend gering bewölkt, lokal dunstig. 
Tiefstwerte +7 bis 0 Grad. 

Am Samstag zunächst viel Sonne. Erst im Laufe des Nachmittags und zum
Abend von Westen dichtere Wolkenfelder, aber wahrscheinlich noch 
trocken. Höchstwerte zwischen im Bergland und im Nordosten 18 Grad 
und am südlichen Oberrhein 24 Grad. Schwacher bis mäßiger, 
zwischendurch auffrischender Ostwind. 

In der Nacht zum Sonntag zunehmend stark bewölkt und von Westen 
aufkommender Regen. Minima 10 bis 4 Grad. Im höheren Bergland 
zeitweilig starke bis stürmische Böen aus West.

Am Sonntag stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise Regen, in 
Oberschwaben meist trocken. Maxima 8 Grad auf der Baar und bis 14 
Grad im Rhein-Neckar-Gebiet. Schwacher bis mäßiger, in Böen frischer 
nordwestlicher Wind.

In der Nacht zum Montag bedeckt und verbreitet Regen, im 
Hochschwarzwald auch mit Schnee vermischt. Tiefstwerte von 7 bis 1 
Grad. 

Am Montag regnerisch. Im Bergland auch Schnee. Höchstwerte von 6 Grad
im Bergland bis 14 Grad am nördlichen Oberrhein. Dabei schwacher Wind
aus Nordwest.

In der Nacht zum Dienstag gebietsweise weitere Regenfälle, im 
Bergland noch mit Schneeflocken. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad. 

Am Dienstag zunächst abklingende Niederschläge und lokal einige 
Sonnenstunden. Am Abend dann von Westen/Nordwesten Schauer und 
Gewitter. Temperaturanstieg auf 9 Grad im Bergland bis 16 Grad im 
Kraichgau. Schwacher, teils frischer nördlicher Wind.

In der Nacht zum Mittwoch abklingende Schauer, anschließend zum Teil 
aufklarend und lokal sich bildende Nebelfelder. Tiefstwerte 6 bis 1 
Grad. 


Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 10.04.2026, 10:15 Uhr -
"Heute früh dürften vor allem im Osten Deutschlands einige etwas 
überrascht aus dem Fenster geschaut haben: Schneeflocken! Wie kann 
das denn sein? 
Die Antwort auf diese Frage: Tief SASKIA und deren Ableger über der 
Nordsee. An diesen Tiefdruckkomplex ist eine ausgeprägte Kaltfront 
gekoppelt, die uns heute von West nach Ost überquert und auch fast 
schon den äußersten Osten sowie den Alpenrand erreicht hat. 
Vorderseitig ist die Luft aus der Nacht heraus noch so stark 
abgekühlt, dass es dabei anfangs noch beginnt zu schneien. Dieser 
Niederschlag geht aber anschließend rasch in Regen über. Es handelt 
sich also wirklich nur um ein ganz kurzes Winter-Intermezzo ohne 
große Folgen. 
Nach dieser Frontpassage bestimmen heute zunächst noch viele dichte 
Wolken das Bild, bevor es dann am Nachmittag allmählich auflockert. 
Mit 8 bis 17 Grad ist es dabei nicht mehr ganz so mild wie an den 
Tagen zuvor.  

Am morgigen Samstag setzt sich anschließend vorübergehender 
Hochdruckeinfluss durch, der sich vor allem im Südwesten bemerkbar 
macht. Während uns ein heiterer bis sonniger Tag erwartet, steigen 
dort die Temperaturen auf deutlich über 20 Grad. Einen Strich durch 
die Rechnung könnte uns dabei aber eine Ladung Saharastaub machen, 
die sich aus südlicher Richtung heranpirscht und den Himmel eintrübt.
Das drückt dann entsprechend auch auf die Höchstwerte. 
Etwas anders sieht die Lage in der Nordosthälfte aus. Hier gelangt 
zwar, wenn überhaupt, so gut wie kein Staub hin, aber die Luftmasse 
ist deutlich weniger erwärmt als im Südwesten. An der Ostsee reicht 
es wohl gar nur für einstellige Tagestemperaturen, sonst immerhin für
Werte zwischen 10 und 17 Grad. Dazu weht außerdem ein relativ 
straffer Ost- bis Südostwind, der in Richtung Nordsee zunehmend stark
bis stürmisch daherkommt. 

Dieser Wind ist dem nächsten größeren Tiefdruckgebiet geschuldet, 
dessen Ausläufer sich am Abend und in der Nacht zum Sonntag annähern.
Von Westen erwartet uns dann die nächste Dusche von oben. Diese 
arbeitet sich im Laufe des Sonntags bis in die Mitte des Landes 
voran, kommt dann aber nicht wirklich weiter. Es bildet sich 
zunehmend eine Luftmassengrenze aus, entlang derer es länger 
anhaltend regnen kann. Dementsprechend startet auch die kommende 
Woche relativ unbeständig. Dabei bleibt es im Westen kühler als im 
Osten, wo die höchsten Werte in der Lausitz und an der unteren Donau 
zu erwarten sind. Dort klettert das Quecksilber auf Werte um 18 Grad,
sonst bleibt es bei Werten bei meist zwischen 10 und 15 Grad.  "

Das erklärt M.Sc. Felix Dietzsch  von der Wettervorhersagezentrale 
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der 
kommenden Tage.


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